Fanzone Alkmaar Zaanstreek

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      FANZONE ALKMAAR ZAANSTREEK




       

      Ausgabe 161 - 10. November 2019


       

      PLAYERS TO WATCH

      Guenna wartet und lauert…

       

      Es wurde in den letzten Ausgaben viel geschrieben rund um mögliche Transferziele des AZ Alkmaar. Immer mehr kristallisierte sich hierbei heraus, dass man in Nordholland durchaus auf einem beträchtlichen Budget sitzt. Dies lässt erahnen, dass man bei Spielern außerhalb des Verbandes ein gewisses Wörtchen mitreden möchte. Die Frage ist nur, wer käme hierfür in Frage?!


       

      Könnte Guennas Haupttransferziel werden - Lisandro Martinez

      Man möchte entweder im Mittelfeld oder der Abwehr nachlegen, soviel steht fest. Der Sturm scheint mit Weghorst und Boadu auch für die Zukunft sehr gut besetzt, das Tor ist ein ganz anderes – sicherlich schwieriges – Thema. Da man sich im Kader sehr stark auf Spieler fixiert hat, welche in den Niederlanden oder Frankreich ausgebildet wurden oder sich dort zumindest den Feinschliff holten, schränkt dies die Suche sehr weit ein. Ins Auge fallen hier zwei Akteure, die ihre Wurzeln eigentlich in Südamerika haben, sowie ein weiterer, welcher jedoch rein gar nichts mit der Eredivisie an sich zu tun hat.

      Das Haupttransferziel dürfte in dieser Hinsicht sicherlich Lisandro Martinez sein. Der 21 Jahre alte Gaucho, welcher bei den Newell’S Old Boys und Defensa y Justicia ausgebildet wurde, besticht durch seine Polyvalenz. Da er sowohl im Mittelfeld, als auch in der Abwehrreihe ohne Qualitätsverlust agieren kann, gilt er als der ideale Spieler für Manager Guenna. “Lisandro Martinez ist ein Tier. Körperlich stark, mit unglaublichem Willen im Zweikampf. Spielerisch hapert es sicher noch ein wenig, aber das ist erstmal zweitrangig für uns,“ lässt der starke Mann des AZ durchblicken. Das Problem dürfte sein – an genau diesem Spieler werden viele andere Manager ebenfalls Interesse haben.

      Ein weiterer Akteur, auf den genau diese Beschreibung zutrifft, ist Edson Alvarez. Mit seinen 22 Jahren bietet der Mexikaner genau dieselben Attribute, wie Martinez, allerdings noch nicht auf diesem hohen Niveau. Sein leichtes Phlegma, welches er immer mal wieder an den Tag legt, sollte er schnellstmöglich abstellen, damit er sich in die Kategorie internationale Klasse einordnen kann. Nichts desto trotz würde man ihn in Alkmaar zu einem akzeptablen Preis sicherlich verpflichten.

      Ein dritter Kandidat, welcher für Manager Guenna eine interessante Alternative darstellt ist Stefan Lainer. Mit 27 Jahren wohl schon dem Talentalter entwachsen, wäre er schätzungsweise die günstigste Variante. “Wir wissen alle, dass auf dem momentanen Markt Akteure über 24 Jahre wenig bis keinen Wiederverkaufswert mehr haben. Das ist bitter, macht die Transferplanungen aber einfach,“ so Guenna. Lainer, der rein körperlich ebenso wie Martinez als absolute Maschine einzuschätzen ist, hätte jedoch den Nachteil, ausschließlich als Verteidiger eingesetzt werden zu können. Ob dies nun letztendlich aber ein Ausschlusskriterium darstellt, darf hinterfragt werden.

