Stamford Observer - Reloaded

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    • Stamford Observer - Reloaded

      Neuer Manager für die Blues
      Ferdi folgt auf Lukas


      Ein neuer Wind weht an der Stamford Bridge

      Es war ein schleichender Prozess, dessen Konsequenz sich über Wochen andeutete. Mitte Februar kam das das offizielle Statement des FC Chelsea: Ja, Lukas tritt von seinen Ämtern zurück und gibt den Klub nach eineinhalb Jahren frei. Die Gründe waren vielschichtig, jedoch gab eine berufliche Neuorientierung den entscheidenden Ausschlag. Ab sofort freut sich der niederländische Verein PEC Zwolle über einen kompetenten Manager.

      Nachfolger im Westen Londons wurde rund eine Woche später der bisherige Manager des FC Den Bosch, Ferdi. Er verlässt den sympathischen Klub aus Hertogenbosch damit wieder, bevor er noch richtig die Früchte seiner Arbeit ernten konnte, auf Platz 2 liegend, mitten auf Champions League-Kurs. Wieso tut man so etwas? Das wurde der neue starke Mann neben anderen, zusammengfassten Fragen bei seiner Antritts-PK gefragt.
      "Das sieht auf den ersten Blick natürlich komisch aus, vom zweiten Platz aus in eine in der Spitze umkämpftere Liga wechselt, wo der Erfolg weniger garantiert ist, als in den Niederlanden. Allerdings ist Chelsea schon seit meiner Kindheit ein Verein, den ich bewundert habe und äußerst sympathisch fand. Frank Lampard, John Terry, Didier Drogba, Petr Cech, das waren alles Spieler, zu denen man aufblicken konnte, richtig geile Typen.
      Ausschlaggebend war dann jedoch wohl die Tatsache, dass ich äußerst große Lust verspüre, die vorhandenen Möglichkeiten der exzellenten Jugendarbeit zu nutzen. Da geht mir das Herz auf, wenn ich sehe, wie viel Talent da versammelt rumläuft. Die Vision ist, dass die Startelf in ein paar Jahren mit einigen "homegrown players" bestückt ist. Momentan haben wir nur einen britischen Spieler in der Startelf, der Anteil soll wieder größer werden. Der Kader ist aber nichtsdestotrotz extrem gut besetzt und ich mag die Spieler, die mir zur Verfügung stehen, da muss ich meinen Vorgänger auch nochmal loben, Lukas hat mir da eine sehr schöne Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern hinterlassen.
      Wie die Saisonziele aussehen, kann ich noch nicht festlegen, dazu ist der Kampf in der Tabelle zu eng und ausgeglichen, da entscheiden einzelne Spiele über zwei, drei Positionen in der Tabelle. Platz 5 aus dem Vorjahr soll es aber dann schon sein und ich denke, dass der Kader das auch hergibt. In der Champions League haben wir nur noch sehr minimalistische Chancen auf das Achtelfinale, da eght es nur noch darum, irgendwie Platz 3 und damit die Europa League zu erreichen, um dann die Möglichkeit zu haben, unseren Titel zu verteidigen.
      Ich bin einfach sehr dankbar für diese Chance, meine Expertise auch bei einem Topklub einzubringen und möchte hier im besten Fall nicht wieder weg."

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    • Erster Blockbuster-Trade
      Lemar geht, Sanson und Diawara kommen


      Brennt auf dem Platz: Morgan Sanson

      Es war ein kleines Erdbeben, was durch die BOM-Gemeinde ging, der erste größere Transfer seit einigen Wochen und dieser sorgte direkt für Aufregung. Thomas Lemar verliße den FC Chelsea und wechselte zu Ajax Amsterdam. Im Gegenzug kamen Morgan Sanson, Amadou Diawara und 30 Millionen nach London.

      Für einige Kollegen war der Gegenwert, den man bei Chelsea erhielt, auf den ersten Blick sehr gering und ungenügend. Von einem "ziemlich schlechten für Chelsea" war die Rede. Aussagen, die man in London mit einem Lächeln sowie schweigend nahm. Nun äußerte sich Ferdi jedoch doch noch mal und offenbarte Enttäuschung über einen der Kollegen. "Mir ist klar, dass den Transfer nur sehr wenige Manager gemacht hätten, jedoch bin ich sehr froh, über die Spieler, die ich bekommen habe. Wenn man sich erst mal mit den Spielern, die wir bekommen haben, beschäftigt, dann sieht man, dass der Deal dann doch nicht ganz so schlechtt ist. Besonnders die Reaktion eines einzelnen Kollegen empfand ich jedoch als sehr respektlos und nicht unbedingt angemessen." Wer das sei, wollte Ferdi dann nicht verraten: "Nein, ich bin ja kein 31er. Ich möchte nur zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregen."
      Zum Sportlichen: mit Lemar verlässt ein Spieler mit unglaublichem Potential das Team. Der junge Franzose kann ein großer Star werden, jedoch klebte Ferdi nicht zu 100% an seinem Starspieler. Gute Verhandlungen mit Lolo, dem Manager von Ajax, beschleunigten den Prozess dann.
      Im Gegenzug erhält man mit Sanson und Diawara zwei junge Mittelfeldspieler, die sich ähnlich wie Lemar noch entwickeln werden. Gerade der 23-jährige Franzose hat es Ferdi angetan: "Morgan Sanson ist ein unglaublich dominanter Mittelfeldspieler, ich mag diesen Typ von Spieler. Er kann alles im Mittelfeld spielen und hatt offensive wie defensive Fähigkeiten, ein echter Two-Way-Player. Ich bin sehr froh, ihn jetzt im Team zu haben."
      Nochmal drei Jahre jünger ist Amadou Diawara. Der Nationalspieler Guineas wurde in Italien ausgebildet und fand über Stuttgart, Nantes und Ajax nun den Weg nach London. Der zentrale Mittelfeldmann hat seine Stärken eher in der Defensive und im Spielaufbau und soll für die nötige Stabilität im Mittelfeld der Blues sorgen.
      Wie sehr die beiden Neuen das Spiel Chelseas lenken können, wird sich im Laufe der Saison zeigen.

