Fanzone Alkmaar Zaanstreek

    SAISONSTART 2026|2: 12.10.2026

    - Kadergrößen- und Reservecheck: 11.10.2026, 23.59 Uhr (Stichtag)

    - Europäischer Supercup: 12.10.2026

    - Nationale Supercups: 15.10.2026

    - 1.Spieltag alle Ligen: 18.10.2026

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      FANZONE ALKMAAR ZAANSTREEK
      Ausgabe 402 – 09. September 2025




      Rom und Real dann doch eine Nummer zu groß.


      Schade, so kann man es wohl mit einem Wort beschreiben. Der AZ Alkmaar musste in beiden Pokalwettbewerben, wo man noch vertreten war, in der jeweils letzten Runde die Segel streichen. Dies ist keine sonderliche Katastrophe, in einem Fall jedoch schon bitter.


       

      Das Wort „chancenlos“ trifft es wohl ganz gut. Im BOM United Cup, wo man mit dem Erreichen der vierten Runde in dieser Spielzeit schon ungewohnte Höhen erreichte, musste man sich auf auswärtigem Platz beim AS Rom mit 0-4 geschlagen geben. Sicherlich haben die Ausfälle von insgesamt vier Stammspielern das Unterfangen nicht einfacher gemacht, nichtsdestotrotz war man schlussendlich vollkommen chancenlos. “Das war heute einfach ein vollkommen gebrauchter Tag,“ gab Kapitän Teun Koopmeiners nach dem Spiel zu Protokoll. Rom sei einfach in allen Belangen besser gewesen und hätte vollkommen verdient auch in dieser Höhe gewonnen. Nachdem auch Jong AZ in der dritten Runde dieses Wettbewerbs ausschied, ist nun gar kein Vertreter aus Alkmaar mehr im Wettbewerb vertreten.

      Dies trifft ebenso auf die Europa League zu, wo man souverän bis ins Viertelfinale eingezogen ist. Dass das Aufeinandertreffen mit Real Madrid hier eine relativ enge Angelegenheit wird, war eigentlich allen Beteiligten bereits nach der Auslosung klar. Nach einem 0-0 in Spanien konnte man auf Seiten der Alkmaar Zaanstreek den Heimvorteil leider nicht nutzen und musste im AFAS-Stadion zusehen, wie die Spanier nach dem 1-0 Erfolg feierten. “Nichtsdestotrotz können wir zufrieden sein mit der hier gezeigten Leistung. Am Ende hätten auch wir das eine entscheidende Tor machen können. Es war so oft, wenn wir gegen Teams von Namor spielen, eine sehr enge Kiste,“ analysierte Guenna recht nüchtern und gleichzeitig enttäuscht diese Serie.

      So ist die Pokalsaison für die Profis des AZ Alkmaar hiermit vorbei. In fünf Tagen steht das nationale Halbfinale im KNVB Beker an, wo Jong AZ vertreten ist, die Auslosung jedoch noch nicht feststeht. Vor dem Hintergrund, dass die potenziellen Gegner hier Feyenoord, Ajax und Heracles Almelo heißen, dürften die Chancen auf ein Weiterkommen allerdings gegen Null gehen...

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 403 – 12. September 2025




      ”Das Gesicht des AZ wird sich verändern!“


      Eines vorneweg, da diese ohne weiteren Content nichtssagende Überschrift schlimmstes vermuten lässt – im Management der Noordholländer wird alles gleichbleiben. Es steht jedoch zu vermuten, dass der Kader der ersten und auch der Reservemannschaft in den kommenden zwei Saisons ein ganz anderes Bild kriegen wird.


       

      Vor zwei Tagen spielte Jong Oranje gegen die U21 aus Isreal. Das 2-2 war nun wirklich kein Glanzstück und weitesgehend sehr schwer zu verdauende Kost. Für den AZ Alkmaar war dieses Spiel jedoch ein Fingerzeig in Richtung Zukunft. Insgesamt acht Akteure aus dem aktuellen Kader der ersten Mannschaft und der Reserve standen in diesem Spiel in der Startelf der höchsten Nachwuchsmannschaft der Niederlande. Lediglich die Herren Milambo, van Bergen und Zechiel stehen nicht bei den Noordholländern unter Vertrag. Klar, nicht alle Akteure von diesen Acht werden irgendwann gutes internationales Niveau erreichen, bei ein paar Wenigen erhofft man sich trotzdem, dass sie auf kurz oder lang in die Startelf des AZ rücken werden.

      Wie beeinflusst dies nun allerdings die Kaderplanung für die kommenden BOM Spielzeiten? “Grundsätzlich,“ so Manager Guenna, “wird sich erstmal nicht viel verändern. Wir setzen ja schon seit Jahren darauf, dass sich unsere Jugendspieler entsprechend entwickeln. Zudem sind wir nicht unbedingt als Vieltransferierer bekannt.“ So wartet man also darauf, dass sich die Wouter Goes‘, Kees Smits oder Rome-Jayden Owusu-Oduros entsprechend entwickeln. Diese Eigengewächse hätten sogar noch einen gewissen Bonus gegenüber Akteuren wie Rav van den Bergh oder Mats Rots, welche zugekauft wurden, denen man allerdings den Sprung zur internationalen Klasse durchaus zutraut.

      Man darf also gespannt sein, inwieweit diese Akteure in den Folgezeiten integriert werden. Bei manch einem Akteur, wie beispielsweise Ernest Poku oder Jayden Addai könnte sich der Manager auch gesprächsbereit zeigen. Dies gilt wohl auch für den gegen Israel nicht im Kader befindlichen Ruben van Bommel, welcher den Verein wohl am ehesten verlassen könnte...

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 404 – 12. September 2025




      ”Quo vadis Willem II Tilburg?!“


      Eigentlich waren sie die letzten Jahre immer eines der Aushängeschilder der Eredivisie. Sie waren ein Punktelieferant in den europäischen Wettbewerben und nicht umsonst sind sie sogar noch amtierender BOM United Cup Sieger. Die Rede ist von den Akteuren des Willem II Tilburg. Aktuell, so scheint es, steht der Verein allerdings am Wendepunkt...


       

      Nein, Willem II gilt nun wirklich nicht als der Managerschluckende Verein im BOM-Universum. Dies liegt vor allen Dingen an drei Namen: Maradonna, Neo und Molle. Alle drei Manager drückten dem Verein mehr oder weniger und vor allem auf ihre Art und Weise einen Stempel auf. Maradonna legte den Grundstein, schuf mit Stadion, durchdachten Transfers und dem oftmals titulierten „Maradonna-Prinzip“ eine Basis, auf derer die beiden zusätzlich genannten den weiteren Erfolg aufbauen konnten. Nach dem Rücktritt Molles im April dieses Jahres tut sich in Tilburg allerdings nichts mehr. Wie wir alle wissen, ist auch hier Stillstand eher Rückschritt und so stellt sich die Frage – Quo Vadis Willem II?