      Die Möglichkeiten, dass sich in Alkmaar noch etwas verändert, sind also vorhanden. Ob und in wie weit es mit den oben genannten Akteuren passiert, kann allerdings nur schwer abgeschätzt werden…



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 162 - 14. November 2019


       

      UNGEWOHNTE PROBLEME

      Systemfrage dank purem Luxus

       

      Das hätte man sich in Alkmaar nun wirklich nicht träumen lassen. Schlagartig konnte man vor drei Tagen verkünden, dass man drei niederländische Nationalspieler stellt. Allerdings stellt dies für die Verantwortlichen des AZ ein Problem dar, welches sie im Grunde noch nie hatten, jedoch eher in die Kategorie Luxus einzuordnen ist.


       

      Seine rasante Entwicklung hatte keiner auf dem Schirm - Myron Boadu

      “Aktuell kann ich Ihnen wirklich nicht sagen, was für ein System der AZ Alkmaar in der kommenden Spielzeit präferieren wird,“ so die Antwort von Neutrainer Arne Slot auf der Pressekonferenz nach den drei erfolgreichen Testspielen gegen Gladbach, Turin und Lens. Während das in der letzten Spielzeit so erfolgreiche 4-5-1 System mit dem Stoßstürmer und Kapitän Wout Weghorst zu einem 4-4 Schützenfest gegen Gladbach führte, erwies sich das eigentlich verworfene 3-5-2, welches man gegen Turin (2-1 Sieg daheim) und Lens (4-0 Kantersieg daheim) testete, zum jetzigen Zeitpunkt als gewinnbringender. Da man von der rasanten Entwicklung Myron Boadus, der erst vor ein paar Tagen von Ronald Koeman für die Nationalmannschaft nominiert wurde, selbst überfahren scheint, muss man offensichtlich die taktische Marschroute neu überdenken.

      “Es gibt sicherlich schlimmeres, als diese Problematik. Das ist jammern auf hohem Niveau, haben wir doch einen, wenn nicht sogar neben Haaland den begehrtesten U19 jährigen der Fussballwelt in unseren Reihen,“ so Guenna. Und trotzdem könnte die Entwicklung dieser Freundschaftsspielphase die komplette Kaderpolitik über den Haufen werfen. Sollte man sich in Nordholland nunmehr dafür entscheiden mit zwei nominellen Stürmern zu agieren, fehlt im Kader eine weitere Option gänzlich. Dies liegt auch daran, dass Mark Uth vorerst abgeschrieben scheint. Er könnte den Verein sogar noch verlassen, wenn ein zufriedenstellendes Angebot kommt.

      Man merkt, die Freundschaftsspielphase und die dortigen Ergebnisse könnten noch einmal richtig Bewegung in die Kaderplanung des AZ Alkmaar bringen. Mit Edson Alvarez könnte ein potentielles Transferziel jetzt jedoch schon weit über dem eigentlich angedachten Preis liegen, so dass man wahrscheinlich abermals kreativ werden muss…



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 163 - 22. November 2019


       

      TRANSFERS 2020|1

      Uth weg, Alvarez nicht da...

       

      Es ist alles sehr dubios, was da momentan in Alkmaar in Sachen Transfers vor sich geht. Wenn man die letzten Ausgaben dieser News noch einmal Revue passieren lässt, war immer wieder die Sprache von einem sehr dünnen Kader. Keiner sollte mehr gehen, drei Transferziele wurden ausgerufen. Das Resultat – ein Spieler ging, ein Transferziel kam nicht, so dass mittlerweile Jugendspieler auf der Bank Platz nehmen.


       

      Jung, ambitioniert und noch nix für die Erste - Jarno Westerman

      Rasmus Wendt wird übermorgen beim Testspiel gegen den RSC Anderlecht wahrscheinlich seinen Augen nicht trauen. Während der 19 Jahre alte Schwede selbst für den aktuellen Kader des Jong AZ als zu leicht eingeschätzt wurde, dürfte er beim bislang letzten Test der Vorbereitung einen Platz auf der Bank inne haben. Der Grund hierfür ist relativ simpel – der Kader des AZ Alkmaar zählt aktuell nicht mehr viele potentielle Stammspieler. Nach der letzten Ausgabe dieser News, welche offenbar eine große und vor allem mitdenkende Leserschaft aufweist, kamen zwei ernsthafte Anfragen für Mark Uth, dem möglichen Sturmersatz im Kader der Nordholländer. Da man selbst nicht mehr so überzeugt von den Fähigkeiten des Deutschen war, wurde er so kurzerhand nach Zwolle transferiert. Eine Summe von 15 Mio. Euro und die Rechte am Spieler Jarno Westerman wechselten im Zuge dessen nach Alkmaar. Ein weiterer Kaderspieler fällt so weg.

