GeMAINZam sind wir stark

    Fahrplan zum Saisonstart 2026|1:


    07.01.2026​ - Start des Auktionspools 2026|1

    ​10.01.2026 ​ - FS#1

    ​13.01.2026 ​ - FS#2

    ​16.01.2026 ​ - FS#3

    ​19.01.2026 ​ - FS#4

    ​22.01.2026 ​ - FS#5

    ​23.01.2026 bis 27.01.2026 ​- Puffer

    ​27.01.2026 ​ - Stichtag Kadergrenze (neuer Termin)

    ​28.01.2026 ​ - internationaler Supercup (offizieller Saisonstart 2026|1)

    ​28.01.2026 ​ - Wechselsperre wieder aktiv (neuer Termin)

    ​31.01.2026 ​ - nationale Supercups

    ​03.02.2026 ​ - 1.Spieltag alle Ligen​
    • AUSGABE #1240

      Turnaround geschafft?













      Turnaround geschafft aka. was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Dank eines 3:1 Auswärtssieges bei der Hertha springt der 1.FSV Mainz 05 in der Tabelle der 1.Bundesliga von Platz 4 auf Platz 2. Die Tore erzielten Federico Valverde (26 Jahre, Foto oben), Kvicha Kvaratskhelia (24) und Nico Schlotterbeck (25) für die 05er, sowie Diego Lopez für die Berliner.

      Ein so genannter "big step", der insbesondere die Trainer-Tätigkeit von FSV-Coach Fabio Cannavaro vorerst wieder sichert, welcher vor dem Spiel gegen Hertha BSC ob der sportlichen Talfahrt in der 1.Bundesliga öffentlich angezählt worden war.

      Zur Wahrheit gehört aber auch: Gegen die Hertha musste man gewinnen, die Kader sind dann doch ein deutlicher Unterschied - und: Weiterhin beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund fette acht Punkte.

      Doch gilt es jetzt kurzfristig Platz 2 zu verteidigen und mittelfristig den Abstand auf den BVB zu verkürzen. "Es wäre illusorisch jetzt eine Siegesserie einzuplanen und in jedem Spiel drei Punkte einzukalkulieren", meldet sich auch mal wieder Manager King of Swing zu Wort. "Wir werden sicher noch 2-3 unerwartete Spiele liegen lassen und Punkte nicht holen. Doch ich bin mir sicher, dass auch der BVB noch Federn lassen wird. Die Stars Haaland, Bellingham und Dembele könnten sie außerdem bei einem Ausfall nicht adäquat ersetzen."

      Die Worte des Managers sollen übersetzt dann wohl heißen, dass man sich bis zum noch weit entfernten Saisonfinale step by step an den BVB heranpirschen möchte, eigene Punktverluste mit einkalkuliert. Ferner könnte die Kaderbreite dem FSV in die Karten spielen, wenngleich hier Glück und Pech als völlig unberechenbare Faktoren mit einfließen würden.

      Die aktuelle Top 5 der 1.Bundesliga:

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      1

      Borussia Dortmund 14 11 - 3 - 0 38 : 14 +24 36 0
      2

      1. FSV Mainz 05 (CL) 14 8 - 4 - 2 26 : 12 +14 28 + 1
      3

      FC Bayern München (P) 14 8 - 3 - 3 31 : 18 +13 27 - 1
      4

      RasenBallsport Leipzig 14 8 - 2 - 4 19 : 12 +7 26 0
      5

      VfB Stuttgart (M) 14 8 - 1 - 5 23 : 18 +5 25 0

    • AUSGABE #1241

      Kabar nach Mainz gelotst













      Über knappe 90 Minuten zeigte man, dass man es mit der favorisierten Elf aus den Niederlanden aufnehmen kann. Knapp mit 0:1 lag die DFB-Elf hinten, hatte die eine oder andere Chance zum Ausgleich. Doch dann kamen die 91. und die 93.Spielminute respektive die Tore Nr.2 und 3 für Oranje. Am Ende stand es daher im ersten Gruppenspiel der deutschen U19-Nationalmannschaft im Zuge der gerade begonnenen U19-Europameisterschaft 2025 schwarz auf weiß: 3:0 für die Niederlande.

      Ein Spieler, der sich sichtlich ärgerte so spät noch zwei Gegentore kassiert zu haben, war Almugera Kabar (19 Jahre), der über 90 Minuten spielte, viele Zweikämpfe gewann und für Lufthoheit sorgte. Doch als Linksverteidiger wurmte es den vor wenigen Tagen 19 Jahre alt gewordenen Kabar natürlich umso mehr, dass man insgesamt drei Gegentore gegen Titelanwärter Niederlande hinnehmen musste.

      Doch das Turnier ist noch jung und Kabars Weg, zumindest kurzfristig, ohnehin klar. So wird der 19-Jährige unmittelbar nach dem Ende des Turniers zum 1.FSV Mainz 05 wechseln. Die Mainzer schnappten sich den jungen Deutschen, als dieser von Atletico de Madrid auf dem Transfermarkt platziert wurde.

      Er passt gut in das aktuelle Beuteschema im Bereich der Nachwuchsarbeit, kostete allerdings auch seinen Preis: Insgesamt 30 Millionen Euro werden von Mainz an Madrid überwiesen. Doch Kabar bringt allerhand Indikatoren mit, welchen den Preis rechtfertigen. Allen voran ist es seine ausgesprochen große Ländespielerfahrung in den DFB-Juniorenteams. So kommt Kabar - stand heute - auf 44 Länderspiele für verschiedene DFB-Auswahlmannschaften von der U16 bis zur U19.

      Überdies hat der 1.86m große Linksverteidiger auch schon erste Profiluft schnuppern können und ist somit ein Talent, das relativ dicht am Profifußball dran ist. Der Mainzer Manager King of Swing freut sich auf das neue DFB-Talent in den FSV-Reihen: "Kabar bringt das Paket mit, das man heutzutage als "modern full-back" bezeichnet. Er kann die ganze linke Außenbahn beackern, ist physisch herausragend, hat aber noch dazu eine extrem feine Technik. Sein erster Ballkontakt ist zumeist brillant. Das macht ihn so besonders. Er muss nur noch an seiner Raumdeutung arbeiten, dann sehe ich da eigentlich keine Hindernisse für eine spannende Karriere. Beste Gesundheit natürlich vorausgesetzt."

