Glory Glory Leeds United

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    SAISONSTART BOM 2020|2: 14.07.2020
    Hier findet ihr alle Neuerungen zur Saison 2020|2: BOM 2020|2

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    • Glory Glory Leeds United





      Eine Legende ist zurück




      10 Jahre Championship sind genug. Da waren sich alle Seiten bei Leeds United einig. So ließ man in der vergangenen Saison keinerlei Zweifel, dass man es in dieser Saison mit der Rückkehr in die Premier League ernst meint und stieg letztendlich sehr souverän in die 1. Liga auf. So spielt Leeds erstmals nach der Saison 2003/04 wieder in der englischen Eliteklasse.

      Mitten im Freudentaumel müssen die Fans jedoch eine bittere Pille schlugen: Der Vater des Erfolg und Liebling der Fans Marcelo Bielsa wird den Whites den Rücken kehren und sich neuen Herausforderungen widmen. So gilt der 64-jährige als Top-Kandidat für den vakanten Posten bei Inter Mailand (A.d.R. fischerle91 ist ein Sack!). Eine andere Alternative soll sein, dass der Argentinier als Berater von escher_jung bei CA Osasuna anheuert, der nach dem 9. Platz in der spanischen Liga dringend Hilfe benötigt.

      So oder so wird in Leeds mit dem Aufsteig eine neue Ära eingeläutet. Wer der neue Trainer werden soll, steht allerdings noch in den Sternen.

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    • Sonny wird neuer Leeds-Manager




      Keine zwei Wochen dauerte es, bis Aufsteiger Leeds United einen Nachfolger für den Erfolgscoach Marcelo Bielsa präsentieren kann. Und es ist eine wahre Überraschung, denn mit Sonny kommt ein Manager, der reichlich Erfahrung und ebenso viel Kokolores zu den Whites bringt.

      Bei Leeds unterschreibt Sonny einen Vertrag bis Saisonende, der sich bei Nichtabstieg automatisch um eine weitere Saison verlängert. "Als der Aufstieg von Leeds klar war, musste ich nicht lange überlegen" so der neue Manager, der von Borussia Mönchengladbach kommt. "Gladbach hat vor meiner Übernahme die Saison auf Platz 15 und nur knapp vor dem Relagationsplatz abgeschlossen und befindet sich nun im gesicherten Mittelfeld. Das möchte ich mit Leeds ebenfalls schaffen, wenngleich die Aufgabe deutlich herausfordernder wird."

      Zur Freude der Fans wird Sonny auch gleich noch zwei Vereinslegenden zurückbringen: Als Assistenten wurden die Australier Mark Viduka und Harry Kewell unter Vertrag genommen.





    • "Erschma die Basics machen"




      Die ersten Tage in Leeds standen voll im Zeichen des Kennenlernens und der Bestandsaufgabe. Mit 23 Spielern wird Leeds United in die neue Saison starten. Das Durchschnittsalter von rund 24,8 Jahren ist dabei recht jung, mit Pablo Hernandez und Gaetano Berardi sind nur 2 Spieler über 30.

      Das erste Fazit von Sonny sieht positiv aus. Es herrscht viel Potenzial im Team, doch im aktuellen Zustand wird die Mannschaft in der Premier League nicht bestehen. Somit gilt es für den neuen Manager "erschma die Basics zu machen" und erfahrene Spieler für den Klassenerhalt zu holen. Hier kommt ihm sein großes Netzwerk zugute: "Ohne Frage, Klinkenputzen wird diese Saison eine meiner Hauptaufgaben".

      Es ist davon auszugehen, dass sich der Altersschnitt an der Elland Road in den nächsten Wochen zunächst nach oben schnellen wird. Eine Reservemannschaft wird es ebenfalls vorerst nicht geben, da die finanziellen Mittel voll für die 1. Mannschaft investiert werden soll. Ganz im Sinne der Basics.





    • Transfers in der Pipeline




      Endlich lohnt sich die Telefonie- und Internetflatrate auf der Geschäftsstelle von Leeds United. Während die Spieler im Urlaub weilen, wird von den Verantwortlichen intensiv am Kader der neuen Saison gearbeitet. Obwohl für die Aufsteiger noch eine Transfersperre gilt, sollen die Whites bereits mehrere Transfers unterschriftsreif vereinbart worden sein.