      Genau in den gleichen zeitlichen Rahmen fiel eine mögliche Verpflichtung Edson Alvarez‘. Der 22 Jahre alte Mexikaner wurde öffentlich von seinem Verein angeboten und hatte natürlich auch das Interesse Guennas geweckt. Am Ende erhielt jedoch Bayer Leverkusen für die Summe von 71 Millionen Euro den Zuschlag und kann sich auf einen weiteren jungen Akteur im Kader freuen. “Natürlich hätten wir Edson gerne hier gehabt. Am Ende hatten wir uns aber ein Limit von 60 Millionen gesetzt, wo wir auch nicht drüber gehen wollten,“ so Guenna nach Bekanntgabe des Transfers. Erste Anfragen bzgl. möglicher Neuzugänge sind nun verbandsintern gestellt und die betroffenen Manager zeigen sich zumindest nicht abgeneigt. Nichts desto trotz ist man von einer Spruchreife weit entfernt. Und so fehlt seitdem eine weitere Alternative im Kader und es herrscht die Hoffnung, dass man möglichst unfallfrei durch die ersten Saisonspiele kommt…



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 164 - 26. November 2019


       

      TESTSPIELPHASE #2

      Probleme gegen Teams von außerhalb des Verbands

       

      Es war ein schöner Anlass, um einmal mehr zu zeigen, dass der AZ Alkmaar und der PEC Zwolle durchaus eine freundschaftliche Beziehung zueinander haben. Zuerst unter der Leitung Lukas‘ und nun mit dem Schirmherr Ferdi sieht man in dem Team aus der Nähe vom Ijsselmeer nicht ausschließlich einen Konkurrenten. Von daher kam der Zusammenschluss zu einem Tag-Team in der vom Verband ausgerufenen Challenge nicht überraschend.


       

      Gewisse Fragezeichen bleiben bis Saisonauftakt…

      “Das wir die Nummer allerdings so glorreich verkacken, damit haben wir jetzt nicht unbedingt gerechnet. Gerade gegen die Gegner von außerhalb des Verbandes wollten wir gewinnen und zeigen, dass wir auch für die europäische Bühne fit sind. Dies ist wohl nicht so,“ konstatierte Manager Guenna nach zwei torlosen Remis in den Testspielen gegen Spartak Moskau und den RSC Anderlecht. So scheint die Balance zwischen defensiver Stabilität und offensiver Durchschlagskraft immer noch nicht gefunden. Eine Doppelspitze mit Myron Boadu und Wout Weghorst ist offensichtlich noch nicht so wirksam wie gewollt. Die Probleme, welche in der letzten Spielzeit eigentlich ausgeräumt schienen, holen den AZ nun wieder ein.

      Was aber tun, wenn’s brennt? Erstes Gebot rund um den Käsemarkt – Ruhe bewahren. Wenn man sich mit irgendwas auskennt, dann mit einer Vorbereitung, die nicht optimal verläuft. Zudem hat man die Tests gegen die Konkurrenz aus dem Verband durchaus positiv bestritten und erwartet auch im Zuge der Adventsauktionen gegebenenfalls noch Zuwachs im Kader. Dieser könnte allerdings auch schon früher kommen, munkelt man in Nordholland, dass man lose seine Fühler nach einem Akteur aus Rotterdam ausgestreckt hat. Wieviel an diesem Gerücht dran ist, ist nicht offiziell übermittelt. Mit einem Niederländer im jungen Alter, welcher der Mannschaft direkt weiterhilft, wäre das mögliche Transferziel aber sicher eines, über das man nachdenken kann…