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    • Drei Spiele, drei Siege
      Anschluss an die Spitzengruppe hergestellt


      Trifft gut momentan: Mario Balotelli

      Nach dem elften Spieltag übernahm der neue Manager Ferdi die Blues auf Platz sieben mit 20 Punkten. Nun, drei Spieltage später, kann man von einem doch erfolgreichen Einstand sprechen. Es gab drei Siege in der Liga sowie ein 0:0 in der Champions League gegen Shakhtar Donezk.

      Los ging es gegen Burnley, wo man einen 3:0 Heimsieg feiern konnte. Matteo Darmian (der zwischenzeitlich nicht mehr Teil des Kaders ist), Mohamed Elneny und Mario Balotelli erzielten die Tore vor nur 47.332 Zuschauern, was nur ein 50-prozentige Auslastung des Stadions hieß.
      Es folgte ein 1:0 Sieg im Etihad Stadium, wo man mit Manchester City einen direkten Konkurrenten besiegen konnte. Mario Balotelli gelang hier in der 31. Minute das goldene Tor in einem umkämpften Spiel. Ferdi sprach hinter von einem "nicht unbedingt verdienten" Sieg seiner Mannschaft. "Das war ein typisches 0:0 Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns."
      Gestern gewannen die Blues dann furios mit 4:0 gegen den bisherigen Spitzenreiter FC Southampton. Wiederum war es Mario Balotelli mit zwei Toren, der den Grundstein für einen erfolgreichen Nachmittag legte. Joao Moutinho und Amadou Diawara erzeilten die weiteren Treffer. Jedoch relativierte Ferdi auch diesen Sieg: "Bei Southampton fehlten vier Stammspieler, das war eine erhebliche Schwächung. Dass wir diese Schwächung ausnutzen konnten ist zwar positiv, allerdings ist ein Southampton in Bestbesetzung ein extrem starker Konkurrent, zurecht vor uns steht."
      Mit 29 Punkten steht Chelsea jetzt auf Platz 5, vier Punkte hinter dem führenden Duo Arsenal und Manchester United. Auf die Frage, ob er die Saisonziele nun nach oben korrigieren wolle angesichts der Konkurrenzfähigkeit seiner Mannschaft, antwortete der Manager: "Wir stehen momentan auf unserem Saisonziel, das wird auch nicht nach oben korrigiert, so ein Blödsinn. Schauen Sie sich doch die anderen mannschaften an, die oben stehen. Das ist Qualität pur, ein starker Kader nach dem anderen. Da wäre es komplett vermessen zus agen, dass wir jetzt Zweiter oder Dritter werden, jeder kann jeden schlagen."

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    • Deals, Deals, Deals
      Der Kader wird angepasst



      Neue Nummer 2 - oder mehr? Miguel Moya

      Wenn er einen Verein neu übernimmt, dann ist nichts und niemand sicher vor dem Transferwahn von Ferdi. Deals abzuschließen sei für ihn das Schönste auf BOM, sagte er einmal. Auch bei Chelsea ließ er nicht viel Zeit vergehen, um die Mannschaft nach seinen Vorstellungen anzupassen.

      Bis auf den Deal um Thomas Lemar beließ Ferdi es aber erst mal dabei, die Stammelf groß umzubauen und tätigte mehr Transfers aus der zweiten Reihe. Als fleißiger Abhnehmer von Spielern entpuppte sich dabei der VfL Wolfsburg. Das Team von Jahnler nahm mit Mitchell Beeney, Isaiah Brown und Bradley Collins gleich drei Spieler der Blues bei sich auf.
      Mukhtar Ali ging zu Sonnys FC Burnley und hofft dort auf seinen Durchbruch.
      Mit Matteo Darmian ging dann jedoch ein Spieler, der bis dato zum Stammpersonal gehörte. Für 48 Millionen wechselt er zurück in seine Heimat zum AC Milan und Manager K-Hawk.
      Die für Ferdi wichtigste Personalie war dann aber der Kauf eines neuen, starken Torhüters. Der Spanier Miguel Moya passt da perfekt ins Anforderungsprofil. Für 12 Millionen kommt er zur Saisonhälfte von Granada CF und deren Manager Fischerle. "Ich freue mich, dass wir Moya bekommen haben, er ist ein sehr guter Keeper, der sich nicht zu schade ist, sich auf die Bank zu setzen. Mit seiner Routine hilft er uns enorm weiter. Für diesen Preis bekommt man so eine Qualität eher selten, der Dank geht nochmal an @fischerle91 für den fairen Preis." Falls man es schafft, die Europa League zu erreichen, ist Moya dort nach der Saisohälfte als Stammtorhüter vorgesehen.
      Im Gegenzug verließ Stefanos Kapino den Verein für 11 Millionen und hütet nun das Tor von Vitesse Arnheim.
      Den ungekehrten Weg von Miguel Moya nimmt Manolo Gabbiadini. Der Italiener schließt sich den Spaniern bis Saisonende auf Leihbasis an, im Anschluss gibt es eine Kaufoption von 31,5 Millionen. Ebenfalls ausgeliehen wurde Mario Pasalic. Der Kroate ist bis Sasionhälfte noch für Ferdis Ex-Klub FC Den Bosch aktiv, danach geht es ins schöne Lens zu Manager Markus1860.
      Mit Juan Foyth kommt ein junger Abwehrspieler für die stolze Ablöse von 39 Millionen nach London. Foyths ehemaliger Verein, der VVV-Venlo von Manager Molle, hatte Wochen vorher 22 Millionen bezahlt. Bei Chelsea ist man sich jedoch sicher, dass der junge Argentinier das Geld nach einiger Zeit auf jeden Fall wert sein wird.
      Nochmal Molle, diesmal Schalke: Von den Gelsenkirchenern aus wechselt am Saisonende Matt Miazga zurück zu Chelsea, dieser Spaß kostet dem Vernehemen nach 20 Millionen Euro. In der Abwehr wurde so einiges Geld in die Zukunft gesteckt.
      Ebenfalls die Abwehr betrifft der letzte Deal. Vom VfB Stuttgart kommt Aleksandar Dragovic, im Gegenzug freut sich Crahl über Kasey Palmer und Fikayo Tomori.
      Einmal durchatmen, ihr habt es geschafft.

