Fanzone Alkmaar Zaanstreek

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      FANZONE ALKMAAR ZAANSTREEK




       

      Ausgabe 141 - 16. August 2019


       

      TRANSFERS 2019|1

      AZ sucht Verstärkungen – weiß nur nicht wie!!

       

      Es ist mal wieder soweit. Manager Guenna sieht ein wenig schwarze Zahlen auf dem Konto und ihn erfährt eine Welle des Aktionismus. Betroffen hierbei ist einmal mehr der Transfermarkt, auf dem er sich momentan nach Verstärkungen umsieht. Aber was genau sucht er dort eigentlich? So richtig beantwortet kriegt man diese Frage nicht, was aber auch an den allgemeinen Umständen rund um den Transfermarkt liegt…


       

      Scheint am Markt gänzlich uninteressant - Flavien Tait (l.)

      Es herrscht mal wieder geschäftiges Treiben rund um den Käsemarkt. Gut, diese Definition unterscheidet sich in Alkmaar sicherlich von anderen Vereinen, nichts desto trotz versucht man momentan wieder proaktiv Spieler von einem Wechsel nach Nordholland zu überzeugen. Hierzu versandt man Anfragen in allerlei Himmelsrichtungen. Das Problem was sich allerdings immer auftat – es hagelte Absagen. Dies ist wahrscheinlich dem geschuldet, dass man in Nordholland offenbar genau jetzt vor dem nächsten Schritt steht, die eigenen Spieler für die Managerkollegen jedoch unattraktiv scheinen. So blitzte man zuletzt unter Anderem bei einem neuen deutschen Nationalspieler ab. Die Begründung war recht simpel. Die gebotenen Spieler Mitte 20 und Stammspieler seien auf Dauer einfach nicht interessant genug. Ein Todschlagargument für jegliche weitere Verhandlung.

      Was aber tun, wenn es augenscheinlich brennt? Reine Geldtransfers scheinen nur möglich, wenn wie aktuell ein für die richtig Großen interessanter Spieler auf den Markt geworfen wird. Hierzu fehlen dem AZ allerdings auch noch die Mittel, um die Akteure zu verpflichten, welche wiederum für sie interessant wären, denn eine mögliche Ratenzahlung 50+x reicht vielen bei den wahrscheinlich aufgerufenen Preisen nicht. Das man dazu bei Spielern wie Flavien Tait und Otavio wie oben beschrieben keinen Markt findet tut sein Übriges und Glücksgriffe, wie zuletzt Youssouf Kone sind nicht an der Tagesordnung. Genau deswegen heißt es aber wohl weiter am Ball bleiben und hoffen, dass sich doch mal wieder ein Spieler ins AFAS Stadion verirrt, denn gerade im Mittelfeld hat man immer Bedarf, soviel steht fest.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 142 - 26. August 2019


       

      (FAST) VERGESSENE TEAMS

      Oder - Underdogs, die man irgendwie vermisst!!

       

      Jeder kennt sie, doch wenn man nicht direkt mit der Nase auf den jeweiligen Spieler geschubst wird, so kommt man nie darauf, dass es sie gab. Und natürlich gibt es das gleiche Prinzip, wie bei den vergessenen Spielern auch bei den Vereinen. Dies gilt auch für den BOM Verband, wo es einige Perlen der BOM Geschichte gibt, die wir so wohl nicht mehr wiedersehen werden - schade eigentlich!!


