Nouvelles de Clermont

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    • Nouvelles de Clermont

      Ausgabe #1 - November 2023

      Ein neuer Besen


      Ein Sprichwort besagt, dass neue Besen gut kehren. Eben jener neuer Besen treibt seit gestern Abend sein Unwesen in Clermont und arbeitet im Hintergrund schon am neuen Konzept, welches den Verein für die Zukunft rüsten und bestenfalls auf ein neues Level heben soll. Der Name des neuen Bosses in der Auvergne lautet Sechzig, der in diesem Projekt seinen neuen Zweitverein gefunden hat.

      Interessant fand der 35-Jährige die Aufgabe schon seit mehreren Wochen, fixiert hat man das Engagement aber erst vor weniger als 24 Stunden. "Clermont Foot fand ich schon länger reizvoll.", bestätigt Sechzig. Allerdings war er sich nie zu 100 Prozent sicher, ob er die Energie und Zeit finden würde, um dem Projekt gerecht zu werden. "Am Ende entschied gestern das Bauchgefühl und die Lust richtig anzupacken. Meine Kontakte wurden um Rat gefragt und so kam der Entschluss pro Clermont dann doch sehr schnell und überzeugend."

      Wer genau besagte Kontakte sind, wollte der Oberbayer nicht herausposaunen und ob diese Hintermänner an der Erstellung eines Zukunftskonzeptes beteiligt sein werden ebenso wenig. "In den nächsten Tagen werde ich mir ein genaues Bild über den Bestandskader machen und entscheiden, wer uns als erstes verlassen kann. Die oberste Priorität sollte nun die Beschaffung von Geld haben, um überhaupt am Markt tätig werden zu können. Alles andere wird in den nächsten ein bis zwei Wochen konkreter werden."




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    • Ausgabe #2 - November 2023

      Joselu geht & bleibt doch


      Der Kader von Clermont Foot ist nicht gerade breit, vorallem in der qualitativen Spitze. Trotzdem ist die erste Amtshandlung von Neuboss Sechzig kein externer Zugang, sondern ein Abgang. Noch dazu geht nicht irgendein Bankspieler, sondern der Mittelstürmer im Kader, auf den alle Hoffnungen in Sachen Klassenerhalt beruhen.

      Der aktuelle spanische Nationalspieler Joselu (Foto), der sich mit seinen mittlerweile 33 Jahren wohl auf seinem absoluten Karrierehöhepunkt befindet, wird Clermont verlassen und künftig in der Serie A auf Torejagd gehen. Der ehemalige italienische Meister Palermo FC war bereit satte 40 Millionen Euro für den Stürmer zu bezahlen und eine Klausel zu akzeptieren, die wohl nicht jeder Käufer so hingenommen hätte. Joselu darf nämlich bis zur Saisonhälfte weiter in der Auvergne bleiben und kann dem Klub somit Zeit verschaffen einen geeigneten Nachfolger zu finden.

      Sechzig, der ein gutes Verhältnis zu Ferdi pflegt, bedankte sich auf diesen Wege noch einmal beim geschätzten Kollegen. "Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass man auf den Gegenüber zugeht und Eingeständnisse macht. Daher nochmal ein großes Dankeschön nach Italien." Unter der Hand soll es noch ein weiteres Gentlemans Agreement geben, durch das Joselu schon eher nach Palermo gehen könnte, sollte man in Clermont schneller als gedacht eine neue Nummer Neun finden.




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    • Ausgabe #3 - November 2023

      Strasbourg 3-0 Clermont


      Nachdem Clermont Foot das erste Saisonspiel noch ohne jegliche sportliche Führung überraschend und auch ziemlich deutlich mit 4:0 gegen Angers gewinnen konnte, stand nun am zweiten Spieltag das erste Auswärtsspiel der Saison an. Die Reise ging zum Racing Club Strasbourg, der den Saisonauftakt in Auxerre mit 1:0 verloren hatte.

