Goazen Glorioso! Goazen Deportivo!

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    • Goazen Glorioso! Goazen Deportivo!



      Feuerwehrmann gefunden

      Ganze 10 Jahre war Deportivo Alavés von der BOM-Bildfläche verschwunden. Im Jahr 2006 folge einst der Abstieg aus der BOM-Primera Division unter Interim RomanM. Im Nirvana Spaniens rehabilitierte sich der traditionsreiche Verein Jahr für Jahr, um zur Saison 2016|2 sein Comeback auf der BOM-Bühne zu feiern.

      Doch sind die Voraussetzung alles andere als gut. Ein 19.900 Mann fassendes Stadion beschert kaum Mehreinnahmen, der Kader ist veraltet und Punkte wurden zu Saisonbeginn eher wenige eingefahren. Die Krönung: Torhüter Fernando Pacheco (24 Jahre) packte über Nacht seine Koffer und kündigte seinen Vertrag.

      Das war der Moment, als Keidran Jones (Foto) sich erbarmte und als Feuerwehrmann bei Alavés einstieg. Der ehemalige sc Heerenveen-Sanierer sollte zunächst nur die Torhüter-Problematik lösen, ließ sich vor wenigen Tagen jedoch von Alavés-Präsident Alfonso Fernández de Trocóniz zu einem langfristigen Engagement überreden.

      So wird es sich der 27-Jährige Jones zur Aufgabe machen, Alavés irgendwie in der Liga zu halten und zugleich wettbewerbsfähig für die Zukunft aufzustellen. Dem Vernehmen nach haben jedoch sowohl Jones als auch Alavés die Möglichkeit, den Vertrag jederzeit zu beenden. Alavés könnte davon Gebrauch machen, wenn sich zum Beispiel ein fester Manager findet.
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      Kader zu dünn, Geld zu knapp

      Nur 21 Spieler stehen im Kader Deportivo Alavés'. Von denen haben vier Akteure bereits ihren Wechselwunsch geäußert und vier weitere stehen kurz vor der Entlassung. Macht stand heute voraussichtlich 13 Spieler zum Rückrundenstart. Treiben wir es nun auf die Spitze, so könnte man noch erwähnen, dass von diesen 13 Spielern lediglich drei bis vier Profis, wie Kiko Femenia (25 Jahre, Foto), überhaupt mittel- bis langfristige Qualität versprechen.

      Nur knapp zwei Millionen Euro Budget erschweren zudem die Suche nach Neuverpflichtungen, welche allerdings dringend nötig sind, um überhaupt eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Rückrunde aufstellen zu können.

      Ein Zwiespalt, indem sich Interim Keidran Jones nun befindet. Immerhin: Die wechselwilligen Spieler Mujdza, Haruna, Abalo und Carpio dürften noch etwas Geld in die klammen Kassen spülen. Doch weitere Einnahmen sind nicht in Sicht, sodass das vorhandene Kapital sinnvoll und zielführend eingesetzt werden muss.

      Investitionen in Talente oder Spieler für die Zukunft scheinen daher zur Zeit nicht angebracht. Zunächst soll der Kader mit Substanz aufgefüllt werden, also erfahrenen Profis, welche die nötigen Punkte zum Klassenerhalt erspielen.
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      Coltorti löst Torwartproblematik

      Letzte Saison noch Aufstiegsheld und Teilzeit-Kapitän, diese Saison Bankdrücker. Fabio Coltorti (35 Jahre, Foto) verlor bei RasenBallsport Leipzig innerhalb weniger Wochen aufgrund einer Schulterverletzung seinen Stammplatz im Tor und wurde daraufhin aussortiert.

      Keidran Jones beobachtete die Situation des 8-fachen Schweizer Nationaltorhüters genau und lotste den 35-Jährigen umgehend für 900.000 € Ablöse zu Deportivo Alavés. In Vitoria-Gasteiz wird der Schweizer selbstredend umgehend den Posten als Nr. 1 einnehmen und den geflüchteten Fernando Pacheco ersetzen.