       

      Klein, fein und wohl ohne weiteren BOM Fussball - das Herstaco Stadion vom RBC

      Was haben Manager wie Avod, Felchow, Ekstase, Ottmar Hitzfeld oder Allofs gemein? Sicher wird man jetzt als Schlauberger der Runde schreien - sie waren alle bei demselben Verein aktiv. Soweit richtig, nur welcher war es? Nicht allzu viele werden darauf kommen, dass es der AC Siena war. Der Verein aus Italien, welcher jahrelang in der ersten italienischen BOM-Liga spielte, galt ebenso lange als eigentlich unabsteigbar. Jede Saison als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, konnte man immer den Absturz und damit die totale Bedeutungslosigkeit verhindern. Bis zur verhängnisvollen Saison 2014|2, wo es das Team mit den absolut Unvergesslichen Cacau oder Paolo Guerrero doch noch erwischte. Das bittere - den AC Siena wird es so in dieser Form auf Grund einer Insolvenz nicht mehr geben und so verschwindet man von der Fussballlandkarte und wird auch beim BOM nur den etablierten Managern, die hier und da in Erinnerungen schwelgen in eben diesen bleiben.

      Ein weiterer Verein dieser Sorte ist der RBC Roosendaal. Ein großer Unterschied dieser beiden Teams ist jedoch nicht nur die Liga, sondern auch die Managersituation. Während man bei den Italienern nicht so recht wusste, wen man mit dem Verein in Verbindung bringen sollte, war es beim RBC immer fronoj, der als Interimsmanager in den Niederlanden geradezu Unmenschliches vollbrachte. Im Grunde hätte man jede Saison absteigen müssen, die erste Klasse erhalten konnte man trotzdem bis zum Abstieg in der Saison 2012|1. Ob dies auf Grund der Messi-ähnlichen Klasse eines Altin Lala oder der Kroos-artigen Performance eines Aurelian Capoue war oder ob man einfach aus den minimalen Mitteln das beste gemacht hat, es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Da die Mannschaft Landesintern jedoch nur noch in der Sonntagsliga spielt und somit in der vierten Spielklasse scheint ein Comeback auf BOM momentan eher im Bereich der Fabel zu liegen.

      Dieses Comeback auf BOM könnte am ehesten Grenoble Foot 38 schaffen. Unter den jahrelangen Interimsmanagern Avod und Dominho konnte man wohl nie die ganz große Rolle in Frankreich spielen, war aber lange genug in der Liga vertreten, um beim Manager des AZ Alkmaar irgendwie im Gedächtnis zu bleiben. Man besaß zum Ende wohl nicht ganz so große Namen, wie die beiden oben angesprochenen Teams, allerdings sind Tranquillo Barnetta oder Thulani Serero auch schon mit Potenzial für die Kategorie "vergessene Spieler" ausgestattet. Und wer weiß, da man in Grenoble national zumindest noch Zweitligafussball zu Gesicht bekommt, ist eine Rückkehr in den BOM Verband zumindest nicht ausgeschlossen - und dann redet keiner mehr über einen möglicherweise vergessenen Verein...



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 143 - 29. August 2019


       

      ALKMAAR 2019|1

      Rückrunde als Sinuskurve...

       

      Es geht in die spannende und entscheidende Phase der Saison. Und wo man zuletzt beim AZ Alkmaar immer schauen musste, nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten oder im besten Falle um den 10. Tabellenplatz zu spielen, geht es diesmal um mehr. Noch kann die Champions League Qualifikation erreicht werden. Ein Erfolg, den man grundsätzlich nicht für möglich gehalten hätte.


       

      Ungefähr so verläuft AZ's Rückrunde...

      “Wir sind immer gut damit gefahren, ehrlich zu uns zu sein. So muss man auch in dieser Saison resümieren, dass wir bislang auf dem vierten Tabellenplatz stehen, weil mindestens drei weitere Teams dieser Liga eine eher gebrauchte Saison erwischt haben,“ gab Guenna zuletzt unumwunden zu. Gerade das letzte Spiel gegen Groningen zeigte auf, dass in Alkmaar noch lange nicht von einem Team auf höherem Niveau zu sprechen ist. Das müde 0-0, welches mit einer Umstellung auf das alte 3-5-2 System einherging, zeigte einmal mehr auf, wie sich die Rückserie bisher darstellte. Viele Tiefen, weniger Höhen und im Großen und Ganzen nicht die Resultate, die man sich erhofft hatte. Und zudem ist das Schlussprogramm mit Partien unter Anderem gegen Ajax, den PSV, Twente oder Feyenoord von keiner so schlechten Sorte.

