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    SAISONSTART 2026|2: 12.10.2026

    - Kadergrößen- und Reservecheck: 11.10.2026, 23.59 Uhr (Stichtag)

    - Europäischer Supercup: 12.10.2026

    - Nationale Supercups: 15.10.2026

    - 1.Spieltag alle Ligen: 18.10.2026



    • Ausgabe #7 - Mai 2026  

      Neo
      100 Tage zurück an der Seitenlinie



      Es war eine Rückkehr, die niemand so richtig kommen sah. Und doch wirkte sie im Nachhinein fast logisch.

      Als Neo den Trainerposten bei den Saints übernahm, war die Lage klar. 16. Platz, kaum Punkte, ein Team ohne Richtung. Kein leichtes Erbe, aber auch kein unbekanntes Terrain. Neo kannte den Verein, kannte die Strukturen, und vor allem, er kannte den Abstiegskampf.

      Die ersten Wochen waren ruhig. Kein großes Versprechen, kein lautes Auftreten. Neo verschaffte sich einen Überblick, analysierte, sprach mit Spielern. Wer einen sofortigen Umschwung erwartet hatte, musste sich gedulden. Doch wer genau hinschaute, erkannte früh, hier arbeitet jemand mit System.

      Die Handschrift wurde sichtbar.

      Defensiv stehen die Saints seither deutlich kompakter. Spiele gegen Arsenal im FA Cup, gegen Manchester United, Gegner, die man eigentlich nicht ärgern kann, endeten knapp und respektabel. Das ist kein Zufall. Neo hat eine Grundstabilität etabliert, die in der Frühphase der Saison schlicht nicht vorhanden war.

      Offensiv hingegen bleibt die Abhängigkeit von Mason Greenwood das ungelöste Kapitel. Neo weiß das. Er hat es nie bestritten. Und mit den Verpflichtungen von Soutar, Ta Bi und Nunes hat er zumindest versucht, die Kaderstruktur punktuell zu verbessern, wenn auch nicht immer ohne Diskussion.

      Was bleibt nach 100 Tagen?

      Ein Trainer, der die Saints stabilisiert, aber noch nicht befreit hat. Ein Team, das schwerer zu schlagen ist als zuvor, aber noch keinen echten Rhythmus gefunden hat. Und ein Klassenerhalt, der möglich ist, aber alles andere als sicher.

      Neo hat den Verein nicht gerettet. Noch nicht.
      Aber er hat ihm wieder eine Richtung gegeben. Und manchmal ist das der wichtigste erste Schritt.





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    • Ausgabe #1 - September 2026  

      Die News sind zurück – und die Liga hat gesprochen


      Eine Pause. Kein Matchbericht, kein Transfer-Update, keine irgendwas. Aber der Fußball hat nicht gewartet und es wird Zeit, das aufzuholen.

      Fangen wir dort an, wo es für die Saints zählt. Platz 14, 44 Punkte, Premier League gehalten. Keine Schönheit, keine Ausrufezeichen, aber das Ziel erreicht. Wer die Saison verfolgt hat, weiß wie eng es war, wie oft der Absturz näher schien als die Rettung. Am Ende trennten die Saints nur acht Punkte von Nottingham Forest auf Rang 19. Acht Punkte, die sich in manchen Wochen wie eine Ewigkeit anfühlten und in anderen wie gar nichts.

      Ein Blick auf die Tabelle zeigt das wahre Bild dieser Saison.

      Oben thront Arsenal, und das ohne jede Diskussion. 89 Punkte, 71 Tore, eine Ungeschlagenserie von 19 Spielen, das ist keine Meisterschaft, das ist eine Demonstration. Aston Villa und Manchester City folgten auf Abstand, Brentford überraschte als starke Vierte. Unten hingegen erzählt die Tabelle andere Geschichten, Brighton kollabierte regelrecht, 22 Spiele ohne Sieg, 13 Niederlagen in Serie, nur 22 Punkte. Eine Saison zum Vergessen.

      Die Saints bewegen sich irgendwo dazwischen. Nicht oben, nicht im freien Fall, sondern in jenem ungemütlichen Mittelfeld, das weder Sicherheit noch Perspektive ausstrahlt.

