GeMAINZam sind wir stark

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      Ausgabe #
      1141

       
      1.Bundesliga
      Saisonauftakt


      So schnell kann es gehen: In den Freundschaftsspielen spielte Boubacar Kamara (22 Jahre, Foto oben) kaum eine Rolle - doch in der frischen Saison 2022|1 war er sogleich gefordert. Der Norweger Ödegaard musste schließlich noch eine Sperre aus der Vorsaison abbrummen und fiel somit die ersten beiden Partien gegen Arminia Bielefeld und den Hamburger SV aus.

      Kamara, den man eben genau deswegen auch ganz bewusst in Mainz hielt und nicht verlieh, war zur Stelle und ersetzte Ödegaard mustergültig. Mehr noch: Sogar ein Tor gelang dem Franzosen, der ganz aktuell im Juni 2022 seine ersten drei Länderspiele die A-Nationalmannschaft Frankreichs absolvierte.


      Stuttgart und Mainz vorne dabei


      Mit einem 2:0 über Bielefeld und einem 3:0 über den HSV kann man den Saisonauftakt in Mainz mal kurz abhaken - im positiven Sinne. Nun werden sämtliche Topduelle erst noch kommen, doch darf man sich trotzdem freuen, sogleich in der Tabelle recht weit oben zu stehen.

      Ähnlich wird man wohl in Stuttgart denken, denn diese gehen ebenso als Meisterschaftsanwärter in diese Spielzeit und grüßen zur Zeit von Platz 1. Der dritte Verein, dem ebenso ein Auftakt nach Maß gelang, ist die Eintracht aus Frankfurt. Entpuppt sich hier schon ein Überraschungsteam?

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      1

      Stuttgart 2 2 - 0 - 0 7 : 0 +7 6 + 1
      2

      Mainz 2 2 - 0 - 0 5 : 0 +5 6 - 1
      3

      Frankfurt 2 2 - 0 - 0 4 : 0 +4 6 + 2
      4

      Leipzig 2 1 - 1 - 0 4 : 2 +2 4 0
      5

      Hannover 2 1 - 1 - 0 3 : 1 +2 4 - 2

       
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      Ausgabe #
      1142

       
      1.FSV Mainz 05
      Handgemenge um Talent


      Sowas erlebt man selten: Am Rande des Trainings der U19-Mannschaft eskalierte ein bis dato verbal geführter Streit und ging in ein Handgemenge über. Beteiligt: Zwei Berater, die allerdings nicht zusammen, sondern vermeintlich gegeneinander arbeiteten. Im Mittelpunkt des Interesses: Ein 16-Jähriger, der aufgrund seines Talents schon in der U19 des Vereins und der U20 seines Landes spielt.

      Das Ganze ist allerdings nicht auf dem Vereinsgelände des 1.FSV Mainz 05 passiert, sondern gerade beim Hamburger SV. Es ging um den Spieler Omar Megeed (16 Jahre), dem derart peinliche Streitigkeiten künftig hoffentlich erspart bleiben.


      Wechsel zu Mainz


      Wer nun einen über-engagierten Vater oder Onkel in der Rolle des Beraters vermutet, dem sei gleich gesagt: Falsch gedacht! Die ebenso anwesende Familie war es sogar, welche die beiden externen Berater voneinander trennte und Schlimmeres verhinderte.

      In Mainz hat man den Vorfall genauestens zur Kenntnis genommen, denn das besagte Talent Megeed wird mit sofortiger Wirkung zum 1.FSV Mainz 05 wechseln. Kostenpunkt: 10 Millionen Euro. Megeed wird offiziell als Linksaußen geführt, kann allerdings genauso im offensiven oder zentralen Mittelfeld auflaufen. Er ist technisch extrem begabt und mit 1.88m bereits groß gewachsen - zumal das Wachstum noch nicht abgeschlossen sein muss.