      Nichts desto trotz schaut man relativ positiv auf die letzten sieben Spieltage. Gegen die größeren Teams der Liga habe man immerhin zuletzt ganz gut ausgesehen. Zeigen kann man dies bereits in drei Tagen gegen den FC Twente Enschede, welcher aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz rangiert und somit noch zu den Hauptkonkurrenten des AZ Alkmaar zählt. “Hier gilt zu allererst, dass wir nicht verlieren wollen, um den Vorsprung zu wahren. Sollte mehr dabei rauskommen, nehmen wir das gerne mit. Unser Vorteil ist, dass wir schlicht keinen Druck haben, da die Europa League Qualifikation jetzt schon erreicht sein dürfte,“ so der starke Mann des Vereins.

      Demnach bleibt als Resüme. Auch wenn die letzten Partien mehr einer Sinuskurve glichen und dieser Trend sicher anhalten wird, ist man in Nordholland bisher mit dem Erreichten zufrieden. Alles, was jetzt noch komme, sei Zubrot, dass müsse man sich nur immer wieder vor Augen führen…



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 144 - 01. September 2019


       

      KADERNOMINIERUNGEN

      AZ goes Jong Oranje

       

      Es war mal wieder soweit. Die Kirsche auf jeder Torte eines Fussballers sind wohl die Nominierungen zu den jeweiligen Nationalmannschaften. Da es beim AZ in vielen Fällen noch nicht zu den A-Teams der dementsprechenden Länder reicht, gibt man sich hier gerne mit den Jugendteams zufrieden. Dort ist man jedoch weiterhin stark vertreten.


       

      Der neue Kapitän von Jong Oranje - Teun Koopmeiners

      Fünf Akteure, soviele wie noch nie bei einer Nominierung durch den niederländischen U21 Nationaltrainer, treten diesmal im höchsten Nachwuchsteam von Oranje an. Einer von ihnen ist seit gut Anfang des Jahres sogar Kapitän - Teun Koopmeiners. Das Alkmaarer Eigengewächs ist zusammen mit den ebenfalls aus dem Verein stammenden Owen Wijndal, Calvin Stengs und Myron Boadu durch Erwin van de Looi einberufen worden. Komplettieren tut das Quintett Perr Schuurs, welcher in Sittard ausgebildet wurde, vor geraumer Zeit aber schon seine Zelte in Nordholland aufschlug. Ein Modell, welches weiterhin für die Arbeit rund um den Käsemarkt sprechen soll. "Wir haben doch kaum eine andere Chance. Wollen wir gestandene Spieler haben, kosten diese direkt sehr viel Geld oder aber wir müssen für sie unsere Jugend opfern, was noch weniger eine Option darstellt," stellte Sportdirektor Max Huiberts zuletzt fest.

      Apropos gestandene Spieler. So ein paar findet man im Kader der Rot-Weißen dann doch. Kapitän Wout Weghorst ist hiervon wohl einer der Prominentesten. Das der 27 Jahre alte Niederländer so langsam ebenfalls eine Nominierung durch Ronald Koeman verdient hätte, sieht mittlerweile wohl jeder im Land der Grachten - bis auf einen. Der Nationalcoach holte Weghorst wieder einmal in den erweiterten Kader, nur um ihn abermals fallen zu lassen. "Uns ist klar, dass das niederländische System aktuell eher wendige Akteure vorsieht. Was aber macht dann Luuk de Jong im Kader? Eben dieser de Jong spielt seit zwei bis drei Saisons nur Müll, ist locker hinter Wout zurückgefallen. Da kann man ehrlich nur noch von Sympathie sprechen, nicht mehr von Leistung," stand Guenna seinem Stoßstürmer zuletzt zur Seite.

