Angepinnt Gazzetta Dello BoM [Kommentare]


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    • Sheva schrieb:

      Jahnler schrieb:

      Sheva schrieb:

      Ich habe ein wenig den Eindruck, also eher als anekdotische Evidenz, dass die dauerhaften Auktionen, den Geldmarkt generell kaputt gemacht haben. Man spart halt lieber auf eine Auktion, als mal so 15-20 Mio für einen Spieler rauszuhauen. Stehe ich da alleine da oder geht es noch jemandem so?
      Dass ist nur so, wenn die Preise in den Auktionen billiger sind, als die Forderungen auf den TLs. Ich habe schon lange keine Auktion mehr gewonnen. :D
      Hängt sicherlich damit zusammen, man kriegt ja Spieler mit dem Profil: 25-28, Marktwert 4-6 Mio ja nicht mal mehr für 10-12 Mio los O_o
      das ist aber mindestens schon 2 Jahre so, würde ich sagen.
      Habe aber zumindest auch den Eindruck, dass viele sich bei den Auktionen bedienen und ansonsten verwalten, während sie sich die Entwicklung ihrer Talente/Assets anschauen.

      Nichts verwerfliches dran. Kann man aber auch nur machen, wenn die Einnahmen durch Stadion und Co der Rede wert sind.
    • Sheva schrieb:

      Ich habe ein wenig den Eindruck, also eher als anekdotische Evidenz, dass die dauerhaften Auktionen, den Geldmarkt generell kaputt gemacht haben. Man spart halt lieber auf eine Auktion, als mal so 15-20 Mio für einen Spieler rauszuhauen. Stehe ich da alleine da oder geht es noch jemandem so?
      Die Schlagzahl der Auktionen ist eigentlich seit Ewigkeiten (ich würde sagen: Seit mindestens einem Jahrzehnt) unverändert. Ergo: 4 Auktionen pro Woche, davon 2 für zweistellige, 1 Talent und 1 Normal. Ab und zu weichen wir dann leicht davon mit einem Special ab (z.B. Vereinsnews/Reverse/whatever), dafür fällt dann zumeist aber eine andere weg.

      Du sprichst ja auch nur von einer anekdotischen Evidenz, daher will ich es auch nicht zu sehr auseinanderdröseln. Mein persönliches Empfinden ist, dass Auktionen stets seit jeher ein Impuls für den Markt sind und keine Bremse. Sie geben dem Anbieten/Verkaufen von Spielern das gesamte Jahr über einen Sinn, da man im Zweifel (wenn man auf dem freien Markt nichts findet, mehr dazu weiter unten) Geld für eine Auktion parat hat.
      -> Wer Geld für eine Auktion braucht, muss Spieler verkaufen. Wer Spieler verkaufen möchte, der muss diese in der Regel mit SKs schmackhaft machen. Eine BOM-Weisheit die mal eben 20 Jahre auf dem Buckel hat. Auktionen sorgen für SKs -> SKs können gezogen werden oder bieten zumeist eine Orientierung für eine Verhandlung -> Transfermarkt wird belebt.

      Stichwort auf dem freien Markt nichts finden: Ebenso sind Auktionen aus meiner Sicht auch schon immer ein verlässlicher Indikator für den Geldwert gewesen. Es gibt immer Ausreißer nach oben und nach unten, aber wenn man sie über einen gewissen Zeitraum begutachtet (immer so 3-4 Monate am Stück), geben sie grundsätzlich auch ohne große Finanz-Erhebung eine gute Auskunft über den aktuellen Geldwert. Die SKs auf dem Transfermarkt müssten sich eigentlich als Kettenreaktion daran anpassen, aber ich denke daran hakt es und das führt dann natürlich dazu, dass Manager das Gefühl bekommen einen Spieler unter Wert abgeben zu müssen - obwohl es eigentlich gar nicht so wäre.

      Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund für das subjektive Empfinden das ich jetzt mal salopp so beschreibe: "ich werde meinen Spieler nicht los, obwohl er so wertvoll ist!"

      ich möchte dahingehend gerne auf folgendes Zitat eingehen ->

      Lukas schrieb:

      Sheva schrieb:

      Hängt sicherlich damit zusammen, man kriegt ja Spieler mit dem Profil: 25-28, Marktwert 4-6 Mio ja nicht mal mehr für 10-12 Mio los O_o
      das ist aber mindestens schon 2 Jahre so, würde ich sagen.[...]
      Das ist aus meiner Sicht nicht resultierend aus irgendwelchen BOM-Mechanismen (sei es Geldwert, oder Auktionen, oder irgendetwas anderes), sondern vielmehr resultierend aus der Tatsache, dass es weltweit mehr wertvolle Spieler gibt. Diese Marktwertinflation sieht man ja am besten auf transfermarkt.de -> Ein Spieler, der 2015 5 Millionen Euro wert war, ist heute 10 Millionen Euro wert.

      Marktwerte jenseits der 100 Million Euro waren vor zehn Jahren die absolute Seltenheit: Im Jahr 2015 waren es drei Stück mit Messi, Neymar, CR7. Heute haben wir 22 (!!) Spieler mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro oder mehr. Äquivalent verhält es sich mit Spielern mit einem "Mittelklasse-MW". Abgesehen von einer kleinen Corona-Delle gibt es heutzutage bei gleichbleibender sportlicher Profile immer mehr Spieler mit hohen Marktwerten.

      Es ist die harte Wahrheit aber die von Sheva genannten Spieler mit dem eigentlich interessanten Profil (25-28 Jahre, MW 4-6 Mio €) wären für 10 Jahren eben mit einem MW von 2-3 Mio € ausgestattet worden und da wären die 10 Mio € als Forderung natürlich ein super Preis gewesen.

      Ich denke ein paar BOMler müssen also zwei Dinge auf einmal realisieren: Durch die sich im Umlauf befindliche Geldmenge ist der Geldwert gestiegen, also sind die Preise geringer + durch die seit Jahren anhaltende Marktwerte-Inflation sind Marktwerte nicht mehr vergleichbar mit früheren Marktwerten. Mehr wertvolle Spieler führen ebenso zu geringeren Preisen.

      P.S.: Das bedeutet natürlich nicht, dass weitere Veränderungen im ganzheitlichen Prämiensystem etc. irrelevant wären. Das bleibt natürlich aus ganz unterschiedlichen Gründen, die ja auch schon dargelegt wurden, natürlich absolut diskussionswürdig und sollte näher betrachtet werden.
      Manager vom 1.FSV Mainz 05
      Transferliste + Kaderübersicht - Vereinsnews

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      Zweitteammanager von Deportivo Alavés
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