      Almugera Kabar wird die Reserve des FSV verstärken. Ab wann, das hängt ganz von den nächsten DFB-Auftritten ab. Noch eine Klatsche wie gegen die Niederlande soll es nicht geben und Kabar wird zweifellos alles geben, um das nächste Spiel der U19 gegen England am Dienstag erfolgreich zu gestalten.

    • AUSGABE #1242

      Doué schockt Mainz













      Er spielte gar nicht mal besonders überragend, doch sein Tor zum 3:1 kurz vor Schluss war durchaus eine Art Schock für den 1.FSV Mainz 05. Desiré Doué (20 Jahre, Foto oben) heißt der junge Spieler, der am letzten Gruppenspieltag der UEFA Champions-League in der 88.Minute das 3:1 für den FC Barcelona erzielte und damit die Blaugrana an dem FSV in der Gruppentabelle vorbeiziehen ließ.

      Dem 1.FSV Mainz 05 hätte ein Unentschieden gereicht, um eine souveräne Gruppenphase mit dem durchaus verdienten 1.Platz abzuschließen. Doch gelang es nicht im wichtigen Spiel gegen 'Barca' frühzeitig die entscheidenden Tore zu schießen. In der zweiten Halbzeit brachte zunächst Oldie Thomas Müller die Spanier mit einem Doppelpack mit 2:0 in Führung, ehe Kylian Mbappé für den FSV den Anschluss und damit auch die Hoffnungen auf den 1.Platz wieder herstellen konnte.

      Besagte Hoffnungen wurden folglich mit dem 3:1 durch den französischen Shootingstar Doué beendet. Zwar konnte Alexis Mac Allister für den FSV sogar noch in der 94.Minute auf 3:2 verkürzen, doch war der Treffer des Argentiniers sogleich der Schlusspunkt des Spiels.

      Nun muss der FSV trotz generell starker Gruppenphase auf Platz 2 die Runde beenden und wird somit einen mutmaßlich stärkeren Gegner in der nächsten KO-Runde erhalten. Nun kommt der Gruppensieg für den FC Barcelona und Manager @ZoGgEr selbstredend keineswegs unverdient. Auch die Spanier spielten eine fantastische Gruppenphase und haben Unterschiedsspieler in ihren Reihen.

      Wie etwa der wichtige - wenngleich in dem Spiel ansonsten glanzlose - Torschütze Desiré Doué. Vielleicht einer für Mainz? Bisher soll es keine Kontaktaufnahme Seiten des FSV gegeben haben. Mutmaßlich sieht man nach den gescheiterten Verhandlungen um Yamal und Cubarsi zur Zeit auch keine realistischen Transferoptionen. Aber was nicht ist, kann ja eines Tages noch werden.

      Abschlusstabelle Gruppe E:

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt.
      E 1

      FC Barcelona 6 5 - 0 - 1 17 : 6 +11 15
      E 2

      1. FSV Mainz 05 (CL) 6 4 - 1 - 1 14 : 5 +9 13
      E 3

      Sporting CP 6 1 - 2 - 3 7 : 11 -4 5
      E 4

      AC Sparta Praha 6 0 - 1 - 5 3 : 19 -16 1

    • AUSGABE #1243

      DFB-Schreck Oufkir wird Mainzer













      Konstantin Heide hatte keine Chance. Der Torwart der deutschen U19-Nationalmannschaft konnte in der 43.Spielminute nur noch machtlos hinter sich gucken. Die U19 der Niederlande war am 1.Spieltag der U19-EM 2025 mit einem Lupfer zum Zungeschnalzen in Führung gegangen. Ursächlich hierfür: Ayoub Oufkir (19 Jahre, Foto oben).

      Der junge Rechtsaußen war bereits vor dem Turnier auf den Zetteln der Mainzer Scouts gelandet, doch sein überragender Auftritt gegen die DFB-Elf beschleunigte alle Mainzer Gedankenspiele massiv. Eigentlich sahen sich die 05er Scouts das Spiel aufgrund der anstehenden Verpflichtung von DFB-Talent Almugera Kabar (siehe Ausgabe #1241) an. Doch an Oufkir konnte man gar nicht vorbeigucken. Neben dem sehenswerten Tor zum 1:0 gelangen dem flinken Außenstürmer 21 geglückte Pässe (von 22 Versuchen). Zu guter Letzt markierte er beim 3:0 Sieg auch das Tor zum 2:0 und wurde damit 'MOTM'.

      Oufkir, dem der Ball am Fuß zu kleben scheint, war danach in aller Munde. Doch auch schon vorher war er Kennern des niederländischen Fußballs ein Begriff. 9 Tore schoss er in 12 Spielen für Sparta 2 in der Tweede Divisie. Einen Viererpack schnürte er für U19-Oranje beim 4:0 Sieg im letzten EM-Qualifikationsspiel im März gegen Tschechiens U19.

      Das war der Moment, als man sich in Mainz vornahm in den nächsten Monaten - wenn möglich - bei Sparta Rotterdam vorstellig zu werden. Die Betonung liegt auf "wenn möglich", denn Sparta war managerlos und hat erst seit Mitte Mai mit @kalli7 wieder einen neuen Mann am Ruder, der sein Sparta als Drittteam übernahm.

      Nun schraubte Oufkirs glanzvoller Auftritt gegen Deutschland den BOMschen Marktwert naturgemäß nochmal gewaltig nach oben. Statt um die 10 bis 15 Millionen Euro für ein Talent mit seinen Leistungsdaten hinzulegen, musste Mainz aufgrund der jüngsten Auftritte letztlich 25 Millionen Euro an Sparta überweisen.

      Doch die Hoffnung ist groß, dass Oufkir den stattliche Preis eines Tages mit Toren zurückzahlen wird. Vielleicht kommt zunächst noch ein Tor bei der U19-Europameisterschaft dazu, denn mindestens zwei weitere Gelegenheiten werden sich Oufkir bieten. Am 3.Gruppenspieltag gegen England und im Halbfinale, denn bereits jetzt ist die Niederlande als Gruppenerster sicher für die KO-Runde qualifiziert.

    • AUSGABE #1244

      Mainz doppelt im Viertelfinale













      Großer Jubel beim 1.FSV Mainz 05 als nach ziemlich genau 90 Minuten das Spiel gegen den VfL Wolfsburg abgepfiffen wurde. Der erwähnte Jubel bezieht sich allerdings nicht auf die Profis des FSV, sondern auf die Reserve.

      Dieser gelang es im heutigen Achtelfinale des DFB-Pokals die Profis des VfL Wolfsburg mit 2:1 zu bezwingen. Die Tore erzielten Ervin Omic (22) und Dermane Karim (21 Jahre, Foto oben) für den FSV, sowie Ex-Mainzer Lukas Nmecha für den VfL.