      Nichts desto trotz herrscht auf Grund der Nominierungen für Jong Oranje eher gute Stimmung rund um den AFAS Trainingscomplex, spricht dies doch für die positive Entwicklung, die der Verein seit Monaten nimmt. Um diese nicht abreißen zu lassen, sind weitere Transferziele gerade in dieser Richtung geplant. Ob und in wie weit diese jedoch realisiert werden können, steht sehr weit in den Sternen...



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels

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      Ausgabe 145 - 03. September 2019


       

      BOM 2019|2

      Kaderplanungen laufen an!!

       

      Die Saison nähert sich so langsam aber sicher dem Ende und viele Manager fangen an, sich Gedanken über den Kader der kommenden Spielzeit zu machen. So geschieht es aktuell auch in Alkmaar, wo Guenna rätselt, was man auf eine sinnvolle Weise verändern kann und wo die Hebel anzusetzen sind. Mögliche Streichkandidaten sind hierbei mal schneller, mal langsamer ausgemacht.


       

      Könnte zur neuen Saison wechseln - Abdoulaye Toure

      Otavio – Der Brasilianer steht rund um das AFAS Stadion schon längere Zeit unter Beobachtung. Der zentrale Mittelfeldspieler gilt bei Guenna wohl als idealer Ergänzungsspieler, dürfte einem angedachten kleinen Umbruch im Mittelfeld des Teams aber schnell zum Opfer fallen. Nach dem Transfer Flavien Taits scheint es aber ausgeschlossen, dass der Brasilianer als reiner Geldtransfer den Verein verlassen wird. Mögliche Tauschkonstellationen sind momentan aber noch nicht in Sicht.

      Abdoulaye Toure – der Franzose war einer der ersten Transfers Guennas. Ebenfalls im zentralen Mittelfeld beheimatet scheinen sowohl Trainer, als auch Manager nicht mehr zu 100% überzeugt vom „zweikampfstarken Biest auf der Sechs“ zu sein. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Toure durch die sehr positive Entwicklung von Renato Tapia und Calvin Stengs ins zweite Glied rücken wird. Sollten sich Interessenten finden, so dürfen diese sicherlich mit einem offenen Ohr Guennas rechnen.

      Mark Uth – Eine von zwei Personalien, mit denen man sich in Nordholland wirklich schwer tut. Der 28 Jahre alte Deutsche, welcher sowohl im Sturm, als auch im Mittelfeld spielen kann, ist durch seine polyvalenz sehr wichtig für den Trainer. Gerade dies macht ihn eigentlich unverzichtbar, wohingegen er jetzt verkauft werden müsste, will man noch etwas Zählbares für ihn bekommen. Hier wird man sehen, was genau im Saisonübergang geschieht. So richtig Willens scheint man nicht, Mark Uth gehen zu lassen.

      Wout Weghorst – der Kapitän könnte die Personalie des Übergangs werden. Eigentlich war man immer fest überzeugt, dass das Mentalitätsmonster den Verein nicht verlassen wird. Mittlerweile häufen sich in Alkmaar die Anzeichen, dass es doch zu einem Tapetenwechsel im Sturm kommen kann. Voraussetzung hierfür ist, dass adäquater Ersatz parat steht, denn eine Lösung mit o.g. Mark Uth im Sturm scheint ausgeschlossen und einem Myron Boadu traut man den ganz großen Wurf noch nicht zu.

      Es ist also zu erkennen, dass gerade im Mittelfeld und Sturm nachgebessert bzw. etwas verändert werden soll, während die Abwehr wohl den Ansprüchen genügt, da das hier vorhandene Talent sich sehr gut entwickelt. Alles in Allem könnte es eine sehr spannend Transferperiode werden – zumindest für AZ-Verhältnisse.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels

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      Ausgabe 146 - 10. September 2019


       

      TOURE GEHT

      Mittelfeld soll neues Gesicht kriegen!