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 165 - 01. Dezember 2019


       

      EREDIVISIE 2020|1

      Die Top Vier

       

      Es kann losgehen. Die Saison 2020|1 startet Mitte des Monats auch mit den jeweiligen nationalen Liga. Demnach wird auch in der niederländischen höchsten Spielklasse wieder um Punkte und dementsprechend um das Erreichen der herausgegebenen Ziele gekämpft. In den kommenden Ausgaben will die Fanzone AZ eine kurze Einstimmung auf die Eredivisie geben – angefangen mit den voraussichtlichen Top Vier.


       

      Voll fokussiert auf Rang 3 - Stefan de Vrij

      Es ist kein großes Geheimnis, dass am Ende der Spielzeit mit ziemlicher Sicherheit wieder einmal Ajax Amsterdam am oberen Ende der Tabelle zu finden sein wird. Manager lolo wird aber sicher immer noch ein wenig wurmen, dass in 2019|1 nur ein Titel für sein Vorzeigeteam raussprang. Dies gilt es in diesem Jahr zu ändern. Das Double muss das erklärte Ziel sein, was international geht hängt auch immer ein wenig vom Losglück und möglichen Sperren und Verletzungen ab. Auch der zweite Platz dürfte in der kommenden, wie auch den Folgesaisons relativ deutlich feststehen. Der PSV Eindhoven dürfte den Vizemeistertitel auch in 2020|1 inne halten. Die Mannen um Manager Khronux und Sturmführer Timo Werner gelten gemeinhin als „best of the rest“ der Liga, sind aber immer noch ein ganzes Stück stärker einzuschätzen als eben dieser Rest.

      Dieser Rest wird in dieser Saison angeführt vom Pokalsieger aus dem letzten Jahr. Heracles Almelo besitzt endlich wieder eine Führung. Auf de_Slaapkop wartet nun die erste vollwertige Spielzeit, in der sie sich beweisen muss. In der Vorbereitung glänzte man jedoch mit Abwesenheit, so dass man noch nicht so ganz abschätzen kann, wie sich die Mannen rund um Jan Oblak und Stefan de Vrij genau präsentieren werden. Vierter im Bunde – und wir wissen relativ genau, Manager Markus möchte es hier nicht wirklich hören – ist Feyenoord Rotterdam. Sicherlich hat man, wie der starke Mann es selber auch schon in seinen News schrieb, noch etwas Nachholbedarf in der Defensive, die Offensive ist dafür als die drittstärkste der Niederlande einzuschätzen. Alleine deswegen wird man im de Kuip wieder den Angriff auf die oberen Plätze starten. Für Almelo wird es noch nicht reichen, dass dürfte bei weiterem so guten Fortkommen aber nur noch eine Frage der Zeit sein.

      Man erkennt also, oben wird sich nicht viel tun. Dies hängt vor allem mit der konstant guten Arbeit lolos und Khronux‘ zusammen, aber auch mit der Lethargie der Teams dahinter. Gerade Almelo zehrt hierbei noch von dem starken Fundament und muss hiermit so langsam anfangen zu arbeiten, ebenso wie man es in Rotterdam tut, denn gerade bei diesen beiden gilt, ihre Plätze drei und vier sind nicht zementiert…



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 166 - 02. Dezember 2019


       

      EREDIVISIE 2020|1

      Die vier Verfolger

       

      Bereits in der letzten Ausgabe haben wir einen ersten Blick auf die neue Spielzeit geworfen und uns die vermeidlichen Top Vier der Liga angeschaut. Diese – so muss diese Redaktion zugeben – waren noch relativ einfach zu benennen und einzuordnen. Dahinter wird es schon bedeutend schwerer, was durchaus auch an den (teils nicht vorhandenen) Managern liegt.


