Udinese Calcio | News

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    SAISONSTART 2026|2: 12.10.2026

    - Kadergrößen- und Reservecheck: 11.10.2026, 23.59 Uhr (Stichtag)

    - Europäischer Supercup: 12.10.2026

    - Nationale Supercups: 15.10.2026

    - 1.Spieltag alle Ligen: 18.10.2026

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      Probleme über Probleme


      Finanzielle Probleme, sportliche Probleme, eine ungeklärte Trainer- und Managerfrage. Bei Udinese Calcio stapeln sich die Schwierigkeiten. Die Fans blicken voller Sorge auf die Zukunft des Vereins. Kann der Verein den Abstieg noch verhindern? Sind die finanziellen Schwierigkeiten überhaupt noch zu bewältigen? Wann werden die vakanten Positionen gefüllt? Und durch wen? Diese Fragen will man im Verein in den nächsten Tagen gelöst haben. Damit kommen wir auch zu den Vereinsnews. Diese sollen eine zusätzliche Einnahmequelle für Udinese generieren. Die Probleme sind hausgemacht. Nun benötigt es einen enormen Kraftakt, um den Absturz zu verhindern.





    • Inler wird Manager


      Die ersten Weichen sind gestellt. Mit Gökhan Inler wird die erste Schlüsselposition im Verein besetzt. Dabei entschied man sich im doppelten Sinne für eine interne Lösung. Der Schweizer war bis dato als Technischer Leiter im Verein beschäftigt und bringt jahrelange Erfahrung als Spieler im Udinese-Trikot mit. „Uns ist es wichtig, die wichtige Rolle für die kurzfristige Zukunft des Vereins mit einer Person zu besetzen, die Stallgeruch mitbringt und sich voll und ganz mit dem Verein identifiziert“ heißt es im offiziellen Vereinsstatement. Nun wartet auf den 41-jährigen direkt eine tragende Entscheidung. Wer soll den Verein im Abstiegskampf führen? Die Personalfrage soll ebenfalls in den nächsten Tagen beantwortet werden.





    • Backhaus neuer Udinese-Coach


      Nur kurze Zeit später wurde von Gökhan Inler Nägel mit Köpfen gemacht: Heiner Backhaus wird neuer Coach von Udinese Calcio. Der 44-jährige unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende. Die Wahl auf Backhaus kann durchaus als überraschend bezeichnet werden, wurde dieser erst vor wenigen Tagen von Eintracht Braunschweig freigestellt und hat noch keinen Verein oberhalb der zweiten Liga trainiert. Dennoch trauen die Verantwortlichen Backhaus wohl den Klassenerhalt zu. Auf die Gründe gehen wir in einen der folgenden Ausgaben näher ein. Weltenbummler Backhaus freut sich jedenfalls sehr über die Chance und verspricht den Gegnern „Druck, Druck, Druck“.





    • Warum Backhaus?


      Die Entscheidung für Heiner Backhaus dürfte jeden Fan von Udinese Calcio überrascht haben. Warum entscheidet man sich für einen Trainer, der keinerlei Verbindung zum Verein oder gar zur Liga hat? Immerhin spielte der 44-jährige in seiner aktiven Karriere unter anderem in Zypern, Malta, Saudi-Arabien und Hongkong und spricht mehrere Sprachen, darunter auch italienisch. Diese kulturelle Kompetenz gab wohl den Ausschlag für Backhaus als Trainer. Neben dem Block an Brasilianer beherbergt der Udinese-Kader noch Spieler aus verschiedensten Ländern von Ägypten bis Uruguay. Doch auch taktisch scheint der Trainer den Vorstellungen zu entsprechend. So scheinen die Verantwortlichen Pressing als das Mittel der Wahl auserkoren zu haben, um den Klassenerhalt zu schaffen.