       

      Es ist vielleicht knappe 2-3 Monate her, als die hier sehr hoch geschätzten Vereinsnews des AS Monaco von einem kleinen gallischen Dorf in Nordholland berichteten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 5-6 Spieler aus dem Land des Weins und guten Essens im Kader des AZ – mittlerweile sucht man diese fast vergebens.


       

      Gilt als Wundertüte, dürfte vorerst aber bleiben - Maxi Philipp

      “Es musste ein Umbruch her. Lange Zeit haben wir immer gesagt, dass Mittelfeld ist unser Prunkstück. Dies hat sich in den letzten Monaten stark verändert, so dass wir aktuell nach weiteren Alternativen suchen und gezielt auch Personal austauschen,“ so Guenna auf der Pressekonferenz als bekannt wurde, dass Abdoulaye Toure den Verein verlassen wird. Das gerade dieser Transfer dem Manager des Vereins nicht leicht gefallen sein dürfte, könnte den Beobachtern des AZ Alkmaar durchaus auffallen. Toure war der erste perspektivische Transfer des Ruhrpottlers, der die Entwicklung des mittlerweile 25 Jahre alten Franzosen schon beim FC Nantes maßgeblich begleitete und auch förderte.

      Nun wechselt Toure für insgesamt 52,5 Mio. Euro verteilt auf zwei Zahlungen am Saisonende in seine Heimatliga zum Racing Club de Lens. Dies macht weiterhin Geld frei für mögliche Neuverpflichtungen, welche Stand heute jedoch noch in weiter Ferne, allerdings unabdingbar sind. “Im Mittelfeld tut sich momentan ein gewisses Leck an Qualität und Quantität auf. Maxi Philipp stagniert momentan, genau wie Lewis Cook. Auch bei Mark Uth müssen wir die kommenden Monate abwarten, so dass unsere drei Stützen allesamt fragwürdig daherkommen,“ forderte auch Trainer John van den Brom zuletzt indirekt Neuverpflichtungen. Die ohne Zweifel großen Talente Calvin Stengs oder Teun Koopmeiners werden hier bewusst noch außen vor gelassen.

      Und so sucht man weiterhin auf einem Markt, der momentan sehr schwer daherkommt. Nichts desto trotz gab es in den vergangenen 24 Stunden erste interessante Gespräche. Und so bleibt abzuwarten, wie man Abdoulaye Toure und auch den schon vor Wochen gewechselten Flavien Tait ersetzen möchte.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 147 - 10. September 2019


       

      ABSTIEGSKAMPF 2019|1

      Sechs für zwei Relegationsplätze

       

      Die Saison geht zu Ende und man kann jetzt schon sagen, dass 2019|1 für den AZ Alkmaar die beste Spielzeit unter Manager Guenna sein wird. Mit etwas Glück kann man sogar die bislang beste Platzierung auf BOM aus dem Jahr 2013|1 toppen. Dort wurde man unter Anderem mit dem Interimsmanager King of Swing Fünfter. In dieser und der nächsten Ausgabe möchten wir aber den Abstiegskampf betrachten und dort einmal die Chancen der Teams ausloten, welche in gerade diesem stecken.


       

      Hat mit Excelsior noch die besten Karten - Fran Sol

      Excelsior Rotterdam (Platz 12 - 34 Punkte): Normalerweise sollte man davon ausgehen, gerade wenn man sich die Ergebnisse der Eredivisie der letzten Jahre anschaut, dass man mit 34 Punkten so gut wie gerettet daherkommt. In dieser Spielzeit ist das durchaus anders, was die Lage für Excelsior weiter unangenehm macht. Die Mannschaft, welche man bislang keinem Manager schmackhaft machen konnte, muss sich allerdings nicht verstecken. Bei einem Restprogramm, welches unter Anderem Heimspiele gegen Sparta Rotterdam und den FC Groningen vorsieht, sollte bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz nicht mehr viel anbrennen. Nichts desto trotz hat man bekanntermaßen oftmals schon gewisse Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, weswegen man besorgt sein könnte, wäre man Manager des Vereins...

