Girondins - site officiel


    • Die Vorbereitungen laufen
      neues Team soll möglichst früh feststehen

      Wenn man mit einem möglichst eingespielten Team in die Saison starten möchte, so sollte man sich zeitig darum kümmern, dass notwendige Änderungen vollzogen werden. Wie oft konnte man beobachten, dass wichtige Spieler erst spät in der schon laufenden Saisonvorbereitung zu ihren neuen Kollegen stießen, um dann in den ersten paar Pflichtspielen wie ein Fremdkörper in einem ringsherum funktionierenden System zu agieren. Da einige Transfers ja bereits langfristig feststanden (wir berichteten), möchte man nun die Gelegenheit nutzen und schnell die noch notwendigen Änderungen vollziehen, damit eine intensive Vorbereitung garantiert werden kann.


      Um die Neuzugänge finanzieren zu können, den Gerüchten nach wird Benzema mit großem Abstand neuer Topverdiener in Bordeaux, mussten offenbar andere Spieler weichen. So wurde letzte Woche bekannt, dass Steven Defour (Foto oben) seine Koffer packen muss. Der Routinier, der in der abgelaufenen Saison noch in fast jedem Spiel über die volle Distanz auf dem Feld stand, wechselt für eine kleine Ablöse zum italienischen Aufsteiger US Lecce, nachdem man ihm offenbarte, dass sich seine Spielzeit zur neuen Saison doch deutlich dezimieren würde.

      Ebenso wurde gerade gestern öffentlich, dass Nicolas De Preville künftig nicht mehr in Marineblau auflaufen wird. Der Stürmer war bereits in der letzten Spielzeit kaum zu Einsätzen gekommen und hat nach dem Zugang von Benzema und den damit einhergehenden noch schlechteren Chancen auf regelmäßige Einsätze den Wunsch geäußert gehen zu dürfen. Der 28-Jährige wechselt für 13 Millionen Euro zu Stoke City nach England. Hier trifft er mit Gonza auf einen Manager, der ausgewiesener Fachmann für den französischen Fußball ist, was für De Preville sicher keinen Nachteil im Kampf um einen Stammplatz darstellt.

      FC Girondins Bordeaux
      Benzema
      Lemar - Nasri - Fekir
      Sanson - Tousart
      Foket - Da Silva - Mangala - Kounde
      Costil

      X - Mirin - Grandsir - Dabo - Augustin

    • Die Mischung machts
      Drei neue fürs Mittelfeld

      Wie wir in unserer Ist-Analyse feststellten, war die fehlende Breite im Kader eines der Probleme, die zum Nichterreichen der Saisonziele geführt hatten. Dass wir mit dieser Analyse nicht gänzlich falsch lagen, zeigen die Transfers, die wir uns in dieser Ausgabe anschauen möchten. Denn innerhalb kurzer Zeit wurde für das Mittelfeld gleich drei mal nachgelegt.

      Um sich gegen Ausfälle und Durststrecken der fest angestellten Spieler abzusichern, lieh man sich letzte Saison mit Martin Ödegaard und Ronaldo Vieira zwei junge Spieler aus, die im Mittelfeld den Kader auffüllen sollten. Zumindest Ersterer musste dafür, dass er trotz unbestrittenem Riesentalents immernoch keine große Profierfahrung vorzuweisen hatte, viel zu häufig als Stammspieler ran. Diesen Fehler wollte man nun nicht wiederholen und wurde aktiv. Mit Sofiane Boufal holte man einen kreativen Flügelspieler, der in dieser Form im Kader bisher noch komplett gefehlt hat. Der 26-jährige Marokkaner kommt für rund 30 Millionen aus Spanien nach Frankreich.


      Kurz nach dieser Verpflichtung wurde mit Boufals Landsmann ein weiterer Neuzugang für das Mittelfeld bekannt. Youssef Ait Bennasser kommt für ungefähr die gleiche Ablöse vom FC Bayern München und soll als weitere Variante im zentralen Mittelfeld agieren. Mit seinen erst 23 Jahren bringt Ait Bennasser noch gehöriges Entwicklungspotenzial mit sich und passt, wie Boufal, als französischsprachiger Nordafrikaner wie gemalt in das Suchprofil.