      “Ich bin ganz ehrlich, aktuell kann ich einfach nicht sagen, was mit dem Konkurrenten passieren wird. Der Kader sollte eigentlich ansprechend für Manager sein, welche von einem Subtopper einen Schritt weiter machen wollen,“ so AZ Manager Guenna. Trotzdem sucht der BOM United Cup Champion schon länger nach einem fähigen starken Mann oder einer starken Frau. Das Problem könnte die mangelnde Aussicht auf Verbesserung bzw. die abzusehende Langeweile in den ersten Monaten im Bezug auf nationale Erfolge sein. Während man für die Plätze 5 und niedriger in der Eredivisie zu stark ist, scheint man für einen Angriff auf die Top Drei der Liga in gewissen Teilen des Kaders zu schwach bzw. zu dünn besetzt. Eine gewisse Feinjustage würde entsprechend in den Aufgabenbereich der neuen starken Persönlichkeit fallen.

      Es bleibt demnach festzuhalten. Bei Willem II findet man an sich beste Arbeitsbedingungen vor. Das Stadion bietet solide Einnahmen, so dass man sich um die Finanzen nicht sorgen braucht. Der Kader ist gut genug, um eigentlich jedes Jahr in der Champions League mitzumischen und national kann es durchaus mal reichen, um Ajax, PSV oder Feyenoord zu ärgern. Was es braucht ist eigentlich nur wen, der Bock darauf hat, einen richtig guten Kader in der Breite zu stärken – halt genau die Person, welche die oben aufgeführte Frage zu 100% beantwortet!

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 405 – 15. September 2025




      Aderlass oder sinnvoller Move?


      In der letzten Woche passierte etwas, was in Alkmaar nicht allzu oft passiert. Guenna trennte sich von zwei seiner Jugendspieler. Das brachte wohl einiges an finanziellem Spielraum, wirft jedoch die Frage auf, ob der Aderlass nicht zu groß war?!


       

      Vor ca. drei Jahren stellte sich fast genau die gleiche Frage. Zu diesem Zeitpunkt trennte sich Manager Guenna von Akteuren wie Calvin Stengs, Myron Boadu oder Owen Wijndal. Jeder dieser Spieler brachte eine Summe nahe oder größer der 100 Millionen Euro. Geld, welches den Verein weiter nach vorne brachte. Sicherlich mehr, als wenn die Spieler geblieben wären. Hier zeigte man in Noordholland ein gutes Händchen, was die Perspektive der Jugendspieler anging. Stellt sich also die Frage, ob dies auch diesmal so ist. Gleichermaßen stellt sich vorher die Frage, um wen es sich eigentlich handelt in diesem Szenario?

      Um die letzte Frage einmal zu klären. Es geht um die Akteure Ruben van Bommel, welcher für 105 Millionen zum VfB Stuttgart wechselt und Jayden Addai, der die Summe von 85 Millionen, verteilt auf zwei Raten, in die Kassen der Rot-Weißen spült. Gerade bei letzterem, so gibt man offen zu, hat man starke Bauchschmerzen mit dem Transfer. “Jayden hat sehr starke Anlagen. Er ist schnell, dribbelstark und besitzt auch einen soliden Fussball-IQ. Blöderweise hat er Eltern, die ihm stark reinreden und welche die Dollarzeichen in den Augen haben,“ zeigt sich AZ-Manager Guenna nicht sonderlich glücklich mit dem Management des 20-jährigen.

      Bei Ruben van Bommel ist man sich nicht sicher, ob er physisch stark genug ist, im Profifussball auf Dauer auf hohem Niveau zu agieren. Ruben sei verhältnismäßig oft verletzt für sein Alter, dies berge Gefahren, die man hier nicht tragen wolle, zumal mit Mika Godts ein weiterer hochveranlagter im Kader steht, der aktuell mehr am Rande des Platzes zu finden ist, als auf eben diesem.

      Insgesamt, so ist man sich jedoch auch sicher, bleiben die beiden sehr heiße Aktien für die Zukunft auf den niederländischen Außenbahnen. Ob dieser Move der letzten Woche dann in die Kategorie Aderlass oder smart fällt, wird sich demnach erst in 2-3 Jahren zeigen.

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 406 – 30. September 2025




      Ein Negativlauf zur Unzeit


      Es war zu schön, um wahr zu sein. Der AZ Alkmaar zeigte in der kompletten Rückrunde wenig Schwäche. Einzig gegen den PSV Eindhoven musste man sich geschlagen geben – und dann kamen die letzten drei Spiele...


       

      ”Es war uns schon klar, dass dieser Zustand nicht immer so weitergehen kann. Wir hatten einen sehr guten Lauf, uns ein gutes Polster erarbeitet. Das wir dieses gerade jetzt benötigen, ist höchst unschön,“ so Guenna nach dem Unentschieden bei Sparta Rotterdam, welches an sich erstmal keine großen Probleme darstellte. Blöd waren die zwei Heimniederlagen zuvor, welche nicht nur vollkommen unnötig, sondern auch echt deftig daherkamen. Hier standen am Ende ein 1-4 gegen Heerenveen und ein 0-1 gegen den PEC Zwolle zu Buche. Zwei Heimniederlagen gegen Teams, wo man gut und gerne auch sechs Punkte hätte holen sollen.

      Da man sich nun für den Konjunktiv nicht allzu viel kaufen kann, muss man aktuell feststellen, dass das Rennen um die begehrten Plätze 5 und 6 immer noch offen ist. Bezeichnenderweise besitzt man sogar immer noch sechs Punkte Vorsprung auf die Go Ahead Eagles auf Rang Sieben. Vor drei Spielen waren es noch sieben Zähler, weswegen man auch hier gut und gerne von einem Schneckenrennen sprechen darf.

      Mut macht dem AZ Alkmaar indes, dass das nächste Spiel gegen eine Art Lieblingsgegner der Rot-Weißen stattfinden wird. Hier trifft man im heimischen AFAS-Stadion auf den großen Bruder von Ajax Amsterdam. Das Team von lolo wusste in dieser Serie bislang auch alles andere als zu überzeugen und haderte oftmals mit sich selbst. Da man zuletzt immer sehr gut gegen das Spitzenteam aussah, erhofft man sich rund um den Käsemarkt hier also die Trendwende. Sollte diese nicht erfolgen und man verliert auch gegen Ajax, kann die Zielsetzung Europa League Qualifikation noch einmal mächtig in Wanken geraten. Und dann hätte man sie wirklich, die Negativserie zur absoluten Unzeit...