      Torschützenkönig wurde Harry Kane mit 25 Treffern, gefolgt von Solanke und Ndiaye. Namen, die bei den Saints niemand auf dem Zettel hatte und die einmal mehr zeigen, wie sehr ein echter Torjäger den Unterschied macht.

      Was diese Saison war, ist bekannt. Was die nächste werden soll, das ist die eigentliche Frage.



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    • Ausgabe #2 - September 2026  

      Schachzug oder Zufall – Das Souttar-Paradox


      Manchmal läuft es im Fußball besser als geplant. Und manchmal so gut, dass man sich fragt, ob es wirklich der Plan war.

      Vor einigen Monaten sicherten sich die Saints per Auktion gleich zwei Spieler zum Schnäppchenpreis. Harry Souttar und Jocelin Ta Bi, zusammen für gerade einmal fünf Millionen Euro. Damals wurde es als cleveres, punktuelles Handeln gelobt. Zu Recht.

      Nun, einige Monate später, ist Souttar bereits wieder weg.

      Sparta Rotterdam zahlt fünf Millionen für den Australier und damit ist die Rechnung so kurios wie eindeutig. Beide Verpflichtungen zusammen wurden durch den Souttar-Verkauf allein refinanziert. Ta Bi ist, zumindest auf dem Papier, umsonst im Kader. Das ist keine Planung, das ist ein Glücksgriff mit Ablaufdatum und man muss Neo zugestehen, dass er hier das Maximum herausgeholt hat.

      Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt.

      Denn auch Ta Bi steht auf der Kippe. Der 21-jährige Ivorer gehört zu den aktuellen Verkaufskandidaten und Geld in die Kasse spülen ist das Ziel. Alternativ wäre eine Leihe denkbar, jedoch ohne Kaufoption. Eine Formulierung, die aufhorchen lässt. Wer eine Leihe ohne Kaufoption anbietet, glaubt noch an den Spieler. Wer ihn verkaufen will, braucht den Platz oder das Geld. Bei Ta Bi ist beides möglich.

      Für einen 21-Jährigen, der noch keine Minute in der ersten Mannschaft gespielt hat, ist das eine merkwürdige Situation. Geholt für die Zukunft, nun schon wieder auf dem Markt. Ob er seinen Platz bei den Saints noch findet oder woanders bleibt offen.





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    • Ausgabe #3 - September 2026  

      20 Millionen Fragen
      Nunes und der Preis des Vertrauens



      Das Genie von gestern ist der Kritiker von heute. So funktioniert Fußball.

      Vor wenigen Wochen noch wurde Neo für die Souttar-Ta Bi-Doppelverpflichtung gefeiert, cleveres Scouting, minimales Risiko, maximale Wirkung. Und dann, fast im gleichen Atemzug, folgt Gustavo Nunes für 20 Millionen Euro von Real Madrid. Und plötzlich stellt sich die Frage, wo das Fingerspitzengefühl geblieben ist.

      Die Kritik ist nachvollziehbar und sie hat einen konkreten Kern.

      Nunes wurde in die Championship verliehen, um sich von einer Oberschenkelverletzung zu erholen und in einer etwas ruhigeren Umgebung wieder Vertrauen zu fassen. Ein verständlicher Plan. Das Problem, er hat dort nicht geglänzt. Kein Aufbausieg, kein Selbstbewusstseinsschub, zumindest nicht in dem Maße, das man sich erhofft hatte. Und genau das ist der Punkt, an dem die Kritiker einhaken. Denn wer 20 Millionen Euro für einen jungen Brasilianer ausgibt, der gerade eine schwache Leihe hinter sich hat, braucht starke Argumente.

      Neo hatt sie, zumindest intern.

      Ob sie reichen, wird die Zeit zeigen. Für junge südamerikanische Talente wird auf dem Markt traditionell ein Aufpreis gezahlt, das ist kein Geheimnis. Potenzial kostet. Und manchmal kauft man nicht den Spieler, der er gerade ist, sondern den, der er in zwei Jahren sein könnte. Aber genau das ist das Risiko. Und 20 Millionen sind eine Menge Vertrauen in eine Idee.

      Das Fußballgeschäft ist gnadenlos kurz in seinem Gedächtnis, außer wenn es darum geht, Fehler zu behalten. Souttar und Ta Bi für fünf Millionen? Vergessen. Nunes für zwanzig? Steht auf der Rechnung.