      Um jungen Spielern eine Entwicklungsmöglichkeit aufzeigen zu können, benötigt es immer auch gestandene Spieler, die das Team anführen können und von deren Erfahrungen die Talente profitieren können. Um genau so einen Spieler handelt es sich bei Neuzugang Nummer drei. Mit Samir Nasri (rechts im Bild mit Benzema) konnte ein weiterer großer Name des französischen Fußballs unter Vertrag genommen werden. Der ehemalige Nationalspieler der Equipe Tricolore konnte schnell vom Projekt in Bordeaux überzeugt werden und freute sich bei der Vorstellung sichtlich darauf, mit Fekir und Benzema alte Bekannte wiederzusehen.

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    • Boga macht Mittelfeld komplett
      Lukas holt Wunschspieler aus Gladbach

      Nachdem wir in der letzten Ausgabe bereits drei Neuzugänge im Mittelfeld vorgestellt haben, fehlt der Vollständigkeit halber nur noch einer, der jüngst verkündete Transfer von Jeremie Boga. Der 22 Jahre alte Ivorer kommt für 30 Millionen Euro aus Gladbach und wird als weiterer echter Flügelspieler für die Komplettierung des Kaders im Mittelfeld geholt.


      Dem Vernehmen nach gingen die Verhandlungen zu diesem Transfer sehr schnell über den Tisch. Gladbach-Manager @Sonny wollte Boga ursprünglich verleihen. Lukas, der Boga noch bestens aus seiner Zeit beim FC Chelsea kennt, wo der Ivorer in der Jugend ausgebildet wurde, hatte andere Pläne und kontaktierte den Gladbach-Verantwortlichen. Ein schnelles Transferplus von 7 Millionen Euro auf Seiten Gladbachs und die persönlichen Beziehungen von Spieler und Neu-Manager machten einen zügigen Transfer möglich.

      "Ich bin sehr froh, dass wir Jeremie von einem Transfer nach Bordeaux überzeugen konnten. Jeremie verfügt über eine ausgezeichnete Physis, ist gut am Ball und bringt viel offensive Durchschlagskraft mit sich. Wenn der Junge sich so weiter entwickelt wie bisher, werden wir mit ihm noch viel Spaß haben.", freute sich Lukas. Auf die Frage hin, ob jetzt Schluss sei mit Neuzugängen, antwortete dieser noch, dass noch intensiv nach einer Nummer 2 hinter Stammtorhüter Costil gefahndet werde. Vollzug sei hier aber noch nicht zu verkünden.

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    • Spitzenteam ohne Führung
      Wer trainiert Harry Kane?

      Die Saisonübergangsphasen sind traditionell Zeiten, in denen sich viel bewegt. Viele Spieler wechseln die Vereine und auch Manager wie Ferdi wechseln eigentlich nach jeder Saison mindestens eines ihrer Teams. Soweit so völlig normal. Gründe dafür können manigfaltig sein. Zeitmangel im realen Leben, Misserfolg, keine Geduld mehr für den WS oder Streit mit den lieben Manager-Kollegen und Kolleginnen (wie gerade kürzlich ausführlich inszeniert und diskutiert). Seltener kommt es aber vor, dass der Verein verlassen wird, während man gerade die Saison auf einem überragenden zweiten Platz beendet hat. So geschehen beim FC Southampton.


      Hier hat sich vincent für sein starkes Wirken über sechs Jahre hinweg mit einer großartigen Platzierung belohnt. Seit 2013 war vincent bei den Saints an Board und hat, ähnlich wie es gerade in Bordeaux mit Franzosen umgesetzt wird, ein Team zusammengestellt, das fast ausschließlich aus Engländern besteht. Allen voran Erfolgsgarant und Weltklassestürmer Harry Kane. (Foto oben)

      Nun nimmt vincent seinen Hut und der Vizemeister der Premier League steht ohne Führung da. Dass Lukas bekennender Anhänger der Saints ist, seitdem er diese zu seinen Anfängen bei BOM eine ganze Weile unter seinen Fittichen hatte, ist kein Geheimnis. Folgerichtig groß was die Versuchung sich den Posten im Süden Englands wieder zu krallen. Man entschied sich aber dann doch, die gerade erst begonnene Aufgabe in Bordeaux fortzusetzen.