    • Die Lasten der Vergangenheit


      Unter der Führung von Langzeitmanager Stoney gab es in den letzten 2 Jahren einen (!) einzigen Transfer. Erst durch den Interimscoach hat sich etwas in dem Kader bewegt. Ansonsten gleicht das Leben eines Spielers bei Udinese Calcio zuletzt einer Wohlfühloase: Der schrittweise Absturz von Platz 6 am Ende der Saison 2023|1 zum letzten Platz in der aktuellen Situation hatte keinerlei personellen Folgen. Im Gegenteil, die Verträge wurden weiter verlängert und die Mannschaftskosten stiegen rasant in die Höhe. „Ohne genaue Zahlen der Konkurrenz zu kennen, aber die Kosten für die Mannschaft dürften pro Spieltag im oberen Drittel der Serie A liegen“ schildert Manager Gökhan Inler das Missverhältnis zwischen Kosten und dem, was die Mannschaft zuletzt anbot. Daher soll es zeitnah einen Umbau im Kader geben. Erste Spieler wie Walace oder Trezeguet wecken Interesse aus ihrem Heimatland und könnten bald den Verein verlassen.





    • Transfer-Doppelpack vom HSV!


      Da ist er, der erste Transfer! Vom Hamburger SV kommt nicht nur ein Spieler, sondern gleich 2. Ryan Philippe und Miro Muheim wechseln von der Hansestadt nach Udine und kosten 10 Millionen Euro Ablöse. Seit der Verpflichtung von Max als neuen Chefcoach des einstigen Bundesliga-Dinos stehen beide Spieler auf Abstellgleis, so dass sich die Chance für Udinese für diese vergleichbar günstige Ablöse bot. Daher zeigt man sich erwartungsgemäß froh über den Deal. „Rayan Philippe passt genau in die Spielweise des neuen Trainers“ lässt Manager Inler wissen. „Und auch Miro Muheim passt als offensiver Außenbahnspieler perfekt rein. Dieser hat die Fähigkeiten, die linke Bahn offensiv wie defensiv zu beackern.“ Ob beide Spieler schon zum Spiel gegen Bologna zur Verfügung stehen, ist noch nicht bekannt.





    • Sieg zum Auftakt


      Es dürften so einige Steine vom Herzen der Fans und Verantwortlichen von Udinese Calcio gefallen sein. Beim Debüt von Heiner Backhaus siegt Udine gegen den FC Bologna mit 2:1 (0:0). Vor rund 33.000 Zuschauern wurde Mohamed Elyounoussi durch seinen Doppelpack zum Held des Tages. Die Führung in der 60. Minute konnte Bologna noch ausgleichen. In der 90. Minute sorgte dann aber abgefälschter Schuss für den Brustlöser. „Wir haben bis zur letzten Minute Vollgas gegeben, darauf dürfen die Jungs Stolz sein“ stellt ein zufriedener Heiner Backhaus fest. Durch den Sieg verließ Udine zunächst den letzten Platz und stieg um 2 Ränge auf Platz 18 auf. Am nächsten Spieltag wartet mit dem Gastspiel bei Inter aber der größtmögliche Brocken. Erstmal überwiegt aber die Freude über den gelungenen Auftakt.





    • Überraschungscoup in Mailand


      Als haushoher Außenseiter reiste Udinese Calcio zum Vizemeister Inter Mailand, die in der vergangenen Saison nur um Haaresbreite die Meisterschaft verpassten. Doch scheinbar machte der Auftaktsieg die Brust der Udine-Spieler breit, denn mit einem 2:1 Auswärtssieg hätte im Vorfeld wohl niemand gerechnet. Dabei zeigte sich die Gastmannschaft in großen Teilen auf Augenhöhe und ging zu Beginn der zweiten Halbzeit durch Verteidiger Duarte in Führung. Aber nach der gelb-roten Karte für Elyounoussi und dem Ausgleich durch El Hadji Malick Diouf sahen viele der über 64.000 Zuschauer Inter auf dem besten Wege, das Spiel nun komplett zu drehen. Das letzte Wort sollte allerdings Carlos Vinícius mit dem umjubelten Siegtreffer in der 90. Minute haben. Damit steht der 2. Sieg unter Trainer Heiner Backhaus, der nach dem Sieg verlautete, er sei „1000-prozentig vom Klassenerhalt überzeugt“.