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    • Licht in der Champions League, Schatten in der Liga
      Erste Konsequenz: die Abwehr wird verstärkt


      Erfahrung und Offensivdrang: Aleksandar Kolarov


      Zuletzt war der FC Chelsea wieder sehr gut in Form, drei Siege in der Liga, unter anderem gegen Topteams, ließen die Fans wieder von höheren Zielen träumen. Am Freitag in der Champions League wurde diese gute Form noch konserviert, am gestrigen Sonntag gab es aber einen Rückschlag der ganz bösen Sorte: gegen den AFC Bournemouth verlor man mit 1:2.

      Der Reihe nach. In der Champions League wurde sich die Minimalchance auf das Weiterkommen bewahrt, gegen Shakhtar Donezk konnte man einen extrem wichtigen 2:1 Heimerfolg landen. Topstürmer Mario Balotelli und Mittelfeldmann Andre Gomes erzielten die Treffer gegen das Team aus der Ukraine, für das Marlos nur noch den Anschluss herstellen konnte. Mit nunmehr 4 Punkten liegt man nun auf Platz drei in der Gruppe, hinter der PSV aus Eindhoven mit 9 sowie Donezk mit 7 Punkten und vor Palermo mit 3 Punkten. Ferdi nach der Partie: "Wir stehen jetzt auf dem Platz, auf dem wir stehen wollen, ein Weiterkommen ist nur mit sehr viel Glück möglich, da muss man realistisch bleiben. Das nächste Spiele gegen Palermo wird das entscheidende Duell um Platz drei werden." Dieses entscheidende Spiel findet bereits morgen an der heimischen Stamford Bridge statt.
      Am Sonntag folgte dann jedoch ein Auftritt, der den Fans vor disem Duell jedoch Angst und Bange werden lässt. In Bournemouth zeigten die Blues eine erschreckend schlechte Leistung, eine 1:2 Niederlage war die peinliche Quittung, was den Manager zur Rage trieb: "Das war totale Scheiße, tut mir Leid für die Wortwahl, aber so ein Auftritt macht mich wütend. Ohne respektlos zu klingen, hier müssen wir einfach immer gewinnen. Was bringen uns Siege gegen direkte Konkurrenten, wenn wir hier die Punkte verschenken? Ich bin bedient. Trotzdem gratuliere ich natürlich meinem Kollegen Ceddy, sie haben uns heute den Schneid abgekauft."
      Als Konsequenz dieser schlechten Leistung verpflichtete man in London vor wenigen Minuten den serbischen Nationalspieler Aleksandar Kolarov. Der offensivstarke Linksverteidiger soll mit seiner Erfahrung Ruhe in die, am Sonntag vogelwilde, Abwehr bringen. Er kommt für die Ablöse von insgesamt 25 Millionen Euro, gezahlt in zwei Raten, von Granada CF an die Stamford Bridge. "Wir waren schon einige Zeit an ihm interessiert und jetzt passte der Zeitpunkt gut, etwas Erfahrung in die Abwehr zu bringen angesichts der entscheidenden Spiele in der Champions League. Der Dank geht einmal mehr an Fischerle für die absolut unkomplizierten Verhandlungen."
      Wie der Manager weiter verriet, wird der 32-Jährige bereits morgen in der Startformation stehen.
    • Chelsea erreicht die Europa League
      Sieg gegen US Palermo


      Jubel, Trubel, Heiterkeit: Chelsea feiert

      Es war ein entscheidendes Spiel, welches über den weiteren Saisonverlauf in Europa entscheiden sollte. Der FC Chelsea empfing zu Hause den US Palermo in einem Endspiel um den dritten Platz in Gruppe D der Champions League. Am Ende gewannen die Londoner in einem wahren Krimi mit 1:0.