      PEC Zwolle (Platz 13 - 34 Punkte): Die gleiche Punktausbeute wie Excelsior, aber bei Weitem unzufriedener ist man unweit vom Ijsselmeer in Zwolle. Der PEC hatte sehr große Ziele, wollte unbedingt unter die Top 10 und ist damit - so kann man es wohl bislang konstatieren - krachend gescheitert. Das man eine solche Platzierung, welche theoretisch wohl noch möglich wäre, aber nicht mehr erreichen wird zeigt das Restprogramm. Spiele gegen Ajax Amsterdam, Twente Enschede und Feyenoord Rotterdam zählen nicht gerade in die Kategorie Pflichtsieg. Eben so einer ist dagegen das Heimspiel gegen den schon seit Wochen abgestiegenen NAC Breda, in dem der Klassenerhalt tunlichst gesichert werden sollte. Was danach mit Lukas und seinem Team passiert bleibt abzuwarten. Wichtig dürfte nach einer abermals verkorksten Saison erstmal der Verbleib in der Eredivisie sein.

      VVV Venlo (Platz 14 - 32 Punkte): Die Grenzstadt, welche im Ruhrgebiet mehr auf Grund der "Drei Brüder" oder des Marktes berühmt ist, als auf Grund des heimischen Fussballvereins, dürfte es in den letzten verbleibenden Spielen schwer haben, eben diesen Verein außerhalb der Relegationsplätze zu halten. Mit gerade einmal vier Punkten steht man vor dem FC Den Bosch und hat mit dem PSV Eindhoven, Heracles Almelo, Vitesse Arnheim und ADO Den Haag allesamt Gegner, für die es noch um was geht oder die schlicht viel zu stark für die Schwarz-Gelben sind. Den Verfassern dieser Zeilen fällt es daher schwer, auch mit Blick auf die restlichen Partien der anderen beteiligten Clubs, von einem höheren Platz als dem Sechzehnten auszugehen. Sollte dieser doch zu Stande kommen, wird man daran wohl eher passiv beteiligt sein, denn viele Punkte wird es in Venlo wohl nicht mehr geben.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 148 - 11. September 2019


       

      ABSTIEGSKAMPF 2019|1

      Sechs für zwei Relegationsplätze

       

      Bereits in der letzten Ausgabe haben wir auf drei der sechs Teams geschaut, welche sich Stand heute noch im Abstiegskampf der Liga befinden. In dieser Ausgabe betrachten wir die Ausgangslage und Chancen der anderen drei Vereine. Außer Acht lassen wollen wir hierbei NAC Breda, welche bereits sicher als Tabellenletzter feststehen.


       

      Hätte mit Den Bosch sicher viel erwartet, nur keinen Abstiegskampf - Diogo Jota

      FC Den Bosch (Platz 15 - 29 Punkte): Es ist die Überraschung der Saison. Blöderweise sticht diese Überraschung eher als böse beziehungsweise sehr negativ ins Auge. Der Verein, der lange als legitime Nummer drei der Niederlande gehandelt wurde, hat eine komplett gebrauchte Saison 2019|1 hinter sich und steckt immer noch mitten drin im Abstiegskampf. Aussagen wie, der Kader sei einfach viel zu gut für die unteren Ränge gelten da mittlerweile auch nicht mehr. Klar müsste man bei drei ausstehenden Heimspielen gegen Sparta Rotterdam, den FC Groningen oder NAC Breda relativ sicher den Verbleib in der Eredivisie realisieren. Es darf aber die Frage gestattet sein, ob dies wirklich der Anspruch ist? Die Antwort hierauf kann sich gegebenenfalls ein neuer aktiver Manager geben. In Alkmaar ist man sich sicher, dass die Blau-Weißen mit einem saftigen blauen Auge davonkommen werden.