      Insgesamt handelt es sich um 4 Neuzugänge, allersamt um die 30 und mit reichlich Profierfahrung. "Alle Spiele sollten auf Anhieb eine Verstärkung sein" so Sonny. Somit ist das vorhandene Transfersbudget größtenteils verplant. Etwaige Abgänge könnten die finanzielle Situation des Vereins aber schnell wieder verändern. Erste Anfragen gab für bereits.

      Sorgen, dass getroffene Absprachen bis zum Ablauf der Transfersperre kommende Woche nicht gehalten werden, hat Sonny indes nicht. "Es handelt sich bei allen um langjährige Manager, mit denen ich schon etliche Transfers vereinbart habe. Wir vertrauen uns blind" so Sonny über seine Kollegen. Die Fans haben nun noch 7 Tage Zeit, um über die Namen der Neuzugänge zu spekulieren.





    • Adidas statt Kappa




      Ein großer Wunsch von Sonny wird sich nicht erfüllen: Gerne hätte er Ausrüster Nike und Sponsor Strongbow für die Whites zurückgewonnen. Diese Kombination kennt man aus der erfolgreichsten Zeit von Leeds Anfang der 2000er, wo man auch das Champions-League Halbfinale erreichte. "Ich verbinde diese Zeit mit Leuten wie Ferdinand, Smith, Woodgate oder Kewell und Viduka" erinnert sich Sonny und ergänzt: "Eine meiner ersten Trikots war ein Leeds Heimtrikot aus der Saison 02/03". Statt dem Swoosh wird man aber nun die "3 stripes for life" auf dem Trikot finden. Die Fans aus Osteuropa wird es freuen, kann man das Leeds Trikot doch perfekt mit einem Adidas-Trainingsanzug und Adiletten verbinden.

      Für das deutsche Unternehmen ist der Deal mit dem LUFC ein lukratives, da dieser auch zu Zweitligazeiten eine der höchsten Trikotverkaufszahlen in England vorzuweisen hat. Für Adidas wird Kappa nach 5 Jahren den Platz als offizieller Ausrüster räumen müssen. "Kappa gefällt mir nur in grün-orange und mit kik als Trikotsponsor" outet sich Sonny nicht als Fan des italienischen Ausrüsters.

      Hinter dem Trikotsponsor steht derweil noch ein Fragezeichen. Wettanbieter 32red, der unter anderem auch auf der Brust von Aston Villa und FC Middlesbrough wirbt, hat zwar noch einen Vertrag für ein weiteres Jahr. Aufgrund des Aufstieg könnte sich Leeds aber auch nach einem neuen Sponsor umsehen. So bleibt doch noch eine kleine Resthoffnung auf ein Comeback von Strongbow.





    • Die Mitaufsteiger




      Wenngleich der Aufstieg von Leeds United derzeit einiges überstrahlt, wollen wir heute einen Blick auf die Mitaufsteiger werfen. Mit West Bromwich Albion und dem FC Watford kehren zwei altbekannte Vereine in die englische Eliteliga zurück.

      "West Brom" feiert nach zwei Jahren in der 2. Liga die Rückkehr in die Premier League. Über den letzten Abstieg möchte man bei den Baggies am liebsten den Mantel des Schweigens umhüllen. Damals stieg man mit nur 18 Punkten sang- und klanglos ab. Insgesamt musste die Fahrstuhlmannschaft bereits 4 Mal den Abstieg hinnehmen. Im Vergleich zu Leeds weist der Verein ein deutlich erfahreneres Team auf. Mit Darren Fletcher beendet allerdings einer der Köpfe des Aufstiegsteams seine Karriere.

      Erfahrung ist ebenfalls großes Thema bei zweiten Aufsteiger, dem FC Watford. Allerdings besitzt man bei Hornets mit Forster, Pereyra, Deeney oder Schlupp deutlich mehr Erstligaerfahrung als bei den Baggies. Als großer Nachteil könnte sich jedoch, in Anbetracht des wahrscheinlich kostspieligen Kaders, das Stadion erweisen, denn mit rund 22.000 Plätzen ist das Stadion an der Vicarage Road das mit Abstand kleinste Stadion der gesamten Liga.





    • Voller Briefkasten




      "Es werden noch heiße Tage bis Mittwoch" kommentiert Sonny kurz und knapp. Damit meint er allerdings nicht das Wetter, denn in Leeds soll es ab Dienstag wieder regnen, sondern die Verhandlungen rund um die Spieler der Whites.

