Blut und Gold


    Der Saisonstart steht fest!

    Es ist soweit, das Warten hat ein Ende. Der BOM Ball wird bald wieder ins Rollen kommen.

    Unser Fahrplan für die nächsten Wochen sieht wie folgt aus:

    23.06.2024 -internationaler Supercup (= offizieller Saisonstart 2024|1!)

    26.06.2024 -nationale Supercups

    30.06.2024 -1.Spieltag für alle Ligen

    Die Zeit wird schnell vergehen, jede Wette. Bis zum Start werden auch die Auktionen wieder anrollen sowie die Neuigkeiten für die Saison 2024|1 verkündet. Die eine oder andere frische Änderung zur Saison 2024|1 wird es geben!

    Bis dahin wünschen wir euch noch frohes Testen und Tüfteln am Kader. :-)

    Euer BOM-Team
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      Überraschung: Santiago Gimenez kommt

      „Nein, das hätte ich wahrscheinlich nicht gedacht", so die Antwort vom 22 jährigen Mexikaner, der sich auf der Pressekonferenz der Franzosen vielen Fragen stellen musste. Gefragt wurde er, ob er vor knapp 6 Monaten mal daran dachte irgendwann im Trikot des RC Lens aufzulaufen. Wohl eine Frage, auf die wohl 95% aller aktiven Profikicker mit "Nein" antworten würden, aber beim hochgehandelten Stürmer ist die Lage noch eine etwas andere. Zum einen, und dafür möchte man sich in Lens aktuell gar nicht zu sehr rühmen, ist Lens wohl vor 6 Monaten noch gar nicht in der Lage gewesen dem Nationalspieler eine Aussicht zu bieten, die auch nur daran denken ließ, dass er mal in Nordfrankreich auf Torejagd geht. Zum anderen aber war der Stürmer bis dato „sehr, sehr glücklich in Alkmaar", so Gimenez selbst, der den dortigen Manager Guenna immer noch als einen der besten seiner Zunft beschreibt. Das er Alkmaar wohl auch die ein oder anderen Träne hinterherweint, liegt auch daran, dass er hinterher nirgends so recht das Vertrauen genoss, wie einst bei AZ Alkmaar. Auch ein Grund, der nun genau für Lens spricht: „in Rotterdam als auch Everton und Mailand kam ich zwar auf meine Spiele und Tore, aber ich hatte das Gefühl nie ganz dazuzugehören. Das soll nicht nur eine Kritik an den dortigen Managern sein, ich kam vielleicht auch nicht so gut in das Team, das Land oder die Kultur wie ich es zu Anfang in Alkmaar gelang", so der Mexikaner selbstkritisch. Nun ist also Frankreich das vierte Land innerhalb von 7 Monaten, welches Santiago Tomás Giménez mit ganzen Namen, kennenlernen darf. Und es soll auch vorerst das letzte bleiben - fern man von internationalen Gastspielen mal absieht: „die Vision von Molle gefiel mir. Das Team ist top besetzt und bereit oben anzugreifen. Ich möchte hier meinen Teil leisten und endlich wieder langfristig eine erfolgreiche Rolle spielen", so der Stürmer, für den Molle 175.000.000 € an Inter Mailand zahlte.
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      Molle's Einfluss auf Gimenez' Odyssee

      Er hätte Zweifel, ob es für ein Team von internationalen Topniveau wirklich reicht. Dies war eine Meinung, die Molle einem Kollegen gab, ob man in Gimenez investieren oder diesen verkaufen sollte. Da die ehemaligen Manager mittlerweile zahlreich sind (wir berichteten) ist nicht ganz bekannt an welchen geschätzten Kollegen dieser Rat ging. Bekannt sind aber auch die Ablösen für den Mexikaner - und diese sind durchaus beachtlich: 620 Millionen, Dominic Calvert-Lewin, Fran Perez, Brahim Diaz, Thilo Kehrer und Ferran Torres flossen innerhalb der letzten 6 Monate für den in Argentinien geborenen Stürmer. Da kommt Lens mit einer Ablöse von 175 Millionen noch recht gut davon, was auch ein wenig dafür sorgt, dass Molle bei seiner Meinung bleibt: „das wichtigste heutzutage ist, dass man mit den Jungs ehrlich ist. Man muss mal überlegen, dass Santi gerade mal 22 Jahre ist. Ein junger Mann, der am Anfang seiner Karriere steht und mit Millionen auf dem Konto genug Zeit und Geld hat auf die falsche Bahn zu geraten. Wenn man denen jetzt noch in den Kopf setzt, sie seien die allergeilsten, dann ist der nächste Absturz vorprogrammiert", so Molle über seine Meinung und den Umgang mit den eigenen Spielern. „Santiago ist ein super Stürmer mit Weltklasse-Anlagen. Die muss er aber erstmal umsetzen und langfristig auf dem höchsten Niveau bestätigen. Dann können wir darüber reden, was er wert ist", so Molle weiter, der demnach auch einen "fairen Preis" in den 175 Millionen gezahlten Euro's sieht. Das demnach eine gewisse Taktik hinter Molle's Ratschlägen steht, verneinte der Manager vehement: „bis mir Ferdi vor einigen Tagen Gimenez selbst anbot, habe ich nie mit ihm kalkuliert. Schon alleine weil mir die bisherigen Ablösen zeigten, dass er eigentlich gar nicht in unserer Preisklasse steckt".
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      Problemkind Reserve

      Es wird ihm wohl wenig gefallen haben, dass seine Aussage einem italienischen Kollegen gegenüber publik wurde. So lautete das Zitat vom Lens-Manager Molle: „alle zwei oder drei Monate gucke ich mal in die Statistiken und hoffe dass da irgendeiner mal den Durchbruch geschafft hat. Sei es jetzt mal eine Nominierung in eine Juniorennationalmannschaft, ein Profidebüt oder von mir aus mal ein heißes Gerüchte über einen spannenden Wechsel. Aber am Ende bleibt es einfach dabei, dass wir gefühlt 30 Kicker auf dem Niveau einer Betriebsmannschaft haben", so der sicherlich humorvoll gemeinte Kommentar des Lens-Manager. Fakt ist aber, dass an der Aussage auch etwas Wahrheit steckt. Möchte man ein vermeintliches Sternchen in der zweiten Mannschaft der Nordfranzosen suchen, dann sucht man ... etwas länger. Und am ehesten wäre dies dann einer der Neuzugänge von der TSG Hoffenheim, so wie der 19 jährige Abwehrspieler Kelven Frees, aktueller U19-Nationalspieler Deutschlands. Ansonsten ist aus der Lens-Akademie bisher wenig Hoffnungsvolles, auch wenn man selbst dafür sorgte, die Quote durch die Verkäufe von Ayanda Sishuba und Fodé Sylla an Monaco selbst sehr ausgedünnt zu haben. Aber auch die beiden ehemaligen Top-Talente stagnieren zusehends, sodass auch eine Rückkaufoption über jeweils 50 Millionen aktuell nicht realistisch sind, die Lens jederzeit aktivieren könnte. So bleibt die Reserve vom RC Lens zwar bestehen, wird aber langfristig kein erfolgreicher Teil der Geschichte des Racing Clubs werden.
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      Eine persönliche Note

      Hallo!
      Moin, moin.