      FC Groningen (Platz 16 - 29 Punkte): Das Überraschungsteam der letzten Spielzeit, wo man als Aufsteiger die Liga komplett durcheinander wirbelte. Getreu der Theorie unter Anderem unseres geschätzten Managerkollegen Khronux ging es in der zweiten Spielzeit darauf steil bergab. Diese Talfahrt sollte man möglichst im nächsten Heimspiel gegen Roda Kerkrade stoppen, sonst könnte es ganz knapp werden, will man Venlo oder ein anderes Team noch einfangen. Die weiteren Spiele gegen Den Bosch, Sparta Rotterdam oder Excelsior machen die Sache nicht einfacher, bieten aber sehr viel Platz für Spannung, da man als einziges Team von unten noch drei direkte Duelle verzeichnet. Man sieht also, es geht noch alles und insgeheim hofft man, dass Spieler wie Ritsu Doan der Liga bei ihren Stammverein erhalten bleiben.

      Roda JC Kerkrade (Platz 17 - 28 Punkte): Von den sechs Teams die wenigsten Punkte. Von den sechs Teams allerdings mit das beste Torverhältnis - zumindest ein klein wenig Hoffnung für das zweite Grenzteam im Abstiegskampf. Das diese Hoffnung auf direkte Rettung jedoch schnell wieder zu Nichte gemacht wird, zeigt ein Blick auf die letzten Spiele. Auswärts beim FC Groningen und in NAC Breda ist man schon gezwungen zu gewinnen, da in den Heimpartien mit Twente Enschede und Ajax Amsterdam zwei richtig dicke Brocken warten. Da zudem mit Groningen und Den Bosch nur noch zwei Teams in direkter Schlagdistanz liegen und diese auch noch das etwas leichtere Restprogramm haben, dürfte es für Roda wohl nur noch über die Relegation gehen. Ob man da dann eine Chance besitzt hängt sicher auch vom Gegner ab...



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 149 - 12. September 2019


       

      ALKMAAR 2019|2

      Leander Dendoncker kommt für Rekordablöse

       

      Es ist noch gar nicht so lange her, da hat man den Manager und Redakteur dieser Vereinsnews nicht sonderlich schlecht klagen hören. Der Markt sei aktuell so schwierig und so richtig gute Verhandlungen würden sich nicht ergeben, so der Tenor. Dies hat sich in den letzten Tagen geändert - mit einem für den AZ erfreulichen Ergebnis.


       

      Die ersehnte Verstärkung fürs Mittelfeld - Leander Dendoncker kommt aus Madrid

      Es ist eine Summe, die der AZ Alkmaar vorher bei Weitem noch nicht ausgegeben hat. 90 Millionen Euro lässt sich der Verein aus Nordholland die Dienste von Leander Dendoncker kosten. Der Belgier dürfte die - durch die Abgänge von Flavien Tait und Abdoulaye Toure entstandene - Lücke im Mittelfeld vorerst schließen und zudem die Qualität mitbringen, die dem Team in der Rückrunde oftmals gefehlt hat. "Wir sind sehr froh, dass wir uns mit kalli auf eine hohe, aber akzeptable Transfersumme einigen konnten. Die Verhandlungen mit Atletico Madrid waren jederzeit fair und kollegial, so wie wir es uns von allen Managerkollegen hier wünschen würden," ließ Guenna via Pressemitteilung am heutigen Donnerstag verlauten. Das Dendoncker zudem ein absoluter Wunsch- und Lieblingsakteur des Managers sei, stelle eine weitere Komponente dar, weswegen man den Transfer als sehr positiv bewerten möchte.