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      Ausgabe 407 – 16. Oktober 2025




      Transferdreierpack für die Zukunft!


      Nach den Abgängen von Ruben van Bommel und Jayden Addai, sowie dem Beginn des Saisonübergangs forcierte man in Alkmaar zuletzt die Zugangsseite. Mit Blick auf die kommende Spielzeit, bieten zumindest zwei von drei Neuzugängen weitere Möglichkeiten im Mittelfeld oder Sturm.


       

      Glücklich war man rund um den Käsemarkt. Glücklich, weil man den Spieler bekommen hatte, welcher wochenlang als neuer Wunschspieler des Managers galt. Wie sich herausstellte, war es in diesem Falle sogar ein Neuzugang mit sehr viel Glück, denn heute weiß man, hätte man Luciano Valente nicht noch schnell verpflichtet, er wäre mit seinem Verein, dem FC Groningen, abgestiegen. Natürlich mag nun manch ein Experte sagen, danach wäre er via Auktion zurück in den Verband gekommen, dies war Manager Guenna im Endeffekt allerdings zu heikel.

      Der zweite kleine Admiral, wie Valente aufgrund einiger Vergleiche mit Jordy Clasie bereits genannt wird, steht demnach bereits im Kader der Rot-Weißen. Qualitäten, wie Clasie sie hat, versehen mit noch mehr Technik, so umschreiben Experten in den Niederlanden Luciano Valente und so wundert es keinen, dass er bereits als Geheimfavorit auf ein Ticket im Kader zur Weltmeisterschaft gehandelt wird. Wie man in Alkmaar nun genau mit ihm plant, ist noch ungewiss. Die Ablösesumme in Person von Thomas Beelen, Marcus Linday und 16 Millionen Euro zeigt jedoch, dass man gewillt war, einiges für den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler zu investieren.

      Alkmaar endlich mal wieder in Auktionen erfolgreich!
      Noch nichtmal 16 Millionen Euro gab man hingegen für Mathias Jensen aus, welcher via Vereinsnewsauktion für die Summe von 14 Millionen Euro nach Noordholland transferiert wurde. “Es zeigte sich einmal mehr, dass es sich im Aufbau von kleinen Vereinen lohnt, Vereinsnews zu schreiben. Und wenn es nur zwei im Monat sind. Man hat es bereits bei den Go Ahead Eagles gesehen, die durch diese Art von Käufen gefühlt ihren halben Kader aufgewertet haben,“ so Guenna. Das ein Kauf Jensens an sich gar nicht geplant war, weist der starke Mann des Vereins hier auch gar nicht von der Hand. Man habe nur das niedrige Preisschild gesehen und den Dänen daraufhin mitgenommen. Es stellt sich deswegen die Frage, ob er lange im Verein bleiben wird. Manch ein Spatz pfeift bereits vom Dach, dass dies nicht der Fall sei, biete Guenna ihn doch bereits öffentlich gerade für kleine Teams zum Verkauf an.

      Lange im Verein bleiben wird hingegen der dritte Neuzugang im Bunde – Matej Sin. Der 21 Jahre alte Tscheche passt wunderbar ins Schema des AZ. Jung, sehr talentiert, mit Profierfahrung ausgestattet und weiterhin entwicklungsfähig. Eine Kombination, welche ihn auf lange Sicht für das Mittelfeld oder den Sturm des Vereins interessant macht. Die Kaufsumme von 51 Millionen Euro zeigt zudem, wie groß die Vorschusslorbeeren sind, mit denen Guenna Sin versieht. Im Gegensatz zu Valente dürfte der tschechische Wirbelwind hingegen mindestens noch eine weitere Spielzeit brauchen, um sich endgültig in den erweiterten Kader zu spielen.

      Insgesamt lässt sich also konstatieren, hat man die Verkäufe der in der Einleitung genannten Akteure sehr gut kompensiert. Gerade Valente und Sin dürften weitere Bausteine für die Zukunft des AZ sein, während es bei Jensen stark danach riecht, einfach das Konto ein wenig aufbessern zu wollen. Dies wird man wohl in den nächsten Tagen bereits sehen…

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      Ausgabe 408 – 21. Oktober 2025




      Die neue Saison kann kommen – ist der Kader schon fertig?


      Man kann es als Vorteil sehen, man kann es als Nachteil sehen. Für AZ Manager Guenna ist der Fakt, dass die Eredivisie vier Spieltage weniger aufweist, als die Ligen in Italien, Spanien und England ein sehr willkommenes Szenario.


       

      ”Alles klar, der Kader ist fertig,“ so der einfache Ausspruch des Managers der Rot-Weißen, nachdem mit Gjivai Zechiel ein weiterer junger Akteur verpflichtet werden konnte. In Alkmaar ist die Zeit, wo manch ein Manager noch Primetime hat und sich mit Abstieg, Europaqualifikation oder Meisterschaftskampf rumärgert, meist die geschäftigste. “Das liegt einfach daran, dass wir unter der Saison wenig am Kader machen. Nichtsdestotrotz beobachten wir da die Jungs, welche wir dann zum Ende hin verpflichten wollen. Wenn dann noch Auktionen wie diesmal dazukommen, wird das Ganze schnell rund,“ so Guenna.

      Das bedeutet in diesem Falle, dass mit Zechiel ein weiteres Puzzlestück für das zukünftige Mittelfeld nach Noordholland wechselt. An dem jungen Niederländer war man bereits vor drei Monaten interessiert, bekam einen Transfer allerdings nicht über die Zielgerade. Nun, auch da der FC Valencia in akuter Abstiegsnot stand und liquide Mittel benötigte, bot sich abermals die Chance.

      Was auffällt ist das klare Schema des Vereins. Aktuell hat man weit mehr als zehn Akteure von Jong Oranje in seinen Reihen. Bei der vorletzten Länderspielpause waren es 12, mit den Neuverpflichtungen wären es sogar 14 gewesen. Das dies natürlich nicht ganz billig ist, steht außer Frage. Der Transfer mit Valencia kostete den AZ Alkmaar insgesamt 60 Millionen Euro. Da kommt es gelegen, dass man, wie in der letzten Ausgabe bereits angekündigt, einen schnellen Euro mit Mathias Jensen machen konnte. Der 29 Jahre alte Däne wurde bereits wieder transferiert und wechselt für insgesamt 30 Millionen Euro nach Emmen. Nach Abzug der Steuer ein Transfergewinn von ca. 13 Millionen Euro in fünf Tagen. Für BOM Verhältnisse nichts Wildes, allerdings auch nicht zu verachten.