      Während man auf Seiten der Zugänge nur noch auf die Unterzeichnung der Verträge wartet und aktiv derzeit keine weiteren Gespräche führt, herrscht auf Seiten der Abgänge noch viel Bewegung. Erste Spieler werden den Verein am Mittwoch verlassen. So fällt die Wahl vorranging auf junge Spieler. Diese würde man zwar gerne im Verein halten, allerdings ordnet man in der ersten Zeit alles dem Ziel Klassenerhalt unter. Deshalb stellt der Verkauf von jungen Spielern derzeit das kleinste Übel dar.

      Der mit Abstand gefragteste Spieler ist dabei Torhüter Illan Meslier. Der französische U-21 Nationalspieler gilt als hochveranlagt und die Tatsache, dass die Verantwortlichen von Leeds keinen Ersatz verlangen, macht den Torhüter umso interessanten. Für Leeds könnte ein Verkauf großen einen finanziellen Schub bedeuten. "Aktuell gibt es so 4-5 ernsthafte Interessenten" hält sich Sonny mit Details bedeckt.





    • Das unnötig komplizierte Interview mit:
      Lukas (Teil 1)




      Celebrate Diversity! Wir baten unsere Praktikantin Olga die Fragen unseres Reporters Hari Kumar auf Deutsch zu übersetzen. Das Ergebnis sind "interessante" Fragen* an unseren Interviewpartner Lukas von Girondins Bordeaux:

      Was sind deine Hobbys für Bordeaux? (Originalfrage: Was macht für dich der Reiz an Bordeaux aus?)

      Also meine Hobbys sind Leseeeen und Freunde treffeeen und meine Stärken sind, dass ich einfach viel zu engagiert und fleißig bin.
      Und im Ernst: der 6. Platz diese Saison war nach dem schlechten Ergebnis der letzten Saison und dem ziemlich schwachen Kader bei Amtsantritt ein toller Erfolg. Wenn in der nächsten Saison Platz 5 oder gar 4 drin wäre, hat Bordeaux aber wohl auch schon den Leistungszenit erreicht. Man arbeitet natürlich trotzdem daran.


      Warum sind Sie so frustriert über Ihre Pläne, französische Spieler einzustellen? (Originalfrage: Warum bist du vom Plan, nur französische Spieler zu verpflichten, abgewichen?)

      Weil Franzosen sehr anstrengende Menschen sind und ich deren scheiß Sprache weder lesen noch schreiben kann. Da ist der Frustrationsfaktor enorm hoch! Von der Idee der Zusammenstellung des Kaders bin ich abgewichen, weil die Weiterentwicklung ansonsten stark stagniert hätte. Französische Talente sind sehr begehrt und fertige Spieler in vielen Fällen unbezahlbar. Also mussten Optionen her.

      Was ist der Zweck Ihres Clubs? (Originalfrage: Was sind deine Ziele mit dem Verein?)

      Das wissen die wenigstens, aber eigentlich geht es bei der Girondins Bordeaux nur darum, den versoffenen Bewohnern der Weinregion ein sauberes Image zu geben.

      *Die Fragen wurde vorher mehrfach durch den Google Übersetzer in verschiedenste Sprachen übersetzt.

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    • Das unnötig komplizierte Interview mit:
      Lukas (Teil 2)




      Im zweiten Teil des unnötig komplizierten Interviews geht es um leidenschaftliche Raucher (ob diese das Metholverbot wohl stören wird?) und feinste Empfehlung aus Bordeaux, die mal nichts mit Wein zu tun haben. Wir bedanken und an dieser Stelle nochmals bei Lukas, der Geduld und Zeit aufbrachte, diese nicht alltäglichen Fragen zu beantworten:

      Befürchten Sie, dass Raucherteams wie Angers und Monaco Ihnen folgen werden? (Originalfrage: Hast du Angst, dass dich ambitionierte Teams wie Angers und Monaco demnächst überholen werden? )

      Smoking kills, Gonza! Für eine gesunde Entwicklung der Teams rate ich dringend davon ab. Wenn ich das Wort "folgen" richtig interpretiere, muss ich aber bei Monaco widersprechen. Als ich bei Bordeaux gestartet bin, war Monaco das um Längen bessere Team und auch jetzt sind sie mindestens auf Augenhöhe. Von der langfristigen Entwicklung ganz zu schweigen. Zu nem Bier und ner Kippe mit Gonza würd ich aber defintiv nicht nein sagen.

