Los Rojiblancos!

    • Los Rojiblancos!

      22. November 2019
      Meistertrainer geht überraschend - Weezel kommt!
      Atletico Madrid und Liverpool tauschen die Manager kurz vor dem Saisonstart

      Kapitän Koke und Atletico Madrid haben mit Weezel einen neuen Manager

      Überraschend! Nach zwei Vize-Titeln konnte Manager @kalli7 Atletico Madrid in der abgelaufenen Spielzeit endlich wieder zum Titel führen. Doch überraschend kehrte der Deutsche dem spanischen Spitzenklub am Ende der Saisonpause den Rücken. Es zieht ihn zum FC Liverpool, von wo der Österreicher Weezel im Gegenzug zu den Rojiblancos wechselt. Der neue Coach hat auch schon Titel mit Juventus und Ajax geholt.

      Vier Meistertitel und zweimal "Vize" in sechs Saisonen lautet die stolze Bilanz von Manager @kalli7 bei Atletico Madrid, er führte die gute Arbeit von Vorgänger @Master M. konsequent weiter. Mit einer guten Mischung aus Talenten, Spielern im besten Alter und Routiniers hatte er immer einen starken Kader zur Verfügung - und konnte sich auch jetzt in der Saison 2019|1 zum Meister der Primera Division krönen. Doch die Idee eines Vereinswechsels spukte schon länger im Kopf des Erfolgsmanagers herum. Dass es dann ausgerechnet ein Tausch mit dem Österreicher Weezel wurde, darf keinen überraschen. Immerhin belegen die zwei Manager mit nun 15 Vereinswechseln (Weezel) und 14 Wechseln (kalli7) die Plätze zwei und drei in der offiziellen Statistik der "Wandervögel" knapp hinter Leader @Sonny. Beide Manager wollten eine neue Aufgabe und damit auch den Markt ankurbeln. "Wenn man einen Klub neu übernimmt, will man ihn immer umgestalten, nach den eigenen Ideen und Vorstellungen aufbauen", meint Weezel. "Daher finde ich die Idee eines Teamtausches toll, es belebt den Transfermarkt."

      War der Österreicher früher noch wechselwilliger, haben sich die Abstände seiner Vereinswechsel zuletzt vergrößert. Immerhin mehr als zwei Jahre führte er den FC Liverpool als Aufsteiger in den Europacup, erreichte dort in der abgelaufenen Saison das Viertelfinale, wo das knappe Aus gegen den AC Milan kam. In Italien mit Juventus Turin und in den Niederlanden mit Ajax Amsterdam konnte sich der 32-Jährige bereits zum Meister krönen, nun soll dieser Coup auch in Spanien gelingen. Kurios: Nur die LaLiga hat Weezel in seiner Vereinssammlung noch gefehlt, er betritt somit neuen Boden. "Und darauf freue ich mich am meisten. Die LaLiga ist für mich die spannendste aller BOM-Ligen, es gibt so viele Klubs, die um den Titel sowie die Europacup-Plätze spielen können. Sich hier zu beweisen wird spannend."

      Manager von Atletico Madrid
    • 22. November 2019
      "Wir wollen wieder Meister werden!"
      Der neue Atletico-Manager Weezel über Premieren, Favoriten und den geplanten Kaderumbau

      Die Atletico-Fans sollen auch unter der Leitung von Weezel feiern dürfen

      Neue Besen kehren gut - hoffentlich auch bei Atletico Madrid. Der Österreicher Weezel hat bekanntlich übernommen, er stellt sich im Interview den Fragen unseres Reporters Tobias Blödredi.

      Blödredi: Weezel, willkommen in Spanien - warum hat es erst nach über zehn Jahren als Manager mit dem Engagement in der LaLiga geklappt?

      Weezel: Es hat tatsächlich lange gedauert, die anderen Ligen hatte ich ja schon länger durch. Bisher hatte sich einfach nicht das richtige Angebot ergeben, die Liga verfolge ich schon länger aufmerksam. Immerhin zäht sie zu den besten der Welt. Hier einen der Titelanwärter managen zu dürfen, ist eine riesengroße Ehre.