      Sagt man im Norden nicht "Wer 'Moin, moin' sagt, gilt schon als Schwätzer"?
      Das würde ich verneinen. Ein Schwätzer ist ein Schwätzer.

      Was für ein Lied läuft gerade bei dir rauf und runter?
      Ich habe arge Probleme mit Alligatoah Tracks. Ich finde nicht mal alle per se so gut (außer auf Triebwerke lasse ich aus nostalgischen Gründen nichts kommen), aber die Ohrwürmer beziehungsweise Refrains fressen sich dermaßen in mein Gehörgang. Aktuell feier ich 'Partner in Crime' sehr. Außerdem herrscht große Vorfreude auf das twenty one Pilots Album. Auch Vampire Weekend's neue Platte gefällt erneut.

      Ich weiß für Musikliebhaber eine Frage direkt aus der Hölle. Aber gibt es das Lieblingslied?
      Natürlich nicht. Seit ungefähr 2 Jahren sitze ich an meiner Top 50. Fertig ist sie noch lange nicht. Aber ich habe trotzdem eine Antwort - zumindest laut dem Freundebuch meiner Tochter: Sufjan Stevens - Chicago. Frag nicht, viel Nostalgie und Melancholie. Aber am Ende auch ein nahezu perfektes Lied.

      Und das Lieblingsessen? Was verrät uns da das Freundebuch?
      Keine Ahnung gerade, ganz ehrlich gesagt. Ich bin zwar kulinarisch kein Michelin-Koch, aber habe mein Repertoire schon sehr gut erweitert und esse viel und gerne - auch alles selbst gekocht. Wenn es jedoch hart auf hart kommt, obsiegt der 7 jährige Fabian: Spaghetti Bolognese mit geilen Parmesan. Geht immer.

      Lied, Essen - jetzt noch dein liebstes Reiseziel?
      Ich bin ein richtiger Fernwehpatient und würde noch ganz viel gerne sehen wollen: Kanada, Hawaii, Australien und vieles mehr. Bisher hat mich Japan am meisten beeindruckt, welches ich dreimal bereisen durfte und nie und nimmer satt haben werde (Grüße an Sheva gehen raus, ich habe dich nicht vergessen). Aber auch Mallorca, welche ich bis zum meinem 30. Geburtstag irgendwie gemieden habe, hat sich als genau die Insel herausgestellt, als die sie mir immer empfohlen wurde: wunderschön und entschleunigend. Die Cala Mesquida hat uns den wohl bisher schönsten Familienurlaub geboten, woran vor allem Mallorca Schuld war. Leider alles nicht ganz günstig.

      Einen Fussballer, den du sehr bewunderst?
      Puh, gute Frage. Dafür fehlen mir wohl in allen Fällen der persönlichen Kontakt zu den ganzen Profi's. Die Geschichten über N'Golo Kanté oder auch etliche Videos über Heung-Min Son lassen natürlich ein relativ gutes Licht auf die beiden scheinen. Persönlich hatte ich bisher keine Begegnungen der überaus freundlichen Art, eher im Gegenteil, auch wenn man immer deren "Umstände" berücksichtigen muss. Vielleicht wäre es am Ende der Spanier Juan Mata dank seiner Common Goal Charity.

      Vielen Dank!


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    • Blut und Gold
      Möguleikar opnast, þegar þú bregðst við

      Wie man in Lens eigentlich Santiago Gimenez finanzieren möchte, fragte Molle ein vertrauter Manager kurz nach der 175 Millionen teuren Verpflichtung des Mexikaners: „Keine Ahnung" antwortete der Manager daraufhin lapidar. Und was ein wenig nach trockenem Humor klingt, war tatsächlich die bittere Wahrheit. Zwar gelang einem wenig Später mit dem Verkauf von Robert Andrich das Zusammenkratzen der ersten Rate, da waren es aber immernoch gute 80 Millionen, die Lens den Kollegen von Inter spätestens zur Saisonhälfte 2024|2 schuldeten - und Schulden sind bei Molle Ehrensache: „für mich müssen die immer schnellstmöglich beglichen werden". Und an dieser Stelle kommt der Isländer Hákon Rafn Valdimarsson in das Spiel. Für eine Million aus Elfsborg geholt, bekam Lens sofort etliche Angebote von zahlreichen Vereinen des BoM-Verbandes. Und durchsetzen konnten sich am Ende die Cottagers vom FC Fulham. 65 Millionen Euro, also satte 6500 % Gewinn, brachte der isländische Torhüter ein. Eine Offerte, die man bei allem Talent des Nationalspielers, nicht ablehnen konnte: „Damit ist ein Spieler vom Format Gimenez mit den Ablösen von Robert Andrich und Valdimarsson zu 70% beglichen. Das ist sicherlich bei allem Respekt gegenüber unseren beiden Abgängen ein No-Brainer", so der Manager, der nun mit etwas mehr Ruhe auf die Suche nach den restlichen Millionen gehen kann.
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    • Blut und Gold
      Die French Top 5

      Die besten Trainer der Saison:

      5. Franzinho [ZV] mit Clermont Foot
      Sicher die Liga gehalten und Wettbewerber ausgestochen, denen man wohl mehr zugetraut hat, als den letztjährigen 17. der Ligue 1. 33 Punkte sind in einer neuen 18er Liga durchaus solide, zumal Clermont neben Nimes sicher über das kleinste Budget verfügt.
      4. Molle [ZV] mit RC Lens
      Zwar zur Rückrunde etwas federn lassen, aber immer noch einen sehr guten Punkteschnitt eingefahren und im Vergleich zur Vorsaison 2 Plätze gutgemacht. Sind national immerhin bis in das Viertelfinale gekommen und gegen PSG ausgeschieden.
      3. Dominho [ZV] mit RC Strasbourg Alsace
      6 Punkte mehr als in der Vorsaison, sogar vier Plätze in der Tabelle geklettert und niemals auch nur in die Nähe des Abstiegskampfes geraten.
      2. lolo [ZV] mit Toulouse
      Coupe de France Halbfinale und in der Liga lange Zeit dem neuen Meister Lyon die Stirn geboten. Am ende wurde es zwar nur die Vizemeisterschaft, es bleibt aber eine fantastische Saison für die Pitchouns.
      1. fronoj mit Olympique Lyon
      Auxerre, Nantes, eventuell Paris und Toulouse: es gab wohl eine ganze Hand voll Teams, die man noch vor OL als Meister eingeschätzt hätte. Am Ende legte das Team von fronoj eine sehr überzeugende Saison hin und darf sich zu Recht Meister nennen.

      Die besten Manager der Saison:

      5. Apenhuil mit Lille
      Nicht immer unumstritten, aber mit Geduld und einer guten Prise Zielgenauigkeit baut der Lille-Fan sein Team weiter um. Magnum Opus diese Saison: die Verpflichtung des Wunschspielers Jonathan David.
      4. togro mit Paris
      Hat sich endlich getrau sich vieler Altlasten zu entledigen (David Luiz, Sebastian Haller, Douglas Costa, etc.), nochmal an der Talentedichte geschraubt und dort viel investiert und gute Preise für gewisse Spieler erzielt (Sildillia für 100 Millionen z.B.).
      3. Gonza mit Monaco
      Viel finanzielle Mittel reingeholt und dabei gute Preise erzielt (Fofana, Esposito, Renan Lodi) und sich am Ende Stefano Turati gegönnt.
      2. Molle mit Lens
      Das halbe Team umgedreht und sich neben "Fehlern" (Openda und Boscgali) auch viele gute Deals erlaubt. Zuletzt den Sturm ohne Verlust des Stammkaders mit Santiago Gimenez verstärkt.
      1. Patrice mit Girondins Bordeaux
      Sicher das absolute Optimum aus Sávio geholt und auch inder Folge mit Quantität aber auch Qualität überzeugt. Weiterhin, ähnlich wie Gonza, ein sehr fairer und teils 'zuvorkommender' Manager.

      Die Unglücksraben der Saison:
      5. Liam mit Stade Rennais
      Lange im Rennen um die Meisterschaft vorne dabei, am Ende aber nur 5. und hinter den Möglichkeiten geblieben. Dazu das Finale der UEFA Conference League unglücklich im Elfmeterschießen verloren.
      4. Felchow mit AJ Auxerre
      Für viele der wohl sicherste Anwärter auf die neue Meisterschaft. Am Ende war schon einige Spieltage vor Saisonende klar: Auxerre wird wohl trotz des besten Kaders keine zweite Meisterschaft feiern. Dazu nur die Silbermedaille beim Coupe de France. Kleiner Trost: auch nächste Saison muss mit AJA zu rechnen sein.
      3. Jahnler mit dem FC Lorient
      Vor 2 Saison hätte wohl keiner gedacht, dass Lorient mal kurz vor dem Abstiegs steht. Morgen heißt es für das Team aus West-Frankreich: Relegation bestehen und Liga halten.
      2. Paris mit togro
      Es war gar nicht per se eine "Kack-Saison" für die Hauptstädter, aber 7. in der Liga: da war mehr drin. Auch das Finale der UEFA Europa League verpasste man knapp gegen den finalen Gewinner Liverpool und auch im Coupe de France musste man sich erst unter den besten Vier knapp dem (ebenfalls späteren Gewinner) FC Nantes mit 0:1 geschlagen geben.
      1. Gonza mit Monaco
      Am 20. Februar diesen Jahres verstarb ein ganz Großer. Und besser als der liebe Andreas Brehme hätte man die Saison der Monegassen nicht zusammenfassen können: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!". Molle und ganz Lens hatten mitunter mehr "Mitleid" mit Gonza, als man eigene Niederlagen bedauerte. Kein Wunder: bei keinem Team klaffte (ähnlich wie bei Auxerre) Potential und Leistung derart auseinander wie beim diesjährigen 9. der Liga.


      Ich wähle mich natürlich ungern selbst, aber sofern es mir objektiv möglich ist, ist das meine Meinung. Und ich habe wirklich einige Deals gesucht, aber viele Manager und Teams haben diese Saison mehr verwaltet als getraded (keine Kritik!)
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      Ein Stiller Transfer

      Die Manager genießen ein wenig die Ruhe, die Spieler tanken ihre Batterien im wohlverdienten Sommerurlaub auf - und doch kommt es hier und da zu ein paar wenigen Transferbewegungen. Eines betrfft auch den Racing Club Lens, der etwas überraschend einen neuen Mittelfeldspieler präsentiert: Angelo Stiller! Der 23 jährige Mittelfeldspieler kommt von Chievo Verona, die jüngst mit dem neuen Manager Rudi Garcia wiederholt im Rampenlicht standen. Nicht zuletzt auch dank des von Kollegen lobpreisten Newsmagazin's "Geschichten aus Verona". Doch auch wenn der Transfer still und heimlich über die Bühne ging, von günstig kann im Falle des deutschen Profis nicht die Rede sein. Doch ist der gebürtige Münchnern auch keinesfalls einer "der günstig sein sollte", so Manager Molle: Stiller ist ein Profi, der seine Rolle ganzheitlich interpretiert - ein Taktgeber, der im Idealfall von Beginn auf dem Platz steht. Er das Spiel lenken, den Rhythmus bestimmen, die eigenen Offensivaktionen entwickeln, hat seine Stärken aber vorwiegend im defensiven Spiel - nicht umsonst ziert sein Trikot die Nummer 6. Verabschieden muss Molle dagegen gleich drei Spieler: Ferland Mendy, Leonardo Balerdi und Joao Mario. Hübsch für den französischen Kassenwart: 40 Millionen dürfen als Einnahme verbucht werden. Geld, welches man vor allem für die Tilgung von Neuzugang Santiago Gimenez benötigt.
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      Molle über Gimenez: „wir lassen es drauf ankommen"