      Wenn eine Reserve ein Profiteam aus dem Pokal kickt, dann ist das in der Regel eine faustdicke Überraschung. Das ist es folglich selbstverständlich auch in diesem Fall, doch ist die Reserve der 05er in dieser Saison durchaus mit einigen erfahrenen Profis gespickt. Neben den Torschützen Karim und Omic spielen mit Antoni Milambo, Nelson Weiper oder Damion Downs drei Profis in der zweiten Garde des FSV, die bei dem einen oder anderen kleineren Profiteam auch auf ihre Einsätze kommen würden.

      "Wir wollen den Sieg aber nicht überbewerten, denn es war auch eine gute Portion Glück auf unserer Seite", ordnet Manager King of Swing das Ergebnis trotz aller Freude äußerst sachlich ein. Da die FSV-Profis ihr Achtelfinale gegen Hannover 96 ebenso gewannen (deutlich souveräner mit 4:0), steht der 1.FSV Mainz 05 nun mit seinen beiden Teams im Viertelfinale des DFB-Pokals.

      "Das ist eine ganz, ganz tolle Momentaufnahme", freut sich King of Swing. "Zum Genießen! Trotzdem wissen wir, dass die Reise für die Profis möglichst bis ins Finale gehen soll und für unsere Reserve höchstwahrscheinlich im Viertelfinale vorbei sein wird."

      Möglich ist nun natürlich auch, dass die Profis und Reservisten im Viertelfinale aufeinandertreffen. Auch andere Vereine waren von dieser ungewöhnlichen, aber BOM-regelkonformen, Situation schon betroffen. In Kürze wird es schon Klarheit geben, denn bereits am 6.Juli 2025 steht kurz vor der SH-Pause das Viertelfinale an.

    • AUSGABE #1245

      Joga bonito flair













      Der 1.FSV Mainz 05 tobt sich weiter aus auf dem Talente-Markt BOMs. Die nächste Errungenschaft: Wael Mohya (16 Jahre). Der junge Deutsche kommt aus der Jugend von Borussia Mönchengladbach nach Mainz und kostet zehn Millionen Euro.

      Mohya gilt exzellenter Techniker, der in Dribblings mehrere Gegenspieler auf sich ziehen und so mindestens Räume für seine Mitspieler schaffen und maximal sich selber in aussichtsreiche Torabschluss-Situationen bringen kann. Zugleich versprüht der Deutsch-Marokkaner eine enorme Spielfreude, die am ehesten in der Fußballsprache mit "joga bonito" - das schöne Spiel - beschrieben werden kann.

      Vor wenigen Tagen führte Mohya zudem die U17 Gladbachs zusammen mit vier bis fünf anderen klaren Leistungsträgern zur U17-Meisterschaft. Im Finale gelangen ihm ein Tor und eine Vorlage. "Auch unter Druck hat er stark abgeliefert", freut sich Manager King of Swing. "Das unterscheidet Mohya von dem einen oder anderen Schönspieler in seinem Alter. Er geht über die Schmerzgrenze hinaus."

      Doch ist der Weg zum Profi noch weit und mit 16 Jahren ist der Körperbau des Talentes noch schmächtig. "Wir wissen, dass es bei 16-Jährigen unglaublich schwierig ist die weitere Entwicklung abzuschätzen. Wie wächst der Körper? Was macht die Gesundheit? Wie resilient ist der Spieler wenn es deutlich härter wird gegen physisch stärkere Spieler?", weiß auch King of Swing. "Daher ist die Verpflichtung eines so jungen Spielers bei uns auch eine Ausnahme und natürlich mit finanziellem Risiko verbunden. Das wissen wir."

      Im Gegensatz zu den anderen drei jüngeren Talente-Transfers Fer Lopez, Almugera Kabar und Ayoub Oufkir, die allesamt fest für die Reservemannschaft eingeplant sind, wird sich Mohya erstmal in einer Art Elite-Talente-Squad wiederfinden. Für die ersten Einsätze in Reserve & Co ist es noch zu früh für das junge Talent. Noch zumindest.

    • AUSGABE #1246

      El Hilali als Vorgriff













      Schublade auf: "Transfer ist ein Vorgriff auf nächste Saison." Schublade wieder zu. Ja, manchmal muss man in Schubladen denken. Im Fußballgeschäft muss man vielleicht auch mal in Phrasen denken. "Dieser Transfer ist ein Vorgriff auf die nächste Saison", erläuterte Manager King of Swing mit der allseits bekannten Phrase und hat damit trotzdem alles ziemlich genau und perfekt beschrieben.

      Denn der Transfer des Marokkaners Omar El Hilali (21 Jahre, Foto oben) ist genau das. El Hilali ist Rechtsverteidiger, frisch gebackener A-Nationalspieler Marokkos und hat eine bärenstarke Saison für RCD Espanyol de Barcelona in den Knochen. "Omar bringt das Komplettpaket für einen modernen Außenverteidiger mit", freut sich King of Swing. "Er ist in der Lage seine Seite dicht zu machen und hat zugleich einen starken Offensivdrang, bringt viele Pässe erfolgreich in die Box."

      So weit so gut. Doch warum ist El Hilali dann ein Vorgriff auf die nächste Saison und nicht schon eine Sofortverstärkung für die jetzige? Tatsächlich würde man dem 21-Jährigen Marokkaner durchaus zutrauen schon in dieser Saison als Backup im Mainzer Profiteam zu fungieren. Allerdings war es erstens maßgeblich für den Transfer, dass El Hilali noch bis zum Saisonende beim abstiegsbedrohten Klub Espanyol Barcelona verweilt und zweitens darf sich der junge Rechtsverteidiger gerne noch weiter entwickeln, bevor er eine ernsthafte Option für den FSV wird.

      Dass man in Mainz große Hoffnungen in die Entwicklung des in Spanien geborenen El Hilali hält, zeigt die Ablöse. So transferiert Mainz neben dem deutschen Nationalspieler David Raum auch den begabten Polen Kacper Kozlowski sowie 45 Millionen Euro nach Barcelona. Ferner leiht der FSV auch den hochtalentierten Antoni Milambo bis Saisonende an Espanyol aus. Mainz hat also tief in die Taschen gegriffen für El Hilali. Bleibt abzuwarten, ob sich die Investition in diesen Vorgriff am Ende gelohnt haben wird.

