Hamburger Sportblatt



    • HSV gelingt Überraschungscoup




      Die Spannung war groß im Volksparkstadion. Der Hamburger SV traf auf den FC Bayern München. Die Rothosen stecken mitten im Abstiegskampf, während die Bayern einen Champions League Platz sicher haben und in selbiger auch noch die Möglichkeit haben, das Halbfinale zu erreichen. In Hamburg fragte man sich, ob die Münchener wohl Akteure schonen würden.

      Doch aktuell sind wir in einer Phase in der Saison, wo es um alles geht - und wenn die Bayern mit einer C-Elf gespielt hätten, wären die Rufe nach Wettbewerbsverzerrung groß gewesen. Bayern spielte mit bestmöglicher Besetzung, der HSV auch. Und die Rothosen spielten das beste Spiel der Saison - auch dank Joao Mario (Foto). Die Leihgabe von Manchester City erzielte beide Treffer und half dem HSV so maßgeblich, die Begegnung mit 2-1 zu gewinnen.

      "Damit haben wir natürlich nicht gerechnet und wir sind sehr glücklich über den Sieg. Ausruhen können wir uns jedoch nicht, wir haben zwar drei Punkte Vorsprung auf Platz 17, aber es sind ja auch noch 15 Punkte zu holen und die werden wir sicher nicht alle holen. Es bleibt spannend, aber solche Überraschungen stärken unser Selbstbewusstsein und helfen uns im Abstiegskampf.", sagte Abwehrspieler Danny da Costa.



      Ausgabe 262/2018

       

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    • Hamburg punktet in Stuttgart




      26 Tore in 26 Spielen. 26 Tore von 43 Toren. Dies entspricht knapp 60 % aller Tore. Diese Quote trifft auf Cristiano Ronaldo (Foto) zu, den Topstürmer des VfB Stuttgart. Dementsprechend wusste man beim HSV auch, auf wen man sich vor allem fokussieren musste.

      "Wir wissen natürlich, dass Stuttgart nicht nur Ronaldo hat, aber dennoch spricht die Quote irgendwo auch für sich. Uns war klar, dass es für die Zuschauer kein schönes Spiel wird, aber darum geht es im Abstiegskampf auch nicht.", so Ceddy. So verteidigten teilweise bis zu drei Verteidiger den Portugiesen im 6-3-1 System. Glücklicherweise konnten die anderen Stuttgarter aus dem vorhandenen Platz kein Kapital schlagen.

      Und in der Tat war es kein schönes Spiel. Stuttgart war zwar besser, konnte seine vier Schüsse aufs Tor jedoch ebenso wenig verwerten wie die Rothosen ihren einzigen Schuss durch Max Kruse. Das Spiel endete dementsprechend folgerichtig torlos. Unnötigerweise sah Sokratis die rote Karte und wird im kommenden Spiel zuhause gegen Eintracht Frankfurt fehlen.

      Da auch fast jedes andere Team im Keller gewann, spitzt sich die Lage immer weiter zu. Den HSV trennen jeweils zwei Tore vom Relegationsplatz als auch von einem Nichtabstiegsplatz. Den Relegationsplatz belegt aktuell Freiburg, den Platz, wo der HSV hinmöchte, belegt Schalke 04. Die nächsten vier Spieltage werden von Dramatik geprägt, so viel ist sicher.



      Ausgabe 263/2018

       

    • Neu



      Dramatik im Abstiegskampf




      Drei Spieltage sind noch zu absolvieren und der Abstiegskampf ist so spannend wie lange nicht mehr. Platz 13, wo aktuell Fortuna Düsseldorf steht und Platz 17, wo aktuell Hannover 96 steht, trennen lediglich sechs Punkte. Neun Punkte kann man noch holen. Mittendrin zwischen 13 und 17, nämlich auf Platz 15, steht der HSV.

      Zuletzt unterlag der HSV dem Europapokal-Aspiranten aus Frankfurt mit 0-1. Dennoch ist die Ausgangssituation besser, als es viele Experten vorhergesehen hätten, holte der HSV doch schließlich aus den Spielen gegen Bayern,Stuttgart und Frankfurt immerhin vier Punkte und hat nun nur noch direkte Konkurrenten vor der Brust.

      Die Gegner lauten Nürnberg, Bremen und Hannover. Während der Abstieg der Nürnberger kaum noch zu verhindern ist, läuft Bremen immer noch ein wenig Gefahr, auf den Relegationsplatz abzurutschen. Und Hannover steht dort, wo der HSV nicht hin will - auf dem Abstiegsplatz.

      "Das Spiel gegen Nürnberg ist sicherlich am Schwersten. Nürnberg hat sich nochmal gut verstärkt, obwohl dies angesichts der letzten beiden Spiele gegen Leverkusen und Bayern nicht mehr viel nützen sollte. Vom Personal her ist Nürnberg sicher aktuell stärker als Bremen oder Hannover. Aber alle Spiele haben ihren Reiz. Meine Wunschvorstellung wäre es, zuhause im Derby den Klassenerhalt perfekt zu machen am 33.Spieltag!", so Ceddy.



      Ausgabe 264/2018

       

    • Neu



      Schwache Rückrunde der Reserve




      Dass die Rückrunde der Reserve des HSV aufgrund der Abgänge von Hendrik Weydandt und später auch Janni Serra nicht so gut werden würde wie die Hinrunde, dies war abzusehen. Nicht abzusehen war jedoch, wie schlecht die Rückrunde werden würde..

      Seitdem klar ist, dass die Zukunft der Reserve davon abhängt, ob die Profis den Klassenerhalt schaffen, läuft nichts mehr zusammen. Der letzte Sieg war ein 5-1 gegen die Reserve von Aston Villa. Dies ist jedoch auch schon mehr als einen Monat her und war vor 10 Spieltagen am 08.08. Schaffen die Profis den Klassenerhalt, bleibt die Reserve in der 2.Reserveliga. Doch wie soll das funktionieren?

      Führungsspieler der jungen Mannschaft sollen die Neuzugänge Alexander Laukart und Adrian Fein werden. Außerdem wird wohl überlegt, den Isländer Albert Gudmundsson sowie Neuzugang Emerson Hyndman eventuell als Rotationsspieler eingesetzt zu bekommen, um eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu bringen. Die kommenden zwei Wochen werden spannend... in jeglicher Hinsicht. Schaffen die Profis den Klassenerhalt? Wer spielt in der Reserve? Im Hamburger Sportblatt werden Sie es erfahren!




      Ausgabe 265/2018

       

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