      "Die Torwartproblematik ist vorerst gelöst.", erklärt Jones. "Allerdings fehlt uns natürlich weiterhin ein solider Backup. Mit unserem Talent Landeta können wir nicht die Rückrunde bestreiten. Die Suche nach einem Keeper geht also weiter, aber mit gedrosseltem Motor."
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      Tabula rasa

      Der kürzlich ins Amt gehobene Interimsmanager Keidran Jones zögerte nicht lange mit einschneidenden Entscheidungen. Nachdem die Torwartproblematik und damit die dringendste Personalie geklärt wurde, wird nun offenbar ein Großteil des Kaders auf links gedreht.

      Neben Stammspieler Lukman Haruna (Foto), haben auch Javier Carpio , Mensur Mujdza und Dani Abalo den Verein verlassen.

      Sollte sich bis kurz vor Rückrundenstart zudem kein Käufer für die Spieler Quesada, Estrada, Galilea, Saenz und Beobido gefunden haben, so dürften sie vom Verein entlassen werden. Dementsprechend würde der Verein innerhalb kürzester Zeit neun Abgänge verzeichnen. Dem Gegenüber stehen dem Vernehmen nach jedoch auch schon mehrere Neuzugänge fest (siehe kommende Ausgaben).
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      Franck Béria bringt Erfahrung

      Feldspieler-Neuzugang Nr.1 unter Interim Keidran Jones heißt Franck Béria (Foto) und ist stolze 33 Jahre alt. Über 280 Ligue 1-Einsätze hat der Franzose auf dem Buckel und bringt demzufolge eine große Portion Erfahrung mit zu seinem neuen Verein Deportivo Alavés.

      Deportivo verpflichtete den Außenverteidiger für 400.000 € von Bournemouth AFC aus der Premier League. Es gilt als wahrscheinlich, dass Béria den Platz des jüngst verkauften Mensur Mudjza als erster Backup in der Verteidigung einnehmen wird.

      Jones deutet bereits an, dass der erfahrene Franzose wohl ausschließlich für die Breite gedacht ist: "Es ist gut zu wissen, dass wir mit Franck Béria nun einen Spieler im Kader haben, den wir jederzeit einsetzen können. Er wird sicher auf einige Einsätze in der Rückrunde kommen, ist aber definitiv als Ergänzung geholt worden und nicht als Schlüsselspieler."
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      Auch Daniels kommt von Bournemouth

      Nach Franck Béria verpflichtet Deportivo Alavés auch den Engländer Charlie Daniels (30 Jahre, Foto) von Bournemouth AFC für die Abwehr.

      So soll Bournemouth-Manager Ferdi seinen Verteidiger Alavés konkret im Zuge der Béria-Verhandlungen angeboten haben. Interim Jones einigte sich daraufhin zügig mit seinem Pendant Ferdi auf eine Ablöse in Höhe von 1,6 Millionen Euro für den Linksverteidiger.

      "Daniels bringt uns ein ganzes Stück voran.", erklärt Jones die höhere Ablöse. "Er ist definitiv als Sofortverstärkung verpflichtet worden. Wir freuen uns sehr, dass ein Spieler seiner Klasse ab sofort für Deportivo auflaufen wird."
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      In der Hoffnung auf Erfolg

      Isaac Success (20 Jahre, Foto) kommt in der Hoffnung auf Erfolg als kostenlose Leihgabe von Granada CF nach Vitoria-Gasteiz. Der 20-Jährige gilt als flinker Stürmer und ist mehrfacher Juniorennationalspieler Nigerias.

      Alavés-Interim Keidran Jones freut sich über die Großzügigkeit von La Liga-Kollege Granada CF: "Ekstase weiß um den schwachen bzw. arg limitierten Kontostand von Deportivo und hat uns den Spieler umsonst geliehen. Ein großes Dankeschön dafür!"