    • AUSGABE #1247

      Kvaratskhelia führt zum Auftaktsieg













      Ja: Kakhaber Kaladze war ein großartiger Spieler aus Georgien, Shota Arveladze ebenso. Die "Vili-Fraktion" aus Freiburger Zeiten sollte man auch nicht vergessen. Doch Kvicha Kvaratskhelia (24 Jahre, Foto oben) stellt all diese Spieler klar in den Schatten.

      Das erste Mal in der Geschichte des Fußballs hat Georgien einen Spieler hervorgebracht, der klar und ohne Zweifel auf seiner Position zur Weltspitze des Fußballs gehört. In Mainz ist man daher sehr froh, dass man gerade jetzt über den begabten Außenstürmer Kvaratskhelia verfügt.

      So war es - mal wieder - 'Kvaradona', welcher in einem Bundesligaspiel der 05er den Unterschied ausmachte. Diesmal ging es gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Rückrundenauftakt 2025|1. Nachdem der FSV sehr wackelig in die Hinrunde der Saison gestartet war und sich im Laufe dieser wieder fangen konnte, musste selbstredend ein Auftaktsieg her, um nicht sofort wieder in Unsicherheiten zu verfallen.

      Besagter Kvaratskhelia sorgte mit seiner Ballsicherheit und Offensivdrang für die notwendigen Impulse im Mainzer Spiel. Der Georgier legte das erste Mainzer Tor von Kylian Mbappé mustergültig auf und erzielte das zweite selbst. Zuvor hatte übrigens Ex-Mainzer Neymar Jr. für die TSG getroffen. Am Ende musste Mainz zwar auf Abwehrspieler Nico Schlotterbeck verzichten, der sich eine Gelb-Rote Karte einfing, doch konnte man sich über einen gelungen und verdienten Auftaktsieg in der Rückrunde erfreuen. Dank Kvicha Kvaratskhelia.

    • AUSGABE #1248

      Schützenfest im B.U.C.













      Zum zweiten Mal in der BOMschen Geschichte findet der XXL-Wettbewerb BOM United Cup - kurz B.U.C. - ausschließlich in der Rückrunde statt.

      Hintergrund der Verlegung in die Rückrunde war, dass dieser als Impuls und Highlight den Spannungsbogen in der Rückrunde aufrechterhalten soll. Selbstredend geht es für sehr viele Teams gerade in der Rückrunde um existenzielle Fragen wie Abstieg oder Nichtabstieg, oder aber auch um wichtige Prestige-Ziele wie Meisterschaft oder CL-Qualifikation. Doch gab es den einen oder anderen Verein, der im letzten Drittel der Saison durchaus schon die sportlichen Segel streichen konnte. Sollte dieser dann noch im großen B.U.C. dabei sein, so gibt es einen triftigen Grund, um nochmal Vollgas zu geben in Rückrunde.

      Nun denn: Die Rückrunde ist frisch angebrochen und somit auch die B.U.C.-Season! In dem Wettbewerb nehmen sämtliche Teams des BOM-Verbands teil, so dass auch kleine Vereine oder gar Reserveteams in den Genuss internationaler Spiele kommen können. Daher sind Paarungen zwischen Topteams und kleinen Reserveteams nichts ungewöhnliches. Die Favoritenrolle ist in solchen Fällen natürlich klar verteilt. Doch wie heißt es noch gleich? Der Pokal kennt seine eigenen Gesetze.

      Daher war man beim 1.FSV Mainz 05 auch maximal gewarnt, als man die Reserve des spanischen Topteams Real Madrid für die 1.Runde zugelost bekam. Die zweite Mannschaft der Königlichen dominiert die 2.Reserveliga und führt diese mit 17 Siegen aus 20 Spielen und 52 gesammelten Punkten an. Einige Profis tummeln sich im Kader Madrids, wie etwa Gonzalo Garcia oder Gustavo Nunes. Für Kontrahent Mainz war die wahre Leistungsstärke der Spanier daher schwer einzuschätzen.

      Also entschied man sich für die volle Kapelle. Die Top-Besetzung der Mainzer durfte ran, um eine Blamage zu verhindern. Letztlich wurde diese Entscheidung belohnt, denn Mainz setzte sich klar mit 7:0 gegen die Reserve Madrids durch. Drei Tore von Lionel Messi und jeweils eines von Kvicha Kvaratskhelia, Kylian Mbappé, Michael Olise sowie Mittelfeldchef Alexis Mac Allister (Foto oben) sorgten für den klaren Sieg.

      Der FSV ist also mit ordentlich Rückenwind in die B.U.C.-Saison gestartet. Schon bald wird sich in der 2.Runde dieses Pokals zeigen, wie lange dieses Rückrunden-Highlight für den FSV noch anhält.

    • AUSGABE #1249

      Wildern im Fohlenstall













      Nach den Jugendabteilungen des VfL Bochum, Hamburger SV und FC St.Pauli scheint der 1.FSV Mainz 05 mit der Nachwuchsakademie von Borussia Mönchengladbach den nächsten Teich ausgemacht zu haben, in dem mit Vorliebe gefischt wird.

      Beziehungsweise gefangen wird, denn in Anlehnung an das Gladbacher Fohlen-Maskottchen wird die Talentschmiede der Borussia auch Fohlenstall genannt. Dort wurden einst Spieler wie Marc-André ter Stegen, Mahmoud Dahoud oder Christoph Kramer erfolgreich zu Profis entwickelt.

      Das ist indes einige Jahre her und zuletzt erlebte der Fohlenstall eher eine Dürre was das Thema neue Talente aus dem eigenen Nachwuchs angeht. Doch diese Dürre scheint vorbei zu sein, denn die aktuelle U17-Mannschaft der Gladbacher schickt sich an eine goldene Generation für den Verein zu werden.

      Eben diese Mannschaft holte jüngst die U17-Meisterschaft in Deutschland auf beeindruckende Art und Weise. Auf dem Weg ins Finale wurden u.a. die traditionell starken Nachwuchsteams der Hertha (Achtelfinale), Hoffenheim (Viertelfinale) und des FC Bayern (Halbfinale) ausgeschaltet. Im Finale gelang dann ein souveräner 3:1 Erfolg über die U17 von RB Leipzig.

      Schon zeitnah nach dem Finale sicherte sich der FSV bekanntlich die Dienste des Unterschiedsspielers Wael Mohya (16 Jahre, siehe Ausgabe #1245). Nun legte der FSV nochmal nach und lotste auch den Kapitän der erfolgreichen Gladbacher U17-Mannschaft zu sich nach Mainz.