      Mit diesen Transfer scheint es in Noordholland nun wirklich so, als sei der Bärenanteil der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit abgeschlossen. Wohl dem, der vier Spieltage weniger hat...

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      Ausgabe 409 – 23. Oktober 2025




      Alkmaar wieder in der Europa League


      Die Spielzeit ist in der Eredivisie nunmehr seit zwei Wochen vorbei und in Alkmaar blickt man weitgehend positiv auf die letzten 34 Ligaspiele zurück. Nach einer Hinrunde, die von Aufs und Abs geprägt war, stellte man in der Rückserie schnell die Segel auf einen Platz unter den Top 6.


       

      Der fünfte Platz spiegelt eigentlich ganz gut wider, wo der Kader im Vergleich zu den anderen Teams aus der Liga steht. Mindestens eine Stufe unter den Top Vier und schon mit ein wenig Vorsprung zum Rest der Liga. Die Experten sind sich gemeinhin einig und auch Manager Guenna bläst ins gleiche Horn. “Ja, wir waren zwischendurch mal bis auf drei Punkte an der Mannschaft von Willem II Tilburg dran. Wenn wir ehrlich sind, passierte dies gleichermaßen nur, weil Molle seinen Hut nahm und es die Hälfte der Rückrunde keinen starken Mann am Steuer von Willem gab,“ weiß Guenna ganz genau um die Schwächephase des Hauptkonkurrenten um Platz Vier und somit der Champions League Qualifikation.

      Ja, man liest richtig. In Alkmaar traut man sich mittlerweile sogar das Wort Champions League in den Mund zu nehmen. Hier geben die letzten Spielzeiten der Mannschaft und dem kompletten Team drumrum das Selbstvertrauen, sich neue Ziele zu setzen. Gerade die Entwicklung des Teams mit vielen jungen Akteuren, die sich auch innerhalb dieser Spielzeit weiterentwickelten, lässt positiv in die Zukunft schauen.

      Positiv innerhalb dieser Saison war auch wieder das Auftreten in den internationalen Pokalwettbewerben. In der Europa League ging es bis ins Viertelfinale, wo dann gegen Real Madrid Schluss war. Im BOM United Cup musste man sich dem AS Rom geschlagen geben. Beides sind Gegner, die ebenfalls eine Kategorie über der Mannschaft aus Noordholland stehen. Das gleiche Bild zeigte sich im KNVB Beker, wo in Runde Zwei gegen Ajax Schluss war.

      Insgesamt blickt man sportlich also auf eine sehr zufriedenstellende Spielzeit 2025|1. Wie sich diese wirtschaftlich und vom Kaderbild zeigte, schauen wir uns an dieser Stelle wann anders an...

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      Ausgabe 410 – 29. Oktober 2025




      Patati-Stimmung in Alkmaar!


      Manch ein Leser wird sich nun die berechtigte Frage stellen, ob es in Alkmaar eine Metamorphose gab und Guenna aufgrund der hochgradig wertvollen Überschrift nun zu Sonny geworden ist?! Die Antwort ist nein, die Stimmung in Noordholland bleibt trotzdem gut.


       

      Eigentlich wollte man den 22 Jahre alten Brasilianer Weslley Patati gar nicht verpflichten. Guenna selbst sagte noch, er müsse sich selbst davon abhalten, immer wieder Akteure zu kaufen, von denen er Fan ist. Blöd gelaufen, denn in kurzer Zeit kommt nach Matej Sin nun auch Patati und verstärkt das Mittelfeld des AZ Alkmaar. Der Brasilianer, welcher in den letzten zwei Monaten eine sehr gute Entwicklung durchlief, kommt für die Summe von 52,5 Millionen aus dem französischen Reims an die niederländische Nordsee.

      “Wir haben mit einem Startgebot von 45 Millionen Euro bei BoneCollector angeklopft und wurden uns auf Basis dessen sehr schnell einig. Wir verhandeln wirklich nicht oft, allerdings habe ich bei ihm immer das Gefühl, man arbeitet an einer adäquaten Lösung und versucht nicht auf Teufel komm raus noch den letzten Cent rauszuholen. Das ist sehr angenehm,“ ließ Guenna bei Verkündung des Deals durchblicken.

      Das dieser Transfer von Seiten Alkmaars zustande kam, liegt jedoch an einem ganz anderen Aspekt. Im Grunde suchte man nach einer Verstärkung für die Defensive. Da diese nun allerdings mit Jerdy Schouten intern bereits gefunden wurde, da dieser offiziell wieder in die Abwehrreihe beordert werden darf, wurde im Mittelfeld ein Platz frei. Typischer Fall von Glück gehabt und gleichzeitig noch die Abwehrreihe für die kommende Saison massiv verstärkt.

      Ein wenig unter geht bei dieser Personalie der Abgang von Tijs Velthuis. Der 23 Jahre alte Innenverteidiger, welcher in der kommenden Spielzeit aus dem Reservealter und somit diesem Kader fällt, hat demnach kaum noch Wert für den AZ. Deswegen zieht es ihn für die kleine Summe von 350.000 € zu Sparta Rotterdam. Ein kleiner Wermutstropfen, gleichermaßen stört dieser sicherlich nicht die aufkommende Patati-Stimmung.

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      Ausgabe 411 – 11. November 2025




      Reserve am Limit – „mehr wird nicht gehen“!


      Jong AZ schließt die Saison in der ersten Reserveliga auf Platz fünf und somit so gut, wie noch nie seit ihrem bestehen im BOM-Verband. Zudem steht das Halbfinale im KNVB Beker, wo das Abenteuer gegen Ajax Amsterdam sein Ende fand. Zufriedenheit sieht demnach genau so aus.


       

      ”Die Frage der besten Jugendabteilungen der Niederlande stellt sich hiermit glaube ich nicht mehr,“ sagte Manager Guenna nach Beendigung der Reservesaison dieses Jahres. Mit Ajax Amsterdam auf Platz drei und dem AZ Alkmaar auf Platz fünf rangieren genau diese beiden Teams unter den fünf besten Reserveteams des Verbandes. Und im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften in diesen Sphären sind die Ausgaben für ihre Jugendteams bei den beiden Mannschaften aus Noordholland überschaubar. Während bei Ajax die Mannschaft aus Eigengewächsen nur punktuell ergänzt wurde, ist man beim AZ immer noch sehr glücklich darüber, diese Platzierung erreicht zu haben, ohne auch nur einen Cent an Ablöse in diese Truppe gesteckt zu haben.