      Blödredi: Wie würdest du die aktuelle Lage in der Liga einschätzen, wer sind die Favoriten?

      Weezel: Ganz vorne dürfte sich im Vergleich zur Vorsaison wenig ändern, die Top vier werden die Top vier bleiben. Als ganz heißes Eisen und großen Konkurrenten im Titelkampf sehe ich Valencia unter @menges. Mit einem Kylian Mbappe im Sturm hat er seine Truppe vorne nochmal massiv verstärkt, der könnte sie zu einigen Siegen bomben. Dahinter gibt es in Spanien mit Klubs wie Osasuna, Granada, Bilbao, Villarreal und Betis Sevilla etliche Anwärter um die Plätze fünf bis zehn. Nicht vergessen darf man Aufsteiger FC Sevilla mit Spielern wie Morata, Vazquez, Navas oder Regiolon. Hier fehlt nur noch ein passender Manager.

      Blödredi: Also lautet das Saisonziel erneut Meistertitel?

      Weezel:Natürlich geht man nach einer Meisterschaft nicht her und sagt, dass man sich kommende Saison für die Champions League qualifizieren will, der Anspruch von Atletico Madrid bleibt hoch. Wir wollen Meister werden und den Coup wiederholen. Natürlich wird auch der Kader umgebaut in den kommenden Tagen und Wochen.

      Blödredi: In welche Richtung soll es da gehen

      Weezel:Der Kader hat eine gute Mischung aus Talenten, Spielern im besten Altern und Routiniers. Trotzdem ist er aber zu aufgeblasen, 1,7 Millionen Gehalt pro Spiel sind trotz des großen Stadions zu viel. Daher werden wir die Mannschaft erstmal ausdünnen und dadurch in der Spitze verbessern. Die ersten Geldangebote für Spieler, die wir abgeben wollen, sind schon eingegangen.

      Blödredi: In Liverpool und bei den meisten Stationen hast du das 4-5-1 mit einer Spitze forciert, bisher ließ Kalli hier ein 4-4-2 spielen - wie wird Atletico künftig auftreten?

      Weezel:Das werden die Testspiele zeigen, eine Doppelspitze aus Agüero und Diego Costa würde ich nicht ausschließen. Auch wenn ein Agüero der perfekte Mann für eine Solospitze wäre - beides ist möglich, vielleicht bleiben wir auch variabel und stellen je nach Gegner auf.



      Manager von Atletico Madrid
    • 23. November 2019
      Diät für den Atletico-Kader beginnt!
      Sechs Abgänge stehen fest, viele weitere sollen folgen

      Sturm-Routinier Roberto Soldado wechselt von Atletico zu Titel-Rivale Valencia

      70 Spiele tummeln sich in den beiden Kadern von Atletico Madrid, für Neu-Manager Weezel ist das eindeutig zu viel. "Wir müssen nicht jeden Spieler bei uns behalten, bis mit Mitte 20 klar ist, dass aus ihm nichts wird. Außerdem kostet jeder Spieler Gehalt, wir werden dem Kader eine Diät verordnen und abspecken." Auch, um die Gehaltskosten von etwa 1,9 Millionen Euro massiv zu senken - erste Abgänge sind schon fix.

      Für die neue Saison gab's im Verband eine Regelung, im Profikader dürfen nur mehr 40 Spieler sein, in der Reserve 25. Macht insgesamt 65 Spieler - diese Zahl hat Atletico Madrid nach den jüngsten Entwicklungen bereits erreicht. 70 Kicker waren im Kader - Alberto Rodenas und Hector Hernandez wurden noch von Kalli im Schnellverkauf veräußert, nun kamen Salomon Obama, Ferni und Alexander Rodriguez dazu. Für die Spieler gibt es nur eine kaum erwähnenswerte Summe, etwas mehr wird der Wechsel eines Altmeisters einbringen. Der 34-Jährige Roberto Soldado wechselt für 7,5 Millionen Euro ausgerechnen zum großen Titelrivalen aus Valencia. Weezel: "Er wird wohl kaum den Unterschied ausmachen, ist aber sicher eine gute Alternative für Valencia. Bei uns hätte er sich die Rolle als Backup mit Alvaro Negredo geteilt, sie sind auf einem ähnlichem Level."