      Der goldene Treffer durch Mario Balotelli fiel dabei erst in der 90. Minute. Zuvor sahen die knapp 69.000 Zuschauer an der Stamford Bridge eine äußerst umkämpfte Partie ohne ganz große Höhepunkte. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware und so brauchte es einen Freistoß in der letzten Minute des Spiels, um doch noch einen Treffer zu erzielen. Dieser Treffer brachte die Bridge dann aber zum Beben, Emotionen entluden sich, der Jubel kannte keine Grenzen.
      Damit steht der letztjährige Europa League-Sieger sicher in eben jenem Wettbewerb, auch ein Weiterkommen ist durch den parallelen Sieg der PSV über Shakhtar Donezk wieder in Reichweite. Punktgleich steht man nun mit den Ukrainern hinter den sicher für das Achtelfinale qualifizierten Niederländern. "Wir sind einfach nur erleichtert über das Ergebnis. Es war nicht schön, es war glücklich, aber wir haben uns dieses Glück heute über den Kampf geholt und verdient. Ich bin stolz auf die Jungs, sie haben alles reingeworfen. Palermo war stark heute und hat uns das Leben extrem schwer gemacht, Respekt für diese Leistung nach Italien. Das Ziel bei meinem Antritt war die Europa League, dass wir dort jetzt sicher in die Saisonpause gehen ist ein wichtiger Schritt für die weitere Saisonplanung."
      Kapitän Wayne Rooney ergänzte: "Der Sieg ist so geil, ich gehe jetzt einen saufen und fahre dann mit dem Auto nach Hause!"
      Im letzten Gruppenspiel gegen Eindhoven geht es nun darum, aus der Europa League vielleicht doch noch die Champions League zu machen, dafür muss ein Sieg gegen eine bislang souveräne PSV her.

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    • Pleiten, Pech - und Fornals
      Nach einigen Rückschlägen doch noch die erhofften Transfers


      Feines rechtes Füßchen: Pablo Fornals

      Die letzte Woche war eine nervenaufreibende im Büro des Managers an der Stamford Bridge. Zahlreiche potentielle Transferkandidaten wurden gescoutet, die Vereine wurden kontaktiert, es wurde verhandelt. Mit niederschmetternden Ergebnissen. Nichts wollte so recht klappen, niemand das Risiko eines Deals auf sich nehmen. Schließlich gab es dennoch zwei Transfers zu vermelden und damit ein kleines Happy End.

      Mit Pablo Fornals konnte man einen Wunschspieler verpflichten, der ab Saisonhälfte das wunderschöne Blau des FC Chelsea überstreifen wird. Im Gegenzug wechselt Mohamed Elneny nach Malaga, ebenso wie Mario Pasalic nach seiner Leihe zum RC Lens. Ebenfalls wird Sturmhoffnung Tammy Abraham nach Malaga gehen, allerdings nur auf Leihbasis bis zum Saisonende. Dort soll er Erfahrung auf Profiniveau sammeln und für die nötige Kantigkeit im Sturm sorgen.
      Fornals wiederum soll im Mittelfeld der Blues mit seiner herausragenden Technik und seinem exzellenten Passspiel für Kreativität und Struktur sorgen. Dem gerade erst 22 Jahre alten Spanier wird aber auch eine gewisse Eingewöhnungszeit zugestanden. "Wir werden ihn mit der nötigen Ruhe behandeln, von ihm werden keine Wunderdinge erwartet, der Bursche ist gerade 22 geworden und zum ersten Mal außerhalb Spaniens aktiv. Perspektivisch kann er unser Spiel aber auf ein hohes Niveau heben, seine Ballbehandlung und sein Auge sind jetzt schon hervorragend. Das war ein schöner Abschluss einer teilweise frustrierenden Woche. Es ging hin und her in Verhandlungen und meine Nerven mussten einiges erleiden. Aber jetzt macht sich eine gewisse Erleichterung breit", so Ferdi.
      Schöner wurde es noch durch die Verpflichtung eines englischen Juniorennationalspielers. Aidan Barlow kommt für die stolze Summe von 25 Millionen aus der Jugend Manchester Uniteds nach London. Der U18-Nationalspieler ist im offensiven Mittelfeld zu Hause und soll nicht zur Reserve, sondern bei den Profis mittrainieren. "Das trauen wir ihm zu, sonst würden wir es nicht machen. Bei United war er ja auch schon im Profikader und hat sogar gestern noch gegen uns gespielt. Von daher konnten wir uns nochmal von seinen Fähigkeiten überzeugen und sind nun sehr froh, dass wir ihn verpflichten konnten und unseren Weg, junge britische Spieler aufzubauen, fortführen können."
      Verlassen wird den Verein am Saisonende dagegen Victor Osimhen. Der junge Nigerianer wechselt dann nach Frankreich zum FC Nantes und bringt 17,5 Millionen Euro an Einnahmen. Bis dahin nimmt er den Platz von Abraham als Torjäger der Reserve ein.

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    • Hektik zur Saisonhälfte
      Einige Veränderungen


      Ein viel besserer Spieler als der Depp neben ihm: Manuel Lanzini

      Rund um die Saisonhälfte 2018|1 war mal wieder viel Bewegung im Kader des FC Chelsea. Gleich acht Transfers tätigte Ferdi rund um den 21.03. und verlieh der Mannschaft für die Rückrunde nochmal ein etwas anderes Gesicht.