       

      Wer hätte Kante nicht gerne im Kader?!

      Er wusste nicht so ganz genau, wie es um seine Motivation steht. So oder so ähnlich sind die Worte Neos noch in den Ohren Guennas. Der starke Mann von Willem II Tilburg haderte zuletzt wieder ein wenig mit sich, seinem Kader und dem Dasein im Verband. Dabei hat er einen Kader auf dem man wunderbar aufbauen kann und den man ebenso gut weiterentwickeln und wieder in die Spitze der Niederlande treiben kann. Genau deswegen und vor dem Hintergrund, dass Neo aktiv bleibt, wird Willem II mit ziemlicher Sicherheit auch den fünften Rang der Eredivisie belegen. Dahinter folgt, ambitioniert, wie man sich neuerdings gibt, unser AZ Alkmaar. Die Mannschaft ist mittlerweile so stark, dass man unter normalen Umständen die ersten Fünf nicht erreichen wird, alles was dahinter kommt, aber im Griff haben dürfte. Die junge niederländische Garde rund um Calvin Stengs, Teun Koopmeiners und Owen Wijndal gepaart mit der Erfahrung eines Aleksandar Kolarov oder Nacho Monreal verspricht den Fans rund ums AFAS Stadion einiges, worauf wir aber sicher noch einmal gesondert eingehen werden.

      Auf den siebten Tabellenplatz tippt die Redaktion der Fanzone AZ die Mannschaft des FC Twente Enschede. Der Kader hat in den letzten Saisons wohl sukzessive an Qualität verloren, ist in Teilen aber immer noch durchaus konkurrenzfähig einzuschätzen. Akteure wie Davinson Sanchez oder gerade N’Golo Kante hätten sicher viele Spitzenclubs gerne in ihren Reihen. Sie können durchaus den Unterschied machen, jedoch ist das Gefälle zwischen ihnen und großen Teilen des Kaders so hoch, dass sie es gegen die stärkeren Teams der Liga sicher schwer haben werden. Die Managerlosigkeit des Vereins tut indes ihr Übriges. Managerlos ist man beim FC Den Bosch nicht. Nichts desto trotz kommt man, wenn es um das Tagesgeschehen geht, nicht um eben diesen Gedanken rum. Knorrli steht offiziell auf dem Spielberichtsbogen, wart aber schon einige Zeit nicht mehr gesehen und ebenso viel tat sich in dieser Spanne auch rund um die einstige Nummer drei der Eredivisie. Kriegt man hier nicht so langsam die Kurve wird auch die Restqualität im Kader nicht mehr zu einem hier getippten achten Tabellenplatz reichen, denn die Jungs im Rücken scharren schon mit den Hufen.

      Man erkennt also, dass hier bereits einige Fragezeichen auf die Betrachter und Manager der Liga warten. So richtig sicher sein kann man sich bei keinem der oben angesprochenen Vereine. Den Ausschlag pro Willem II und AZ bieten aktuell eigentlich nur die Manager, da alle Kader mit Ausnahme Den Boschs von der Qualität an sich relativ vergleichbar sein dürften.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 167 - 03. Dezember 2019


       

      EREDIVISIE 2020|1

      Das Mittelfeld

       

      Einmal gemischte Tüte für eine Mark. Was früher für Alkmaar-Manager Guenna noch ein riesen Spaß an der Bude nebenan war, findet sich heute im Mittelfeld der Eredivisie wieder. Ob man hier nun von einer gemischten- oder doch einer Wundertüte sprechen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Fest steht, die Plätze 9-13 der niederländischen Liga bieten viel Spannung, Überraschung, aber auch Potenzial.