      Damit ist der erste Schritt gemacht, um die Gehaltskosten zu senken - aber der Österreicher will den Kader weiter entschlanken. Derzeit kosten die Profis pro Spiel 1,74 Millionen Euro, die Reserve rund 150.000 Euro. "Ich denke, dass wir um die zehn Spieler noch abgeben werden. Mit den Einnahmen können wir uns dann in der Spitze verstärken und unsere erste Mannschaft verbessern." Für Spieler wie Eric Botteghin, Roberto, Diego Marino und Duplexe Tchamba gibt es bereits Interessenten - sie sollten in den nächsten Tagen wechseln. . .

      Manager von Atletico Madrid

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    • 26. November 2019
      Verjüngungskur oder Titelträume
      Elf Spieler im Kader sind 30 oder älter, Atletico muss bald handeln

      Außenverteidiger Juanfran zählt mit 34 Jahren zu den Routiniers bei Atletico Madrid

      Mit dem massiven Jugendwahn konnte der neue Atletico-Manager Weezel nie allzu viel anfangen, immer wieder hatte er eine gesunde Mischung aus und und alt in seinen Kadern. Beim neuen Klub muss er nun aber wohl handeln, immerhin sind elf Spieler im Kader bereits 30 Jahre oder älter. Die Frage, die sich der Klub stellen muss lautet: Wagen wir den Umbruch oder spielen wir weiter mit einer älteren Mannschaft um den Titel?

      Auch bei Liverpool hatte Weezel mit Spielern wie Mignolet, Dembele oder Higuain erfahrene Stützen, die dabei halfen, die Ziele zu erreichen. Nun bei Atletico ist der Österreicher mit seinen 32 Jahren aber in bester Gesellschaft. Iker Casillas (38), Yann Sommer (30), Filipe Luis (34), Juanfran (34), Javi Martinez (31), Raul Garcia (33), Mario Suarez (32), Sergio Agüero (31), Diego Costa (31), Alvaro Negredo (34) und Jose Jurado (33) befinden sich etwa in seinem Alter, gehören zum älteren Eisen im Fußball. Wobei Jurado als nächster Abgang bereits feststehen soll. Daher steht das Management vor einer schweren Entscheidung. Wenn man den Umbruch wagt und den Kader verjüngt, wird es schwer, den Titel zu verteidigen. Wenn man allerdings so weitermacht, könnte die Qualität des Kaders in einigen Jahren rapide abnehmen. "Aber wir könnten das durch unseren starken Nachwuchs auffangen, haben viele Talente. Ich werde es wohl machen wie immer und versuchen, eine gute Mischung aus jung, stark und erfahren zusammenstellen", meint Weezel.

      Der Kader wurde mittlerweile auf eine erlaubte Größe gebracht. Zwar scheint mit 66 Spielern offiziell noch einer zu viel auf, aber einige wurden bereits im Schnellverkauf angeboten. Die Kaderdiät soll aber weitergehen, im Laufe der Saison will Weezel seine beiden Mannschaften auf 55 Spieler beschränken: "Damit sparen wir Gehalt und es bleibt übersichtlicher. Wir werden gut aussortieren, denn aus dem Nachwuchs drängen schon die nächsten Toptalente nach, für die braucht es Platz." Derzeit bezahlt Atletico 1,5 Millionen Euro Gehalt, das soll noch auf maximal 1,3 Millionen verringert werden.

      Manager von Atletico Madrid
    • 27. November 2019
      Atleticos Kadercheck: Das Tor!
      Der unterschätzte Schweizer und die spanische Legende

      Iker Casillas hat in seiner Karriere alles gewonnen - er will es noch einmal wissen!

      Die Tormannposition gehört für den neuen Atletico-Manager Weezel zu den wichtigsten überhaupt, vor allem kurzfristig sind die Rojiblancos hier gut aufgestellt. Mit dem Schweizer Yann Sommer hat man einen der am meisten unterschätzten Keeper der Welt im Tor, dahinter mit Iker Casillas eine Legende, die nach dem Herzinfarkt noch einmal auftrumpfen will.

