Schalke 1904

    • Schalke 1904


      Wer macht's auf Schalke?
      Vorbehalte gegen Held, Neururer wohl zu teuer

      Die Suche nach einem Trainer, einem neuen Sportdirektor sowie einem Kaderplaner gestaltet sich beim FC Schalke 04 zunehmend diffizil. Nach dem jüngsten 0:0 gegen den FC Kopenhagen traf sich am Samstag der Aufsichtsrat. Ergebnis: Die Verpflichtung von Peter Neururer wäre offenbar zu kostspielig, gegen Horst Held gibt es Vorbehalte, so dass am Ende doch die Lösung eines Machers in Personalunion preferiert wird.

      Einer, der auf Schalke diese Rolle vor Jahren bereits erfolgreich ausgeführt hat, nach seinem Intermezzo in der chinesischen Super League bei Shandong Luneng bereits seit zwei Jahren ohne Festanstellung ist, winkt aber ab - Felix Magath. "Alles hat seine Zeit", so der egozentrische Fußballlehrer. "Eine Rückkehr auf Schalke kann ich definitiv ausschließen".



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    • Huub, Huub, Hurra!
      Stevens übernimmt Traineramt, Asamoah wird Teammanager

      Bei der Besetzung der wichtigsten sportlichen Ämter auf Schalke gibt es eine Rolle rückwärts. Deutete zuletzt noch alles auf eine Lösung in Personalunion hin, setzt der Aufsichtsrat um Vorsitzenden Clemens Tönnies in Zukunft nun doch auf ein Dreigestirn.

      Während Jahrhunderttrainer Huub Stevens mit seinem Staff für Pavlenka, Can & Co. verantwortlich zeichnet, soll Fan-Liebling Gerald Asamoah die Rolle als Teammanager mit Leben füllen und als Bindeglied zwischen Sportvorstand, Trainer und Mannschaft fungieren. Die zukünftig wichtigste, weil mächstigste, Position bei Königsblau bleibt weiterhin verweist.

      "Es muss nicht zwingend auf eine Person hinauslaufen, die dem FC Schalke nach außen ein charismatisches Gesicht gibt", beschreibt Tönnies das Anforderungsprofil an den neuen Sportvorstand. "Mir sind in erster Linie Inhalte und Qualität wichtig, weniger die Außendarstellung. Wenn es danach ginge, dass wir lediglich ein Gesicht für die Öffentlichkeit bräuchten, dann würden wir Thomas Gottschalk holen."



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    • Blau und Weiß, wie lieb ich Dich!
      Jinx ist neuer Sportvorstand auf Schalke

      Am Ende ließ sich das zuletzt so leidgeplagte Schalker Publikum hin- und mitreisen, gar eine La-Ola-Welle der Begeisterung schwappte durch die Arena, begleitet von 'Oh, wie ist das schön"-Gesängen. Ein aus königsblauer Sicht perfekter Tag endete mit einem famosen Ergebnis - 5:1 hieß es am Ende gegen die Gäste aus Wolfsburg.

      Doch nicht nur Spieler und Trainer ernteten für das zuvor Dargebotene Applaus, auch die Bekanntgabe einer wichtigen Personalie abseits des grünen Rasens durfte beklatscht werden. Der ehemalige Freiburger Macher Jinx, zuletzt mit einem Sabbatical, fungiert zukünftig als Sportvorstand bei Königsblau, ausgestattet mit einem langfristigen Vertrag und allen Entscheidungsgewalten.

      "Für mich ist es zum einen eine große Ehre, zum anderen eine Riesenherausforderung, das Ressort Sport beim FC Schalke 04 zu übernehmen. Schalke verfügt über eine ganz besondere Strahlkraft, die weit über das Ruhrgebiet und Deutschland hinausreicht", erklärt der 32-jährige. "Aus der aktuellen Situation ergibt sich, dass viel Arbeit auf uns alle wartet. Aber ich freue mich darauf, diese gemeinsam auf Schalke anzugehen."



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    • Kommunikative Tage
      EL: 3:0 Sieg über Huddersfield Town

      Mit viel Elan und Motivation beginnt Jinx seine ersten Tage als Sportvorstand des FC Schalke 04. "Meine Hauptaufgabe besteht aktuell darin, viele Gepräche zu führen", erklärt Schalkes Macher. "Nicht nur mit Huub, Gerald oder unseren Spielern. Für mich ist auch die Kommunikation mit dem Team hinter dem Team wichtig, um mir letztendlich den totalen Überblick über den Ist-Zustand zu verschaffen."