       

      Ihn hätte Guenna sehr gerne im Tor - Marco Bizot

      Jeder Fan dürfte durchgeatmet haben, als der neue Manager des FC Liverpool seine Rückkehr als Zweitmanager von Sparta Rotterdam bekannt gab. Kalli und somit der Erfolg bzw. die Kontinuität sind zurück beim kleinen Nachbarn von Feyenoord. Nicht zuletzt deswegen und weil der Rückkehrer direkt einen kleinen Kaderumbruch ankündigte, darf man auf die Mannen rund um Klaas-Jan Huntelaar sehr gespannt sein. Im Zuge dessen verpflichtete man direkt Mario Gomez und führte seine Worte ad absurdum, was aber erstmal nichts heißen muss. Da die liebenswert als alte Herren Kombo betitelte Elf aber immer noch sehr viel Qualität besitzt, dürfte es locker für den neunten Tabellenplatz reichen. Direkt dahinter rangiert eine weitere Wundertüte der Liga, nämlich die des Trainers der letzten Saison. Namor, der vollkommen zurecht diesen Titel erringen konnte, muss mit seinem Vitesse langsam aber sicher den nächsten Schritt machen. Der Kader ist stark, aber in weiten Teilen sehr unausgewogen. Mit 2-3 klugen Verstärkungen kann es aber schnell auch wieder 2-3 Plätze weiter nach oben gehen.

      Weiter nach oben will seit Jahren eigentlich auch der PEC Zwolle. Nachdem BOM-Urgestein Lukas vor gut zwei Monaten auf Grund einer Mischung aus Resignation und Selbstzweifeln seinen Hut nahm, sitzt nun Ferdi am Ruder des PEC. Er findet einen Kader vor, der irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes darstellt. Akteure wie Sehrou Guirassy, Goncalo Paciencia oder Ridgeciano Haps stellen guten Ligadurchschnitt dar, so richtig den Durchbruch geschafft haben sie jedoch nicht. So wartet viel Arbeit auf den neuen Mann, welche sich aber schnell auszahlen kann, wenn man, ebenso wie Vitesse Arnheim, ein paar kluge Schachzüge unternimmt. Von klugen Schachzügen ist man im Nordosten der Niederlande indes weit entfernt, weshalb man hier einen kleinen Cut in der Liga ziehen kann. Im Grunde genommen könnte man vor jeder Saison das gleiche über den FC Groningen schreiben. Akteure wie Marco Bizot oder Ritsu Doan prägen das Bild und halten das Team qualitativ oben. Ein konstanter Manager würde der Mannschaft gut tun, findet sich aber nicht. Genau deshalb wird es auch in 2020|1 nicht weiter aufwärts gehen, sondern man stagniert auf Platz 12 ohne groß Aussicht nach oben.

      Kadertechnisch identisch, aber zumindest mit einem Manager gesegnet sieht die Situation beim FC Utrecht aus. Hier muss sich allerdings gefragt werden, ob dies wirklich ein Vorteil ist?! Jürgen wart seit drei Monaten nicht mehr gesehen, seine Aktivitäten liegen ebenso lange zurück. Alles sieht danach aus, als ob Utrecht mit Manager, aber ohne starken Mann in die Saison geht. Ob dann auch immer die stärkste Elf rund um Gyliano Kerk und Adam Maher auf dem Platz steht, darf bezweifelt werden. Genau deswegen rechnet mit in dieser Redaktion mit einem Stotterstart und dem daraus resultierenden 13. Tabellenplatz zum Ende der Spielzeit.

      Es wird also gerade in diesem Bereich der Tabelle relativ viel mit dem Konjunktiv gearbeitet. Dies spiegelt recht deutlich die Lage der Liga und der Vereine wieder. Es kann relativ schnell runter, aber auch rauf gehen, wobei letzteres wohl nur Sparta, Vitesse und Zwolle zugesprochen werden kann.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 168 - 04. Dezember 2019


       

      TRANSFERS 2020|1

      Das Puzzle setzt sich zusammen

       

      Nachdem wir in den letzten Ausgaben die Situation rund um die Liga in Augenschein genommen haben, wollen wir uns heute wieder den Geschehnissen rund ums AFAS Stadion widmen. Endlich ist er nämlich da, der lang ersehnte Spieler fürs Mittelfeld. Und es bleibt festzuhalten, die Zentrale des AZ wird immer britischer.