      Er mache gar keinen Hehl daraus, wie oft er „gefühlt nach seiner Meinung zu Santiago Gimenez" gefragt wurde: „sehr oft", so die Antwort von Manager Molle. Und bei seiner ehrlichen Einschätzung bleibe der Willem und Lens Manager auch, obwohl der Mexikaner nach einer wahren Wechselarie nun bei Molle selbst unter Vertrag steht. Weiterhin verstehe er sogar die leichte Kritik, die manche Kollegen am Mittelstürmer jüngst äußerten - so zum Beispiel auch der "Eredivisie-Experte" und AZ-Coach Guenna, der dem 23 jährigen unterstellte nicht die nötige Körperbalance eines Stürmers zu besitzen. Molle selbst zum Neuzugang von Inter Mailand: „ich habe das damals bereits meinem netten Kollegen ZoGgEr gesagt: es gibt sicher doppelt so viele Beispiele, vor allem von Offensivkräften, die es außerhalb der Eredivisie nicht bei einem anderen Top-Club geschafft haben. Ob wir nun von Davy Klaassen, Siem de Jong, Jozy Altidore, Vincent Janssen oder meinem liebsten Beispiel Afonso Alves sprechen. Es taten sich bereits ganz andere Namen außerhalb der Niederlande extrem schwer, weil sie einfach selten den Beweis bringen mussten, sich mit wirklichen Top-Clubs zu messen", so der Manager weiter. Und trotzdem sehe Molle in Gimenez einen „potentiellen Top-Stürmer", der seine Schwachstellen kenne und an diesen arbeite - ein Umstand, den er „erschreckenderweise bei den wenigstens Profis" erkennt. Auch deshalb wolle man mit dem Mexikaner planen und es drauf ankommen lassen - zur Not würde der 23 jährige dann irgendwann als 175 Millionen Euro Grab in die Geschichte eingehen. Das zu verhindern, so Molle am Ende, liege nun beim Spieler selbst.
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      Manager der Saison: Lens-Manager im Finale

      Zusammen mit 5 anderen Managern steht Lens-Manager Molle im großen Finale zur Wahl des besten Managers international. Nachdem Molle die internationale Wahl nur knapp gegen Auxerre gewinnen konnte (14 zu 12 Stimmen) geht es nun im Finale gegen folgende Konkurrenten: matze (Valencia), Shamoon (Newcastle), BoneCollector (Frankfurt), Schmiddie (Cagliari) und Guenna (Alkmaar). Gegen letzteren verlor Molle die nationale Wahl der Niederlande nur knapp mit 8 zu 10 Stimmen, votete aber selbst für den geschätzten Kollegen, der seit Jahren erfolgreich den AZ leitet. Auch alle anderen Manager bekamen von Molle die Stimme, lediglich Auxerre-Manager Felchow musste sich - aus Sicht von Molle - dem monegassischen Gonza geschlagen geben. Bezüglich der Wahlen selbst, kam Molle nicht umher diese aus eigener Sicht eigentlich relativieren zu wollen, auch wenn er sich natürlich immer über eine Nominierung oder gar den Titel freue: „am Ende ist es aber auch ein Stück weit, so scheint es manchmal, ein Beliebtheitswettbewerb. Und nicht jeder ist bei jedem unbedingt beliebt" so der Manager weiter, der alle Finalisten zu Recht im selbigen sieht, auch wenn er manchmal den langfristigen Erfolg der Manager hinten rausfallen sieht: „ich glaube Gonza ist noch nie, oder zumindest lange nicht mehr, Manager der Saison geworden. Wenn man aber sieht, was er langfristig aus Monaco gemacht hat, dafür müsste man ihm eine Statue stellen", so der Manager weiter.
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      Die Geschichte des RC Lens

      Der RC Lens, einer der bekanntesten Fußballvereine Frankreichs, hat eine faszinierende Geschichte, die bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreicht. Die Gründung des Vereins war geprägt von den einzigartigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Zeit.

      Alles begann im Jahr 1906, als eine Gruppe junger Männer aus Lens, einer Stadt im Herzen des französischen Kohlereviers, sich entschied, einen Fußballverein zu gründen. Diese Männer, größtenteils aus Arbeiterfamilien stammend, suchten nach einem sportlichen Ausgleich zur harten Arbeit in den Minen. Inspiriert von den Fußballspielen, die sie in anderen Städten beobachtet hatten, beschlossen sie, ihren eigenen Verein zu gründen und ihm den Namen "Racing Club de Lens" zu geben. Der Begriff "Racing" wurde damals häufig von englischen Sportvereinen verwendet, um eine Verbindung zu verschiedenen sportlichen Aktivitäten herzustellen, nicht nur zu Pferderennen, sondern auch zu anderen Wettbewerben und Wettkämpfen und diente den Franzosen als Vorbild.

      Die ersten Jahre des Vereins waren bescheiden. Die Spiele fanden auf improvisierten Feldern statt, oft auf freien Plätzen zwischen den Minen. Doch der Enthusiasmus der Spieler und der wachsende Zulauf an Mitgliedern sorgten dafür, dass der RC Lens langsam, aber sicher, Fuß fasste. 1912 erhielt der Verein sein erstes offizielles Spielfeld, das sich im Schatten der Kohlegruben befand und den Namen "Stade Félix-Bollaert" tragen sollte, benannt nach dem Direktor der Bergwerksgesellschaft, der den Verein unterstützte.

      Die Wahl der Vereinsfarben, Rot und Gold, ist eng mit der Geschichte der Region und der Stadt verbunden. Es wird erzählt, dass diese Farben an die spanischen Wurzeln erinnern sollen, da Lens während der spanischen Herrschaft über die Niederlande im 16. und 17. Jahrhundert spanische Einflüsse erlebte. Eine andere Legende besagt, dass die Farben die glühenden Kohlen und die goldenen Flammen symbolisieren, die das Leben in Lens prägten.

      Während des Ersten Weltkriegs kam der Vereinsbetrieb zum Erliegen, da viele Spieler und Mitglieder an die Front mussten. Doch nach dem Krieg kehrte der RC Lens stärker zurück - wie viele andere Fussballvereine ebenso, da der Sport eine willkommende Abwechslung bot. Die 1920er Jahre brachten eine Professionalisierung des Fußballs in Frankreich, und der Verein etablierte sich schnell als einer der führenden Clubs im Norden des Landes.