      Dem neuen starken Mann auf Schalke kommt dabei zu Gute, "dass die letzten beiden Siege unserer Mannschaft für so etwas wie Aufbruchsstimmung in und um den Verein gesorgt haben. So lässt es sich leichter arbeiten, wenn nicht gleich richtig Druck auf dem Kessel ist." Dafür sorgte zuletzt unter anderem auch der 3:0 Heimerfolg über Huddersfield Town in der Europa League.

      Apropos Druck: Diesen macht man sich bei Königsblau in Sachen Transfers derzeit überhaupt nicht. "Natürlich führen wir erste lose Gespräche mit dem ein oder anderen Verein", plaudert Jinx aus dem Nähkästchen. "Letztendlich muss es aber einfach passen und das hat es bislang noch nicht!"




    • Drei sind nicht genug
      Schalke möchte Defensivverbund verstärken

      Viele Gespräche sind geführt, Einschätzungen eingeholt und Meinungen gebildet. Während die betriebswirtschaftliche Bestandsaufnahme von Jinx abgeschlossen und mit einem "Gut" befunden wurde, "geht es nun darum, in enger Absprache mit Huub die notwendigen Korrekturen am Kader vorzunehmen".

      Wie diese dann aussehen sollen, "gilt es in den nächsten Tagen abzustimmen". Wobei es in der Branche ein offenes Geheimnis ist, dass Schalkes Jahrhunderttrainer Stevens bevorzugt aus einem stabilem Abwehrverbund heraus agieren lässt. Das hierfür lediglich drei Spieler mit Stammplatzpotenzial zur Verfügung stehen "sei nicht optimal", findet Jinx. Neben Rodriguez, Digne und Kamara soll es also noch Zuwachs für Schalkes Defensivverbund geben.




    • Neue gegen alte Liebe
      Schalke trifft auf den SC Freiburg

      Alte Liebe rostet nicht: Passender könnte man das Wiedersehen von Jinx mit 'seinem' Sport-Club aus Freiburg nicht auf den Punkt bringen. Der neue Macher von S04 wird morgen freilich "mit gemischten Gefühlen die Arena betreten, dass ist klar", gibt Jinx unumwunden zu. "Schließlich lassen sich sechs Saisons mit allen Höhen und Tiefen nicht so leicht aus den Kleidern schütteln". Ohnehin unterhält der 32-jährige noch viele Freundschaften in den Breisgau, "die aber während den 90. Minuten ruhen werden". Immerhin geht es bei allen gegenseitigen Sympathien um wichtige Punkte für Königsblau im Kampf um die europäischen Startplätze.

      Dabei wird Schalke auf einen verzichten müssen, der sich seit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen zu einem wahren Dauerbrenner und Publikumsliebling entwickelt hat: Emre Can (25). "Der Ausfall von Emre wiegt natürlich schwer", betont Teammanager Gerald Asamoah. "Er verkörpert alle Tugenden die uns wichtig sind: maximale Leistungs- und Einsatzbereitschaft, unermüdlicher Kampfgeist, Comebackfähigkeit und den Willen zum absoluten Erfolg."




    • Schalke besiegt Freiburg
      Weiterhin keine Transferaktivitäten

      Am Ende war es ein Wiedersehen mit Freuden. Sportlich, weil das kickende Personal mit 1:0 über den Sport-Club aus Freiburg die Oberhand behielt. Emotional, "weil es einfach schön war, viele alte Freunde wiederzusehen", freute sich S04-Macher Jinx nach Spielende in doppelter Hinsicht.

      Weniger Grund zur Freude gibt es derweil für all diejenigen, die sehnsüchtig auf die ersten Transferaktivitäten des FC Schalke 04 warten. "Noch ist nichts spruchreif", äußert sich Huub Stevens zur Frage nach Neuzugängen gewohnt kauzig. "Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir das tun."




    • Aus in der Europa League
      Löst Nico Schulz das Geschwindigkeitsdefizit?

      Tempo, Tempo, Tempo - Geschwindigkeit ist zu einer der wichtigsten Währungen des Weltfußballs geworden. Dem FC Schalke 04 fehlt sie derzeit auf den defensiven Außenbahnen, "was sich zuletzt gegen Leipzig und Bilbao wieder deutlich gezeigt hat", kritisiert Teammanager Gerald Asamoah.