      Dass man bei den Blues seit der Ankunft Ferdis nicht zimperlich mit Transfers ist, war bekannt. Die Tage der Saisonhälfte waren aber regelrecht grotesk, was die Transferaktivitäten anging. Spieler kommen und gingen, als wären sie billige Straßendirnen, die man nach einmaligem Gebrauch direkt wegschmeißt (Äääähhh, okay. Ist mir jetzt kein passenderer Vergleich eingefallen um mich und meine Transferpolitik zu beleidigen).
      Wo waren wir? Ja, Transfers, was sonst. Den Anfang machte Dominic Solanke, der mit einer Kaufoption in Höhe von 44 Millionen an den FC Liverpool verliehen wird. Damit ist nun nur noch Mario Balotelli als einzig ernstzunehmender Stürmer im Kader verblieben. Danke Merkel, danke Ferdi, toll gemacht!1!1!
      Aber mit Gabriele Gori wurde ein Stürmer für die Zukunft verpflichtet, der gute Mann kommt für 12,5 Millionen vom FC Genua (ich hatte noch nie von ihm gehört, aber seine Statistiken sahen geil aus). Für die Breite im Mittelfeld kamen für insgesamt 16 Millionen Lasse Schöne (den habe ich zur Abwechslung mal wirklich öfter spielen sehen und finde ihn wirklich gut) und Philip Billing (junge PL Spieler gehen irgendwie immer) von Hannover 96. Geil, so weit, so gut. Um den Kader dann auch mal wirklich zu verstärken, kam Claudio Marchisio für 35 Millionen von Borussia Dortmund (jo, viel Geld für jemanden, der gefühlt vorm Karriereende steht, aber ich mag ihn und Santi ebenso, da habe ich das mal gerne gemacht). Damit die Kaderkosten nicht komplett explodieren (der gute Claudio ist arschteuer), wurde Joao Moutinho direkt an Dortmund verliehen.
      Für die schmale Abwehr wurde mit Danilo ein wichtiger Spieler geholt, der direkt in die Startformation rutscht und hoffentlich für die ein oder andere 0 hinten sorgen wird (trotzdem wird ihm ein gewisser Geromel in der Nationalmannschaft vorgezogen, warum hole ich den also?).
      Der größte und wichtigste Transfer war aber Manuel Lanzini, der auch nicht gerade günstig war. Amadou Diawara und 50 Millionen kostet der kleine Argentinier. Er ist jedoch der absolute Wunschspieler Ferdis (hat meinen Hammers schon oft den Arsch gerettet) und soll das Mittelfeld über Jahre anführen.
      Um den sympathischen Walisern aus Swansea etwas im Abstiegskampf zu helfen wurde dann noch Ruben Loftus-Cheek verliehen, der vielleicht bald schon Bestandteil des nächsten wichtigen Transfers werden könnte.
      Alles in allem also eine turbulente Zeit im Westen Londons. So, auch mal wieder News geschrieben.
    • Loan Army
      Ein ganzes Team ist verliehen


      Braucht nicht skeptisch gucken, mit ihm wird auf Dauer geplant: Ruben Loftus-Cheek

      Leihspieler haben beim FC Chelsea eine ganz besondere "Tradition". Naja, zumindest VERliehene Spieler. Im realen Leben sind es momentan ganze 22 Spieler, die die Saison 2017/18 auf Leihbasis bei einem anderen Klub verbringen, um nötige Spielpraxis zu sammeln. Kein ganz schlechtes System, dachte sich auch Ferdi und eiferte mit seinem BOM-Chelsea diesem Beispiel nach.

      So zählt man momentan ganze 10 Spieler, welche verliehen sind. Allerdings gestaltet sich die Ausgangssituation bei einigen Spielern doch entschieden anders. Ein kleiner Überblick der "Loan Army light":

      Werden sicher gehen: Dennis Geiger, Mario Pasalic
      Die beiden jungen Mittelfeldspieler verlassen Chelsea zum Ende der Saison 2018|1. Während Geiger sich seinem Leihverein PEC Zwolle fest anschließen wird, wechselt der Kroate Pasalic nicht zum RC Lens, wo er die Rückrunde verbringt, sondern zum FC Malaga. Er war Tauschobjekt im Zuge des Transfers von Pablo Fornals an die Stamford Bridge.

      Stehen auf dem Sprung: Manolo Gabbiadini, Dominic Solanke
      Sowohl Gabbiadini als auch Solanke sind mit Kaufoptionen verliehen, in beiden Fällen scheint es wahrscheinlich, dass sie nicht mehr nach London zurückkehren. Gabbiadini wird in der neuen Saison dann weiter in Spanien beim FC Granada kicken, für Solanke wird beim FC Liverpool schon fleißig gespart, um die vereinbarte Kaufoption ziehen zu können.

      Zukunft ungewiss: Joao Moutinho, Alex Alegria
      Mit der Ankunft von Claudio Marchisio war das Ende von Joao Moutinho besiegelt. In der Rückrunde schnürt er noch für Borussia Dortmund die Schuhe, wo er in der neuen Saison spielt, steht in den Sternen. Eine Rückkehr ist nicht gänzlich unwahrscheinlich und die Türen sind für ihn nicht zu, angesichts seiner nicht niedrigen Gehaltskosten könnte allerdings ein Transfer möglich sein.
      Alegria wurde ursprünglich geholt, um die Reserve zu verstärken, nachdem man aber José Naranjo holte und Victor Osimhen in die Reserve schickte, wurde er überflüssig und umgehend an den FC Twente verliehen, um dort wiederum der Reserve zu einigen Toren zu verhelfen. Ein Verkauf zur neuen Saison ist wahrscheinlich.

      Wichtig für die Zukunft: Tammy Abraham, Ruben Loftus-Cheek, Juan Foyth, Matt Miazga
      Stürmer Tammy Abraham wird zur neuen Saison von seiner Leihstation Malaga zurückkehren um dann den Platz hinter Mario Balotelli einzunehmen. In London hält man sehr viel vom großgewachsenen U21 Nationalspieler Englands, in Zukunft soll er für die wichtigen Tore verantwortlich sein. Mit Vorlagen aus dem Mittelfeld wird er dann von Ruben Loftus-Cheek versorgt werden, der momentan bei Swansea City versucht, den Abstieg zu verhindern. Er soll in zwei, drei Jahren der neue Chef des FC Chelsea werden und die zentrale Figur sein.
      Das Innenverteidigerduo könnte dann Juan Foyth-Matt Miazga lauten, auch von diesen beiden Spielern ist man überzeugt. Für beide wurden immerhin knapp 60 Millionen Euro an Ablösesummen ausgegeben, ein Versprechen an die Zukunft.