      In den folgenden Jahrzehnten durchlebte der RC Lens Höhen und Tiefen. Die Nachkriegszeit und die wirtschaftlichen Herausforderungen in der Bergbauregion machten es dem Verein nicht leicht, doch die Unterstützung der lokalen Gemeinschaft blieb unerschütterlich. Besonders bemerkenswert war die Periode in den 1990er Jahren, als der RC Lens unter der Führung von Trainer Daniel Leclercq 1998 zum ersten Mal in seiner Geschichte die französische Meisterschaft gewann. Dieser Triumph war ein historischer Moment für den Verein und die Stadt und führte zu einer verstärkten Identifikation der Bewohner mit ihrem Club.

      Heute ist der RC Lens bekannt für seine leidenschaftlichen Fans, die "Sang et Or" (Blut und Gold), die das Stade Bollaert-Delelis regelmäßig in einen Hexenkessel verwandeln. Nicht ohne Grund hat der RC Lens noch vor Paris mit 99,0 % die beste Stadionauslatung der Ligue 1.


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    • Blut und Gold
      Neue Saison, neue Gesichter

      Zur Saison 2024 wird es auch ein paar neue Konstellationen geben - und auch einige völlig neue Manager übernehmen frisch zum Saisonstart. Werfen wir kurz einen Blick auf das neue Teilnehmerfeld:

      den Anfang macht in unserer Liga das Duo matze und BoneCollector. Beide sind natürlich keine neuen Gesichter, sondern echte BoM-Veteranen und auch haben beide bereits Erfahrungen mit ihren Teams gesammelt. BoneCollector stieg 2022|1 mit Reims ab, matze bereits 2020|2 mit Olympique Marseille. Für beide heißt es also einiges wiedergutzumachen, auch wenn der Kampf gegen den Abstieg in der zweiten Saison mit nur 18 Teams schwerer als je zuvor wird. Prognose: beide Vereine sollten die Klasse halten, auch wenn Sprünge in die obere Tabellenhälfte nur schwer scheinen.

      Ferdi und der VfL Wolfsburg. Was für manche etwas falsch klingt, könnte in der Bundesliga tatsächlich funktionieren. Nach der endgültigen Sperre vom Abstiegs-Manager Messi ist man beim VW-Club zumindest über einen "überregional bekannten Manager" glücklich und das Team mit Spielern wie Wind, Nmecha, Arnold, Casteels und Co. auf dem Papier konkurrenzfähig. Inwieweit das für den eher untergründig arbeitenden Rosenthaler und seine Bochumer gilt: fraglich. Der Traditionsclub mit dem einst "schönen" Faber-Trikot wird es sehr schwer haben, sich in der Bundesliga zu halten. Selbiges gilt für den eher noch unbekannten Manager Maradona, der die Fohlen aus Gladbach als Zweitverein übernommen hat. Wenn auch der Kader der Gladbacher etwas prominenter besetzt ist, als der des VfL Bochum: hart wird es trotzdem für den nunmehr fünffachen Aufsteiger.

      Zusammen, was zusammen gehört: Aston Villa feiert die Rückkehr von "Vereinslegende" topspin85. Obwohl der Wahl-Frankfurter "nur" 16 Monate Manager in Birmingham war, entstand unter dem heute vielbeschäftigten Familienvater die Basis des späteren Erfolges (unter anderem 2 Vizemeisterschaften) bevor 2020|2 der Abstieg folgte. Sollte topspin85 bei Laune gehalten werden, steht Aston eine goldene Zukunft bevor. Gleiches möchte man von Tottenham und Leicester behaupten. Während die Spurs allein aufgrund des top besetzten Aufstiegskaders gute Gründe haben langfristig erfolgreich in der Premier League zu bleiben, ist bei beiden eher fraglich, wie lange die angeheuerten Manager motiviert bleiben. Weezel, frisch mit Werder abgestiegen, wäre ein langes Engagement zu wünschen, bei kalli scheinen die Foxes "nur" eine von vielen Stationen zu sein. Ohnehin steht der erfahrene Manager stark in der Kritik, hinterließ der Manager eines seiner ehemaligen Teams mit einem beachtlichen Schuldenberg.

      In der BoM'schen 5 Jahreswertung war es kein gutes Jahr für die Serie A. Das diese Formkurve langsam in die richtige Richtung geht, dafür sollen in Zukunft zwei Perspektiven sorgen: Patrice und P.S. Natürlich muss man festhalten, dass beide Manager mit ihren Vereinen frisch abgestiegen sind (Frosinone und Heidenheim), dafür bekommt die Serie A einen Erfahrungsschatz, der seines gleichen sucht. Florenz sollte bei der Mission Klassenerhalt mit einem etwas größeren Etat und Kader wesentlich bessere Chancen haben, als das kleine Lecce, welches seit 2020 bereits das dritte mal aufgestiegen ist. Schwerer wird es nur US Salernitana haben, die noch keinen neuen Manager für die neue Saison präsentieren konnten. Dabei machte in der Liga ein anderer Manager auf sich aufmerksam: Rudi Garcia. Der vermeintlich französische Neuling hat das Traditionsteam Chievo Verona übernommen und begeisterte vor allem mit schön geschriebenen News und einigen nachvollziehbaren Transfers.

      Zwei Aufsteiger, zwei sehr spannende Neuzugänge. Während die Go Eagles Deventer bereits mit Ceddy in den Schlagzeilen gerieten (unter anderem in den Willem News) und einzig und allein von den kommenden Fähigkeiten des Managers und dessen Kontakten abhängig ist, wird NEC das ganze wohl etwas aufgeräumter und ruhiger angehen: eben halt wie man es von FabiSoares gewöhnt ist. Dabei könnte der Unterschied beider Manager kaum größer sein - betrachtet man deren Hauptvereine: der eine Europa-League Sieger und VIzemeister mit dem FC Liverpool, der andere erfolgreicher Manager eines der stärksten Teams des gesamten Verbandes: Manchester United. Während sich in allen anderen Ligen der Wettbewerb vor allem im unteren Tabellenviertel extrem zusammenspitzt, sollten beide Teams gegen den FC Emmen oder Sparta Rotterdam sehr realistische Chancen auf den Klassenerhalt haben.
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    • Blut und Gold
      Sonderausgabe: der FC Sevilla und Lange

      Der FC Sevilla, offiziell Sevilla Fútbol Club, ist einer der ältesten und erfolgreichsten Fußballvereine Spaniens. Gegründet wurde der Club am 25. Januar 1890, wobei das offizielle Gründungsdatum häufig auch auf 1905 festgelegt wird, als der Verein formell registriert wurde. Der FC Sevilla hat eine reiche und vielfältige Geschichte, die von sportlichen Erfolgen und kultureller Bedeutung geprägt ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Team als einer der erfolgreichsten Vereine in europäischen Wettbewerben etabliert. Besonders bemerkenswert sind die Erfolge in der UEFA Europa League, die der Verein mehrfach gewann (insgesamt sieben Mal bis 2023). Diese Erfolge haben Sevilla als wichtigen Akteur im europäischen Fußball gefestigt und seine internationale Anerkennung gesteigert. Auch wenn die jüngsten Erfolge eher ausblieben.