      Welche Vereine können Sie zum Wechsel empfehlen? (Originalfrage: Zu welchen Vereinen könntest du dir einen Wechsel vorstellen?)

      Das jetzt frei werdende Real Madrid ist natürlich sehr reizvoll. An den Posten kann man schon mal einen Gedanken verschwenden. Ansonsten würde ich mir zum Beispiel bei Teams wie Barcelona einen Wechsel wünschen. Sei es personell oder was Allofs Aktivität betrifft. Barca, wie auch Real, sind hier auf BOM einfach traurig schwach repräsentiert.

      Was wird sein nächster Champion sein? (Originalfrage: Wer wird in der nächsten Saison Meister?)

      Ash Ketchum wird eines Tages der Allerbeste sein! Oder ist er sogar mittlerweile Pokémon Meister? Ich bin nach dem ersten Film ausgestiegen. Für Bordeaux ist ein Titel in naher Zukunft denke ich utopisch. In Pokalen kann man zwar immer mal Glück haben, aber die Meisterschaft in Frankreich sollen andere unter sich ausmachen.





    • Geballte Erfahrung




      Über 400 Ligaspiele haben die vier Neuzugänge der Whites im Durchschnitt auf dem Buckel, welche am ersten Transfertag als Erstligist vorgestellt wurden. Namentlich handelt es sich um James Tomkins (kommt von Norwich City), Ben Gibson (FC Liverpool), Nemanja Gudelj (Aston Villa) und Eric-Maxim Choupo Moting (FC Metz).

      "Das junge Team kann von der Erfahrung nur profitieren" verweist Sonny auf den jungen Schnitt der Mannschaft. Besondere Freude gibt es dabei über das Wiedersehen mit Verteidiger Tomkins. Dieser spielte vergangene Saison noch unter Sonny bei Borussia Mönchengladbach. Über den Umweg Norwich kommt es nun zur Wiedervereinigung.

      Insgesamt investiert der Verein fast 30 Millionen in die Spieler. Somit ist das Transferbudget des Klubs nahezu aufgebraucht und in Zukunft auf Verkäufe angewiesen. Hier laufen bereits erste Gespräche. Schmerzhafte Abgänge nicht ausgeschlossen.





    • Vorbereitung mit Pamela Reif




      Ob man es glaubt oder nicht: Corona ist immer noch präsent. Daher überlegt man sich in Leeds alternative Methoden der Vorbereitung. Lange Reisen in ferne Ziele, wie es Sonny meist bevorzugt, wird es in dieser Saison nicht geben. Stattdessen greift man bei den Whites auf die Online-Fitnesskurse von Pamela Reif, mit fast 4 Millionen Abonnenten eine der größten Fitnessyoutuberinnen weltweit, zurück.

      "Mit Pam fit für die Prem" so das Motto des Vereins. Die Vorbereitung wurde mit dem "15 Minutes - Get Strong Workout" gestartet. Das Fazit der Spieler: Härter als gedacht. "Die trainiert wahrscheinlich jedes Cheatmeal doppelt und dreifach ab" so Stuart Dallas. Dieser nimmt sich für die Vorbereitung nun das Ziel, körperlich in die Form seines Lebens zu kommen. So nimmt er auch außerdem der regulären Trainingseinheiten Kurse wie das "Happy Dance Wortout" oder den "10 Minuten Booty Workouts" wahr.

      Einen Vorteil haben die kostenlosen Online-Kurse definitiv. Man spart sich so den Fitness- und Athletiktrainer im Verein und kann das Geld in Neuzugänge investieren. Diese sollen bereits in den Startlöchern stehen und daheim eifrig die Kurse nachmachen.

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      "Und ich mach mein Ding!"




      Wie geht man mit den Aufstiegshelden um? Wenn man als neuer Manager die Entscheidung über diverse Fanlieblinge treffen muss, kann man sich schnell die Finger verbrennen. Als Fan von Eintracht Braunschweig machte Sonny bereits bei dieser heiklen Frage seine Erfahrungen: Beim Aufstieg in die 1. Bundesliga wurde beim BTSV mit jedem Spieler des Aufstiegskaders verlängert. Ein grober Fehler, wie sich am Ende herausstellte, da zahlreiche Spieler nicht die Qualität für die höhere Klasse besaßen.