      “Aktuell,“ so der starke Mann des Vereins, “profitieren wir wirklich von unserer goldenen Generation. Da hat eigentlich jeder Akteur das Zeug, irgendwann in der ersten Mannschaft zu spielen. Der eine sicher in einer tragenderen Rolle, als der andere, gleichermaßen ändert das nichts an der eigentlichen Aussage.“ Dies bedeutet im Umkehrschluss auch, dass es in der Folgesaison sicherlich ein paar Veränderungen bei Jong AZ geben wird. Viele rechnen momentan mit einer Beförderung von Kees Smit in die erste Elf. Genauso schaut es bei Ernest Poku aus, während Jayden Addai den Verein bereits verlassen hat. Dementsprechend dürften die Erfolge der letzten Spielzeit vorerst das Limit gewesen sein, denn wenn man einmal realistisch ist, dürfte der nächste Schritt von Jong AZ eher nach hinten gehen...

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      Ausgabe 412 – 12. November 2025




      2025|1 – die (positiven) Überraschungen der Eredivisie!


      Die Saison ist bereits seit längerer Zeit beendet und die Manager sind größtenteils schon auf dem Weg, ihre Kader für die kommende Spielzeit 2026|1 zu basteln. Nichtsdestotrotz wollen wir noch einmal zurückschauen auf die positiven Seiten der letztjährigen Eredivisie.


       

      Hier fällt beim Blick auf die Tabelle eigentlich direkt die PSV Eindhoven auf. Nicht, dass ein Meistertitel der Eindhovener unheimlich überraschend ist, die Art und Weise, wie dieser zustande kam, ist allerdings bemerkenswert. Im Grunde genommen zeigte man überhaupt keine Schwäche. Während Feyenoord Rotterdam zur Hälfte der Spielzeit noch halbwegs Schritt halten konnte, lagen am Ende dann doch zwölf Punkte zwischen der Mannschaft von P.S. und den restlichen Verfolgern. Zudem führen Akteure des Meisters nahezu alle Statistiken der letztjährigen Spielzeit an. Nicht umsonst gilt der Manager als heißer Kandidat, in dieser Spielzeit die Abstimmung zum Manager der Saison in den Niederlanden zu gewinnen. Und soviel sei gesagt – Guennas Stimme wird er auch bekommen.

      Der zweite Manager, welcher an dieser Stelle genannt werden muss, ist Ceddy mit seinen Go Ahead Eagles. Während manch einer seiner Kollegen verlauten ließ, die Ergebnisse in der Liga seien keinesfalls überragend, darf man nicht unerwähnt lassen, dass allein diese wahrscheinlich schon für eine Nennung in dieser Rubrik gereicht hätten. Mit Platz sieben schloss man die Eredivisie sehr positiv vor eigentlich sehr viel stärkeren Kadern wie Den Bosch, Vitesse Arnheim oder Heracles Almelo ab. Gleichermaßen ist der Höhepunkt der Gewinn der Europa League, welchen selbst der größte Träumer vor Anfang der Spielzeit nicht für möglich gehalten hätte. Inwieweit man in Deventer nun auf diesem Erfolg aufbauen kann, bleibt abzuwarten. Die Erwartungen liegen nun eine gehörige Portion weiter oben für Guennas Trainer der Saison 2025|1 in der niederländischen Liga.

      Die Erwartungen bei Feyenoord Rotterdam wiederum waren vor der Spielzeit irgendwie gemischt. Man wusste nicht so recht, wo man gerade steht. Guenna schrieb an dieser Stelle gar, dass er nicht damit rechne, dass Rotterdam einen Fuß auf dem Boden kriegen würde, da der Kader einfach viel zu unausgewogen daherkommt. Eine Spielzeit und einen Managerwechsel hin zu de_Slaapkopp später, muss man konstatieren – Feyenoord hat eine überraschend sehr gute Saison hingelegt. Der Kader wurde in der Breite verstärkt, dafür büßte man in der Spitze etwas an Qualität ein. Ein Rezept, welches offensichtlich aufging, auch wenn in der Rückrunde etwas abreißen gelassen werden musste. Platz zwei mit 20 Punkten Vorsprung auf den Folgerang ist aller Ehren wert.

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      FANZONE ALKMAAR ZAANSTREEK
      Ausgabe 413 – 23. September 2026




      2026|1 – eine Saison zum Vergessen


      Ziemlich genau zehn Monate ist es her, dass wir uns das letzte Mal an dieser Stelle haben blicken lassen. So stellt sich die Frage, was das Ausbleiben der News mit dem Abschneiden in der letzten Spielzeit zu tun hat – auf den ersten Blick nichts, oder doch?


       

      Nein, es war nun wirklich keine einfache Saison für den AZ Alkmaar. 2026|1 verlief in großen Teilen absolut unkonstant und kurios, was nicht zuletzt in vielen Fehltagen des Managers begründet war. Gerade in der Rückrunde waren da einige Aufstellungen zu sehen, die durch eine gewisse Dummheit sehr wild aussahen und somit in vermeidbaren Niederlagen endeten. Platz Acht war die Konsequenz in einer Saison, wo man durchaus die Champions League Qualifikationsränge hätte angreifen können.

      Ebenso problematisch – die mangelnde Kaderpflege. Gerade einmal vier nennenswerte Transfers brachte der AZ Alkmaar im Laufe der Saison zu Stande – ausgehende Leihen einmal ausgenommen. Manch ein Managerkollege macht die innerhalb von einem Tag. Neue Impulse für die Mannschaft konnte man also an einer Hand abzählen. In der Praxis war dies einfach viel zu wenig, so dass man sich in der kommenden Saison der Conference League wiederfindet. Ein Wettbewerb, dem man eigentlich entsagen wollte, war das klare Ziel mindestens die Qualifikation für die Europa League.

      Und so erklärt es sich, dass auch ein Ausbleiben der Vereinsnews folgerichtig und ein Sinnbild für die verkorkste Saison 2026|1 war. 2026|2 soll nun besser werden. Der Kader hat sich entwickelt und es sind bereits mehr Transfers getätigt als in der kompletten letzten Saison. Und nachdem Managerkollege @HuilX bereits vor gut einem Monat diese Vereinsnews als Vereinsarchiv des AZ betitelt hat, wollen wir alles versuchen, diese auch wieder aufleben zu lassen.

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      FANZONE ALKMAAR ZAANSTREEK
      Ausgabe 414 – 23. September 2026




      Mokio kommt – Kasius und Dubasin gehen


      Es gibt diese Managerkollegen, mit denen macht man einfach gerne Geschäfte. Zum einen sind diese Kollegen sehr unkompliziert und fair, zum Anderen ist einem in Alkmaar bewusst, das Akteure von @matze bisher immer eine sehr gute Entwicklung genommen haben.