      Mathieu Nguefack (17) war ebenso wie Mohya und 2-3 weitere Spieler ein Schlüsselspieler beim Gewinn der Meisterschaft und spielte überdies schon einen großen Teil der Saison für die U19-Mannschaft der Borussia.

      Der aktuelle U17-Nationalspieler Deutschlands kostete zehn Millionen Euro Ablöse, die aber nach Ansicht von Mainz-Manager King of Swing gut investiert sein dürften: "Mathieu findest du überall auf dem Platz. Ich würde ihn am ehesten als eine Art 'spanischer Mittelfeldspieler' beschreiben, denn er hat eine feine Technik, verbindet alle Mannschaftsmitglieder miteinander und scannt permanent seine Umgebung. Dadurch liest er das Spiel hervorragend. Zudem scheut er auch den mutigen, risikoreichen Pass in der Offensive nicht. Das klappt natürlich nicht immer, aber ich mag Spieler, die es immer wieder versuchen."

      Nguefack, Mohya und bald noch einer? Gerüchten zu Folge sollen die beiden Spieler nicht die einzigen Talente sein, die Mainz aus dem Fohlenstall im Visier hat.

    • AUSGABE #1250

      Downs wird US-Boy













      Ein Tor gelang ihm nicht, doch die Entscheidung ist mehr als deutlich gefallen: Mittelstürmertalent Damion Downs (21 Jahre, Foto oben) lief für seine Nationalmannschaft in vier von sechs möglichen Spielen auf. Sogar im Finale durfte er ran.

      Doch reden wir nicht von einem europäischen Finale und damit auch nicht mehr von der deutschen Nationalmannschaft. Vielmehr ist der Gold Cup gemeint, an dem Damion Downs erstmalig teilnahm - im Trikot der Nationalmmanschaft der USA.

      'Deutschlands neue Nr.9?' titelten wir noch bewusst plakativ im März 2025 in unserem Vereinsmagazin geMAINZam sind wir stark (siehe Ausgabe #1223), als die frisch verpflichtete Sturmhoffnung Downs vorgestellt wurde.

      Natürlich waren damals schon die ernsthaften Avancen der USA klar, wie auch in unserer Ausgabe nachzulesen ist, doch war damals noch Deutschland die letzte Nation, für die Downs offiziell aufgelaufen ist (kurz vor dem Jahreswechsel im Trikot der DFB-U20-Nationalmannschaft, Anm. d. R.).

      Mittlerweile hat sich Downs offiziell zu den USA bekannt und diese haben das Bekenntnis mit einer Einladung zum Gold Cup honoriert. Dass dem vor wenigen Tagen 21 Jahre alte gewordenen Mittelstürmer dabei noch kein Tor gelungen ist, liegt an der Tatsache, dass er stets als Joker für die Schlussminuten eingesetzt wurde. Trotzdem sieht man die Wertschätzung von US-Trainer Mauricio Pochettino, denn auch im Finale, das die USA mit 2:1 gegen Mexiko verlor, wurde Downs für die letzten 21 Minuten eingewechselt.

      Für Mainz hat sich zwar einerseits damit der kühne Traum erledigt, dass Downs mal für die A-Nationalmannschaft des DFB aufläuft, doch ist man auch mit seiner Entscheidung pro USA zufrieden. Somit kann der junge Stürmer bereits jetzt wertvolle Erfahrungen auf internationaler Bühne sammeln. Die Beispiele Ricardo Pepi und Folarin Balogun, Downs größte Konkurrenten im Sturm, zeigen zudem, dass die USA durchaus sehr interessante und wertvolle Mittelstürmer hervorbringen kann.

      Bis dahin wird Downs jedoch weiterhin für die Mainzer Reserve stürmen. Immerhin: Nun herrscht Klarheit in Sachen Nationalmannschaft und das könnte für die Karriere des 1.92m-Stürmers auch wie ein Beschleuniger wirken.

    • AUSGABE #1251

      Der Fohlen-Dreierpack













      Von "joga bonito flair" (Mohya), über "Wildern im Fohlenstall" (Nguefack) bis hin zu "Der Fohlen-Dreierpack": Wir haben unsere Trilogie an 'Gladbach-Talente-Headlines hiermit vervollständigt.

      In der letzten Ausgabe unseres Dreiteilers dreht sich alles um Niko Horvat (17 Jahre). Er ist der vorerst letzte Spieler, der aus der Fohlenstall-Talentschmiede Borussia Mönchengladbachs stammt und den sich der 1.FSV Mainz 05 für seinen Talente-Squad schnappt.

      Doch unterscheidet sich Horvat in vielerlei Hinsicht von seinen beiden Vorgängern Wael Mohya und Mathieu Nguefack (hier geht es zur Ausgabe #1249). Das fängt schon mit der Nationalität an. Während Mohya und Nguefack beide Deutsche sind und den DFB repräsentieren, läuft Horvat für die U17-Nationalmannschaft Kroatiens auf. Sein Geburtsland ist indes Belgien und dort machte er auch für KAS Eupen und KFC Büllingen seine ersten Schritte im Fußball.

      Ein weiterer großer Unterschied: Horvat wechselt gar nicht von Borussia Mönchengladbach zum 1.FSV Mainz 05, sondern von RCD Espanyol de Barcelona. Während man bei Mohya und Nguefack auf Zack war und den Deal mit Borussia-Manager Braumeister eintüten konnte, verpasste man diese Chance bei Horvat und Espanyols recht frischer Manager kingfa griff zu.

      Die verpasste Chance wollte man nun nachträglich ausbügeln und so machte man dem Verein aus Barcelona ein schmackhaftes Angebot mit schnellem Gewinn für die Spanier. Diese zahlten kürzlich 10,75 Millionen Euro für Horvat, Mainz überweist Espanyol sogleich 19 Millionen Euro.

      "Ich freue mich, dass Niko auf Umwegen auch seinen Platz bei uns finden wird", so Manager King of Swing. "Von den drei Talenten, die wir jetzt aus dem Fohlenstall geholt haben, ist er vielleicht der größte 'Typ Zocker'. Er spielt die Pässe zum Zungeschnalzen, legt die Traumtore auf, hat einen wahnsinnigen Instinkt in der Offensive. Er muss allerdings noch an seinem Defensivverhalten arbeiten. Er hat vielleicht die stärkste Technik von den drei Talenten, aber ich glaube, dass er von den dreien auch noch am meisten arbeiten muss, um Profi zu werden."