      Es ist aktuell wohl noch weitestgehend offen, wer vincents Nachfolge antritt. Sicherlich keine leichte Aufgabe, ein so einseitig aufgestelltes Team aus Engländern weiter zu entwickeln. Unwahrscheinlich gar, dass der neue Manager diesen Kurs genauso fortsetzt. Aus Spielern wie Tommy Davies, Jack Grealish, Eric Dier oder eben Harry Kane sollte aber auch etwas herausgeholt werden können, ohne dass man auf Abnehmerseite einen Liebhaber englischer Spieler finden muss.

      Wenn wir uns in der Redaktion einen Nachfolger wünschen dürften, so wäre das @menges. Wie von BoneCollector im letzten Podcast bereits angesprochen, hat besagter menges gerade mit dem Champions League Titel sein Werk mit dem FC Valencia grandios gekrönt. Da wäre eine neue Herausforderung doch gerade genau das richtige. Oder?

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    • Wer verdient wie viel?
      Beschwerden über mangelnde Relationen

      Wie zu Saisonübergangsphasen traditionell überdurchschnittliche oft die Teams und viel die Spieler getauscht werden, ist dies auch traditionell die Zeit um sich über vermeintliche Missstände zu beschweren, damit diese zur neuen Saison gefälligst nicht mehr da sind. Das allseits beliebte Thema der WS-Berechnung ist es diesmal nicht. Hier scheint allerorts Resignation eingekehrt zu sein. Man hat sich damit abgefunden. Stattdessen wird sich nun daran probiert, die Fußballsimulation hier und da noch ein Stück realistischer zu machen. Negativ aufgefallen sind hier in diesem Fall die Verteilung der Gehälter.

      Ganz konkret aufgefallen ist das @Max, ehemaliger Manager von Real Madrid, der jetzt mit seiner Rolle beim Underdog Angers in Frankreich seinen Seelenfrieden gefunden zu haben scheint, weil er hier die Eigenheiten des WS besser akzeptieren könne, wie er kürzlich selbst sagte. So ganz stimmt das aber wohl doch nicht. So ist ihm aufgefallen, dass viele mittelmäßig gute Spieler, wie sein Nathaniel Clyne, im Verhältnis zu ausgesprochen guten Spielern, viel zu viel verdienen würden.

      Und tatsächlich kommen Messis 115.745 Euro pro Spiel sehr kümmerlich daher, verglichen mit Clyne´s 76.500 Euro pro Spiel. So darf berechtigt bezweifelt werden, dass Messi deutlich weniger als doppelt so gut wie wie Nathaniel Clyne, was deren Gehälter aber vermuten lassen. Max resultierende Forderung dazu: Deutliche Gehaltserhöhungen für Spieler wie Messi. Daraus würde neben einem breiten Grinsen in Messis Gesicht nämlich auch resultieren, dass Top-Vereine sich aktiv dazu entscheiden müssten, sich solche Top-Spieler mit riesigem Gehalt auch zu leisten und verhindern, dass ein Team wie Mainz gleich mehrere solcher Spieler im Kader haben kann, weil diese dann nicht mehr gemeinsam auf eine Payrole passen würden. Gleichzeitig würde das zusätzlich den Geldwert steigern. Soweit so simpel.


      Es darf allerdings dringlichst bezweifelt werden, ob eine einmalige Anpassung von Gehältern nach oben einen langfristigen Effekt hätte. Durch Vereinsnews-Boni sind diese verhältnismäßig schnell wieder nach unten korrigiert. Zusätzlich ist kleineren Teams, wie Max Angers, damit auch nicht geholfen werden, da sich die eigenen Gehälter von Spielern, die noch von einer längst vergangenen Hochphase ihrer Karriere profitieren, auch nicht vergünstigen. Zusätzlich wird eine Verpflichtung eines Top-Spielers der Marke Messi völlig unrealisierbar, selbst wenn sich die Ablöse stemmen ließe, weil kleine Teams mit tendenziell kleinerem Stadion und weniger Zuschauereinnahmen ein solch horrendes Gehalt überhaupt nicht leisten könnten. Die Folge wäre eine Stärkung einer Zwei- oder Dreiklassengesellschaft, die Durchlässigkeit für kleine Teams in den Club der großen Jungs wäre deutlich erschwert.