      Granada-Manager Ekstase dürfte die Entscheidung indes auch deshalb leicht gefallen sein, da sein Verein zur Zeit eine überragende Saison spielt (Platz 4, d. R.) und keinesfalls als direkter Konkurrent von Deportivo Alavés angesehen werden kann.

      Interim Jones kündigte derweil an, dass in den nächsten Tagen noch mehr Neuzugänge zu erwarten seien: "Wir befinden uns in sehr aussichtsreichen Gesprächen mit anderen Vereinen. Ich bin guter Dinge, dass wir noch drei bis vier neue Spieler innerhalb kürzester Zeit präsentieren können."
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      El Arabi - der gesuchte Goalgetter?

      Nach der Leihe von Isaac Success holt Deportivo Alavés auch Yousseff El Arabi (29 Jahre, Foto) als Leihspieler von Granada CF. Zusätzlich vereinbarte Interim Keidran Jones eine Kaufoption auf den Stürmer, sodass dieser am Saisonende theoretisch für neun Millionen Euro fest verpflichtet werden könnte.

      Der 29 Jahre alte Marokkaner El Arabi ist als Weltenbummler bekannt, überzeugte jedoch auf allen Stationen mit seiner Torgefahr. "Zweifellos ist er ein richtiger Goalgetter.", freut sich Jones. "Alavés kann diesen Stürmertypen gut gebrauchen. Ob wir am Ende die KO ziehen können, hängt vielmehr vom Klassenerhalt ab, denn von finanziellen Nöten. Haben wir den Klassenerhalt sicher, dann können wir uns auch mal die Kosten angucken."
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      Auf Messers Schneide

      Mühsam quält sich Deportivo Alavés zur Zeit von Spiel zu Spiel. Nur 27 Punkten stehen nach 31 Spielen auf dem Konto von Deportivo. Das bedeutet: Platz 16, ein Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang Platz 18.

      Interim Keidran Jones wusste wohl schon, dass die Mission keine leichte sein würde, als er ende November 2016 in Vitoria-Gasteiz den Job als Feuerwehrmann annahm. "Wir haben alles getan, was in so kurzer Zeit möglich war.", rechtfertigt sich der Manager. "Wir haben schnell frisches Geld angeschafft und mit Spielern wie de Sanctis, Schaars, Daniels (Foto links), Béria, Success und El-Arabi neue Säulen etabliert."

      Es wird allerdings wohl auf ein heißes Finish bis zur letzten Sekunde hinauslaufen, denn auch Deportivo la Coruna (17., 26 Punkte), Real Betis (18., 26 P.) und Real Valladolid (19., 24 P.) wollen das rettende Ufer sichern oder noch erreichen. Lediglich Villarreal CF (20., 17 Punkte) scheint weit abgeschlagen auf dem letzten Rang ohne Chancen zu sein.


    • Alavés würgt sich zum Klassenerhalt

      Nur 0:0 spielte Deportivo Alavés gegen Malaga CF am letzten Spieltag der Saison 2016|2. Ein Unentschieden, ein Punkt, ein Klassenerhalt. Tatsächlich reichte dieses schmucklose Remis, um den Klassenerhalt mit Ach und Krach zu packen.

      Die Mannschaft von Interim Keidran Jones rettete sich auf Platz 17 - und zwar punktgleich mit Real Valladolid, welche als Tabellen-18. absteigen werden. Ohne das Unentschieden gegen Malaga wäre Alavés jetzt zweitklassig. Darüber hinaus ist es auch nur der - wenigstens deutlich - besseren Tordifferenz zu verdanken, dass Deportivo die nächste La Liga-Saison planen darf.

      Ein Denkmal dürfte wohl dem Italiener Morgan de Sanctis (Foto links) gesetzt werden. Der Oldie wuchs im letzten Spiel gegen Malaga über sich hinaus und parierte mehrere Großchancen der Gastgeber.