      Der Fohlen-Dreierpack ist also komplett. Weitere Talente aus der 'Gladbacher Jugend sollen nicht folgen. Welche Jugendabteilung nimmt der FSV nun wohl als nächstes ins Auge?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von King of Swing ()

    • AUSGABE #1252

      Die große Jagd













      Geduldig gelauert - und nun fast am Ziel. Nach der zunächst rundum misslungenen Bundesliga-Hinrunde, pirschte sich der 1.FSV Mainz 05 im Schlussspurt dieser dann doch noch ganz langsam an den Spitzenreiter Borussia Dortmund heran. Erklärtes Ziel: Auf Ausrutscher der Borussen warten und den BVB von Platz 1 stoßen!

      Mit zwei Siegen aus zwei Spielen erledigte der 1.FSV Mainz 05 bis hierhin seine Hausaufgaben in der bisherigen Rückrunde. Freilich ist diese noch lang und auch der FSV wird wohl noch den einen oder anderen Ausrutscher kassieren. Doch siehe da: Die Dortmunder zeigen schon Nerven!

      Nur 0:0 trennten sich der BVB und Rivale FC Schalke 04 am gestrigen 19.Spieltag der Saison 2025|1 voneinander. Aus Sicht der Borussen klar zu wenig, denn Schalke rangiert nur auf Platz 14 in der Tabelle und kämpft gegen den Abstieg.

      Mainz war zur Stelle und holte in einem schwierigen Spiel gegen starke Frankfurter einen knappen 2:1 Sieg dank Doppel-Torschütze Martin Zubimendi (26 Jahre). "Wir wollen parat sein, wenn der BVB nochmal Punkte liegen lässt. Jetzt sind es nur noch drei Punkte Rückstand", so Mainz-Manager King of Swing, welcher jedoch fairerweise hinterschiebt, dass "das Team von meinem geschätzten Kollegen Santiago die klar bessere Tordifferenz hat. Die ist wie ein Punkt. Also rechnen wir mal lieber mit vier Punkten Rückstand."

      Ob drei oder vier Punkte: Geduldig lauern, die eigenen Punkte holen - und dann da sein. So lautet das Ziel für die große Jagd in der Rückrunde 2025|1.

      Die Top 5 der Tabelle nach 19 Spieltagen:

      Verein SP S - U - N Tore Diff. Pkt. Trend
      1

      Borussia Dortmund 19 14 - 4 - 1 51 : 19 +32 46 0
      2

      1. FSV Mainz 05 (CL) 19 13 - 4 - 2 38 : 16 +22 43 0
      3

      FC Bayern München (P) 19 11 - 5 - 3 36 : 18 +18 38 0
      4

      Bayer 04 Leverkusen 19 8 - 8 - 3 26 : 18 +8 32 0
      5

      Hannover 96 19 9 - 4 - 6 28 : 21 +7 31 + 1

    • AUSGABE #1253

      Mainz bleibt dran













      Der Manager verschwand ein paar Wochen in den Urlaub und überließ die Mannschaft ihrem Schicksal? Ganz so dramatisch war es natürlich nicht. In der Urlaubspause des Mainzer Strippenziehers King of Swing war natürlich alles bis ins Detail geregelt. Jederzeit wusste Jedermann was er zu tun (und zu lassen) habe.

      So steht der FSV rund einen Monat seit unserer letzten Ausgabe weiterhin auf Platz 2 in der Tabelle der 1.Bundesliga auf BOM. Dank eines heutigen 2:1 Sieges gegen den FC Bayern München und eines zeitgleichen Unentschiedens von Spitzenreiter Borussia Dortmund gegen RasenBallsport Leipzig, beträgt der Abstand auf Platz 1 aktuell erneut drei Punkte. So, wie vor rund einem Monat.

      Das ist die gute Nachricht, denn bei noch neun ausstehenden Ligaspieltagen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der BVB noch bis zu zwei oder drei Mal Punkte liegen lassen könnte. Mainz bleibt also dran und kann - eigene Siege vorausgesetzt - weiterhin zur Stelle sein, wenn der BVB mal patzt.

      Die schlechte Nachricht ist, dass sich die Tordifferenz zu Ungunsten des FSV entwickelt hat. Nach dem 19.Spieltag hatte der BVB noch eine um +10 Tore bessere Tordifferenz. Diese ist nach dem 25.Spieltag nunmehr auf +12 angewachsen. Weiterhin ist also klar: Trotz des geringen 3-Punkte-Abstands würde ein Sieg der Mainzer bei gleichzeitiger Niederlage der Borussen nicht reichen. Die Tordifferenz ist so viel Wert wie ein Punkt.

      "Trotzdem bin ich mit unserer Ausbeute in der Bundesliga zufrieden", meint Manager King of Swing. "Wir waren zur Mitte der Hinrunde ganz weit weg von der Meisterschaft und haben nun im bereits angebrochenen letzten Drittel der Saison weiterhin eine nicht unrealistische Chance, um Meister zu werden. Das ist okay für mich und wir bleiben fokussiert."

    • AUSGABE #1254

      Verleiht der FSV seine Titelchancen?













      Dass das Viertelfinale der UEFA Champions-League ohne den 1.FSV Mainz 05 stattfindet, schmerzt alle 05er Anhänger sowie Verantwortlichen immernoch. Das Erreichen des Finales oder gar der Gewinn der Königsklasse ist natürlich keineswegs das Saisonziel gewesen, doch bis in das Viertelfinale zu kommen durchaus. Das frühzeitige Ausscheiden aus dem prestigeträchtigen Wettbewerb hat indes einen gewissen Domino-Effekt ausgelöst.

      Normalerweise beendet der FSV seine Leih-Hausaufgaben in der Saisonhälfte-Pause, möglicherweise kurz danach. Doch diesmal genehmigte das FSV-Management noch zwei Leihen auf dem letzten Drücker. Namentlich wurden die Spieler Leandro Barreiro (Foto oben) und Eberechi Eze kurzerhand für den Saisonendspurt noch verliehen.

      Für 10 Spiele werden sich Barreiro (AS Saint-Etienne) und Eze (Clermont Foot) noch ihren Leihvereinen anschließen. Beide Vereine kämpfen um den Klassenerhalt in der Ligue 1. Mainz streicht für beide Spieler zusammen indes eine saftige Ablösesumme ein. So fließen 13 Millionen Euro Leihgebühr in die Landeshauptstadt Rheinland-Pfalz'.