       

      Mika Godts machte den Anfang. Ihm folgte nicht sonderlich viel später Gjivai Zechiel. Beide Mittelfeldspieler sind mittlerweile Nationalspieler ihres Landes und spielen in den Zukunftsplanungen von Manager Guenna eine sehr große Rolle. Mit Jorthy Mokio folgt nun der dritte Spieler, welcher vom FC Valencia in Richtung AZ Alkmaar transferiert wird. Wieder einmal ist die Ablöse mit 90 Millionen nach heutigem Stand über dem reellen Marktwert. Wieder einmal erhofft man sich, dass die Entwicklung des Spielers diesen Aspekt bald relativiert.

      Das man in Alkmaar in der Lage ist, diesen Transfer so zu stemmen und 90 Millionen quasi erstmal auf die Reservebank zu setzen, folgt der Entwicklung des Teams gerade im Mittelfeld. “Das ist mit Sicherheit unser stärkster Mannschaftsteil, was die Tiefe angeht,“ so Manager Guenna. Mokio hat hier einiges an Zeit, um sich im nächsten Jahr entsprechend in den Fokus zu rücken. Ob und wie er dann die Chance kriegt, sich zu bewähren, bleibt abzuwarten.

      Da auch der AZ Alkmaar seit längerem immer an der Kadergrenze des Verbandes liegt, mussten in Folge des Transfers ebenfalls Spieler den Verein verlassen. So werden die Herren Denso Kasius und Jonathan Dubasin den Verein fest verlassen. Gjivai Zechiel wird zudem an die Go Ahead Eagles verliehen, dürfte allerdings spätestens zur Rückrunde wieder da sein, denn auch seine Entwicklung nahm in den letzten 2-3 Wochen extrem Fahrt auf.

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      FANZONE ALKMAAR ZAANSTREEK
      Ausgabe 415 – 25. September 2026




      Freundschaftsspiele sollen Erkenntnisse liefern


      Die neue Spielzeit 2026|2 steht bevor und mit ihr kommen zu allererst die Freundschaftsspiele. Der AZ Alkmaar bestreitet hierbei Spiele gegen eine bunte Mischung an Gegnern, mit einer konstanten direkt am Anfang.


       

      Es ist keine große Überraschung, dass vor der Saison mal wieder ein Spiel gegen den FSV Mainz auf dem Zettel steht. Im Grunde treffen sich Guenna und King of Swing vor jeder Spielzeit, um ein Freundschaftsspiel auszutragen. Mal ist es mit Alaves, oftmals allerdings mit dem Vorzeigeverein des Ligabosses. Das man dort keine großen Erwartungen auf Seiten des AZ mitbringt, dürfte jedem klar sein, nichts desto trotz freut sich Guenna immer wieder auf Spiele gegen den Manager, den er mittlerweile mehr als 25 Jahre aus dem SIM Geschäft kennt. Bedeutend länger als seine Ehefrau...

      Neben dem Heimspiel gegen den FSV Mainz stehen noch Heimpartien gegen Juventus Turin, Girondins Bordeaux und Crystal Palace an. Das Auswärtsspiel in Berlin bei der Hertha rundet den Fünferpack ab. In wie weit der AZ hier neue Systeme testen möchte bleibt abzuwarten. Das Spielermaterial bietet mittlerweile die Chance, mehrere Varianten zu testen, nicht zuletzt dadurch, dass mit Mexx Meerdink mittlerweile ein dritter Stürmer zur Verfügung steht, den man ohne Bedenken auch im internationalen Geschäft einsetzen kann.

      "Wir werden sehen, was in knapp 20 Tagen auf den Zetteln steht. Auf jeden Fall freuen wir uns, dass es nun wieder losgeht. Der Kader steht weitesgehend und wir haben alle Bock, die neue Saison besser zu absolvieren, als die letzte," so der Sauerländer. Die Testspiele sind ein guter Fingerzeig, wo die Reise hingehen kann.

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 416 – 29. September 2026




      Die Hoffnung heißt Malen


      In 2026|2 soll alles besser werden. Der AZ Alkmaar möchte wieder zurück in die Europa League. Hierzu wird mehr Konstanz nötig sein, als im Vorjahr, was vor allem an einem Mannschaftsteil liegen wird.


       

      Die Abwehr funktioniert über eine Saison hinweg in 90% der Fälle sehr gut. Der Torwart ist solide und das Mittelfeld des AZ Alkmaar ist in der kommenden Saison wohl so gut besetzt, wie noch nie. Einzig das leidige Thema Sturm und die damit verbundene chronische Abschlussschwäche der Stürmer in den letzten Spielzeiten könnte dem Trainer und Manager des Vereins hier einen Strich durch die Rechnung machen.

      Die Frage, die sich stellt - gibt es hier einen Grund zur Hoffnung? An sich, so sollte man meinen, ja. Die Entwicklung von Donyell Malen in den letzten 3-4 Monaten kann als sehr positiv wahrgenommen werden. Es gibt wohl nur 5-7 "heißere" Stürmer im europäischen Fussball, als den Niederländer, welcher diese Pace nun auch in der neuen Saison auf den Platz bringen soll. Ihm zur Seite steht mit Troy Parrott eine Alternative, die sich im gleichen Zeitraum zum irischen Volkshelden katapultiert hat. Mexx Meerdink als Nummer drei im Sturm dürfte wohl zuerst in der Reserve starten, um im Fall der Fälle allerdings auch bei den Profis einzuspringen. Ein Luxus, den man in Noordholland schon lange nicht mehr hatte.

      Da sich hier im Verband seit Jahren allerdings die Problematik des starken Stürmers darstellt, wird in der kommenden Saison vieles auf die Form Donyell Malens ankommen. Trifft er, dürfte sich die Hoffnung auf Konstanz in Alkmaar erfüllen. Trifft er nicht, wird man andere Wege finden müssen, sich wieder oben einzureihen...

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 417 – 30. September 2026




      The next best superstar...


      ... oder aber - welchen Spieler aus dem AFAS Trainingscomplex sehen wir als Nächsten in der Startelf?! Kandidaten gibt es viele, gleichermaßen stellt sich die Frage, wer aktuell die besten Chancen hat?!