      Was also tun gegen eine völlig richtig erkannte Fehlrelation der Gehälter, die den tatsächlichen Klassenunterschied der Spieler nicht im Ansatz darzustellen vermag? Eine Variante wäre eine zusätzliche Anpassung auch der mittleren und niedrigen Gehälter nach unten, während die Top-Verdiener weniger rasant nach oben korrigiert werden. Aber auch hier, und das gilt für jedes andere denkbare Szenario auch, muss es Priorität sein, dass eine langfristige Lösung gesucht und gefunden wird, die sich selbst tragen kann. Sei es über eine Anpassung von Vertragsverhandlungen, einer Umverteilung von Einkommensquellen, einer Reform der Newsprämien oder einer völlig anderen Lösung. Denn wenn man die nächstbeste, simpelste Lösung nimmt, und nun einfach ad hoc ausgewählte Gehälter erhöht, mag zwar für jetzt eine realistische Relation geschaffen sein, man wird sich dann aber schnell dabei wiederfinden, einmal im Jahr händisch Gehälter anzupassen, die in der Zwischenzeit fleißig hoch und runter korrigiert wurden, damit der einmal hergestellte Status wieder erreicht wird. Und das, vom Aufwand auf Adminseite mal abgesehen, kann auch im Bezug auf den ursprünglich geforderten Realismus keiner wollen.

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      Auszeit
      Girondins schwänzt Testspiele - trotzdem Bewegung drin?

      Das BOM-Team übertrifft sich wieder einmal selbst. Neuzugang @Lange ist ein riesiger Aktivposten und setzt fast täglich Neuerungen rund um den BOM-Planeten um, auf die so mancher Manager lange sehnsüchtig gewartet hat. Selbst die Berechnung des Websoccers ist vor diesem Arbeitstier nicht sicher. Und so freute sich die gesamte Manager-Riege, als man mit den organisatorischen Dingen in einem Affenzahn fertig war und neben den feiertäglichen Auktionen, die wie jedes Jahr ein echtes Highlight darstellen, auch schon sehr frühzeitig mit den Testspielen begonnen werden konnte.
      Als eine gute Gelegenheit zu überlegen, wie man in der neuen Spielzeit auf und antreten möchte, oder sich nur mal wieder mit alten Kollegen über die eigenen Ligagrenzen hinaus zu messen, wurden wie immer eifrig Partien vorbereitet und durchgeführt. Selbst hier hatte man von Adminseite eine kleine Überraschung parat. So konnte man erstmalig auch gegen Teams außerhalb des BOM-Planeten testen.


      Auch wenn dem absolut nicht der Fall war, hätte man glauben können, dass man in Bordeaux alles andere als begeistert von der Geschwindigkeit der Organisation oder von den Neuerungen gewesen sei. Kein einziges Testspiel wurde angesetzt. Auch sonst war es ruhig rund um die Marineblauen. Die Kiebitze konnten das Team zwar regelmäßig und, wie für eine Vorbereitung standesgemäß, hart trainieren sehen, Manager Lukas traf man in dieser Zeit nur selten an. Aber warum?
      Im Zuge seines Rücktritts beim langjährigen Ex-Club PEC Zwolle unterstellte ihm Kollege @Guenna beispielsweise "eine Mischung aus Resignation und Selbstzweifel". Man konnte diesen Eindruck gewinnen, so ruhig es auch auf dem Transfermarkt rund um Bordeaux zuging. Erst zum Wochenstart, kurz nach dem ersten Advent, war Lukas wieder für Interviews zu haben und erklärte die Passivität so: "Wissen Sie, im schnelllebigen und oft stressigen Profifußball gehören für mich auch regelmäßige Auszeiten dazu. Einfach eine Weile mal abschalten, sich den Trubel von außen anschauen und nicht überall seine Finger drin haben. So behält man irgendwo auch die Bindung zum normalen Leben. Sie können sich indes sicher sein, dass der Coach und das Team so hart an der Form für die neue Saison arbeiten, wie eh und je. Unsere Ziele für die neue Spielzeit bleiben ambitioniert und wir haben nicht vor, uns vorne auf Benzema und den lieben Gott zu verlassen." Angesprochen auf mögliche weitere Umbauten am Kader, war keine stichhaltige Aussage zu bekommen. "Seien Sie sicher, dass in meinem E-Mail Postfach auch das ein oder andere los war.", merkte Lukas mit einem süffisanten Lächeln an. Es scheint sich also auch abseits vom grünen Rasen in Bordeaux noch was zu bewegen.