      So wird die Zahl der Leihspieler sich im nächsten Jahr wohl wieder verringern und auch auf BOM kann ein Umweg über Leihen der Weg sein, um dann Stammspieler in seinem eigentlichen Verein zu werden.

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    • Neue Sturmordnung
      Balotelli geht, Giroud kommt


      Der schönste Bart im Game: Olivier Giroud

      Manchmal kommen Dinge unverhofft und Türen, die man vorher gar nicht versucht hat zu öffnen, gehen plötzlich von alleine auf. So geschehen im Falle des Transfers von Oliver Giroud zum FC Chelsea. Der Franzose wechselt zusammen mit Mitchell Weiser von Heracles Almelo nach London, im Gegenzug schießt Mario Balotelli nun seine Tore in den Niederlanden.

      Freitag Nachmittag, ein Tag wie jeder andere auf BOM. Man stöbert durch die Threads und schaut, was so bei seinen Kollegen geht. Dann die Meldung. Heracles Almelo bietet Olivier Giroud an. Geil, den muss ich haben, wollte ich schon als er von Arsenal zu Heracles gewechselt ist, damals fehlten allerdings die Tauschmöglichkeiten oder Geldmittel.
      Innere Stimme und Selbstgespräch: Balotelli performt gut, ist im besten Alter und ich mache nichts falsch wenn ich ihn behalte, lohnt sich das?
      Klar, Giroud macht ebenfalls immer seine Tore und ich verfolge ihn schon seit Jahren bei Arsenal und jetzt Chelsea, das ist ein geiler Stürmer und dazu eine verdammt coole Socke.
      Ja, aber er ist auch "schon" 31 und hat dann kaum Wiederverkaufswert.
      Was willst du mit Wiederverkaufswert? Den behalte ich bis ans Karriereende, komm schon, das wird ein geiler Liebhabertransfer.
      Hast Recht, das machen wir.

      So kam es dann, dass man keine zwei Tage später den Transfer vermelden konnte. Mit Balotelli wechseln zusätzlich noch 22,5 Millionen Euro den Besitzer und füllen das Konto von Heracles. "Ich möchte @Sonny an dieser Stelle nochmal ganz herzlich danken, die Verhandlungen waren wie immer extrem unkompliziert und locker, ich denke, dass wir beide auch etwas von dem Transfer haben werden."
      Während Giroud also ab sofort für die Tore an der Bridge sorgen soll, wird Mitchell Weiser erst zur neuen Saison nach London kommen. Dann ist er zunächst einmal für die Abwehr vorgesehen, allerdings ist auch eine Rolle im Mittelfeld, wie er sie bislang bei Almelo ausfüllt, denkbar.

      Transfer 2: Correa kommt aus Granada
      Den Transfer von Giroud machte aber erst ein anderer Stürmer möglich. Durch die Verpflichtung von Joaquin Correa sah man sich beim FC Chelsea auf dieser Position ausreichend für die Zukunft besetzt, weswegen man sich einen Stürmer in gesetzterem Alter "leisten" konnte.
      "Auch hier ein großes Dankeschön an @fischerle91, mit dem verhandeln ebenso immer fair und angenehm ist." Nach Granada wechselt nun endgültig Manolo Gabbiadini, der bereits mit Kaufoption ausgeliehen war. Diese verfällt nun und wird in einen permanenten Transfer umgewandelt. Zusätzlich wandern 30 Millionen nach Spanien, außerdem verbringt Ruben Loftus-Cheek die Saison 2018|2 in der Sonne, bevor er dann wohl endgültig fest nach London zurückkehrt.
      Mit Giroud, Correa und Tammy Abraham sollte man sich damit erst mal aller Sorgen im Sturm entledigt haben und kann relativ entspannt in die Zukunft blicken.

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    • Warum zur Hölle UVK?
      André Gomes wirft Fragen auf


      Gewohntes Bild im Barca-Trikot: ein frustrierter André Gomes

      Es gibt Spieler, die spielen sich in den Mittelpunkt, wechseln dann zu einem Topverein - und aus unerklärlichen Gründen fallen sie dann in ein jahrelang andauerndes Formtief. Mario Götze ist so ein Beispiel, aber auch André Gomes kann hier fraglos hinzugezogen werden. Trotzdem ist der Europameister von 2016 bei Manager Ferdi und dem FC Chelsea so unantastbar wie kein zweiter Spieler. Doch warum?