      Wie viele andere internationale Teams hat auch der FC Sevilla mehrere Spitznamen. Einer der bekanntesten ist "Los Rojiblancos", was "Die Rot-Weißen" bedeutet und bezieht sich auf die Farben des Vereins. Sevilla spielt traditionell in weißen Trikots mit roten Akzenten, und diese Farben sind ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsidentität. Ein weiterer Spitzname des Vereins ist "Los Nervionenses". Dieser Spitzname leitet sich von Nervión ab, einem Stadtteil von Sevilla, in dem das Stadion Ramón Sánchez Pizjuán liegt. Der Name betont die enge Verbindung des Vereins zu diesem Teil der Stadt und seiner lokalen Gemeinschaft.

      Seit 2000 hat der FC Sevilla zahlreiche bekannte Spieler hervorgebracht oder verpflichtet, die nicht nur in Sevilla, sondern auch international große Erfolge gefeiert haben. Dazu gehören unter anderem Dani Alves, Ivan Rakitic, Frederic Kanouté (für mich eine BoM-Legende), Jesús Navas, Sergio Ramos, Luis Fabiano (ebenso eine Legende), weiterhin aus der eigenen Jugend sind wohl bekannt: Diego Capel, Jose Antonio Reyes oder Alberto Moreno (wer alle Spieler auch noch vom BoM kennt, darf sich jetzt ruhigen Gewissens alt fühlen).

      Doch ein Team ist nur halb soviel wert, wie der Manager, der sie führt. Und hier konnte das Team aus Andalusien einen richtigen Star präsentieren. Einen, für die sich sogar eine Sonderausgabe lohnt: der ehemalige Roma-Manager Lange! Für viele einer der besten Manager der Serie A, verließ er die Wölfe eher überraschend um bei Leeds United und nun dem FC Sevilla quasi bei 0 anzufangen. Der mehrfache Manager des Jahres (2009 in den Niederlanden und seit 2016 gleich sechsmal mit dem AS Rom) arbeitet entgegen der zahlreichen Titel aber stets etwas "unter dem Radar" um dann viele aktive Kollegen und Konkurrenten irgendwann mit einem sehr viel besseren Kader zu überraschen. Sein Vorteil mit den Rojiblancos: eine durchaus starke Jugend, gepaart mit einem soliden Aufstiegskader - der sicherlich seine Baustellen hat. Dennoch sollte das Team mit Manager Lange keinerlei Abstiegssorgen hegen: dafür, so ehrlich muss man sein, ist die LaLiga am Schluss noch nicht stark genug und hat gänzlich andere "Sorgenkinder".
      Willem Tilburg & RC Lens
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      Dumfries - Gravenberch - Bergwijn - Lang
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    • Blut und Gold
      Team 2024 stellt sich vor: die Torhüter

      Der RC Lens hat sich in der Ligue 1 als eine Mannschaft etabliert, die nicht nur für ihr große Fluktuation, sondern auch für ihre starke Defensivarbeit bekannt ist (35 Gegentore sind Platz 5. im Ranking der Ligue 1). Ein wesentlicher Bestandteil dieser Defensive sind die beiden Torhüter des Vereins: der erfahrene Argentinier Walter Benitez und das aufstrebende kroatische Talent Dominik Kotarski. Zwischen den beiden hat sich ein spannender Konkurrenzkampf entwickelt, der das Team weiter stärkt - auch wenn die Rollen zumindest für nächste Saison klar verteilt sind.

      Walter Benitez kam im Oktober 2023 mit Tiago Djaló, Martin Terrier und 15.000.000 als Ablöse für Alex Remiro zum RC Lens und brachte eine Fülle von Erfahrung mit sich. Zuvor spielte er mehrere Jahre bei OGC Nice und Monaco und erwarb sich den Ruf als einer der zuverlässigsten Torhüter in der Ligue 1. Benitez zeichnet sich durch seine hervorragende Reflexe, seine Fähigkeit im Eins-gegen-Eins und seine ruhige Ausstrahlung im Tor aus. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten machen ihn zu einem unverzichtbaren Rückhalt für die Mannschaft, besonders in kritischen Spielsituationen. Belohnt wurde dies mit einem späten Debüt die Nationalmannschaft Argentiniens: am 27. März 2024 debütierte der 31 jährige beim 3:1 Sieg gegen Costa Rica im Tor.

      Funfact's zu Walter:
      absoluter Tierliebhaber, besitzt mehrere Hunde und engagiert sich häufig für Tierheime in Argentinien und Frankreich.
      Schoß schonmal mit einem Abstoß ein Tor, als der gegnerische Torhüter zu weit vor dem Kasten stand.
      Sieht sich als moderner Torhüter eher als letzter Verteidiger.
      Nennt Roberto Abbondanzieri sein großes Idol.
      Nennt kochen ein großes Hobby, bei dem er stets entspannen kann.

      Dominik Kotarski gilt als eines der größten Talente im kroatischen Torwartspiel. Der 24 jährige Torhüter, der ironischerweise einen Tag vor Kollege Walter Benitez in der A-Nationalmannschaft debütierte, wechselte vor über einem Jahr für 25 Millionen vom SC Heerenveen nach Lens, um seine Fähigkeiten weiter zu entwickeln und auf höchstem Niveau zu spielen. Kotarski besticht durch seine athletische Veranlagung, seine schnellen Reflexe und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten im Spielaufbau. Obwohl er noch jung ist, zeigt er eine bemerkenswerte Reife und Selbstsicherheit und dirigiert die Abwehrreihen wie ein "alter Hase". Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu Chievo Verona blockte Manager Molle sofort ab: „Dominik bleibt beim RC Lens", so der Manager, der froh ist zwei solche Torhüter in den eigenen Reihen zu haben.