    • Großer Umbruch


      Es musste sich etwas verändern bei Udinese Calcio und langsam werden nun die Säulen der Ära Stoney abgetragen. Mit Walace (Cruzeiro), Samir (Al-Najma), Paweł Dawidowicz (Rakow) Trezeguet (Al-Ahly) und Sofiane Boufal (Ziel unbekannt) verlassen gleich 6 langjährige Spieler den Verein. Alle 6 spielten schon seit mindestens 3 Jahren im schwarz-weißen Trikot. "Uns ist es wichtig, die Spieler und ihre Verdienste für den Verein zu würdigen" äußert sich Gökhan Inler zu den scheidenden Spielern. "Aber es war im Vorfeld klar, dass es auch zu persönlich schwierigen Entscheidungen kommen wird. Ich bin aber froh, dass wir für alle Spieler eine gute Lösung gefunden haben." Bekannterweise möchte man bei Udinese die Kaderkosten erheblich senken. Allein durch die Abgänge konnten Gerüchten zufolge die Kosten um über 20% reduziert werden. Ein netter Nebeneffekt: Alle Spieler bewegen sich um die 30, so dass auch das Durchschnittsalter des Kaders gesenkt werden konnte. Nun gilt es für Inler, die Abgänge bestmöglich zu ersetzen.





    • Soforthilfen per Leihe


      Um die entstanden Lücken trotz angespannter Finanzlage zu schließen, bedient sich Udinese gleich doppelt auf dem Leihmarkt. Im Mittelfeld kommt mit Wessley Patati ein dynamischer Offensivspieler aus Alkmaar. „Im Mittelfeld haben wir mit Walace, Trezeguet und Boufal gleich 3 Spieler verloren. Grundsätzlich kann auch Rayan Philippe eine Rolle einnehmen, aber da haben wir einen Need gesehen“ äußert sich Manager Inler zur Verpflichtung von Patati. Die Abwehr wurde derweil mit Nicolò Bertola verstärkt. Der 23-jährige wechselte vor einige Monaten aus der Serie B nach Teneriffa und kurze Zeit später zurück nach Italien zum SSC Neapel, wo der erhoffte Durchbruch noch nicht gelungen ist. Bei Udine soll nun der endgültige Sprung in die Serie A klappen. Voraussichtlich wird sich der 1,92m Hüne mit dem bis dato gesetzten Ronaël Pierre-Gabriel um einen Platz in der Dreierkette duellieren.





    • Souverän im Kellerduell


      Der Überraschungserfolg bei Inter wäre wenig wert gewesen, wenn das darauffolgende Spiel gegen Sampdoria mit einer Niederlage enden würde. Oft wird so ein Spiel als 6-Punkte Spiel betitelt. Doch vor über 35.000 Zuschauern behielt das Team von Heiner Backhaus die Nerven und schlägt Sampdoria überaus souverän mit 3:0. Udinese überrumpelte ein zu Beginn überfordertes Sampdoria und führte bereits nach 20 Minuten durch Tore von Dedoncker und Zapata mit 2:0. Von diesem Schock sollte sich der Gast nicht mehr erholen können, Leihspieler Arribas erhöhte kurz vor Schluss gar auf 3:0. Einziger Wehmutstropfen: Die Verletzung von Stammkeeper Diant Ramaj, für den kurz vor der Halbzeit Pierluigi Gollini eingewechselt wurde. Fraglich ist, ob die Leihgabe vom FC Bayern München überhaupt nochmal für Udinese auflaufen wird. Davon abgesehen dürfen sich Fans und Verantwortliche über den 3. Sieg im 3. Spiel und 4 Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz freuen.