      Megeed ist zwar in Hamburg aufgewachsen und spielte vor seiner Zeit beim HSV beim 1.FC Süderelbe, doch hat er sich bereits frühzeitig für das Land seiner Eltern bekannt. So kommt es, dass Megeed mit nur 16 Jahren bereits aktueller U20-Nationalspieler Ägyptens ist und im März 2022 sein Debüt im ägyptischen Ismaili Stadium gegen die Slowakei feierte.

       
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      Ausgabe #
      1143

       
      1.Bundesliga
      Jetzt kommt es auf die Bank an


      Die Tabellenführung konnte sich der 1.FSV Mainz 05 im Spiel gegen den SV Werder Bremen am heutigen 10.Spieltag souverän sichern. Mit 3:0 bezwangen die Mainzer den Aufsteiger aus Bremen.

      Lionel Messi (35 Jahre, Foto oben) zeigte sich für alle drei Tore der Mainzer verantwortlich. Nun war der Argentinier spätestens ab der zweiten Halbzeit offensiv auch ziemlich auf sich alleine gestellt, denn unter anderem sein Offensiv-Partner Neymar Jr. (30 Jahre, ebenso Foto oben) musste schon frühzeitig mit einer roten Karte den Platz verlassen.


      Drei rote Karten gegen Bremen


      Doch nicht nur Neymar hat es erwischt. Auch Rodri (26) und Ödegaard (23) mussten allesamt das Feld aufgrund eines Platzverweises räumen. Alle drei roten Karten wurde schon in der ersten Halbzeit verteilt.

      Nun hat Mainz zwar die Tabellenführung verteidigt, doch wird es in den kommenden Partien bei gleich drei fehlenden Stammspielern insbesondere auf die Mainzer Ersatzbank ankommen, inwieweit Mainz den ersten Platz wird halten können. Hier sind nun also relativ sicher Boubacar Kamara und David Raum gefordert.

      Den dritten Platz könnte Altmeister Andrés Iniesta beanspruchen, allerdings könnte es auch auf einen Einsatz von Jonathan Burkardt als Sturmpartner von Messi hinauslaufen. Fest steht: Das erste Mal in dieser Saison wird die Bank der Mainzer in der Liga einem echten Stresstest unterzogen.

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      1

      Mainz 10 9 - 1 - 0 23 : 4 +19 28 0
      2

      FC Bayern 10 9 - 0 - 1 25 : 5 +20 27 0
      3

      Stuttgart 10 8 - 2 - 0 25 : 4 +21 26 0
      4

      Dortmund 10 6 - 1 - 3 18 : 10 +8 19 0
      5

      Frankfurt 10 6 - 1 - 3 16 : 13 +3 19 0

       
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      Ausgabe #
      1144

       
      1.FSV Mainz 05
      (Nachwuchs-)Torwartjammern...


      ... auf hohem Niveau. Zugegeben: Beim 1.FSV Mainz 05 darf man sich nicht über die eigene Nachwuchsarbeit beschweren. Natürlich kommt diese nicht mal ansatzweise an das Niveau von Vereinen wie Bayern München, AFC Ajax oder FC Barcelona heran, doch bescherte sie dem Verein regelmäßig interessante Talente, wie zuletzt Jonny Burkardt, Leandro Barreiro oder Ridle Baku. Zumal mit Spielern wie etwa Nelson Weiper schon die nächste Waffe unter den Mainzer Talenten bereitsteht.

      Ganz besonders stolz ist man zudem auf die gute Quote unter eigenes produzierten Torhütern. Die drei unter Vertrag stehenden Keeper Robin Zentner (verliehen an Sampdoria), Florian Müller und Finn Dahmen kommen allesamt aus dem eigenen Nachwuchs. Gibt es bei einem anderen Verein in Deutschland eine vergleichbare Quote bei Torhütern aus dem eigenen Stall? Wir haben das an dieser Stelle nicht weiter recherchiert.