      Doch was ist die hohe Leihablöse wert, wenn der FSV durch diese beiden Leihen seine Titelchancen verspielt? Trotz des CL-Aus' hat der FSV noch drei Chancen auf Titel: In der 1.Bundesliga steht man nur drei Punkte hinter Spitzenreiter BVB, im DFB-Pokal steht man im Halbfinale und im BOM United Cup steht die 4.Runde an.

      "Ich will nicht abstreiten, dass Leandro und Eberechi bei uns auch sportlich noch hätten wichtig werden können", so Manager King of Swing. "Vielleicht sagen wir am Ende der Saison, dass wir einen oder beide nochmal gebraucht hätten. Doch sind sie eben beide nur Ersatz und die lukrative, gebotene Ablösesumme der beiden Ligue 1 Manager Shamoon und Franzinho, die schon in der Vergangenheit bei uns mit einer Leihanfrage für den jeweiligen Spieler vorstellig geworden sind, war nicht zu verachten."

      Am Ende erscheinen die Leihgeschäfte auch ein bisschen als Zockerei nach dem Motto: Wird schon gut gehen. Bleibt zu hoffen, dass Anhänger und Verantwortliche nach dem CL-Aus am Ende nicht noch weiteren, verpassten Titelchancen hinterhertrauern werden.

    • AUSGABE #1255

      Wer ersetzt Mbappé?













      Rächt es sich etwa so schnell, dass der 1.FSV Mainz 05 im letzten Drittel der Saison noch zwei potenziell wichtige Spieler verliehen hat? Im so wichtigen Sieg am heutigen 25.Spieltag gegen den FC Bayern München (2:1, d.R.) gab es einen ebenso schmerzhaften Verlust. Sturmstar Kylian Mbappé (26 Jahre, Foto oben) sah die rote Karte in der 77.Minute und wird gesperrt fehlen.

      Aus dem eigentlich breit und gut besetzten Kader des FSV ist kurzerhand ein tendenziell dünner Kader geworden. Doch wird Mbappé dem Vernehmen nach nicht positionsgetreu ersetzt werden. Vielmehr rotiert durch die Sperre der Spanier Pedro Porro (25) wieder in die erste Elf. Der Spanier kommt als Rotationsspieler auf beeindruckende 29 Einsätze in der laufenden Saison 2025|1 und ist damit sowas wie der 11.Stammspieler - unter den Feldspielern - beim FSV.

      Somit wird Trainer Cannavaro also mutmaßlich Porro in einer breiteren Abwehrkette aufstellen und den Argentinier Lionel Messi (38) vorne im Sturm als einzigen Mittelstürmer positionieren. Eine Rolle, die der Altmeister natürlich seit einer Dekade bereits bestens kennt und vermutlich problemlos ausfüllen wird.

      Den einen Ausfall kann der 1.FSV Mainz 05 also noch mustergültig auffangen. Doch was passiert, wenn der zweite oder dritte Spieler in der Ausfallliste hinzukommt?

    • AUSGABE #1256

      Der Knochenfresser













      "Me imagino a la familia de Yoel Lago dándole de desayunar huesos para que chuche o algún peluche con la cara del delantero rival", schrieb ein Fan vorgestern auf der Plattform X.com. Dem Spieler Yoel Lago (21 Jahre, Foto oben) wird also - aus Scherz natürlich - unterstellt, dass er Knochen zum Frühstück bekommt.

      Was für eine unglaublich treffende Beschreibung für den Spielstil des jungen Inneverteidigers Lago. Dieser hat zwar noch keine große Erfahrung aufzuweisen, doch in seinen wenigen Profispielen (11) hat er sich sehr schnell den Ruf eines beinharten Verteidigers erarbeitet.

      "Wenn der Gegner denkt, dass er heute überhaupt keinen Bock hat gegen diesen Spieler zu spielen, dann ist das in der Regel ein gutes Zeichen. Und genau das denkt bereits der eine oder andere, wenn er sich Lago gegenüber sieht", freut sich Manager King of Swing, denn der hat Lago gerade im Paket mit Talent Oscar Marcos für 50 Millionen Euro von Liverpool FC verpflichtet.

      Natürlich birgt der Transfer auch ein Risiko. Lago hat erst wenige Spiele als Profi absolviert, zeigt noch beträchtliche Defizite in Kopfballduellen und kuriert zudem gerade eine kleinere Verletzung aus. Doch fühlte man sich nach dem Transfer von Fer Lopez generell in der Tatsache bestätigt, ein weiteres spannendes Talent aus der Nachwuchsakademie von Celta de Vigo zu verpflichten. Bei den Celestes wurde Lago nämlich genau wie Fer Lopez (siehe Ausgabe #1235) und der noch vorzustellende Oscar Marcos ausgebildet.

      "Celta de Vigo hat zwar keine Talentschmiede wie La Masia oder La Fabrica, scheint jedoch gerade eine gute, spannende Generation aufzuweisen. Wir wollen daran teilhaben", erklärt King of Swing. Lago wird indes auf Wunsch des Mainzer Managements erst am Saisonende nach Mainz wechseln und soll die zukünftige Reservemannschaft verstärken.

    • AUSGABE #1257

      Der Vielversprechende













      Nach dem "Knochenfresser" Yago (siehe vorherige Ausgabe) kommt nun der "Vielversprechende". Der von uns verteilte Spitzname ist nicht ganz so kreativ und überhaupt nicht furchteinflößend, doch macht ihn das nicht weniger treffend.

      So ist der gemeinte Spieler, Óscar Marcos (19 Jahre, Foto oben), schlichtweg ein enorm vielversprechender Spieler. Der junge Spanier machte in seiner ersten Saison für Celta Fortuna mit 5 Toren und 3 Vorlagen sowie zum Teil überragenden Leistungen auf sich aufmerksam und erweiterte den Fokus auf seine Person durch die Teilnahme an der U19-Europameisterschaft im Sommer 2025. Im spanischen Trikot kam er auf 3 von 5 möglichen Einsätzen und stand im Finale in der Startelf.

      Ein Scorerpunkt gelang ihm zwar nicht und das Finale ging knapp mit 1:0 gegen die Niederlande (mit seinem zukünftiger Mainzer Vereinskollegen Oufkir, Anm. d. R.) verloren, doch wusste Marcos dennoch zu überzeugen. Kurzum: Oscar Marcos ist ein vielversprechender Spieler.

      So vielversprechend, dass es dem Vernehmen nach ein Gerangel unter den Berateragenturen um Oscar Marcos gibt. Schon frühzeitig sicherte sich der berüchtigte Berater Pini Zahavi (berät u.a. Lewandowski, Nkunku, Sané) den jungen Marcos als seinen Klienten. Doch vor wenigen Wochen sorgte Marcos' Trennung von Zahavi für Aufsehen in der Branche.