    • Drohender Abstieg verhinderte El Arabi-Kauf

      Der Marokkaner Yousseff El Arabi (29 Jahre, Foto) entwickelte sich zum wichtigen Goalgetter und trug mit seinen Toren maßgeblich zum Klassenerhalt bei. Trotzdem musste Alavés den so wichtigen Leih-Angreifer ziehen lass, trotz fairer Kaufoption seitens Granada CF.

      Keidran Jones erklärt das Dilemma: "El Arabi wollten wir unbedingt halten. Aber die Ungewissheit über Abstieg und Klassenerhalt hat es mir als Manager verboten, wichtige Spieler im Saisonendspurt zu verkaufen, um das Geld für El Arabi zu bekommen. Zum ersten Mal konnte ich gut nachvollziehen, was es heißt, aufgrund der ungewissen Klassenzugehörigkeit im Saisonendspurt handlungsunfähig zu sein. Hätten wir die Klasse schon drei, vier Spieltage vorher save gehabt, hätten wir sicherlich noch die letzten Moneten zusammenkratzen bzw. entsprechende Transfers tätigen können."

      Indes will der Interim trotzdem die Gespräche mit Granada aufnehmen, hofft auf eine Lösung der Personalie: "El Arabi wäre brutal wichtig für uns. Wir suchen den Kontakt mit Ekstase und versuchen, ihn doch noch zu Deportivo - fest - zu transferieren."


    • Fix: El Arabi stürmt wieder für Alavés

      Gut Ding will Weile haben. In der letzten Saison schoss der Marokkaner Youssef El Arabi (30 Jahre, Foto links) Deportivo Alavés als Leihgabe von Granada CF zum Klassenerhalt. Unbedingt wollte Interim Keidran Jones den Torjäger bei Alavés halten, doch zunächst legten finanzielle Engpässe die Hürde für einen Kauf zu hoch.

      Nun konnten sich Granada Manager Ekstase und Alavés-Interim Keidran Jones doch noch einigen. Für insgesamt 8,5 Millionen Euro wechselt der 30-Jährige Stürmer fest zu Deportivo. Da die Ablöse für Alavés nicht auf einen Schlag finanzierbar ist, wird diese in Raten aufgeteilt, sodass Deportivo zunächst nur 4,5 Millionen Euro an den Ligakonkurrenten überweisen muss.

      Mit der Verpflichtung El Arabis hat Alavés die Baustelle im Sturm fürs Erste geschlossen. Nun sucht der Verein noch Sofortverstärkungen für das Mittelfeld und die Abwehr.

      Manager vom 1.FSV Mainz 05
      Kaderübersicht - Vereinsnews
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      Zweitteammanager von Deportivo Alavés
      Vereinsnews - Transferliste


    • Abstiegskampf steht an

      Langsam kommt Schwung auf BOM, denn die Saisonpause zwischen 2016|2 und 2017|1 neigt sich dem Ende entgegen. Die ersten Freundschaftsspiele stehen an und der Transfermarkt kommt ins Rollen. Zeit auch für Alavés noch die eine oder andere Sofortverstärkung an Land zu ziehen.

      Doch selbst wenn diese gefunden werden sollten, steht wohl bereits jetzt fest: Der Abstiegskampf bleibt unvermeidlich. Bereits in der vergangenen Saison entkam Alavés der LaLiga2 nur um Haaresbreite und der Kader hat sich seither nicht weiterentwickelt. Dies ist allerdings auch den knappen finanziellen Möglichkeiten geschuldet, die Interim Keidran Jones (Foto links) wuppen muss.

      Mit der Verpflichtung von Torjäger Youssef El Arabi hat man zwar die wichtige Baustelle im Sturm schließen können, jedoch auch das Budget größtenteils ausgegeben, sodass man nun nur noch Leihgaben oder enorm günstige Oldies ins Visier nehmen kann.