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      Back with a Bang
      Bordeaux tätigt Hammer-Transfer

      Und diese angedeutete Bewegung, die Girondins-Manager Lukas vielsagend im ersten und bisher letzten Interview im Vorfeld der neuen Saison ankündigte, sollte es in sich haben, wie sich heute herausstellte. Bordeaux überraschte am heutigen Nachmittag mit einem echten Sensations-Deal. Satte 40 Millionen Marktwert, 24 Jahre alt, selbstverständlich französischer Nationalspieler und mit einem linken Fuß gesegnet, der ihm diese Volley-Abnahmen ermöglicht, die irgendwie wirr flatternd am Ende unter dem Gebälk zappeln und so etwas wie sein Signature-Move geworden sind.
      Einige Fans, unter anderem des FC Chelsea, wissen jetzt wer gemeint sein könnte. Die Rede ist von niemand anderem als Thomas Lemar, der zu sofort vom Hauptstadtclub Paris Saint Germain nach Bordeaux wechselt, wie deren Neu-Manager @togro heute verkündete. Wenig später kam auch die offizielle Bestätigung des Managements der Girondins.
      Spieler dieser Wertekategorie bekommt man nicht zum Schnäpchenpreis. So fließen nicht nur stolze 60 Millionen Euro nach Paris, auch die dem Vernehmen nach als klare Stammspieler eingeplanten Sofian Boufal und Ruben Aguilar tragen künftig das dunkelblaue Trikot mit dem roten Streifen in der Mitte und spielen unter dem Eifelturm.


      "Wir mussten tief in die Tasche greifen, keine Frage. Aber wenn so ein Spieler auf dem Markt ist, der wie geschnitzt in unser Anforderungsprofil passt, dann bleibt uns keine Wahl als alles in unserer Macht stehende zu tun um einen Deal zu realisieren. Dass wir mittlerweile in der Lage sind, um solche Spieler mit Teams der Güteklasse A zu konkurrieren ist schierer Wahnsinn und freut uns riesig. Dass das Ganze dann auch noch über die Bühne geht, macht mich sehr zufrieden.", zeigte sich Lukas nach der Verkündung aus dem Häuschen. Angesprochene Konkurrenz, so pfeifen es die Spatzen von den Dächern, kam unter anderem nicht nur von Inter Mailand oder dem FC Liverpool, auch der frisch gebackene Champions League Sieger Valencia streckte die Fühler nach Lemar aus.
      "Ich habe Thomas seinerzeit bereits in meiner Position beim FC Chelsea zu den Blues geholt. Wir haben seitdem ein ausgezeichnetes Verhältnis. Ich habe noch nicht im Detail dazu mit ihm gesprochen, aber vielleicht hat das den Ausschlag gegeben. Das müssen Sie aber ihn fragen. Ich bin nun fast gewillt zu sagen, dass mit der Ankunft von Lemar unser Team hier in Bordeaux mit dem damaligen Kader des FC Chelsea mithalten kann. Nur sind wir eben nicht Chelsea!", schwimmt Lukas weiter auf einer Welle von Euphorie, bevor ihm von seinem Pressesprecher das Mikro endgültig weg genommen wird.

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      Mangala soll Achse bilden
      Verteidiger kommt aus Madrid

      Rund um den Lemar-Transfer, musste man auch hier, innerhalb unserer Redaktion, etwas anders priorisieren als gewöhnlich. Natürlich ist es unser Anspruch, dass wir immer zur Stelle sind, sobald etwas passiert. Frei nach dem Motto "BILD sprach zuerst mit dem Toten", erfahren Sie, liebe Leser, natürlich nur hier am schnellsten alles Wichtige rund um Ihren Lieblingsverein.
      Nun müssen wir gestehen, dass der Transfer von Eliaquim Mangala zeitlich vor dem Lemar-Deal stattgefunden hat, uns aber aufgrund ovn zahlreichen Presseanfragen durch die Lappen gegangen ist. Da auch dieser Transfer ein Wegweisender sein könnte, reichen wir den Bericht dazu natürlich hiermit nach. Die Eckpunkte: Jeremie Boga, der erst kürzlich aus Gladbach gekommen war, wechselt im 1-zu-1-Tausch zu Atletico Madrid und Manager @Weezel, der sich sehr um den jungen Ivorer mit der beeindruckenden Physis bemüht hat..