      Zweifel an Rieß


      Positiver Nebeneffekt der Torhüter-Quote: Im Reserveteam musste man sich eigentlich selten über die Besetzung des Torwarts Gedanken machen, irgendeiner aus dem eigenen Nachwuchs stand schon parat - zumal dem Verein mit Spielern wie etwa Philipp Köhn auch immer wieder Glücksgriffe bei externen Torwart-Verpflichtungen gelangen.

      So überrascht es ein wenig, dass Mainz im Jahr 2022 erstmals vor einer Torwart-Problematik steht, zumindest im Jugendbereich. Spieler wie Dahmen oder Köhn sind aufgrund der Altersgrenze - beide sind 24 Jahre alt - nicht mehr für die Reserveteams spielberechtigt.

      Mainz stattete zwar den jungen Lasse Rieß (20 Jahre) mit einem Vertrag aus und versetzte ihn sogleich ins Reserveteam, doch konnte sich dieser bisher nicht gegen Daniel Rose (18) durchsetzen. Der Ire wechselte bekanntlich vor einer Weile in einem Talente-Paket vom FC Schalke 04 nach Mainz und hat im Reserve-Torwartduell zur Zeit die Nase vorn.

      Das wiederum spricht aber nur bedingt für Rose. Vielmehr spricht es gegen Rieß, dem man die Rolle als Reserve-Torwart wohl nicht zutraut, obwohl er zwei Jahre älter ist. So oder so: Erstmals seit vielen Jahren kann Mainz zur Zeit nicht auf eine Torwart-Perle aus dem eigenen Nachwuchs verweisen. Gut möglich, dass man sich dieses Luxusproblem im Laufe der kommenden Wochen genauer ansehen und eine externe Verpflichtung herbeiführen wird.

       
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      Ausgabe #
      1145

       
      1.FSV Mainz 05
      Noch ein HSV-Talent


      Die Zeiten, in denen die drei Buchstaben "HSV" im nationalen wie internationalen Fußball eine besondere Bedeutung hatten, sind schon längst vorbei. Das weiß auch der Mainzer Manager King of Swing, welcher trotz seines langjährigen Engagements beim FSV bekennender HSV-Fan ist.

      Obwohl der Hamburger Sport Verein sportlich keine große Rolle mehr in Fußball-Deutschland spielt, ist der Verein doch immer wieder im Gespräch. Auf BOM liegt das an der Arbeit von @Macro. Dieser ist seit November 2021 beim HSV im Amt und glänzt immer wieder durch sinnvolle Transfers, wie etwa bei der Verpflichtungen von Sardar Azmoun oder Hamari Traoré.

      Doch auch in Mainz ist der HSV stets präsent - allerdings aus anderen Gründen. So tummeln sich beim FSV seit eh und je allerhand HSV-Talente und auch gestern wurde der Mainzer Manager wieder schwach und gab eine Verpflichtung eines weiteren HSV-Jugendspielers bekannt.


      Zu viele Emotionen im Spiel?


      Diesmal handelt es sich um den jungen Farid Alfa-Ruprecht (16 Jahre). Dieser wechselt aus der U17 des HSV nach Mainz, hat zwei U16-Länderspiele für Deutschland auf dem Konto und gilt als besonders schneller und trickreicher Außenstürmer. Sein - für sein Alter nicht untypisches - Manko, ist die Physis. So müsste er noch einiges an Muskelmasse zulegen, um eine Chance im Männerfußball haben zu können.

      Mainz legt 8,5 Millionen Euro für Alfa-Ruprecht auf den Tisch. Erst kürzlich holte man bekanntlich einen anderen 16-Jährigen, Omar Megeed, für zehn Millionen Euro aus Hamburg. Das Geld kann der HSV, welcher sich im Abstiegskampf befindet, sicher gut gebrauchen, um den Kader schnell zu verstärken. Doch bleiben natürlich wie immer Zweifel an der Höhe der Ablöse.