      Diese Begegnung war gleichzeitig auch die Premiere vom neuen Klubboss Sechzig, der noch nicht allzu viel an der Startaufstellung verändern und auf bestehende Strukturen setzen wollte. Trotz einer doch sehr ausgeglichenen Partie, in der beide Teams ähnliche Statistiken aufwiesen, kamen die Gäste mit 3:0 unter die Räder und mussten ohne jeden Punkt in den Bus Richtung Auvergne steigen. "Ich kann der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Der Wille und Einsatz hat gestimmt und auch die ein oder andere Torchance konnte herausgespielt werden. Jedem im und um den Verein muss klar sein, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt werden kämpfen müssen.", stellte sich Sechzig vor seine Spieler und dämpfte die Erwartungen.

      Niederlagen wie diese machen aber auch deutlich, woran es noch mangelt. Während Strasbourgs Kevin Gameiro (Foto) eiskalt vor dem Tor war, waren die Spieler Clermonts beim Abschluss zu zaghaft. "In den kommenden Tagen werden wir das ein oder andere Gespräch mit erfahrenen Spielern vertiefen und hoffentlich schon vor dem nächsten schweren Spiel gegen Monaco einen Neuzugang präsentieren können."




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    • Ausgabe #4 - November 2023

      Hängepartie findet Ende


      Seit mehreren Tagen hat man den Abwehrspieler Alidu Seidu (Foto) öffentlich auf dem Transfermarkt angeboten. Schon ab dem ersten Tag gab es einige Interessenten für den Ghanaer, allerdings zögerte der ein oder andere Klub am Ende. Im Grunde könnte man es teilweise auch 'rumeiern' nennen.

      Dieses 'Rumeiern' hatte am gestrigen, späten Abend ein Ende, als der FC Brentford neu in die Personalie Seidu eingestiegen war und der Hängepartie ein Ende gesetzt hat. Der Premier League Klub gab überraschend ein Angebot über 32 Millionen ab. Clermont Boss Sechzig forderte daraufhin 35 Millionen Euro für eine sofortige Einigung, auf die 'The Bees' ohne großes Zögern eingingen. Somit kann man den ohnehin geplanten Abgang des 23-Jährigen nun auch endlich in die Tat umsetzen und dem weiteren Plan folgen.

      Sechzig, der ein Danke Richtung Insel schickte, lobte den Kollegen MasterM nach den letzten Erfahrungen mit dem ein oder anderen Kollegen. "Es war erfrischend und tat gut, dass es auch noch Kurzentschlossene gibt, die nicht lange schnacken, sondern einfach Tatsachen schaffen. Es könnte so einfach sein, wenn man nicht jeden Transfer totüberlegen würde."




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    • Ausgabe #5 - November 2023

      Cham wechselt nach Mailand


      Mit Hochdruck arbeitet man bei Clermont Foot an der Beschaffung von frischem Kapital, um den Klub zukunftsorientiert aufzustellen. Der nächste Abgang, der diesem Plan zum Opfer fällt, ist Muhammed Cham (Foto). Der österreichische Nationalspieler wechselt für 50 Millionen Euro nach Mailand zum FC Internazionale.

      Der 23-Jährige, der in der Saison 2021/22 bei Austria Lustenau zum besten Spieler der zweiten österreichischen Liga gewählt wurde, wird den Franzosen allerdings noch für die restliche Spielzeit 2023|2 zur Verfügung stehen und per Leihgeschäft in der Auvergne bleiben. Clermont Boss Sechzig freut sich, dass der Mittelfeldspieler noch bleiben darf und schickt ein großes Danke gen Italien. "Matze hat von Anfang an mit offenen Karten gespielt und die Bereitschaft erklärt, Muhammed bei uns parken zu wollen, damit er weitere Spielpraxis auf höchstem Niveau sammeln kann. Dem haben wir natürlich dankend zugestimmt."

      Auch der Spieler selbst freut sich einerseits über den Wechsel zu einem Weltklub, andererseits aber auch darüber, Clermont etwas zurückgeben zu können. "Ich habe hier viel Vertrauen bekommen und auch jetzt bei dem Wechsel zu Inter, wurden mir keinerlei Steine in den Weg gelegt. Mein Ziel ist es nun, mich mit dem Klassenerhalt zu verabschieden."