       

      In den Niederlanden ist es Mexx Meerdink, der aktuell, zusammen mit dem ehemaligen AZ'ler Ruben van Bommel, die Schlagzeilen bestimmt. Der 23 Jahre alte Stürmer wäre der perfekte Kandidat, um sich in der ersten Mannschaft festzuspielen. In Alkmaar geboren, das Logo tättowiert und Fanliebling obendrein fristet er immer noch ein eher langweiliges Dasein in der Reserve des Vereins. Sein Problem sind Donyell Malen und Troy Parrott, die in der Rangordnung wohl auch in der kommenden Spielzeit noch vor ihm stehen. Genau deshalb dürfte es genau dieser Meerdink sein, den wir nicht als nächsten Akteur aus der eigenen Jugend in der ersten Elf sehen. Er ist quasi das Opfer der guten Entwicklung der anderen Stürmer.

      Ebenso verhält es sich mit dem anderen Topkandidaten - Kees Smit. Während der Hype um Meerdink im Heimatland immer größer wird, ist der um Smit zuletzt etwas abgeflacht. Manch einer möchte sagen zurecht, wiederum andere loben ihn weiter in Richtung Himmel. Die Wahrheit liegt am Ende sicherlich irgendwo dazwischen. Auch er hat allerdings das Problem, bei einem 5-Mann Mittelfeld die Nummer 7 zu sein. Konsequenz: Kein Stammplatz und ein Saisonstart bei Jong AZ.

      Was uns zur Nummer Drei bzw. Vier im Bunde bringt und dem damit verbundenen Mannschaftsteil, der zuletzt etwas Federn ließ - der Abwehr. Hier finden sich mit Wouter Goes und Elija Dijkstra zwei Akteure wieder, die in der Hinrunde den Anschluss finden können. Gerade Dijkstra gilt als heißer Kandidat, auf kurz oder lang in Oranje aufzulaufen. Für beide gilt, sie starten erstmal noch bei Jong AZ in die Saison. Der Weg dürfte, gerade aufgrund der eher rückläufigen Entwicklung der Herren Koopmeiners, Beukema und Schouten allerdings vorgezeichnet sein...

      Manager AZ Alkmaar

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      Ausgabe 418 – 02. Oktober 2026




      Van harte welkom, Groningen en NEC


      Der sc Heerenveen hat die letztjährige Relegation gewonnen - und sind wir einmal ehrlich, das ist auch gut so. Mit dem FC Den Bosch hat sich nämlich bereits ein ehemaliges Schwergewicht aus der Liga verabschiedet. Nun kommen mit dem FC Groningen und NEC Nijmegen zwei alte Bekannte zurück - und die Aussichten für die Zwei sind wahrlich nicht übel.


       

      "Ich bin ganz ehrlich, wenn der FC Groningen irgendwann zu einem Manager kommt, werde ich da einmal anklopfen. Da laufen schon 2-3 sehr interessante Typen rum," gibt AZ Manager Guenna ganz offen zu. Dies zeigt, dass beim "Trots van het Noorden" die Basis für einen neuen Mann und ebenso eine gute Spielzeit stimmt. Spieler wie Thom van Bergen und Stijn Resink haben durchaus einen hohen Gegenwert und die Euroborg mit seinen fast 97.000 Plätzen dient als Grundlage, um langfristig etwas aufbauen zu können. Das hier lediglich ein starker Mann oder eine starke Frau fehlt, die "so richtig Bock hat" liegt offensichtlich.

      Die Basis bei NEC sieht da ein wenig anders aus. Mit 35.000 Plätzen ist das Stadion sehr solide aufgestellt, bietet allerdings nicht mehr soviel Potenzial, um in einem rentablen Maß so richtig groß ausgebaut zu werden. Der Kader hingegen dürfte mit einer Mischung aus alten Bekannten sehr interessant sein, wenngleich einen hier viele Fragezeichen erwarten. Kommt bzw. wie gut kommt Peer Schuurs in den Profifussball zurück? Kann ein Emre Mor sein Talent beim gefühlt 20. Verein in fünf Jahren endlich auf die Straße kriegen und wie brauchbar ist eine "Alte-Herren-Achse" aus Nuytinck, Cherry und Linssen? Rein vom Kader gibt es hier wohl mehr zu tun, als beim Kollegen aus dem Norden.

      Sehr viele Fragen und am Ende bleibt doch die Feststellung, dass es für Aufsteiger in die Eredvisie in den vergangenen Jahren sehr viel schlechtere Ausgangslagen gab. Mit einem engagierten Manager wäre bei beiden Vereinen durchaus ein "FC Utrecht-Szenario" möglich, in dem die Truppe direkt in die Qualiplätze für den Europacup vordringt. Bevor dies passiert, bleibt an dieser Stelle erstmal nur zu sagen: van harte welkom, Groningen en NEC!

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      Ausgabe 419 – 05. Oktober 2026




      PSV, Ajax oder eine große Überraschung?


      Drei Freundschaftsspiele sind bisher gespielt, auf die wir an dieser Stelle nicht eingehen wollen. Gleichermaßen heißen drei Freundschaftsspiele auf der Habenseite, dass die neue Saison mit großen Schritten näher kommt. Für uns heißt dies, wir wollen einmal schauen, wie sich die Lage in der Eredivisie darstellt. Angefangen mit dem Meisterschaftskampf.


       

      Die Lage auf den ersten Plätzen der Eredivisie ist eigentlich eindeutig. Der PSV Eindhoven und Ajax Amsterdam vorneweg und dahinter kommt lange Nichts. So sollte man zumindest meinen. Die letzten Spielzeiten haben gezeigt, auch wenn die Meister oftmals aus den Zwei genannten kamen, dass entweder ein dritter Verein eine richtig starke Serie spielt und diese beiden ärgert oder aber einer der beiden richtig "ins Klo greift" und sich frühzeitig aus dem Meisterkampf verabschiedet.

      Szenario eins, welches besagen würde, dass irgendein drittes Team sich oben einmischt erscheint Stand heute eher als utopisch. Zum einen sind die Kader von den beiden dazu in Frage kommenden Teams von Willem II und Feyenoord eher schwächer als stärker geworden, zum anderen sind die dortigen Manager aktuell auch nicht wirklich einzuschätzen. Vereine wie unser AZ Alkmaar oder das ewig oben mitmischende Vitesse haben immer wieder Phasen, in denen sie sich selber Stöcke zwischen die Beine werfen. Fazit - sollte nicht etwas vollkommen Unvorhergesehens passieren, dürfte es keine Überraschung Dritter geben.