      Wenn Manager King of Swing HSV-Talente verpflichtet, so mutmaßen viele Mainzer Anhänger, dass er auch stets einen Sympathie-Preis für diese bezahlt. Auf den Durchbruch von dem vor einem Jahr für 15 Millionen Euro verpflichteten Robin Velasco wartet man immer noch sehnsüchtig und auch der 7,5 Millionen Euro teure Arlind Rexhepi, welcher im März 2022 kam, konnte noch nicht auf sich aufmerksam machen.

      Der einzige HSVer, den King of Swing zuletzt verpflichtete und der bereits erste hoffnungsvolle Schritte im Profifußball machte, ging nicht nach Mainz, sondern zum ebenso von Mainzer Manager betreuten Deportivo Alavés. Dort schnappte man sich Elijah Krahn für 12 Millionen Euro, welcher daraufhin bis zu einer Verletzungspause eine vorbildlich Entwicklung nahm. Nun hofft man in Mainz, dass es mit Megeed, Alfa-Ruprecht oder Rexhepi wenigstens einen Treffer geben könnte.

      Im wie immer knapp begrenzten Kader könnte der Manager ansonsten wohl nicht länger rechtfertigen, wichtige Kaderplätze mit so vielen HSV-Talenten zu belegen.

       
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      Ausgabe #
      1146

       
      Mainzer Talente-Report 16
      Blick auf zwei Spanier

      Das Fördern von eigenen Talenten gehört seit jeher zur Philosophie des 1.FSV Mainz 05. Während die Profis nach Möglichkeit Erfolge einfahren sollen, werden im Hintergrund vielversprechende Spieler weiterentwickelt, welche eines Tages in die Fußstapfen der 'Großen' treten sollen. Um die Übersicht über die Spieler und deren Entwicklungen zu behalten, wird 'geMAINZam' in unregelmäßigen Abständen Talente-Reporte veröffentlichen. Diese geben Einblick zum Status Quo einzelner Spieler. Auch für mögliche Kauf-Interessenten können die Mini-Berichte von Interesse sein, ist doch abzulesen, von welchen vermeintlichen Juwelen sich der FSV unter Umständen trennen könnte.



      Chuki (18 Jahre) - Wo ist er denn nun, der neue Pedri? Als Mainz den Spanier Ivan San José, genannt Chuki, im zarten Fußballer-Alter von 16 Jahren von Real Valladolid verpflichtete, waren die Versprechungen groß. Er erinnere so stark an Pedri zu seinen Las Palmas-Zeiten. Etwas weniger geschickt im Passspiel, dafür umso torgefährlicher.

      1,5 Jahre sind seither vergangenen und Chuki ist es bisher nicht gelungen, bei den Profis auf irgendeine Art und Weise Eindruck zu hinterlassen. Immerhin: Ins Sommertrainingslager durfte er mitfahren und es entwickelt sich was, doch Pedri-Vergleiche scheinen mittlerweile völlig absurd.

      Tendenz: Es wäre unangemessen mit einem 18-Jährigen ungeduldig zu sein. Doch Mainz muss sich definitiv von dem Gedanken verabschieden, eine Entwicklung á la Pedri ernsthaft noch zu erwarten. An dieser Erwartungshaltung kann Chuki nur noch scheitern. Schafft das Management die gedankliche Wende, so dürfte man dem jungen Spanier noch mindestens ein Jahr Zeit geben, um sein Talent beweisen zu können.

      Diego Talaverón (20 Jahre) - Diego wer? Talaverón natürlich! Wenn der eine oder andere Mainzer Fan diesen Namen noch nie gehört hat, dann liegt das daran, dass Diego Talaverón auch erst seit ein paar Wochen offiziell so heißt. Den meisten Lesern dürfte er noch als Diego Fernandez bekannt sein.

      Der 20-Jährige Stürmer hat aber nicht geheiratet o.Ä., sondern schlichtweg entschieden seinen zweiten Nachnamen für sein Dasein als Fuball-Profi zu nutzen. Diego Fernandez Talaverón wurde auch schon in der Vergangenheit unterschiedlich benannt, doch jetzt soll Klarheit herrschen.