      Funfact's zu Dominik:
      U17-Europameister (2017)
      genoss die fußballerische Ausbildung bei Dinamo Zagreb und Ajax Amsterdam
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      Team 2024 stellt sich vor: die Abwehr

      Während die Rollenverteilung im Tor durch Walter Benítez und Ersatzmann Dominik Kotarski für die folgende Saison klar verteilt sind, wird es in der Abwehrreihe minimal spannender: die sich von allein aufstellende Viererkette wird auf den Außen vom Japaner Takehiro Tomiyasu (RV) und dem Waliser Ethan Ampadu (LV) bespielt, der sicherlich in aktuell etwas zu große Fußstapfen vom französischen Nationalspieler Ferland Mendy (wechselte jüngst zu Chievo Verona) treten muss. Die Innenverteidigung besteht aus dem spannenden rumänisch-ivorischen Duo Radu Drăgușin und Odilon Kossounou. Und, so ehrlich muss man sein, auch wenn beide über ein ungeheures Potential verfügen, ist bei beiden die Frage nach der Leistungsbereitschaft aktuell gegeben. Da macht es wenig Hoffnung, dass mit Christopher Wooh 'nur' ein ähnlich talentierter aber noch weitaus weniger erfahrener Ersatzmann bereit steht. Hier muss sich Molle auch der Kritik stellen, dass der ohnehin schon sehr teure Transfer von Angelo Stoller ein unnötiges Loch in die Abwehr des RC gerissen hat: zwei ganze Noten besser würde das Fazit wohl ausfallen, hätte Lens noch Leonardo Balerdi und Ferland Mendy in den eigenen Reihen. Ein Kritikpunkt, der Lens eventuell im Mittelfeld zugute kommen sollte.

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      Team 2024 stellt sich vor: das Mittelfeld

      „Schockverliebt" war Molle in den letzten Transfer. Ein Umstand der vielleicht etwas die doch sehr hohe Ablöse für den deutschen Angelo Stiller erklärt, der vom italienischen Traditionsteam Chievo Verona kommt und die sich ihrerseits über das Abwehrduo Ferland Mendy, Leonardo Balerdi und Mittelfeldmotor Joao Mario freuen dürfen. Die 40 Millionen, die zusätzlich aus Italien kommen, werden wohl direkt für die Hypothek mit Namen Santiago Gimenez abgetragen - immerhin sinkt so der Schuldenberg der Franzosen an Inter Mailand auf 87.500.000 Euro. Etwas bitter nur: aktuell werden dem vielversprechenden Mittelfeldspieler kaum Einsatzchancen in der Startelf eingeräumt. Während über links der zuletzt extrem starke Jamaikaner Leon Bailey auflaufen wird, bespielt der Belgier Youri Tielemans wohl die rechte Außenbahn. In der Zentrale setzt Molle auf seinen neuen Kapitän, den Tschechen Tomas Soucek, den Molle einen der „unterschätztesten Fußballer Europas" nennt. Sein Nebenmann, wohl etwas offensiver ausgerichtet, wird der türkische Nationalspieler Orkun Kökçü sein. Neben Neuzugang Stiller wird auch der Franzose Andy Diouf auf der Bank Platz nehmen dürfen. Auch wenn Molle bei beiden sehr große Chancen sieht, dass beide mal „in Lens Stammspieler werden".

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      Team 2024 stellt sich vor: der Sturm

      Viel wurde über ihn geredet, viel ist er gewechselt und auch ein wenig vom "Glanz" musste der Mexikaner Santiago Gimenez in der letzten Saison einbüßen: nicht nur musste er sich viel Kritik einstecken (u.a. ausgerechnet von seinem ehemaligen Trainer Guenna), auch wurde seine Ablöse mit den Transfers immer kleiner. Bereits in Ausgabe 108 sprach Molle über das gewisse Risiko, welches der Mittelstürmer mitbringe. „Ebenso groß schätze ich aber die Chancen ein, dass er ein Topstürmer von europäischer Topklasse wird", so der Manager, der ihn in den ersten Testspielen etwas überraschend an die Seite vom Chilenen Alexis Sanchez starten ließ. Beide sollen das Angriffsspiel der Franzosen unberechenbarer und flexibler machen, zuletzt soll der noch junge Gimenez von der Erfahrung des 12 Jahre älteren und 20 Trophäen reicheren Nationalspielers profitieren. Unterstützt wird das Duo vom 23 jährigen Lassina Traoré, der immer noch in der Gunst von Manager Molle zu stehen scheint: als 5. Transfer unter dem damals neuen Manager wechselte der bullige Stürmer zum RC Lens und kostete 34 Millionen. Eine zwar auch heute noch faire Ablöse, die man seinerzeit an Ajax zahlte, aber groß Sprünge machte der 18-fache Nationalspieler bis dato nicht. Trotzdem setzte man jüngst weiter auf den bei Ajax Amsterdam ausgebildeten Mittelstürmer und verkaufte stattdessen den vom Spielstil relativ ähnlichen Mohamed Bayo. Aber auch hier gilt: Lens hat noch Luft nach oben.

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      Willem will's wissen (gegen Lens)

      Ohne Frage: es ist eine eher unglückliche Gruppenkonstellation für Manager Molle, wenn mit dem RC Lens und Willem Tilburg zwei seiner Mannschaften in Gruppe C aufeinander treffen. Für den Bremer ist es aber natürlich eine „Selbstverständlichkeit, dass beide Teams in Topbesetzung und ohne Taktische Kenntnisse voneinander auflaufen". Was soll man auch anderes sagen? Dabei ist die Tabellensituation für Molle äußerst knifflig: Lens hat nach einem Kantersieg gegen Frankfurt (4:0) gegen Tabellenführer Newcastle verloren, die bisher kein Spiel verlieren mussten. Auch Willem konnte weder gegen die Magpies noch gegen die SGE gewinnen und steht mit 0 Punkten vor dem direkten Turnieraus - genau wie letztes Jahr, als man in der "Deutschen Gruppe" gegen Hertha, Leipzig und Freiburg als 4. ausschied. Für Lens würde also nicht mal ein Remis reichen, wenn Frankfurt gegen den englischen Vorjahres-Halbfinalisten gewinnt und die Franzosen am Ende als Dritter ebenso ausscheiden. Für Lens geht es um den Einzug in das Achtelfinale und dem nächsten Schritt zu einer Prämie, die dieses Jahr einen neuen Rekord stellt: 14,25 Millionen Euro bekommt allein der Sieger der vierten "WWW"-Ausgabe.