      Kurios: Wenn Yann Sommer als Nummer eins von Atletico Madrid in die neue Saison geht, wird er beim Auftakt gegen Athletic Bilbao erst sein 113. (!) Pflichtspiel in den BOM-Ligen absolvieren. Denn erst im Februar 2017, mit 28 Jahren, schaffte der Schweizer den Sprung vom FC Basel zu Juventus Turin - immerhin für 75 Millionen Euro. Auf seiner Vita stehen bisher nur Spitzenklubs: Juventus Turin, Chievo Verona (zu dieser Zeit ein Topteam), Arsenal und eben Atletico Madrid. Erst im Jänner 2019 vollzog er den Wechsel zu den Rojiblancos, kam mit insgesamt 25 Millionen Euro als Zugabe für Bernd Leno. Manager Weezel ist mit seiner Nummer eins auf jeden Fall zufrieden: "Ein Tormann mit richtig guten Reflexen, der auch mitspielen kann", so sein Urteil. Auch der Spitzname "Bonsai-Tormann" - er wurde wegen seiner geringen Körpergröße von 1,83 Meter mit den kleinen Bäumen verglichen - lässt Sommer kalt, der 30-Jährige strotzt vor Selbstvertrauen: "Ich habe oft Karriere gehört, dass meine Körpergröße ein Problem sei. Bisher war sie aber noch kein Hindernis."

      Wie man trotz geringer Körpergröße zum Weltkeeper werden kann, lernt Sommer am besten von seinem Backup, der spanischen Legende Iker Casillas. Der ebenfalls 1,82 Meter große Spanier wurde Weltmeister, hütete 167 Mal das spanische Tor und ist eine lebende Legende. Zudem ist "San Iker" ein richtiger Kämpfer! Nach seinem Herzinfarkt im Mai hat der Spanier das Training schon wieder aufgenommen und ist bereit für sein Comeback. "Ich möchte auf jeden Fall einige Spiele machen und da sein, wenn ich gebraucht werde", lässt der 38-Jährige wissen. Auch Weezel ist von seinem zweiten Tormann überzeugt: "Ihn kann man immer bringen, er wird bis zu seinem Karriereende bei uns bleiben - das kann ich garantieren."

      Manager von Atletico Madrid

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    • 28. November 2019
      Einkauf oder All-In bei den Auktionen?
      Der neue Atletico-Manager Weezel ist nicht für seine sparsamkeit bekannt

      Die Geldkoffer von Atletico Madrid sind derzeit ziemlich gut gefüllt.

      Ein leeres Konto und Stress mit der BOM-Finanzpolizei? Für Manager Weezel ist das eigentlich der Alltag, der Österreicher investiert vorhandenes (und auch zukünftige Einnahmen!) gerne in neue Spieler. Von Ex-Coach Kalli hat er ein gut gefülltes Konto hinterlassen bekommen, das durch Verkäufe ausgeweitet wurde. Nun steht Atletico vor der Frage: Alles in einen Spieler investieren oder gambeln beim Advendkalender.

      Der Advendkalender zählt bei BOM in der Vor-Weihnachtszeit immer zu den ganz großen Highlights. Jeden Tag gibt es einen neuen Spieler zur Auktion - aber nur wer ein Rätsel löst, kann sich sicher sein, für wen er überhaupt bietet. "Auch wenn ich nicht immer hinter alles komme, ist das eine geniale Aktion", meint auch Atletico-Coach Weezel. Der prinzipiell sein Geld immer gerne schnell investiert, selten bei Auktionen mitmachen kann. Diesmal allerdings könnte der 32-Jährige mit dem ordentlichen Kontostand gut mitmischen. Im Vorjahr gab's im Advendkalener immerhin Spieler wie Santiago Caceres, Gerson, Leander Dendoncker, Dusan Tadic oder Okay Yokuslu. "Vor allem junge, talentierte Spieler sind immer wieder dabei - das macht es spannend. Denn wir wollen uns doch etwas verjüngen."