      Dem FSV-Management ist dessen Namenswechsel indes völlig schnuppe. Man interessiert sich vielmehr für die ersten Schritte als Fußballprofi, welche der Spanier mit dem herausragenden Torriecher (im Jugendbereich) nun im Alter von 20 Jahren zweifellos machen sollte.

      Tendenz: Die nächsten 6 bis 12 Monate sind die entscheidenden für die Karriere des Spaniers. Mainz wird seine Entwicklung sicher genauestens beobachten müssen.


       
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      Ausgabe #
      1147

       
      UEFA Champions-League
      Mühseliger Start in Gruppe B


      Er ist der Kapitän, einer der erfahrensten Spieler der Welt und sowas wie eines der Gesichter der UEFA Champions-League im 21.Jahrhundert. Mainz-Captain Sergio Ramos (36 Jahre, Foto oben) ist zwar schon in die Jahre gekommen und nicht mehr auf dem Weltklasseformat von noch vor 3-4 Jahren, doch ein echter Leader auf dem Platz und vor allem mit dem berühmten Siegeswillen ausgestattet.

      So heizte Ramos, der im ersten Gruppenspieltag der CL-Saison 2022|1 gegen Serhiff Tiraspol eine gute Partie ablieferte, seine Mitspieler unermüdlich an. Offenbar war der Spanier unzufrieden mit der Leistung seiner Teamkameraden. Durchaus tat sich der 1.FSV Mainz 05 gegen den krassen Außenseiter aus Moldau schwer. Man mühte sich ab und wurde erst in der 78.Minute durch ein Tor des anderen verbliebenen Altmeisters auf Seiten der Mainzer, Lionel Messi (34), belohnt.


      Mainz ist Gruppen-Favorit


      So ging das erste Spiel doch noch an de FSV. In der Tat durfte man sich in Mainz über die Gruppenauslosung dieses Jahr nicht beschweren. Während sich in anderen Gruppen wohl extrem enge Rennen um die ersten beide Plätze abspielen werden, müsste Mainz eigentlich souverän in Gruppe B weiterkommen. Eigentlich.

      Neben den Mainzern befinden sich noch Real Madrid, Young Boys Bern und eben Sheriff Tiraspol in der Gruppe. Die Madrilenen spielten zwar eine gute Saison 2021|2 und haben allerhand Stars wie Lemar, Firmino oder Gündogan im Kader, doch strauchelt das Team von @Namor gegenwärtig ganz schön in der Liga und scheint außer Form zu sein. Die Young Boys aus der Schweiz sowie der heutige Gegner aus Tiraspol sind ohnehin krasse Außenseiter in der Gruppe.

      Ergo: Eigentlich gute Karten für den FSV. Doch das heutige, schwer umkämpfte Spiel sollte eine Warnung sein, sich nicht zu früh zu freuen oder gar bereits fahrlässig Spieler zu schonen.

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      B 1

      Real M. 1 1 - 0 - 0 5 : 0 +5 3
      B 2

      Mainz 1 1 - 0 - 0 1 : 0 +1 3
      B 3

      Tiraspol 1 0 - 0 - 1 0 : 1 -1 0
      B 4

      Y.Boys 1 0 - 0 - 1 0 : 5 -5 0

       
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      Ausgabe #
      1148

       
      1.Bundesliga
      Ersatzgeschwächt? Keineswegs!


      Während die Bayern aus dem Vollen schöpfen konnten, musste der 1.FSV Mainz 05 am 11.Spieltag auf mehrere Stars ausfallbedingt verzichten. Neben Neymar fehlten auch noch Rodri und Ödegaard.

      Boubacar Kamara (22 Jahre) kam so schon zu seinem dritten Einsatz in dieser Saison und erzielte überdies ein Tor zum 1:1 Endstand. Hier zeigte sich, dass es richtig war den Franzosen nicht erneut zu verleihen, sondern als Ersatzspieler zu behalten. Der 22-Jährige dürfte noch des Öfteren gefordert werden und stellte bereits unter Beweis, dass auf ihn Verlass ist.