       

      Die lang ersehnte Verstärkung - Harvey Barnes

      Leander Dendoncker hat durchaus einen britischen Touch, bei Lewis Cook ist er definitiv nicht von der Hand zu weisen und nun kommt mit Harvey Barnes ein Teamkollege von letzterem aus der britischen U21 Auswahl nach Nordholland. Barnes stellt hierbei den lang ersehnten Akteur dar, welchen Manager Guenna für sein Mittelfeld suchte. “Wir hatten vor einigen Wochen schon einmal bei togro wegen Harvey angefragt. Er signalisierte, dass er durchaus zu Gunsten des finanziellen Spielraums den Verein verlassen darf, wünschte sich aber noch etwas Bedenkzeit. Manchmal muss man also einfach nur etwas Geduld haben,“ gab sich der starke Mann des AZ Alkmaar zufrieden. Am Ende ging es dann, auch im Zuge der Weihnachtsauktionen alles sehr schnell.

      Das Barnes mit der Summe von 75 Mio. Euro, welche nach Leicester City überwiesen wird, nicht ganz günstig ist, stört dabei nicht. Junge Spieler, welche zudem noch ein wenig Stärke und Talent mitbringen seien aktuell halt einfach nicht günstig. Deswegen sehe man in der Summe auch kein großes Problem und noch weniger ein Risiko. Ein Problem sieht man in Alkmaar eher an der Verhandlungsweise einiger anderer Managerkollegen. “Die Gespräche mit togro waren wie immer ehrlich, fair und vollkommen unkompliziert. Wenn ich aber sehe, dass ich bei einem großen Verein aus Deutschland anfrage, mir da gesagt wird, ich möge mich etwas gedulden, man wolle den Spieler noch einmal einzeln anbieten und da passiert nix, ist dies traurig und einfach eine schlechte Art. Ein kommentarloses Verlassen der Unterhaltung tut sein Übriges,“ zeigte sich der Ruhrpottler dahingehend verärgert. Da das Spielchen „actio-reactio“ durchaus in beide Richtungen geht und dies nicht das erste Mal war, wird man Gespräche mit Süddeutschland in der Zukunft wohl auf ein Mindestmaß reduzieren.

      Abgesehen vom Transfergeschehen rund um Harvey Barnes, ereilte den AZ zuletzt aber noch eine Anfrage für die Spieler Calvin Stengs und Leander Dendoncker. Gerade bei letzterem zeigte sich Guenna durchaus gesprächsbereit, wird ihn in dieser Phase aber nicht ohne adäquaten Ersatz gehen lassen. Ob und in wie weit hier noch was passiert, bleibt abzuwarten. Mittlerweile sieht man sich aber etwas besser gerüstet für die kommende Spielzeit, welche das erste Mal eine Dreifachbelastung mit sich bringen wird.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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      Ausgabe 169 - 05. Dezember 2019


       

      EREDIVISIE 2020|1

      Der Abstiegskampf

       

      Acht Tage sind es noch, bis die Saison nun endgültig angestoßen wird und mit der heutigen Ausgabe widmen wir uns den Mannschaften, die es sehr schwer haben dürften, auch in der Spielzeit 2020|2 in der höchsten niederländischen Spielklasse zu agieren. Vorneweg, um es nicht noch einmal betonen zu müssen – alle fünf Mannschaften sind derzeit ohne Manager, was die Situation nicht gerade verbessert.