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    • Ausgabe #6 - November 2023

      Die pure Erfahrung


      Nach zahlreichen Abgängen und erst einem Neuzugang namens Josuha Guilavogui fragten sich die Fans von Clermont Foot zuletzt berechtigterweise, wie man die Aufgabe Klassenerhalt eigentlich anpacken will. Heute kann Clubboss Sechzig gleich einen Transferdoppelpack vorstellen, welcher aus der spanischen LaLiga in die Auvergne wechseln wird.

      Dabei geht es sowohl um Étienne Capoue (Foto) als auch um Aissa Mandi, die aus Villarreal nach Frankreich wechseln und der ersten Elf einen deutlichen Qualitätschub bringen sollen. Kostenpunkt: 12,5 Millionen Euro. Die Ablöse wird erst zur Saisonhälfte fällig und gibt den Franzosen somit Zeit, weitere Transfers zu verwirklichen, die das Ziel über dem Strich zu bleiben realistischer machen sollen. Gerade der 35-jährige Capoue hat es Sechzig angetan. "Étienne wird unserem Mittelfeld eine klare Struktur verleihen und uns in beide Richtungen, offensiv wie defensiv, einen Schritt nach vorne bringen.", schwärmte der Oberbayer.

      Blickt man auf die bisherigen drei Neuzugänge wird schnell klar, dass man in der aktuellen Saison sehr auf Erfahrung setzen wird. Guilavogui (33), Mandi (32) und Capoue (35) sind allesamt jenseits der 30er Marke und damit im Nischenmarkt des BOM-Verbandes. "In der jetzigen Situation geht es einzig und alleine darum, einen sportlichen Mehrwert in den Kader zu bringen. Talente zu verpflichten, die uns eventuell in mehreren Jahren weiterhelfen, können wir uns noch nicht leisten. Geduld und harte Arbeit werden uns aber in die Situation bringen, auch mal 16-Jährige holen zu können.", mahnte Sechzig alle, die es mit dem Club gut meinen, zu Geduld.




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    • Ausgabe #7 - November 2023

      Neue Nummer 9


      Es ist erst wenige Tage her, da hat man mit Joselu den einzigen echten Stoßstürmer im Kader von Clermont Foot für satte 40 Millionen Euro gen Italien verkauft. Ferdi, der starke Mann in Palermo, hat sich allerdings eine Klausel gesichert, aufgrund der Joselu jetzt doch sofort nach Palermo wechseln wird und seine Leihe bis zur Saisonhälfte abgebrochen wird.

      Diese Klausel besagt, dass der 33-jährige Joselu nur so lange in Frankreich bleiben darf, bis man in der Auvergne einen würdigen Nachfolger gefunden hat. Dieser Nachfolger ist heute Morgen in Clermont eingetroffen und hat einen Vertrag über zunächst drei Jahre unterschrieben. Der ehemalige argentinische Nationalspieler Mauro Icardi (Foto) kommt für 50 Millionen Euro, welche erst zur Saisonhälfte überwiesen werden müssen, aus Bologna und soll den Klub zum Klassenerhalt schießen. Damit geht eine anstrengende Suche nach der neuen Nummer 9 zu Ende, die Boss Sechzig den ein oder anderen Nerv gekostet haben dürfte.

      Nach vielen Anfragen und Gesprächen, die zum Teil weit fortgeschritten waren aber am Ende doch nichts wurden, ist man beim französischen Erstligisten doch mehr als zufrieden. "Wir haben unser Glück bei einigen Hochkarätern jenseits der 30 Jahre versucht.", gibt der Oberbayer offen zu. Einige Optionen waren allerdings unverschämt teuer, andere wollten einfach nicht nach Clermont. "Ich werde keine Namen nennen. Sicher ist nur, dass wir mit Mauro einen Stürmer verpflichten konnten, der sicherlich ins obere Regal der Liga gehören wird und damit ist schlussendlich alles gut."




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