      "Wir versuchen natürlich, die erste Elf noch auf einer, vielleicht auf zwei Positionen gezielt zu verbessern.", so Jones. "Wenn das jetzt ein 35-Jähriger alter Hase sein sollte, dem man keine Wertsteigerung mehr zutraut, wäre mir das ziemlich egal. Bei Alavés muss man aktuell eben anders denken. Die Zeit für Perspektivstransfers wird - hoffentlich - erst noch kommen."



    • go local

      Go local, sprach Schmiddie und Keidran Jones schien angetan. Schmiddie ist Manager des stolzen baskischen Vereins Athletic Club aus Bilbao. Keidran Jones ist Interim des baskischen Underdogs Deportivo Alaves aus Vitoria-Gasteiz. Heimische Spieler bei Alavés sind grundsätzlich eine gute Idee, wenn es darum geht, Leidenschaft und Feuer für den Abstiegskampf zu gewinnen.

      So lotsten Keidran Jones und Co den Verteidiger Mikel Gonzalez (31 Jahre, Foto links), der im baskischen Mondragon geboren wurde, zu Deportivo. Der erfahrene Verteidiger kommt für 250.000 € auf Leihbasis zu Alavés, die ferner eine Kaufoptionm besitzen. Die Leihe ist zunächst bis zur Saisonhälfte begrenzt, kann jedoch - sofern Jones im Amt bleibt - kostenlos bis zum Ende der Saison verlängert werden.



    • Erster Test: Sehr zufriedenstellend.

      Gary Cahill, Samir Nasri, Mo Dahoud oder Sadio Mané. Die Stars von Manchester City lesen sich beeindruckend. So war der erste Test während der Saisonvorbereitung für Deportivo Alaves am heutigen Sonntag durchaus eine große Hausnummer. Doch die Spanier rund um Interim Keidran Jones schlugen sich tapfer, holten am Ende gar ein 1:1 Unentschieden heraus.

      Bezeichnend, dass der einzige Engländer im Team von Deportivo, Abwehrchef Charlie Daniels (29 Jahre, Foto links) das wichtige Tor zum 1:0 für Alavés erzielte. Letztendlich traf Starstürmer Mané für die Citizens zum durchaus verdienten 1:1 Ausgleich, allerdings hatte Alavés phasenweise mehr vom Spiel, war statistisch gesehen sogar nur hauchdünn unterlegen.

      Jones zieht viel positives aus dem Spielverlauf: "Ich bin sehr zufrieden mit diesem ersten Testspiel. Man City ist ein großer Gegner und ein Unentschieden gegen diese Mannschaft, die wirklich in sehr guter Besetzung aufgelaufen ist, ist ein wirklich anständiges Resultat. Darauf wollen wir jetzt aufbauen."



    • Ein Star für das Mittelfeld?

      Kommt noch ein Star für das Mittelfeld? Gerüchten zu Folge baggert Deportivo gegenwärtig um einen angesehen Mittelfeldspieler. Dieser soll seinen fußballerischen Höhepunkt zwar bereits überschritten haben, jedoch weiterhin über große Strahlkraft verfügen.

      Darüber hinaus habe der Spieler auch weiterhin die Qualität, um Deportivo auf ein höheres Niveau zu heben. Der Mittelfeldspieler verfüge über Führungsqualitäten und fußballerische Klasse. Wie zu erwarten gibt es jedoch einen Knackpunkt: Die Kosten. Neben einer Leihablöse (ein Kauf scheint ausgeschlossen) fordert der Akteur ein stattliches Gehalt.

      Interim Keidran Jones soll daher den Aufsichtsrat von Deportivo Alavés eingeschaltet haben, um eine Erhöhung des Gehaltsetats oder wenigstens eine Sonderregelung für den potenziellen Neuankömmling zu erlangen. Ausgang offen.



    • go local 2.0

      Auf Mikel Gonzalez (31 Jahre) folgt Carlos Martinez (31, Foto links). Wie Gonzalez kommt auch Martinez auf Leihbasis von Ligakonkurrent Athletic Club aus Bilbao nach Vitoria-Gasteiz. Ein weiterer Baske für die Hauptstadt des Baskenlandes also.