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    • Ausgabe #4 - September 2026  

      Justin de Haas
      Genie, Glück oder Geduldsspiel?



      Die Frage stellt sich fast von selbst: Ist es wieder das Fingerspitzengefühl oder läuft Neo Gefahr, einen Kader aufzublähen, der bereits gut besetzt ist?

      Justin de Haas kommt per Auktion für knapp neun Millionen Euro. Stammspieler in der ersten portugiesischen Liga, Sofascore-Bewertung von 7.17 für die abgelaufene Saison. Das sind Zahlen, die auf den ersten Blick solide klingen. Kein Schnäppchen wie Souttar, aber auch kein Mondpreis wie Nunes. Irgendwo dazwischen, in jenem Bereich, den man als vertretbar bezeichnen kann.

      Und dann schaut man auf den Kader.

      Ben White ist der unangefochtene Abwehrchef, dahinter Lloyd Kelly als starke Nummer zwei. Dann Harwood-Bellis, Nathan Wood und mit Ronnie Edwards sowie Jason Meghoma zwei junge Spieler, die auf ihre Chance warten. Sechs Abwehrspieler, die alle Ansprüche haben. Und nun de Haas als siebter im Bunde.

      Das Alter macht die Sache nicht einfacher.

      Mit 26 Jahren ist de Haas kein Rohdiamant mehr, den man über Jahre entwickelt. Er ist ein fertiger Spieler oder zumindest einer, der es sein sollte. Was die Saints also kaufen, ist kein Potenzial für die Zukunft, sondern ein Mann, der jetzt liefern müsste. Nur: Wo soll er spielen? Die Parallele zu Ta Bi drängt sich auf.

      Geholt, gut bewertet und dann zu eng im Kader für echte Spielzeit. Ob de Haas ein ähnliches Schicksal ereilt, hängt davon ab, was Neo mit ihm vorhat. Baustein oder Verkaufskandidat, der den Marktwert noch steigern soll? Beides wäre denkbar. Beides wäre unbefriedigend.





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    • Ausgabe #5 - September 2026  

      Der Deal des Jahres
      Oder die Kunst des richtigen Moments



      Es gibt Transfers, die man plant. Und es gibt solche, die sich ergeben, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und den Mut hat, zuzugreifen.

      Die Ausgangslage war bekannt. Seit Amtsantritt war die Torwartposition eine offene Baustelle bei den Saints. Man löste sie teuer, erst Christos Mandas, dann Bernd Leno. Zwei solide Lösungen für eine Saison, in der es primär um den Klassenerhalt ging. Mission erfüllt, aber das Kapitel Torwart war damit nicht endgültig geschrieben.

      Was folgte, war kein klassischer Transfer, es war ein Tauschdeal mit Kalkül. Die Saints halfen Bournemouth durch den Endspurt, sicherten den Klassenerhalt des Nachbarn und kassierten dafür Jan Oblak für die kommende Saison. Weltklasse im Tor, auf einen Schlag. Der Preis war allerdings happig.

      Bernd Leno geht, ein Keeper, der maßgeblich am eigenen Klassenerhalt beteiligt war. Tyrone Mings geht, ein Abwehrchef, der in schwierigen Momenten Stabilität verkörpert hatte. Dies war aber genau das was Bournemouth für den Endspurt brauchte und hier in diesem Deal bekam! Zusätzlich gab es dann noch Gustavo Nunes. Derselbe Nunes, für den man erst vor ein paar Monaten stolze 20 Millionen Euro an Real Madrid überwiesen hatte. Abgegeben, bevor er auch nur ansatzweise zeigen konnte, was in ihm steckt.

      Das ist der Moment, in dem sich die Geister scheiden. Einerseits: Jan Oblak ist kein gewöhnlicher Ersatz. Er ist einer der besten Keeper der Welt, oder war es zumindest lange. Andererseits: Mings und Leno waren gesetzt, verlässlich und Teil des Fundaments. Nunes, so kritisch der Transfer damals auch beäugt wurde, bekommt nun nie die Chance, die Kritiker zu widerlegen. Das ist unbefriedigend. Für ihn, und ein bisschen auch für die Geschichte.

      Ob dieser Deal in einem Jahr als Meisterstück oder als Zockerei gilt, wird Jan Oblak entscheiden. Der Ball liegt bei ihm. Im wahrsten Sinne.





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