      Gleiches gilt für David Raum (24), welcher nun auch schon fünf von elf möglichen Ligaspielen absolvierte, obwohl er als Ersatzspieler in die Saison gestartet war. Kamara und Raum fungieren demnach als eine Art erweiterte Stammspieler.


      Altmeister Iniesta soll Notnagel bleiben


      Ganz anders sieht es bei Andrés Iniesta (38, Foto oben) aus. Der Spanier kam notgedrungen im Spiel gegen die Bayern zum Einsatz. Es war sein erstes Spiel in dieser Saison und nach Planung des FSV-Managements sollen auch nicht allzu viele dazu kommen.

      Natürlich hat man die FSV-Legende Iniesta nicht nur aus Flair- oder Nostalgie-Gründen im Kader, sondern weil man ihn als Notnagel gebrauchen kann. Diese Rolle ist mit dem 38-Jährigen wie schon in der letzten Saison genau so abgesprochen und beruht auf höchster, gegenseitiger Wertschätzung.

      Das 1:1 gegen die Bayern zeigte jedenfalls, dass insbesondere Kamara und Raum bedenkenlos gebracht werden können, wenn von den arrivierten Stammspielern einer ausfällt. Und Iniesta? Der 131-fache Nationalspieler Spaniens scheint einfach nicht alt zu werden. Gut möglich, dass er auch noch im nächsten Jahr eine gewisse Rolle von Bedeutung im Mainzer Kader einnehmen wird.

       
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      Ausgabe #
      1149

       
      UEFA Champions-League
      Plan geht auf


      Kaum ein Spieler ist mit 23 Jahren so erfahren wie der Mainzer Martin Ödegaard (Foto oben). Alleine für sein Land Norwegen kommt er auf 45 Länderspiele, ist zudem der Kapitän der Nationalmannschaft. Die Karriere ging nunmal früh los und nach einer gewissen Delle in der Entwicklung, startet Ödegaard seit knapp zwei Jahren wieder richtig durch.

      Auch im jüngsten Champions-League Spiel gegen BSC Young Boys aus Bern lieferte der Norweger ab, dirigierte das Mittelfeld und erzielte ein Tor beim 4:0 Sieg. Nicht verwunderlich, dass dem 1.FSV Mainz 05 kürzlich wieder eine Anfrage für den Norweger ins Postfach flatterte. Mainz möchte den 23-Jährigen natürlich behalten, soll aber immerhin ein offenes Ohr signalisiert haben.


      Mainz hinter Real


      In der Königsklasse könnte man den Mittelfeldspieler freilich nicht einfach so ersetzen. Zwar hat der FSV eine durchaus machbare Gruppe bekommen und ist mit 7 Punkte aus 3 Spielen bisher so wie geplant durchgestartet, doch werden spätestens in der KO-Runde die dicken Brocken als Gegner warten, bei denen die Top-Elf unerlässlich sein wird.

      Noch muss sich Mainz indes mit Platz 2 in der Gruppe begnügen, da auch Real Madrid seine Hausaufgaben machte und Tiraspol sowie die Young Boys bezwang. Im direkten Duell trennten sich Mainz und Madrid 1:1. Gut möglich also, dass das nächste direkte Duell auch die Vorentscheidung um Platz 1 bedeuten könnte.

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      B 1

      Real 3 2 - 1 - 0 7 : 1 +6 7
      B 2

      Mainz 3 2 - 1 - 0 6 : 1 +5 7
      B 3

      Tiraspol 3 1 - 0 - 2 2 : 3 -1 3
      B 4

      Y. Boys 3 0 - 0 - 3 1 : 11 -10 0

       
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      Ausgabe #
      1150

       
      1.Bundesliga
      In Pole-Position in die SH


      Mit sehr komfortablen sechs Punkten Vorsprung geht der 1.FSV Mainz 05 in die zweiwöchige Saisonhälfte-Pause. Damit hat der FSV mutmaßlich allerbeste Karten in der Mission "Rückeroberung der Meisterschale", wenngleich die Saison noch lang und die Konkurrenz groß ist.