      Deshalb traf Sonny die unbequeme Entscheidung, zahlreiche Spieler des Aufstiegskader zum Verkauf freizugeben. Wenig ins Gewicht fallen wird dabei die Vertragsauflösung von Ouasim Bouy, der bereits in der zweiten Liga keine Rolle spielte. Ihm folgten jedoch mit Luke Ayling (Groningen), Adam Forshaw (Hellas Verona), Mateusz Klich, Ezgjan Alioski und Mateusz Bogusz (alle ADO Den Haag) Spieler, die größtenteils einen signifikanten Beitrag zum Aufstieg geleistet haben.

      Durch den Verkauf konnte man immerhin einen Großteil der Ablöse für die bisherigen Neuzugänge wieder einspielen. So liegt die Ablöse der 5 Spieler bei rund 23 Millionen. Zusätzlich konnte man den Kader nach 4 Neuzugängen wieder deutlich verkleinern. Hier äußerte Sonny bereits den Wunsch, in Zukunft mit einem Kader von 20 bis 25 Spielern zu arbeiten.

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      Here comes the money!




      Anno 2002 nahm der Verein u.a. durch die Verkäufe von Rio Ferdinand, Jonathan Woodgate, Robbie Fowler und Robbie Keane über 80 Millionen ein. 18 Jahre später kann ein einziger Spieler diesen Wert nahezu überbieten.

      Der Verkauf von Illan Meslier spülte den Verein über 75 Millionen ein. Bei einem regelrechten Wettbieten, bei dem sich zu Spitzenzeiten 4 bis 5 Teams im Stundentakt überboten, sicherte sich am Ende der FC Bayern München die Dienste des französischen U-21 Nationalspielers. Dabei kam den Whites sicherlich zu gute, dass der Markt talentierter Keeper nahezu leergefegt ist. Durch den Verkauf legte sich Sonny vorerst auf Marek Rodak als kommende Nummer 1 zwischen den Pfosten fest.

      Bei dem Trubel um Meslier wechselte ein weiterer talentierter Keeper nahezu unbemerkt den Verein. Der Transfer von Elia Caprile zum FC Everton spülte weitere Millionen in die Vereinskasse. Im Gegenzug kommt mit Heurelho Gomes ein erfahrener Mann als schnelle Lösung nach Leeds. Der 39-jährige geht wahrscheinlich in seine letzte Saison als Profifußballer. Daher ist die Ablöse mit knapp unter einer Millionen sehr überschaubar. Gomes verschafft den Verantwortlichen genügend Zeit, um in Ruhe nach einem langfristigen Nachfolger für Meslier zu suchen. Kein leichtes Unterfangen, wie man am eigenen Leib erfahren hat.

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      Das Geld muss weg!




      Der neue Reichtum beschert den sonst chronisch klammen Verein eine neue Situation. Wohin mit den Millionen? Fakt ist: Der Verein kann es sich nicht leisten, das Geld einfach nur auf dem Konto liegen zu lassen.

      Die unwahrscheinlichste Variante ist derzeit die Option der Anlage. Durch die Finanzreform vor rund 2 Jahren ist dieses Modell für die meisten Vereine unattraktiv geworden. In der vergangenen Saison hat gar kein einziger Verein die Anlagemöglichkeit genutzt. So könnte der Verein die naheliegendste Variante nutzen und in Spieler investieren. Jedoch mach der Verein derzeit keinen Anschein, als ob man den Kauf eines großen Stars in Erwägung zieht. Transfers wie Marco Stiepermann und Kasey Palmer, beide kamen für knapp über 3 Millionen, deuten eher darauf hin, dass man auf günstige Optionen aus ist. Allerdings hält der Verein stets einen Blick auf den Transfermarkt, immerhin steht und fällt der langfristige Erfolg des Vereins mit dem Verbleib in der ersten Liga.

      Wesentlich konkreter sind die Überlegungen eines Stadionsausbaus. Derzeit hat das Stadion an der Elland Road Platz für knapp 40.000 Zuschauer. Damit liegt der Verein im unteren Mittelfeld der Stadionsrankings des Verein. Welche Möglichkeiten des Ausbaus es gibt, ist derweil noch nicht bekannt. Aktuell wartet der Verein noch auf die Freigabe des Stadions durch den Verband.