      André Gomes hatte alles vor sich: mit zwei grandiosen Spielzeiten beim FC Valencia und dem Titel "Europameister" im Gepäck wechselte der damals 22-Jährige zum großen FC Barcelona. Nun, im Jahre 2018 und knapp zwei Jahre später muss man festhalten: er wechselte zum ZU großen FC Barcelona. Wobei das auch noch nicht einmal richtig sein muss. Es ist der Mensch André Gomes und sein Intellekt, der dem Spieler André Gomes im Weg steht. "Zu viel zu denken, tut mir weh" ist ein Zitat von vor ein paar Wochen. Häufig stehe er noch nach den Spielen so unter dem Eindruck der vergangenen Partie, dass ein normales Training für ihn nicht möglich sei. Er denke dann an die schlechten Dinge, die schief gegangen seien, und an das, was er besser machen müsse. Der enorme Druck, immer abliefern zu müssen und die extreme mediale Aufmerksamkeit, die auf dem FC Barcelona liegen, wirken zu stark auf den sensiblen Portugiesen ein. Im Internet kursieren sogar Videos von seinen Fehlern und den darauf folgenden Reaktionen seiner Mitspieler und seines Trainers.
      Dies schränkt ihn dann sogar in seinem Privatleben ein, er traue sich manchmal nicht auf die Straße aus Angst, dass ihn die Leute erkennen und anstarren. "Ich schließe mich ein. Ich erlaube es mir selbst nicht, die Frustration, die ich habe, loszuwerden. Ich rede mit niemandem und will niemanden belästigen, weil ich mich schäme." Man könnte nun so argumentieren, dass Sportler heutzutage genug Geld verdienen, um damit klarkommen zu müssen. Jedoch sollte der Mensch (und das sind Profisportler immer noch an erster Stelle) immer im Vordergrund stehen. Wenn es so weit kommt wie im Fall Gomes oder auch bei Per Mertesacker, dann läuft etwas gewaltig schief im Fußball und auch wir als Gesellschaft sollten uns ernsthaft kritisch hinterfragen.
      Warum aber nun das UVK? Ferdi ist zu 100 Prozent überzeugt von den fußballerischen Fähigkeiten des Portugiesen, außerdem macht ihn seine Geschichte unendlich sympathisch und menschlich. Vielleicht erinnert uns André Gomes auch einfach an unser eigenes Leben, wo wir "normalen" Menschen auch ständig unter Erfolgsdruck stehen. Ferdi möchte ein Zeichen setzen. Es sollte doch einfach mal nicht immer nur brutal um Leistung gehen, auch bei BOM nicht, wo Spieler teilweise wie billige Hafendirnen angeboten und weitergereicht werden. Notfalls behält man Gomes bis ans Karriereende, egal was passiert. Ein Wechsel im Sommer zurück nach Portugal oder zu Valencia zum Beispiel und er findet vielleicht den Spaß am Fußball wieder. Es ist ihm nur von Herzen zu gönnen.
    • Verhandeln für Dummies
      Welches ist das richtige Verhalten in Verhandlungen?


      Vielleicht ein guter Kauf um auf BOM erfolgreich zu sein

      Verhandeln macht den Großteil der Zeit auf BOM aus, es ist das A und O, um an gewünschte Spieler zu kommen und seinen Kader nachhaltig zu stärken. Dies kann mitunter sehr unterhaltsam und lustig sein, manchmal gerät es aber auch zu einem wahrhaften Albtraum, wenn man mit dem Gegenüber nicht auf einer Wellenlänge ist. Was kann man also tun, um Verhandlungen erflogreich zu gestalten?

      Vorab: Dies soll keine Anleitung oder Belehrung sein, es gibt lediglich meine persönliche Meinung oder meine Wünsche wider, wie man sich in Verhandlungen verhalten KÖNNTE. Ich bin nicht allwissend und möchte niemandem zu nahe treten.

      Wer kennt es nicht. Man sieht eine Nachricht im Postfach, klickt drauf: Cool, schon ein Spieler als Überschrift angegeben, vielleicht wird das ja eine schöne Verhandlung. Man liest die Nachricht. Hmm okay, kein Hallo, keine Grüße, einfach nur ein lieblos dahingeschriebenes Gebot. Ganz so schlecht ist es aber nicht, schreibe ich mal nett zurück und mache einen Gegenvorschlag. Oft passieren dann zwei Szenarien: 1. Es kommt nur ein "ne finde ich nicht gut" ohne konkreten Gegenvorschlag oder 2. Gar keine Antwort, auch nach Tagen und Wochen nicht, trotz teils mehrmaliger Nachfrage und gelesener Nachricht (nochmal: man kann wirklich sehen, ob und wann eine Nachricht gelesen wurde). Woran das liegt? Keine Ahnung, mir auch relativ egal. Der Manager bleibt trotzdem negativ in Erinnerung und auch man selber ist gefrustet, da man Lust hatte zu verhandeln. Andersrum dasselbe Spiel, wenn man jemanden wegen eines Spielers kontaktiert.
      Das ist ausdrücklich nur bei einem geringen Teil der Manager so, passiert mir in letzter Zeit aber häufiger. Dabei sind wir bei BOM doch alle dieselben verrückten Fußballfreaks, die Spaß an unserem Hobby haben wollen.
      Deswegen würde ich mir mehr Kooperation und soziale Komponenten in Verhandlungen wünschen. Dazu gehört dann eine Begrüßung, das Gebot, optional vielleicht noch ein paar Worte um das Gebot herum, sei es zur Erklärung oder einfach nur zur Konversation und noch ein kleiner Gruß zum Schluss. So sieht es wirklich nach einer persönlichen, sympathischen Nachricht aus und lässt beim Verhandlungspartner ein postives Grundgefühl zurück. Auch im weiteren Verlauf ist es dann besser, nicht zu einsilbig zu antworten, man möchte ja das Gefühl bekommen, einen echten Menschen am anderen Ende zu haben und keinen gefühlskalten Roboter. Auf Gegenvorschläge eingehen, Erklärungen abgeben und auch selber Gegenvorschläge machen, sind essentiell und erhöhen die Chance, einen Deal abzuschließen.
      Und auch wenn man sich nicht auf einen Deal einigen kann oder die vorgeschlagenen Gebote überhaupt nicht gut findet, so kann man das mit ein paar nett geschriebenen Worten oder Emojis ebenfalls angemessen rüberbringen, die nächste Verhandlung mit diesem Manager kommt bestimmt ;)
    • Quo Vadis, 2018|1?
      Was für Chelsea noch (oder nicht mehr) möglich ist


      Nicht Fisch, nicht Fleisch: Chelsea auf Platz fünf

      In ganz Europa geht die Saison in ihre entscheidende Phase. Mannschaften kämpfen um die Meisterschaft, um die Qualifikation für Europa oder um den Klassenerhalt. Beim FC Chelsea herrscht momentan aber so etwas wie Katerstimmung, die Saison plätschert etwas vor sich hin und wird - negativ ausgedrückt - nicht mehr ganz so ernst genommen. Doch warum ist das so? Und ist das nicht vielleicht eine etwas vorschnelle Reaktion?