      Rollt der Gegner in höchstem Tempo auf das Schalker Tor zu, hecheln deren Akteure oft nur hinterher. So auch bei der 1:2 Pleite in Bilbao, durch die Schalke bereits nach der Gruppenphase der Europa League die Segeln streichen muss. Besonders die linke Seite wurde von den Basken dabei immer wieder als Schwachstelle 'enttarnt'.

      Da wundert es nicht, dass S04 intensiv daran arbeitet, eine dauerhafte Lösung für die linke Bahn zu finden. Ein heißer Kandidat als Verstärkung ist dabei Lilles Nico Schulz. Der 26-Jährige ist schnell und offensivstark, versteht aber durchaus auch sein defensives Handwerk - mit Potenzial nach oben.



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    • "Ich glaube das ich helfen kann"
      Nico Schulz verstärkt Schalke 04

      Lucas Digne, Ricardo Rodriguez und Boubacar Kamara: Der Schalker Kader gibt drei Spieler her, die den Posten des Linksverteidigers übernehmen können. Nur: Besagtes Trio plant S04-Coach Huub Stevens jeweils auf anderen Positionen ein. Da sich die Verantwortlichen von Schalke 04 zudem auch noch nach mehr Dynamik auf der Außenbahn gesehnt haben und sie Digne und Kamara eher in der Innenverteidigung beheimatet wissen wollen, stößt bald ein Nationalspieler zu den Gelsenkirchnern, der sehr wohl eine außerordentliche Geschwindigkeit mitbringt: Nico Schulz (26).

      "Nico Schulz ist ein Flügelspieler, der in den vergangenen Jahren noch einmal einen deutlichen Leistungssprung gemacht hat", sagt S04-Sportvorstand Jinx. "Genau wie unsere Nationalmannschaft werden wir von seiner Physis, seinem Tempo und seiner extremen Dynamik sehr profitieren. Ein Spieler wie er, mit seinem Kampfgeist und seiner Erfolgsgier, tut jeder Mannschaft gut."

      Schulz nennt den S04 einen "Top-Klub, dessen Geschichte und Tradition mich schon immer fasziniert hat." Ich glaube, dass ich dem Team mit meiner Art zu spielen, helfen kann. Gemeinsam können wir Großes erreichen." Gleichzeitig wisse er "sehr genau, was ich dem OSC Lille
      , den Menschen im Klub, dem Trainerteam, den Fans und meinen Mannschaftskollegen zu verdanken habe. Ich habe auch deshalb lange über den Wechsel nachgedacht."

      Nachgedacht hat man auch bei S04 lange, bevor man den Forderungen seitens des französischen Erstligisten nachkam. Schließlich gibt es einen flexiblen Außenbahnspieler "modernster Prägung", wie Stevens vom königsblauen Premierenzugang schwärmt, nicht zum Nulltarif. Neben Amine Harit (22) und Oliver Torres (24) flossen noch 25.000.000 Euro zu 'Les Douges' (Anm. d. Red.: die Doggen)




    • Stühlerücken
      Calhanoglou zum HSV - Kommt Lirola?

      Während das kickende Personal über alle Kontinente hinweg verstreut die Füße hochlegt und fernab des grünes Rasens dem "Good-Life" frönt, geht es für die Kaderplaner von S04 jetzt erst so richtig in die Vollen. Es gilt "an den richtigen Stellschrauben zu drehen", wie Schalkes Teammanager Gerald Asamoah erklärt, "um am Ende der Sommerpause mit einem optimierten Kader neu anzugreifen."

      Neu angreifen will auch Hakan Calhanoglou (25). Der Deutsch-Türke hatte seit der Amtsübernahme von Huub Stevens einen schweren Stand auf Schalke. Zu verspielt, zu antrittsschwach und ohnehin schwankend in seinen Leistungen lautete das Fazit, dass sich in Schalkes Führungstroika zuletzt immer mehr manifestiert hatte. So sehr, dass man sich nun dazu entschloss dem Werben des Hamburger SV nachzugeben und einem Verkauf zuzustimmen. Die dadurch erzielten 45.000.000 Millionen Euro an Ablöse, "werden natürlich wieder in den Kader reinvestiert", betont S04-Sportvorstand Jinx vielsagend. Schenkt man den Gerüchten glauben, so steht ein Allrounder für 'rechts' weit oben auf der Agenda: Pol Lirola (21).



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