    • Vier gewinnt


      Mit großem Respekt reiste Udinese zum Gastspiel nach Genua, denn schließlich verfügte die Mannschaft von Jahnler mit Antoine Semenyo und vor allem Lamine Yamal ein Sturmduo von gehobener internationaler Klasse. Auf der Seite von Udinese musste Pierluigi Gollini den verletzten Diant Ramaj vertreten und bekam dabei den Vorzug vor Konkurrent Fabian Bredlow. Und er machte seine Sache außerordentlich gut (Note 2,0), so wie auch seine Vorderleute, die nur 2 Torschüsse und lediglich 0,33 xG der hochgelobten Offensive des FC Genua zuließen. Auf der Gegenseite wurde ein Stürmer zum Spieler des Spiels, denn Carlos Vinícius erzielte in der 74. Minute das Tor des Tages und sorgte damit für den 4. Sieg in Folge unter Trainer Backhaus. Udinese schließt durch den erneuten Erfolg langsam aber sicher zum Mittelfeld der Tabelle auf und plötzlich träumen die Fans von Europa. Aber Trainer Backhaus mahnt: "Die Fans dürfen feiern, aber meine Jungs müssen bei sich bleiben. Ansonsten kann das auch schnell wieder in die andere Richtung gehen. Ich erwarte weiterhin vollen Fokus."





    • Bayern-Keeper für Bayern-Keeper


      Bei zwei der fünf Leihspieler Udines läuft die Leihe lediglich bis zum Ende der Hinrunde. Mateo Pellegrino ist noch ohne Einsatz und wird aufgrund der begrenzten Restdauer der Leihe wohl auch ziemlich sicher keine wichtige Rolle mehr einnehmen und Diant Ramaj war bis zu seiner Verletzung gesetzt, könnte aber nun bis zum Ende der Leihe fehlen. Dass es für den Keeper nach der Hinrunde nicht in Udine weitergeht ist auch bereits sicher, da bereits eine anschließende Leihe zu Sparta Rotterdam feststeht. Intern stehen zwar mit Gollini und Bredlow zwei mögliche Nachfolger bereit. Aber intern ist man sich einig, dass man nochmal extern nachlegen möchte. Pikanterweise kommt mit Janis Blaswich nun erneut ein Leihspieler vom FC Bayern zu Udinese. Der 34-jährige wechselte zu Saisonbeginn zum deutschen Rekordmeister, was im Allgemeinen zu Irritationen gefühlt hat. Schließlich verfügen die Bayern traditionell über einen großen Stamm an Torhütern. Daher sucht Blaswich nun nach Spielpraxis außerhalb der bayrischen Landeshauptstadt. Mit 2,5 Millionen Leihgebühr ist Blaswich auch bedeutend günstiger als Ramaj, für den Udinese damals nach 4,5 Millionen gezahlt hat.





    • I’m not cutting my hair, until…


      Wer die Fußball-Szene auf Social Media verfolgt kennt wahrscheinlich auch den Manchester United Fan, der sich erst nach 5 Siegen in Folgen für die Red Devils die Haare schneiden möchte und darauf schon seit über einem Jahr wartet. Dem sei gesagt: Wäre er doch mal Fan von Udinese Calcio geworden. Denn dann dürfte er sich nun nach dem 2:1 gegen Lazio Rom die Haarschere ansetzen. Dabei ging Udinese schon früh in der 10. Minute in Rückstand, konnte aber fast unmittelbar durch Josh Cullen ausgleichen. Weiteren Jubel beim Großteil der über 41.000 Fans im Stadion löst dann kurze Zeit später die rote Karte für den Römer Jizz Hornkamp aus. Aber es dauerte dann letztendlich bis 10 Minuten vor Spielende, ehe Mohamed Elyounoussi den numerischen Vorteil in den Siegtreffer für Udinese umwandeln konnte. Durch den Sieg festigt Udinese weiter seine Position im Mittelfeld, während Lazio inzwischen tief im Abstiegskampf steckt. Eine Situation, die die meisten Fans der Serie A im Vorfeld wohl eher umgekehrt erwartet hätten.