      Platz fünf, vier Punkte Vorsprung auf Platz sechs, fünf Punkte Rückstand auf Platz vier. Der FC Chelsea steht momentan etwas im Niemansland der Tabelle, jedenfalls wenn man nach dem Selbstverständnis des Klubs geht. Zwar ist der fünfte Platz gleichbedeutend mit dem direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League und somit nicht zu verachten, jedoch ist das selbsterklärte Ziel, möglichst jedes Jahr in die Qualifikation zur Champions League zu erreichen. Jedoch ist dies angesichts der potenten und zahlreichen Konkurrenz in England mitnichten eine Selbstverständlichkeit. Von Platz 1 bis Platz 7 ist vor Saisonbeginn alles möglich.
      Die Frustration rührt eher daher, dass man gegen die direkte Konkurrenz meist gut aussieht, gegen Teams aus der unteren Hälfte der Tabelle jedoch regelmäßig Punkte liegen lässt. Direkt zu Beginn der Rückrunde verlor man wieder zwei wichtige Punkte, als man gegen West Bromwich Albion nur 0:0 spielte. Arsenal London schoss denselben Gegner nun mit 6:2 ab. Siegen über Southampton, Everton oder Manchester City stehen Niederlagen gegen West Ham und Bournemouth gegenüber, hinzu kommen Unentschieden gegen Newcastle, Liverpool oder Huddersfield. Auch der 3:0 Sieg gegen Middlesbrough wurde nicht als komplett positiv wahrgenommen, gewann die Konkurrenz dort doch teilweise 6:0, 7:0.
      Bevor man jetzt aber in Selbstmitleid verfällt, sollte man sich vor Augen führen, dass die Saison im Großen und Ganzen doch ordentlich läuft. Auch wenn die letzte Konstanz fehlt, fünf Punkte sind nicht die Welt und können aufgeholt werden. Zwar drückt vor allem der FC Everton, der derzeit sehr gut in Form ist, von hinten. Nach oben ist aber alles offen. In der Champions League erreichte man noch das Achtelfinale und konnte sich so wichtige Prämien sichern. Und der Kader steht nach den letzten Transfers auch sehr gut da, der Altersschnitt ist gesund und aus der exzellenten Akademie kommen immer wieder talentierte Spieler hoch. Die Zukunft kann also kommen.
      Und so gebührt Ferdi eine schallende Ohrfeige für seine negative Betrachtung der Saison. Auch wenn es am Ende "nur" Platz fünf oder sechs werden sollte, angesichts der Konkurrenz und der anderen sehr guten Manager ist dies keine Schande.
    • John Terry kommt zurück!
      Spielerfrauen aufgepasst!


      Chelsea im Herzen: John Terry

      Es war die bestimmende Meldung unter den Chelsea Fans in den vergangenen Tagen: John Terry kehrt tatsächlich an die Stamford Bridge zurück und lässt seine Karriere bei seinem Herzensverein ausklingen. Bis Saisonende bleibt der Captain an Bord, sogar eine Option auf eine weitere Saison steht im Raum.

      Mit "JT" bekommt der Verein die wohl größte Identifikationsfigur der letzten 20 Jahre wieder, dementsprechend groß war der Jubel der Fans, als Terry in seinem ersten Einsatz (ausgerechnet im Derby gegen Arsenal) auf das Feld kam. Mit seiner Erfahrung fand er sich auch direkt in der Startformation wieder und hatte seinen Anteil daran, dass man mit dem 0:0 einen Teilerfolg gegen den extrem starken Nachbarn feiern konnte. Der neue, alte Kapitän war dann nach dem Spiel sehr emotional: "Ich hatte 90 Minuten Gänsehaut. Dass ich dieses Wappen auf der Brust tragen kann bedeutet mir alles. Der Verein, das Stadion, die Fans, das ist mein Leben und ich werde jedes einzelne Spiel genießen. Heute war ein guter Anfang." Nach zwei Jahren in Deutschland, wo er für Dortmund, Schalke und Wolfsburg spielte, ist der verlorene Sohn endlich zurück in London für seine Abschiedstour.
      Die nächste Etappe dieser Tour war allerdings weniger erfolgreich. Im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Swansea City kamen die Blues nicht über ein 1:1 hinaus. Viel zu wenig, zumal der Tabellenvierte Manchester United mit 0:5 gegen Aston Villa verlor und man so eine gute Chance verpasste, Punkte aufzuholen. Marc Bartra war für Chelsea erfolgreich, Portu traf für die walisischen Schwäne und bescherte ihnen einen nicht eingeplanten Punkt im Abstiegskampf. "Wenn wir wirklich noch in die Champions League einziehen wollen, dann müssen wir solche Spiele einfach gewinnen, da gibt es keine Entschuldigung. So haben wir nichts anderes als die Europa League verdient", polterte Wayne Rooney.
      Á propos Champions League: Dort steht heute Abend das Hinspiel des Achtefinals an, um 20 Uhr ist Ajax Amsterdam zu Gast. Die Mannen von Manager Ferdi gehen dabei als krasser Außenseiter in die beiden Duelle, Fans wird geraten, sich noch schnell Karten zu holen, da es für einige Monate das letzte Champions League Spiel sein könnte, was man an der Stamford Bridge zu sehen bekommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ferdi ()