      Die Trennung soll auf Wunsch von Oscar Marcos erfolgt sein und erinnert an die Geschehnisse rund um Ex-Celta-Talent und heutiger Mainz-Profi Fer Lopez. Dieser trennte sich im Sommer 2024 auch von seinem damaligen Berater, heuerte bei Jorge Mendes' Gestifute an, wurde fester Bestandteil der Celta-Profis und ist ein Jahr später viele Millionen Euro schwer.

      Wird es bei Oscar Marcos ähnlich ablaufen? Noch ist nichts über die neue Berateragentur bekannt. Klar ist nur, dass Marcos wie Fer Lopez (siehe Ausgabe #1235) großes Potenzial besitzt, verschiedene Positionen in der Offensive bekleiden kann und mit der Faust an die Tür zum Profidasein hämmert.

      Wie Lago wird auch Oscar Marcos indes erst am Saisonende nach Mainz wechseln. Die 50 Millionen Euro Ablöse, die der FSV an Marcos' Noch-Arbeitgeber Liverpool FC zahlen wird, werden überdies auch erst am Saisonende überwiesen.

    • AUSGABE #1258

      Bereit machen für die nächste Party













      Die Mainzer Stadtreinigung macht zweifellos einen exzellenten Job. Nur wer ganz genau hinschaut, der erkennt auf dem großen Platz vor dem Mainzer Staatstheater noch hier und da Stücke von kaputten Bierbechern, am Boden klebende FSV-Sticker oder Reste von anderen Fanutensilien.

      Dies sind die Überbleibsel einer großen Party, die freilich schon einige Wochen zurückliegt. Doch trotzdem hatte es diese Party in sich, denn der 1.FSV Mainz 05 konnte das so genannte Double zelebrieren. Meisterschaft und DFB-Pokal gingen 2025|1 an die 05er und gerade die Meisterschaft wurde ausgiebig gefeiert.

      Denn beim Hochhalten der Meisterschale hatten FSV-Fans wie -Spieler doppelten Grund zur Freude: Erstens konnte man die Trophäe 2025|1 zurückerobern, nachdem sie 2024|1 noch in die Hände des VfB Stuttgart wanderte. Zweitens wurde sie in einem atemberaubenden Herzschlagfinale am letzten Spieltag im direkten Duell mit Borussia Dortmund entschieden.

      Die Dortmunder führten vor Beginn des 34.Spieltags die Tabelle der 1.Bundesliga an - punktgleich mit dem 1.FSV Mainz 05. Da die beiden Kontrahenten am letzten Spieltag im direkten Duell aufeinandertrafen, kam diese Partie einem Finale gleich. Überdies zählte für den FSV nur der Sieg, denn ein Remis hätte dem BVB genügt.

      Der FSV dominierte zunächst das Spiel, ging auswärts in Dortmund durch Tore von Fede Valverde und Kylian Mbappé mit 0:3 aus Sicht des Heimteams in Führung. Doch dann kam der BVB mit Treffern von Mats Hummels und Erling Haaland nochmal auf 2:3 ran, warf in den letzten Minuten wortwörtlich alles nach vorne.

      Der Schlusspfiff zu Gunsten des FSV löste einen überwältigenden Jubel im Bereich des Mainzer Fanblocks aus, welcher einige Wochen später im November mit besagter Party auf dem Platz vor dem Mainzer Staatstheater seinen Höhepunkt fand.

      Dass man dort dann noch den Gewinn des DFB-Pokals feiern durfte, der mit einem deutlich unspektakuläreren 4:0 Sieg über die TSG 1899 Hoffenheim eingefahren wurde, war sowas wie die Kirsche auf der Torte.

      Nun steht morgen bereits die nächste Party an. Nicht für den FSV, sondern für Mainz. Auf dem Platz vor dem Mainzer Staatstheater versammeln sich erfahrungsgemäß zahlreiche Menschen, um Silvester zu zelebrieren und dort in hoffentlich gesitteter Art und Weise ein Feuerwerk zu zünden. Und wer genau hinschaut, der sieht eben hier und da noch den einen oder anderen FSV-Sticker am Boden kleben.

    • AUSGABE #1259

      Bereit machen für den Start













      Schon interessant wie Fußballprofis so ihre Weihnachtsfeiertage verbringen. Während der eine oder andere (zum Beispiel Mainz-Linksverteidiger Alejandro Balde) "standesgemäß" nach Dubai o.Ä. jettete, überraschen manche Akteure auch mit der Wahl ihrer Feier.

      So ging es für Mainz-Star Kylian Mbappé etwa am 2.Weihnachtsfeiertag zum Africa Cup of Nations Spiel Marokko gegen Mali, was natürlich viele Blicke der Zuschauer auf sich zog. Mbappé folgte einer Einladung seines Freundes Achraf Hakimi, der für Marokko spielt und Mbappé ein entsprechendes Trikot sowie besagte Einladung unter den Tannenbaum legte.

      Ebenso außer der Reihe waren Sergio Ramos' Weihnachtspostings. Obligatorische Familien-/Party-Fotos folgten zwar auch noch, doch am 1.Weihnachtsfeiertag zeigte sich der Ex-Kapitän der Mainzer im Gym, frei nach dem Motto: Mit mir ist noch zu rechnen.

      Nicht ganz so ausgefallen aber irgendwie doch immer wieder auffallend: Partner-, nein: Familien-Pyjamas. Torwart Ederson lichtete sich nebst seiner Familie genauso in einem Familienpyjama ab wie Mittelfeld-Chef Federico Valverde. Beide verbrachten die Weihnachtstage immerhin zu Hause.

      Und der größte Star im Mainzer Kader? Der heißt Lionel Messi und setzte für seine 511 Millionen Instagram-Follower eine Art Werbepost für ein Hotel in Gitarren-Form in Florida ab, in dem er offenbar die Feiertage verbrachte. Auch das ist eben Fußballer-Weihnachten 2025.

      Egal ob zu Hause, in Dubai, beim AFCON oder im Familien-Pyjama: Die Weihnachtsfeiertage dürfen beim 1.FSV Mainz 05 genutzt werden, um ein Mal komplett abzuschalten und den Akku aufzuladen, denn spätestens ab Neujahr heißt es dann nicht mehr "Bereit machen für die nächste Party" (siehe vorherige Ausgabe), sondern "Bereit machen für den Start".

    • Benutzer online 1

      1 Besucher