       

      Die von der AZ Fanpage geschätzte Endtabelle

      Es ist die Hauptattraktion der Stadt und im Grunde verbindet die ganze Niederlande und auch die Welt Den Haag ausschließlich mit dem Königshaus. Die Stadt, in der Willem-Alexander inklusive Anhang thront, ist nicht unbedingt für den ansässigen Fussballverein ADO bekannt. Und auch im BOM-Verband ist ADO Den Haag in der Eredivisie mehr oder minder eine graue Maus. Spieler wie Johann Carrasso oder Tim Matavz sind den Kennern wohl bekannt, sorgen gemeinhin aber nicht für große Gefühlsausbrüche im Manageruniversum. Nichts desto trotz heben sie das Team mit ihrer Stärke noch auf ein Niveau oberhalb den Konkurrenten um die Abstiegsplätze, weswegen ADO am Ende sicherer 14. werden sollte. Den letzten Platz oberhalb des ominösen Striches dürfte in der kommenden Saison der sc Heerenveen innehaben. Entgegen der letzten Saisons sollte es auf Grund der Stärke der Kader keine großen Überraschungen in Sachen Aufsteiger geben. Mit Akteuren wie Alen Halilovic oder Chidera Ejuke in der Spitze ist hier schon ein großer Unterschied zu den letzten Jahren festzustellen. Sicherlich bietet gerade letzterer etwas an Talent, dies ist aber nicht so hoch, als das man in Heerenveen große Sprünge erwarten sollte. Der 15. Tabellenplatz resultiert lediglich aus der Schwäche der Konkurrenz.

      Diese findet sich mit Excelsior Rotterdam auf Platz 16 wieder. Hier vertraute man in den letzten Saisons immer wieder auf die Stärke von Fran Sol und der daraus resultierenden Hoffnung, durch seine Tore irgendwie die Punkte gegen den Abstieg zu hamstern. Gerade in den Partien gegen stärkere Gegner sah man oftmals gut aus und wusste eben diese in einer unnachahmlichen Kontinuität zu ärgern. Allerdings muss jede Serie irgendwann mal reißen und in dieser Saison sollte es nun – aus AZ Sicht endlich – soweit sein. Die Leistungsträger werden nicht jünger, Nachwuchs ist nicht vorhanden. Ein Kombination, welche prädestiniert ist für einen Platz unterm Strich. Das gleiche Schicksal mit der gleichen Ausgangssituation findet man beim VVV Venlo vor. In den vorangegangenen Saisons bereits auf Platz 14 und 16 gelandet, rettete man sich in der letzten Spielzeit noch in der Relegation. Daniel Schwaab und Ricky van Wolfswinkel gelten noch als die Stützen im Team, haben im Grunde aber nicht das Format, eine Mannschaft durch der Liga zu tragen. Der zudem sehr kleine Kader ohne jegliche Alternativen und die Erfahrungen der letzten Jahre lassen die Mannschaft aus der Grenzregion zu einem großen Kandidaten für den direkten Abstieg werden.

      Diesen traut man in der Spielzeit Stand heute der Elf von Fortuna Sittard zu. Der zweite Aufsteiger neben Heerenveen wird es ohne Führung sehr schwer haben, sich in der Liga zu etablieren. Mark Diemers sollte der stärkste Akteur in den Reihen der Fortuna sein, mehr als Ligadurchschnitt stellt er jedoch auch nicht da. Ohne brauchbares Tauschmaterial und mit einem Stadion, welches auch nicht allzu viele Einnahmen generiert müssten schon erhebliche Nebeneinnahmen beschafft werden, welche nur von einem aktiven Fachmann kommen können. Alles das sind Voraussetzungen, welche die Fortuna zum Abstiegskandidaten Nummer 1 machen.

      Nach den Ausblicken in den letzten Ausgaben steigt die Vorfreude auf den Saisonstart auch beim AZ immer mehr. In diesem Sinne wünschen wir allen Managern und Interessierten der Eredivisie viel Spass und Erfolg in 2020|1.



      „Es ist eine Kunst für sich eine Startformation zu entwerfen, die Balance zwischen kreativen Spielern und denen mit zerstörerischen Kräften zu finden, und zwischen Verteidigung, Aufbau und Angriff – ohne dabei die Qualität des Gegners und die spezifischen Zwänge eines jeden Spiels zu vergessen.“ – Rinus Michels
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