      Nicht ganz positionsgetreu, dafür nicht weniger wichtig für die weitere Kaderplanung, kommt im Gegenzug eben Mangala zurück in sein Heimatland und bringt eine zusätzliche Ablösesumme von rund 10 Millionen Euro mit in seinem Reisegepäck. Die Beweggründe für den Transfer erklärt Coach Paulo Sousa:"Mit Eliaquim bekommen wir ungeheure Erfahrung in Form eines Spielers, der allein durch sein Auftreten auf dem Platz Zweikämpfe in Serien gewinnen kann. Einen solchen Leuchtturm in unserer Innenverteidigung zu haben war uns sehr wichtig. Er wird mit anderen Spielern wie Benzema oder Fekir eine Achse bilden, die auf dem Feld Verantwortung übernehmen kann und an der sich junge Spieler wie Joules (Koundé, Anm.d.Red.), als direkter Nebenspieler von Eliaquim, bestens orientieren können." Voraussichtlich soll Mangala die Rückennummer 5 erhalten und auch keine schlechten Karten im Rennen um die Kapitänsbinde haben. Eine Entscheidung dazu fällt aber wohl erst kurz vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison.

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      Drehen sie jetzt völlig durch?
      Lukas in Gesprächen zu Allison Becker

      Es ist noch nicht ganz 6 Monate her, als Lukas am 5. Mai 2019 das Amt bei der Girondings Bordeaux übernommen hat. Handgezählte drei Spieler aus dem damaligen Kader stehen noch heute unter Vertrag und sind ein Gratmesser dafür, dass in nicht ganz einem halben Jahr viel passiert ist. Stellten Spieler wie Origi oder Steven Defour die Säulen des Teams dar, verpflichtet man nun gerade heute einen Thomas Lemar, der sich zu Nabil Fekir, Eliaquim Mangala oder Karim Benzema gesellt. Sicherlich eine Entwicklung, auf die man mit einem gewissen Grad an Zufriedenheit zurückblicken kann. Auch eine Entwicklung, die dafür sorgen sollte, dass man mit einem Tabellenplatz 17, auf dem man im Mai 2019 gerade die Saison beendet hatte, mit großer Sicherheit auch nichts mehr zu tun haben sollte. Jetzt bleiben wir aber alle auch mal wieder gepflegt auf dem Boden der Tatsachen, möchte mancher Fan dieser Tage sagen, schon den Fehltstart wegen zu hoher Erwartungen erwartend und nervös auf den Fingernägeln kauend.


      Das Gegenteil scheint aber der Fall zu sein. Wie man heute offiziell bestätigte, befindet man sich derweil nämlich in Gesprächen über einen weiteren Transfer, der, sollte es denn soweit kommen, einem Erdbeben gleichkäme. Denn wir reden hier von Allison Becker, gerade erst gestern zum Welttorhüter gekürt und dem Vernehmen nach beim FC Valencia dennoch nicht mehr dringend benötigt, setzt man hier in naher Zukunft wohl lieber auf Alexander Nübel.
      Sicher kann man auch hier argumentieren wie bei Lemar. "Wenn man die Möglichkeit hat einen solchen Spieler zu bekommen, dann muss man sie nutzen". Auch wenn man hier den Nachtrag liefern müsste "Auch wenn er kein Franzose ist". Und auch hier ist es beachtlich genug, dass man mittlerweile in der Lage zu sein scheint, halbwegs realistisch über solche Spieler zu sprechen. Wird man, muss man und sollte man bereits als Erfolg der letzten 6 Monate verbuchen.
      Denn bei aller Euphorie und Schultergeklopfe muss man auch aufpassen, jetzt nicht zu viel zu wollen und sich womöglich mit Ablösen jenseits von Gut und Böse das gerade erst Aufgebaute wieder zu zerstören. Es bleibt also spannend, ob das aktuelle Gebot gegen andere Teams standhalten kann, oder ob es von Seiten von Allison und Valencia lediglich als Leuchtfeuer zur Orientierung genutzt werden soll. If something happens, we will be there!

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