      Der 31-Jährige Martinez gilt als durchaus eleganter Verteidiger, dessen Stärken in der Spieleröffnung liegen. Wäre Martinez nicht so verletzungsanfällig, so wäre er nach Ansicht vieler Basken schon längst bei einem größeren europäischen Klub oder gar in der Nationalmannschaft untergekommen. Deportivo Alavés wird - genau wie im Fall Mikel Gonzalez - die Karriere Martinez' bei Alaves streng beobachten und zur Saisonpause bzw. spätestens am Saisonende ausloten, ob man den Spanier für drei Millionen Euro fest verpflichten möchte.



    • Schaars holt Auftakt-Punkt

      Das Spiel schien schon verloren. Die Nachspielzeit lief, die 92.Minute war erreicht. Alavés lag am ersten Spieltag der Saison 2017|1 1:0 gegen den direkten Konkurrenten UD Las Palmas zurück. Schonwieder Abstiegskampf? Schonwieder zittern?

      Stijn Schaars (33 Jahre, Foto links) sagte sich offensichtlich "nein, danke" und ballerte die Pille kurz vor Abpfiff der Partie mit einem unhaltbaren Schuss nochmal ins Tor - 1:1, der Endstand. Schaars, der Held.

      "Wir wollen diese Saison von Anfang an mit breiter Brust auftreten.", so der überglückliche Schaars nach Schlusspfiff. "Letzte Saison haben wir erst am Ende aufgedreht. Jetzt zeigen wir der Liga vom ersten Spieltag an, dass es verdammt unangenehm ist, gegen Deportivo Alavés spielen zu müssen!"



    • Das Abwehrbollwerk schlägt zu

      Die Taktik hat es in sich: Mit sage und schreibe sechs Verteidigern, drei Mittelfeldspielern und einem Stürmer läuft Alavés offensichtlich in seinen Spielen der Saison 2017|1 auf. Motto: Hinten dicht, vorne effizient?

      Zumindest bestätigte sich dieses Vorhaben am 2.Spieltag gegen Espanyol Barcelona. Youssef El Arabi (30 Jahre, Foto links) platzierte einen seiner fünf Torschüsse als alleinige Spitze im gegnerischen Tor und die Sechser-Abwehrkette hielt den Angriffsbemühungen Espanyols tapfer stand. 1:0, der erste Saisonsieg.

      Interim Keidran Jones: "Ich gebe zu, die Abwehrkette, die unser Trainer wählt, ist auch meiner Kaderplanung geschuldet. Wir haben gezielt erstmal gute Verteidiger geholt und sind mit de Sanctis und Coltorti ohnehin sehr gut im Tor aufgestellt. Der Fokus auf eine Breite Abwehr mit einer starken alleinigen Sturmspitze wie El Arabi macht daher beim aktuellen Kader als einzige Variante Sinn."



    • Real Madrid lernt Alavés kennen

      Morgan de Sanctis (40 Jahre, Foto links) hier, Morgan de Sanctis dort. Für die Real-Stars wie Chicharito oder Pizzi schien der alte Italiener unüberwindbar. On top grätschten auch die Deportivo-Verteidiger wie Martinez und Laguardia immer mal wieder dazwischen.

      Alavés erkämpfte sich tapfer ein 0:0 gegen eines der Topteams der Liga. Ein Punkt, der für Alavés Gold wert sein könnte und Real-Trainer Arsene Wenger zum Kochen brachte: "Ein peinliches 0:0! Scheiße! Verdammt! Bitter!"

      Es bewahrheitete sich also die Aussage Stijn Schaars nach dem 1.Spieltag, der selbstbewusst verkündete, dass es kein Team in der Liga leicht haben würde, gegen Alavés zu spielen. Mit zwei Unentschieden und einem Sieg aus drei Spielen hat Alavés jedenfalls einen rundum-sorglos Saisonstart hingelegt und ein gutes Polster in Hinblick auf die Abstiegsränge aufgebaut.