    • Nach 5 ist Schluss


      Irgendwann muss jede schöne Serie ein Ende finden. Nach 5 Siegen in Folge musste der neue Coach Heiner Backhaus gegen Cagliari Calcio seine erste Niederlage hinnehmen. Auf Sardinien musste man sich verdient mit 0:2 geschlagen geben. Schon in der 10. Minute stellte Nationalspieler Mateo Retegui die Weichen für den Gastgeber auf Sieg. In der 2. Halbzeit dauerte es wieder 10 Minute, ehe Francesco Acerbi sämtliche Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichtemachte. Dennoch nahm man auf Lager von Udine die Niederlage fast schon entspannt. "Irgendwann musste es ja passieren" meinte beispielsweise Fred nach dem Spiel. Und Trainer Backhaus versprach "Wir werden nicht einbrechen. Die Jungs sind inzwischen stabil genug, dass uns eine Niederlage nicht aus der Bahn wirft." Die nächsten Tage sollen die Kräfte für das wichtige Heimspiel gegen Pisa gebündelt werden.





    • HUH!


      Der große Hype um die isländischen Fußballer ist mittlerweile verflacht. So qualifizierte sich die Nationalmannschaft auch nicht für die Weltmeisterschaft 2026. Es gibt aber viele isländische Spieler, die bei ihren Vereinen durchaus geschätzt werden. Orri Oskarsson und Hakon Arnor Haraldsson sind beispielsweise beim FC Fulham etablierte Kräfte. Den nächsten Schritt in seiner Vereinskarriere will nun auch Mikael Egill Ellertsson gehen, der für 12 Millionen Euro von Venezia nach Udine wechselt. Im Werben um den 24-jährigen setzte man sich gegen Heracles Almelo und den FC Southampton durch. Die Erwartungen an den Mittelfeldspieler sind hoch. „Ich denke, dass er eine Sofortverstärkung ist und direkt eine wichtige Rolle im Team einnehmen kann“ lässt Manager Inler durchblicken. Und auch der Spieler selbst freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich habe in den Gesprächen schnell gemerkt, dass hier etwas entsteht. Daher gehe ich die neue Aufgabe mit großer Euphorie und Motivation an.“





    • Zurück in der Spur


      „Wir werden nicht einbrechen“ versprach Trainer Backhaus nach der ersten Niederlage gegen Cagliari und seine Mannschaft sollte den Worten Taten folgen lassen. Im wichtigen Spiel gegen Pisa fand Udinese zurück in die Erfolgsspur und siegte verdient mit 4:2. Dabei erwischte das Sturmduo um Carlos Vinicius und Duvan Zapata einen Sahnetag und erzielte je einen Doppelpack. Gekrönt wurde der Erfolg allerdings am folgenden Spieltag, wo Udinese bei Atalanta Bergamo mit 2:1 gewann. Wieder war es Duvan Zapata, der einen Doppelpack zum zwischenzeitlichen 2:0 schnürte. Den Hausherren gelang anschließend lediglich der Anschlusstreffer, so dass weitere wichtige 3 Punkte mitgenommen werden konnten. Durch die Erfolgswelle nimmt Udinese langsam aber sicher Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel auf, die Fans träumen bereits von den glorreichen Jahren wie der Saison 2019|1, wo Udinese auf Platz 4 abschloss. Trainer Backhaus gönnt den Fans den Moment: „Lasst die Fans mal feiern, die ersten Wochen der Saison waren frustrierend genug. Es doch immer schön, wenn Leute Freude an ihrem Verein haben. So soll es doch auch sein.“