      Die Alternative zum Mitbieten im Kalender ist natürlich ein Spielerkauf - erste Gespräche wurden in den vergangenen Tagen bereits geführt. Weezel brennt es natürlich bereits unter den Fingernägeln, die Kohle in Verstärkungen zu investieren - bisher kam es noch zu keiner Einigung. Weezel: "Die aufgerufenen Ablösen waren teilweise viel zu hoch. Wir wollen investieren, aber Mondpreise schließe ich kategorisch aus." Die gewünschte Spielerkategorie: Jung und talentiert mit Einsätzen in Topligen - solche Spieler kosten aber nunmal einiges an Geld. . .

      Manager von Atletico Madrid

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    • 29. November 2019
      Atleticos Kadercheck: Die Abwehr!
      Routine ist Trumpf, acht Verteidiger um vier Plätze

      Alt, aber immer noch richtig stark: Die zwei Kumpels Juanfran (li.) und Luis Filipe.

      Vor allem in der Abwehr ist Atletico Madrid derzeit sehr breit aufgestellt! Mit den Vereinslegenden Juanfran (34) und Filipe Luis (34) sowie Javi Martinez (31) hat man gleich drei Anführer - weitere Kandidaten für einen Stammplatz sind Florenzi und Castro. Während Duarte und vor allem Youngster Montero auf ihre Chance warten, sieht Manager Weezel für Mangala wenig Chancen. Er soll noch vor Saisonstart verkauft werden.

      Auch wenn es immer wieder gute Verhandlungen um Abwehrchef Javi Martinez gibt - wie es aussieht wird der Baske die Abwehr von Atletico Madrid in die neue Saison führen. Manager Weezel: "Bilbao und Bayern haben intensiv an ihm gebaggert, aber wir wissen um seinen Wert und werden ihn nicht zu günstig abgeben. Ein Javi Martinez könnte in fast jeder Defensivreihe der Welt spielen." Zudem sieht es wohl so aus, als hätten Alessandro Florenzi und Jonny Castro ihren Stammplatz beim Auftakt sicher. Um die letzte verbleibende Lücke in der Viererkette kämpfen zwei Atletico-Legenden: Filipe Luis und Juanfran. Beide 34 Jahre alt, beide erfahren und mit guter Stärke ausgestattet. "Wenn nichts unvorhergesehenes passiert, werden sie ihre Karriere auch bei uns beenden", kündigt Weezel an.

      Zwei junge Verteidiger warten dahinter auf ihre Chance. Während Ruben Duarte die Saison wohl auf der Tribüne beginnen wird, läuft die heißeste Abwehr-Aktie Atleticos vorerst in der Reserve auf: Francisco Montero, der Mann mit der Brille! Im März 2017 erlitt der Innenverteidiger bei einem Schlag ins Gesicht eine Netzhautablösung. Die Ärzte rieten ihm zum Schutz zur Brille. Da werden Erinnerungen an Ex-Holland-Star Edgar Davids wach, der die Brille früher nach einer Augenoperation ebenfalls als Markenzeichen hatte. Aktuell keine Rolle in den Überlegungen des Managers spielt derzeit der Franzose Elaquim Mangala - er wird derzeit für Geld angeboten, kann sicher vielen Vereinen helfen.

      Manager von Atletico Madrid
    • Neu

      3. Dezember 2019
      Ein Antritt wie eine Rakete
      Der Ivorer Jeremie Boga ist der erste Atletico-Neuzugang unter Weezel

      Der Ivorer Jeremie Boga ist eine heiße Zukunftsaktie für Atletico Madrid.

      Nach etlichen Abgängen steht der erste Neuzugang der Ära Weezel fest: Jeremie Boga kommt von Girondins Bordeaux, soll bei Atletico endlich zur Ruhe finden. Denn es wird nach der Wechselsperre am 15. Dezember sein vierter Verein in kürzester Zeit nach Almelo, Gladbach und Bordeaux. Der enorm dribbelstarke Flügel kommt für Verteidiger Elaquim Mangala.