      Allen voran Bayern-Manager @kingfa grämt sich offenbar ob der durchwachsenen Saison seiner Bajuwaren, doch bezieht sich das in erster Linie auf das Abschneiden in den Pokalen. In der Liga liegen die Süddeutschen zwar auch bereits acht Zähler hinter dem FSV, allerdings wissen BOM-Bundesliga-Experten, dass es schon ganz andere Aufholjagden in den BOMschen Rückrunden gegeben hat.


      Stuttgart bleibt dran


      Auch dem VfB Stuttgart unter @chrahl ist man bereits mit sechs Zählern enteilt, allerdings sind um die zwei bis drei Patzer pro Halbserie keine Seltenheit und der FSV sollte gewarnt sein. Für die Mainzer spricht indes die Serie von 17 ungeschlagenen Ligaspielen. So ist es bisher keinem Bundesligateam gelungen, dem FSV in der Liga ein Bein zu stellen.

      Bewusst geworden ist das dem FSV-Management übrigens erst durch die wie immer herausragenden Statistiken von @Shamoon, der - man möchte sagen "wie immer" - die Hinrunde der Saison 2022|1 in Zahlen eindrucksvoll dargestellt hat. Dringende Leseempfehlung: [Bundesliga] - Die Hinrunde 2022|1 in Zahlen, gilt übrigens auch für seine äquivalenten Threads in allen anderen Ligen.

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      1

      Mainz 17 15 - 2 - 0 43 : 6 +37 47 0
      2

      Stuttgart 17 13 - 2 - 2 35 : 16 +19 41 0
      3

      Bayern 17 12 - 3 - 2 39 : 14 +25 39 0
      4

      BVB 17 11 - 2 - 4 30 : 13 +17 35 0
      5

      Bayer 04 17 8 - 4 - 5 21 : 13 +8 28 + 1

       
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      Ausgabe #
      1151

       
      Beste Elf der Hinrunde
      Macht's Messi?


      Wie wird eine Fußball-Welt wohl ohne Lionel Messi und Cristiano Ronaldo aussehen? Viele Idole des Fußballs haben schon Abschiede gefeiert, doch irgendwie erscheint dieses Duo Messi - CR7 schon Außergewöhnlich.

      Auch im hohen Fußballer-Alter, Messi ist bereits 35 Jahre alt und Ronaldo 37, liefern die beiden Topstars ab. So sind sie auch in der Hinrunde der Saison 2022|1 unter den Auserwählten zur Wahl des besten Fußballers der Bundesliga-Hinrunde.

      Zur Auswahl stehen die Spieler, welche die meisten Nominierungen in der Elf des Tages geschafft haben. Im Sturm stehen dort der Mainzer Messi und der Stuttgarter Ronaldo, allerdings auch der Bayer Robert Lewandowski, der das Weltklasse-Trio komplettiert. Ein anderer Weltklasse-Stürmer und potenzieller Messi/Ronaldo-Nachfolger, Erling Haaland vom BVB, hat es indes nicht in die Endauswahl geschafft.


      Mainzer-Mittelfeld auch vertreten


      Tatsächlich bilden die Mainzer Mittelfeldspieler Rodri, Ödegaard, Valverde und Neymar auch das Quartett der besten Elf der Hinrunde. Diese Akteure stehen logischerweise ebenso zur Auswahl. In der Abwehr und im Tor sucht man Mainzer Abstellungen indes vergebens.

      Akribisch und leidenschaftlich hat @starfox die Elf des Tages in der Hinrunde geführt. Liebend gerne unterstützen wir seine Arbeit mit unserer Stimmenabgabe im "Elf der Hinrunde" Thread und wünschen uns von unseren Lesern, dass sie es uns gleich tun - egal für welchen Spieler.

      Link: Elf der Hinrunde | nach Nominierungen

       
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