    • Einskommasechs


      Bis zuletzt gehörte Leander Dendoncker zum Stammpersonal bei Udinese. Allerdings waren die Gehaltskosten für den 31-jährigen den Verantwortlichen ein Dorn im Auge. Immerhin gehörte Dendoncker mit gut 4 Millionen Jahresgehalt zu den Topverdienern der Mannschaft. Das Gehalt darf als Relikt der Vergangenheit gewertet werden, denn Ende 2020 wurde der Marktwert des Spielers noch auf gut 32 Millionen taxiert. Inzwischen ist dieser Wert auf nur noch 1,8 Millionen gesunken. So entschied man sich zum Verkauf des Belgiers, der immerhin auf 3 Jahre bei Udine kommt. Zugeschlagen hat Heracles Almelo, die sich die Dienste für 1,6 Millionen sicherten. Doch inzwischen wurde selbst der Vertrag bei den Niederländern aufgelöst, so dass Dendoncker aktuell ohne Verein ist. Die Lücke im Mittelfeld wurde mit 2 Personalien geschlossen. Den umgekehrten Weg von Almelo nach Udinese macht der Neuseeländer Marko Stamenic, ebenfalls für 1,6 Millionen. Zusätzlich wurde Nicolás Fonseca vom OSC Lille verpflichtet – selbstverständlich für 1,6 Millionen. Beide Spieler dürfen sich Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme im Sommer machen. Dafür wären gute Leistung im Dress von Udinese natürlich hilfreich.





    • Die Null steht


      Während sich in der vergangenen Ausgabe noch über die treffsicheren Stürmer gefreut wurde, setzten für die letzten 3 Spiele der Hinrunde die Ladehemmungen ein. So bleib man gegen Parma, Napoli und Milan ohne eigenen Treffer. Während man mit dem Remis gegen Milan an abschließenden 19. Spieltag mehr als gut leben kann, waren die 0:1 Niederlagen gegen Napoli und Parma ärgerlich. Somit ebbte die Euphoriewelle pünktlich zur Saisonpause etwas ab. „Am Ende fehlten den Jungs etwas die Krörner“ gibt Heiner Backhaus offen zu. Das intensive Pressingspiel des Deutsche zollte offensichtlich seinen Tribut. Dennoch sind Platz 13 und 26 Punkte gemessen an der Ausgangslage mehr als zufriedenstellend für Fans und Verantwortliche in Udine. Nun gilt es für gut 2 Wochen die Kräfte zu sammeln, denn mit dem Tabellenführer und „Herbstmeister“ Fiorentina wartet zum Auftakt der Rückrunde direkt eine Mammutaufgabe für Udinese.





    • Halbzeitanalyse


      Der Blick auf die Hinrundenstatistik dürfte den Verantwortlichen von Udinese ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mit Platz 13 und 10 Punkten Vorsprung zu den Abstiegsplätzen sieht die Situation für Udinese zur Saisonhälfte durchaus komfortabel aus. Zusätzlich darf sich das Team über die bislang längste Siegesserie (5) der Liga freuen. Im Vergleich zur Vorsaison holte Udinese 4 Punkte und erzielte 5 Tore mehr. Einzig bei den Gegentoren war das Team letzte Saison besser (25 zu 27). Manager Inler kommentierte die Ausgangslage jedoch relativ nüchtern: "Die Ausgangslage für die Rückrunde ist gut, mehr aber auch nicht." Etwas euphorischer ist da Spieler Mohamed Elyounoussi: "Wir haben uns die Situation hart erarbeitet. Ich bin stolz auf meine Jungs, für die Rückrunde ist nach oben alles möglich." Wo er selbst Udinese am Ende der Saison sieht? "Auf einem einstelligen Tabellenplatz." Dazu fehlen Stand heute lediglich 3 Punkte.