      Zudem sei ein weiterer elementarer Aspekt, welcher die Summe ein wenig relativiert, die allgemeine Finanzlage. "Wenn uns vor einem Jahr irgendwer gesagt hätte, dass wir Geld ausgeben müssen, um welches zu sparen, hätten wir ihn ausgelacht. Das spricht für den Weg, welchen wir eingeschlagen haben und macht uns auch ein wenig Stolz," wird der Ruhrgebietler weiter zitiert. Das dies eine Anspielung auf die Vermögenssteuer des Verbandes darstellt, wird man an dieser Stelle sicher keinem mehr erklären müssen. Der gewiefte Schatzmeister des Vereins sprach von einer Summe von ungefähr 10 Millionen Euro, welche man spare. Milchmädchen würden nun sagen, dann hat der Belgier demnach nur 80 Millionen gekostet - und irgendwie hätten sie nicht so ganz unrecht.

      Das dies nun das Ende der Aktivitäten auf dem Transfermarkt ist, daran darf jedoch gezweifelt werden. Der Kader ist wohl relativ gut besetzt, für eine mögliche Belastung über mehrere Wettbewerbe hinweg aber noch viel zu unausgeglichen. Für weitere Transfers im oben beschriebenen finanziellen Rahmen wird es aber nicht mehr reichen. "Man muss die Kirche dann aber doch im Dorf lassen. Wir feiern uns, weil wir einen Akteur mit guter internationaler Klasse verpflichten und zeitgleich wechseln ein Hakimi für mehr als 150 Millionen und ein Aouar für 200 Millionen. Da merkt man dann, wie klein Alkmaar wirklich noch ist und worüber man sich hier freuen darf," so das Fazit des Managers nach einem für den Verein aus Nordholland gelungenen Transfertag...



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 150 - 15. September 2019


       

      SAISONENDSPURT

      fischerle wird es richten!!

       

      Drei Spieltage sind noch zu spielen in der Eredivisie und der AZ Alkmaar droht alles zu verspielen, was man sich in den Monaten zuvor aufgebaut hat. Mehr und mehr schmolz der Vorsprung auf die Plätze 5-8 in den letzten Tagen. Jetzt muss Feuerwehrmann fischerle ran, denn Guenna ist ab morgen "außer Haus".


       

      Interim auf Zeit - Mailand Urgestein fischerle

      Der Zeitpunkt könnte kaum ungünstiger sein, ist aber nicht mehr zu verlegen. In der aktuellen Phase der Saison geht es für das Team aus Nordholland noch einmal um alles. Die Champions League Qualifikation kann immer noch erreicht werden, allerdings kann man auch noch bis auf Platz 9 zurückfallen. Und gerade jetzt macht sich der starke Mann des Vereins auf den Weg in den Urlaub. "Was sollen wir sagen. Das ist natürlich hochgradig unglücklich," gab ein treuer Fan am AFAS Trainingscomplex vor Kurzem zu Protokoll. Auch der Aspekt, dass mit fischerle eine sehr gute Übergangslösung gefunden werden konnte beruhigt die Fangemeinde nicht unbedingt. Keiner würde den Verein so gut kennen, wie der Mann auf Dortmund.

      Und trotzdem ist eben dieser mit einer gewissen Bierruhe gesegnet. "Was soll uns schon passieren. Im schlimmsten Fall spielen wir halt die Europa League Qualifikation. Das war doch eh das Saisonziel und sollte für die Stärke des Kaders auch die realistische Endposition darstellen. Und hey, sollte es so kommen, ist halt fischerle Schuld," so Guenna, der durchaus auch noch andere Manager hätte rekrutieren können. Ceddy habe auch angeboten für den AZ die taktische Marschroute auszugeben, worüber man sich sehr gefreut habe und ihm auch noch einmal danken möchte. Am Ende wisse man einfach, wo der Inter-Manager wohnt und würde ihm die AZ Ultras nach Hause schicken, wenn er es noch vergeigt. Aber sind wir mal ganz ehrlich, im Grunde genommen will man es in Nordholland gar nicht erst darauf ankommen lassen...



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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