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      Lens bei der Europameisterschaft

      Sechszehn Spieler umfasst der Kader des RC Lens aktuell. Davon kommen genau die Hälfte aus dem europäischen Raum und ebenso viele - erneut die Hälfte - sind bei der Europameisterschaft in Deutschland vertreten. Knapp nicht geschafft hat es dabei unsere Nummer 2, der Kroate Dominik Kotarski. Zwar durfte der 23 Jahre junge Torhüter jüngst sein Debüt für die Kockasti feiern, für einen Einsatz bei der EM reichte es aber leider nicht. Gleiches gilt für den Franzosen Andy Diouf und Angelo Stiller. In beiden Fällen ist es aufgrund der Leistungen, aber vor allem aufgrund des immensen Wettbewerbs der jeweiligen Nationen natürlich verständlich. Der Waliser Ethan Ampadu ist indes der einzige aus dem europäischen Raum, dessen Nationalmannschaft sich nicht für die EM qualifizieren konnten (Wales scheiterte im Play-Off gegen Polen).

      Vertreten wird Lens jedoch ein Abwehrkollege von Ampadu, der Rumäne Radu Drăgușin. Bestenfalls 7 weitere Spiele sollen auf die bisherigen 17 des Neuzugang aus der Saison kommen. Zumindest nicht als kompletter Außenseiter geht Rumänien in die Gruppe E, wo man neben der Ukraine und der Slowakei auch auf Belgien trifft - und Drăgușin auf einen Teamkollegen. Denn mit 67 Spielen ist der Belgier Youri Tielemans fast schon der erfahrenste Nationalspieler der roten Teufel, auch wenn sein Stammplatz bei dieser EM keinesfalls selbstverständlich ist. Anders beim türkisch-tschechischen Duo Orkun Kökçü und Tomas Soucek. Beide Mittelfeldspieler sollten für ihre Nationalmannschaft Stamm- und Leistungsträger sein. Messen können sie sich direkt am Mittwoch den 26. Juni: dann treffen beide Nationen im letzten Gruppenspiel der Gruppe F in Hamburg aufeinander.
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      Die Top's & Flop's der Saison

      Während sich die neue Saison dank der herausragenden Leistungen der Admin's mit Siebenmeilenstiefel nähert, wollen wir nochmal einen Blick auf die vergangene Saison und unsere subjektiven Top und Flops werfen.

      Top - die Kaderentwicklung
      Auch wenn man sich zuletzt im hauseigenen Teamcheck ("Team 2024 stellt sich vor") der Kritik stellen musste, dass der Kader zu dünn und das Konto zu leer ist, ist die Entwicklung des Kaders seit Amtsübernahme Molle's im September 2022 sehr zufriedenstellend verlaufen. Während damals eigentlich "nur" Kevin Danso und Cheick Doucouré über internationales Topniveau verfügten, ist das Team mittlerweile gespickt mit vielen interessanten oder gar namenhaften Spielern.

      Flop - Niederschläge auf dem Transfermarkt
      Savio, Edmond Tapsoba, Ederson, Facundo Medina, Charles De Ketelaere oder Sebastian Szymansko: die Liste an Spielern, die man letzte Saison nicht bekam, ist groß. Vor allem die Fälle Savio und Ederson ärgern den Manager im Nachhinein sehr: „beide haben auch seitdem eine tolle Entwicklung hinter sich", so der Manager, der aber damals für Lens an das absolute Maximum gegangen, mit Newcastle und Atlético Madrid aber auf 2 Vereine gestoßen ist, die zur Zeit „einfach mehr Budget haben". Aktuell wäre wohl keiner der Spieler mehr zum damaligen Preis zu bekommen, für Molle aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken: „es kommen neue Spieler".

      Top - die Duelle mit Lille
      Konkurrenz belebt das Geschäft. Dies gilt auch für die stets emotionalen Derby's von Lille und Lens. Und während der vermeintliche Underdog Lens diese Saison lange wie das bessere Team aussah (Lille ging immerhin als Vizemeister in die neue Spielzeit) hieß es am Saisonende erneut: Punkt für Lille. Im Duell der Saison hinaus steht es also 2:0 für die Doggen. Für Lens-Manager Molle noch mehr Motivation weiter am Kader zu basteln und die Doggen von Apenhuil langfristig auf Abstand zu halten.

      Flop - die sportliche Saison
      Während man die ersten 8 Spieltage lange in den Top 5 verweilte, sogar 5 Spiele auf Rang 1 stand, ging Lens zum Saisonende merklich die Luft aus. Platz 10 ist selbst für den sonst sportlich erwartungslosen Molle ein „schlechtes Saisonergebnis" und passt aus der Sicht des Managers nicht zu den sportlichen Ambitionen und der Qualität, die der Kader hergibt. Hier soll es in der kommenden Spielzeit etwas besser laufen und endlich der Weg nach Europa erreicht werden.
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      WWW-Achtelfinale: Barca lädt zum Tanz ein

      Ausgerechnet gegen den Trainer des Jahres und dreifachen Pokalsieger FC Barcelona muss der RC Lens im Achtelfinale des WWW-Turnieres antreten. Während die Katalanen mit Meister-Manager M.Oktay in der Gruppe D Lyon, Genoa und Paris hinter sich lassen konnten, landete Lens in der Gruppe C hinter Newcastle United auf Rang 2. Folgerichtig darf sich Lens auf einen Gruppensieger freuen und geht wohl eher als (leichter) Underdog in das Rennen gegen den achtfachen Meister der La Liga. Dabei darf ruhig spekuliert werden, ob das Team dem traditionellen Motto „més que un club“ aktuell gerecht wird, schließlich trennte man sich erst zum Saisonende von den vermeintlichen Erfolgsgaranten Neymar und David de Gea und befindet sich aktuell in einem Umbruch, auf dem man sich auf seine alten Stärken verlässt: die Masia. Natürlich stehen hierbei Spieler wie Cubarsi, die letztjährige Lens-Leihgabe Lamine Yamal, Ansu Fati, Mika Mármol oder Fermín López im Fokus und bringen einige Talentjäger zum frohlocken, doch, bei allem Talent, fehlt den Basken vor allem in der Defensive neben einem fähigen Torhüter auch der letzte Tick "Weltklasse" in der Verteidigung. Danilo, Varane, Kimpembe und Co. in aller Ehren: hier könnte für Alexis Sanchez und Santiago Gimenez durchaus was gehen - sollte Lens erneut im 4-4-2 antreten. Möglicher Gegner im Viertelfinale: Newcastle oder Lyon.
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