      Der 22-jährige Jeremie Boga kommt aus dem Nachwuchs des FC Chelsea - und bekam dort wie viele andere Talente keine Chance auf Profifußball. Daher wechselte der Flügelspieler von der Elfenbeinküste im März 2018 nach Almelo - ehe es in diesem Sommer turbulent wurde. Erst schnappte ihn sich im Oktober Gladbach, im November schlug Bordeaux zu - und jetzt eben Atletico Madrid, wo Boga dann heimisch werden soll. Manager Weezel: "Diesmal darf er bleiben, zumindest wird es keinen fixen Wechsel geben. Eine Leihe für die Spielpraxis kann ich nicht ausschließen. Ich denke, dass wir uns mit Jeremie eine ganz heiße Aktie für die Zukunft gesichert haben - er hat extrem gute Anlagen." Billig war der Transfer nicht - zu Verteidiger Elaquim Mangala (der wohl kaum Chance auf Spielzeit gehabt hätte) kam eine niedrige zweistellige Millionensumme.

      Auf jeden Fall können sich die Atletico-Fans auf einen dribbelstarken Flügel freuen, der einen Raketen-Antritt hat: Besonders gefürchtet ist Boga für seine Tempowechsel aus dem Stillstand, binnen weniger Sekunden nimmt er ein hohes Tempo auf, erinnert mit seiner Dynamik sogar an den Belgier Eden Hazard von Inter Mailand. "Natürlich ist er ein ungeschliffener Diamant, aber langfristig sehe ich ihn sicher als Alternative für einen Fixplatz in unserem Aufgebot", lobt Weezel. Schon in der Akademie von Chelsea zählte Jeremie stets zu den talentiertesten Spielern, mischte gemeinsam mit Tammy Abraham (heute Juventus Turin) die Jugendligen auf - nun soll er über Atletico im Profi-Geschäft Fuß fassen.

      Manager von Atletico Madrid
    • Neu

      5. Dezember 2019
      Atleticos Kadercheck: Das Mittelfeld!
      Drei Routiniers, aber auch junges Blut - eine fast perfekte Mischung

      Koke ist das Aushängeschild und der universell einsetzbare Antreiber im Atletico-Mittelfeld.

      Mit einem Durchschnittsalter von 27,4 Jahren ist das Altetico-Mittelfeld im Vergleich zu den anderen Mannschaftsteilen fast jung besetzt. Jota (23), Neuzugang Boga (22) und auch Saul (25) treiben den Schnitt etwas nach unten. Ihren Platz sicher haben Kapitän Koke, Saul, Jota und Perisic - laufen die Rojiblancos im Fünfer-Mittelfeld auf, rückt Raul Garcia nach. Manager Weezel sieht sich derzeit auch nach einer Verstärkung um.

      Der klare Chef im Atletico-Mittelfeld heißt Koke! Der 27-Jährige, der im Februar diesen Jahres nach eine Odyssee zu seinem Jugendverein zurückgekehrt ist, bleibt auch unter Neo-Manager Weezel der Taktgeber und Antreiber. Das hat auch zuletzt in der Meistermannschaft gut funktioniert. Ein Vorteil des 44-fachen spanischen Nationalspielers: Er kann im Mittelfeld auf jeder Position eingesetzt werden. Seit vielen Jahren fester Bestandteil der Startelf von Atletico ist Saul Niguez - außer einer Leihe an Nürnberg im Jahr 2013, hat er sämtliche 427 Ligaspiele im BOM-Verband für die Rojiblancos absolviert. Auch der junge Diogo Jota und Kämpfer Ivan Perisic sind heiße Kandidaten für die Stammformation.

      Dahinter lauern mit Raul Garcia (33) und Mario Garcia (32) zwei Routiniers mit viel Qualität. "Bei ihnen wissen wir, was wir bekommen - sie bringen seit vielen Jahren konstant gute Leistungen und ich bin froh, Spieler mit ihren Qualitäten im Kader zu haben", sagt Weezel. Der aber keinen Hehl daraus macht, sich am Transfermarkt umzusehen. "Es ist wichtig, dass wir am Ball bleiben. Unser Kader ist alt, wir müssen uns junge Spieler für die Zukunft holen. Klar kommen die auch aus der Akademie nach, aber wir sehen uns natürlich um." Mit dem starken Dribbler Jeremie Boga wurde ja bereits eine brandheiße Aktie verpflichtet, der 22-Jährige könnte aber noch zu einem kleineren Klub verliehen werden.

      Manager von Atletico Madrid

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