      Aufgrunddessen erscheint das Szenario Zwei schon realer. Galt lange Zeit der PSV Eindhoven als das Team, welches innerhalb einer Saison immer mal wieder schwächere Spiele hatte, war es zuletzt Ajax, die innerhalb einer Saison gerade gegen kleinere Teams Punkte liegen ließen. Das die Qualität im Team unumstritten vorhanden ist, zeigten die Erfolge auf internationaler Ebene, wo man in der letzten Spielzeit endlich den ersehnten Champions League Titel einfahren konnte. Ein Fingerzeig und gerade für den amtierenden Meister aus Eindhoven ein Signal, dass mit den Jungs von Trainer und Manager lolo immer zu rechnen ist. Rein vom Kader her braucht man hier eh keine großen Sorgen haben, dass eines der beiden Teams im Gegensatz zum Anderen abfällt. Egal, in welchem Wettbewerb sie antreten, sie dürften überall zum Favoritenkreis zählen, sind die Kader wohl beide unter den Top 5 des BOM.

      Es bleibt also abzuwarten, wer sich am Ende der Spielzeit die Krone der Eredivisie aufsetzen darf. Für neutrale Beobachter wäre ein Kopf an Kopf rennen auf jeden Fall wieder mal was Feines.

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      Ausgabe 420 – 08. Oktober 2026




      Erkenntnisse vorhanden - Hoffnung? Auch!


      Es ist schon ein wenig beängstigend. Die Saisonvorbereitung läuft und der AZ Alkmaar hat bisher alle Testspiele positiv bestritten. Während man gegen den FSV Mainz noch das Nachsehen hatte, folgten daraufhin drei Siege, die einer erstaunlichen Frühform gleichkommen. Das macht Hoffnung...


       

      Hoffnung vor allem auf eine Saison, die diesmal einen positiven Verlauf nehmen soll. Eine Saison ohne unnötige Punktverluste und mit einem Ausgang, welcher nicht komplett an den eigenen Ansprüchen vorbei ist. Dies bedeutet in Alkmaar ganz klar, man möchte wieder unter die Top 6, wenn nicht gar die ersten vier Plätze in der Eredivisie angreifen. Die Testspiele, welche man gegen Juventus Turin, Girondins Bordeaux und Hertha BSC allesamt gewann, zeigen die Richtung auf.

      Welche Erkenntnisse können also mitgenommen werden? Die erste Erkenntnis - auf wundersame Weise hat man aktuell zwei Systeme die funktionieren können. Während fünf Mittelfeldspieler quasi gesetzt scheinen, macht Donyell Malen sowohl als Einzelspitze als auch als Doppelspitze mit Troy Parrott eine gute Figur. Hier dürfte es abhängig vom Gegner sein, ob ein 3-5-2 oder 4-5-1 zum Zuge kommt. Leidtragende wären in diesem Fall besagter Troy Parrott und Milan van Ewijk.

      Die zweite Erkenntnis ist, dass die Stürmer offensichtlich doch noch Tore schießen können und selbst wenn sie es nicht tun, irgendwer anders einspringt. In der Vergangenheit klagte man in Noordholland oftmals sehr laut über die Abschlussschwäche seiner Stürmer. Es scheint, als hätten diese eben genau diese abgelegt. Malen traf in den vier Spiele ebenso zweimal wie Parrott und auch aus dem Mittelfeld kam Unterstützung. Eine Entwicklung, die Mut macht, haperte es in der Vergangenheit doch gerade hier.

      Und da aller guten Dinge bekanntlich Drei sind, kann ebenso konstatiert werden, dass die Abwehr immer noch steht. Egal, ob in einer Dreier- oder Viererkette, man kassierte in jedem Spiel maximal ein Gegentor und das obwohl man zuletzt auch die offensivere Ausrichtung antestete. Des Weiteren scheint Marc Flekken auf seine älteren Tage immer noch ein sicherer Rückhalt für das Team.

      Alles in Allem schaut das also schon sehr gut aus und man blickt zuversichtlich auf die neue Spielzeit. Sollte im letzten Testspiel gegen Crystal Palace nicht noch etwas vollkommen außergewöhnliches passieren, könnte man fast von Euphorie sprechen, die sich breit macht...

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      Ausgabe 421 – 14. Oktober 2026




      Zielsetzung klar: Top 8 sollen es wieder sein.


      Jong AZ ist seit Jahren das Projekt der eigenen Jugend. Spieler, die im AFAS Trainingscomplex ausgebildet wurden, werden klar externen Zugängen vorgezogen. Dies bedeutet wenige Kosten, allerdings auch jedes Jahr wenig Impulse von außen. Die Zielsetzung bleibt trotzdem seit einigen Saisons gleich - die Top 8 in der ersten Reserveliga.


       

      "Es gibt normalerweise immer 3-4 Ausnahmejugenden. Manchester City, Bayern München, Ajax Amsterdam und dann noch 1-2 andere. Diese muss man einfach rausrechnen, danach wird es interessant," so Manager Guenna auf Nachfrage zu den Ambitionen seiner Nachwuchskräfte. Vereinzelt, so der starke Mann des Vereins, könne man mit diesen Teams mithalten. Handelsüblicherweise sind diese dann doch eine Nummer zu groß. Zu hoch sind die Investitionen in die Reserven, die man sich in Noordholland schlicht nicht leisten möchte.

      Ein gutes Beispiel hierfür ist auch der LOSC Lille, auf den man direkt am ersten Spieltag trifft. Die Minidoggen spielen seit Jahren oben in der ersten Reserveliga mit, da der Manager dort sehr viel in den eigenen Nachwuchs investiert. Bedeutet, direkt zu Anfang kriegt man in Alkmaar eine sehr gute Standortbestimmung gegen einen Gegner auf Augenhöhe. "Wir wollen punkten, soviel steht fest. Die Jungs sind heiß," heißt es bei den Rot-Weißen.

      Hierzu steht Nachwuchskoordinator Paul Brandenburg ein Füllhorn an Akteuren von Jong Oranje zur Verfügung, das Guenna diese Saison auch nicht auflösen möchte. Nachdem man in der letzten Spielzeit Akteure wie Kees Smit und Rome-Jayden Owuso-Oduro noch an Teams verliehen hatte, "wo sie Profierfahrung" sammeln sollten und diese sich auf einmal in den Reserven der aufnehmenden Teams wiederfanden, behält man diese nun einfach hier. "Das war für den Eimer. An diese Teams werden wir keine Spieler mehr verleihen, soviel steht fest," so der Manager weiter. Zusammen mit Wouter Goes, Elija Dijkstra und Neunationalspieler Mexx Meerdink werden die beiden genannten Akteure einen soliden Stamm bilden, der sicherlich auch die oben genannten starken Reserven ärgern kann.

      Wie weit es dann am Ende geht, wird sich zeigen. Ein erster Fingerzeig dürfte, wie bereits beschrieben, das Duell gegen Lille sein. Bleibt nur noch eine Unbekannte - die an sich komplette Ahnungslosigkeit Guennas, wie genau die Teams der Konkurrenz aussehen...

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