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      Real Valladolid überrascht mit Besetzung des vakanten Managerpostens

      Ungewöhnlich viel Zeit ließ sich LaLiga-Aufsteiger Real Valladolid mit der Besetzung des freien Managerpostens. Nach dem direkten Wiederaufstieg ins spanische Oberhaus, hatten die Verantwortlichen in Valladolid eigentlich gehofft schnellstmöglich einen geeigneten Kandidaten vorzustellen, damit dieser in Ruhe am Kader für die Mission Klassenerhalt basteln kann.

      Schnell wurde allerdings klar, dass die Suche sich deutlich komplizierter darstellt, als man es sich zunächst eingestehen wollte. Geeignete Kandidaten sagten entweder frühzeitig ab oder waren nicht zu finanzieren. Die Lage spitzte sich weiter zu, als man den Saisonauftakt am 20.07.2020 mit nach wie vor leerem Managerstuhl bestreiten musste. „Ein Worst Case, den wir eigentlich vermeiden wollten“, kommentierte ein sichtlich verzweifelter Präsident Ronaldo Luís Nazário de Lima, besser bekannt als Ronaldo, die angespannte Situation.

      Erst vorm 6. Spieltag konnte man erleichtert aufatmen. MeisterGlanz wurde am 10.08.2020 offiziell als neuer Manager von Real Valladolid vorgestellt. Bei MeisterGlanz handelt es sich dabei um keinen Unbekannten.
      Zuletzt war er 2017 in der italienischen Hauptstadt bei Lazio Rom tätig und das durchaus erfolgreich. In 4 Spielzeiten unter seiner Führung erreichte man dreimal den 6. Platz und damit die Qualifikation zur Europa League. Doch viel wichtiger waren den Verantwortlichen in Valladolid dessen Referenzen in der spanischen LaLiga. 2015 übernahm MeisterGlanz mit Rayo Vallecano einen Verein in einer ähnlichen Situation, ein kleines Budget gepaart mit einem wenig erstligatauglichen Kader. Die Resultate konnten sich aber durchaus sehen lassen. Mit 48 Punkten und Platz 12 konnte man nicht nur souverän die Klasse halten, sondern verpasste sogar nur knapp das internationale Geschäft.

      Ein Saisonverlauf, von dem man in Valladolid dieses Jahr wohl nur träumen kann.


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      Eine erste (sportliche) Bilanz

      Wie in unserer vorherigen Ausgabe bereits erwähnt, leitet MeisterGlanz nun seit dem 10.08.2020 die Geschicke in Valladolid. Daher wollen wir nun eine erste sportliche Bilanz ziehen. Diese ist, um es bereits vorwegzunehmen, nicht gut, um nicht zu sagen katastrophal.

      9 Pflichtspiele (7x LaLiga, 1x Copa del Rey, 1x BUC) hat Valladolid bisher unter der Führung von MeisterGlanz bestritten. Die traurige Bilanz: 7 Niederlagen, 2 Unentschieden und noch kein einziger Sieg. Schaut man sich die Ergebnisse einmal genauer an, vermutet man eher einen Binärcode als die Resultate eines Fußballvereins. Sechsmal verlor man 1:0 bzw. 0:1 und spielte zusätzlich zweimal 1:1. Lediglich die 2:3 Niederlage nach Verlängerung im Pokal gegen Betis Sevilla fällt aus der Reihe. „Gleichzeitig, vor allem offensiv, unser ansprechendstes Spiel bisher. Leider haben wir an diesem Tag hinten den Laden nicht dicht bekommen.“, analysiert MeisterGlanz die ersten Ergebnisse.

      Auffällig sind dabei 2 Dinge. In jedem Spiel musste man mindestens 1 Gegentor hinnehmen und selber gelangen einem nur 4 magere Tore in 9 Spielen. „Sicherlich kein Rezept für nachhaltigen Erfolg“, kommentiert MeisterGlanz nüchtern diese ausbaufähigen Statistiken, um anschließend jedoch zu ergänzen: „Mit etwas mehr Glück hätten wir an manchen Stellen eventuell 1 Punkt entführen können. Deshalb müssen wir weiter dranbleiben und jede Woche wieder alles geben auf dem Platz, dann kommen die Ergebnisse hoffentlich von ganz alleine.“

      Doch so befindet man sich zunächst in akuter Abstiegsgefahr mit gerade einmal 9 Punkten. Mit Teneriffa (7 Punkte), Levante (2 Pukte) und Cadiz (1 Punkt) stehen jedoch aktuell noch 3 andere Teams auf den Abstiegsrängen, aber wer weiß, wie lange noch.

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      Eine erste Transferbilanz

      In unser letzten Ausgabe haben wir ein erstes sportliches Fazit gezogen seit der Ankunft von MeisterGlanz. In dieser Ausgabe wollen wir uns nun den ersten Transfers widmen.

      Insgesamt wurden seit dem Amtsantritt von Meisterglanz 6 Transfers ausgehandelt und durchgeführt. Dabei haben Mohammed Salisu, Stiven Plaza, Pablo Hervias, Fede San Emeterio, Moi Gomez, Toni Villa und Javi Sanchez den Verein verlassen. Dagegen konnten Sergi Guardiola, Ludovic Blas, Frederic Guilbert, Rachid Ghezzal, Antonio Sanabria, Rodrigo Becao und Gabriel Boschilia als Neuzugänge vorgestellt werden. Zusätzlich konnten Transfereinnahmen von 8 Mio € verzeichnet werden.

      MeisterGlanz analysierte die Transfers folgendermaßen: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit den ersten Transfers. Wir haben uns im Mittelfeld und im Sturm jeweils eine zusätzliche Option für die Startelf geschaffen ohne den Kader aufzublähen und konnten gleichzeitig etwas Geld generieren.“

      Das eingenommene Geld wurde umgehend in den Ausbau des Stadions investiert. Das Estadio José Zorrilla wurde um 20.000 Plätze auf 46.512 erweitert. „Wir hätten gerne noch länger gewartet mit dem Ausbau des Stadions. Allerdings drohten wir aufgrund steigender Gehaltskosten nur noch Geld durch Spielerverkäufe einnehmen zu können, daher war ein Ausbau zu diesem Zeitpunkt unvermeidbar.“, kommentierte MeisterGlanz diese Investition.

      Insgesamt ist man trotz der noch überschaubaren Anzahl an Transfers ständig auf Suche nach Möglichkeiten den Kader zu verbessern. Allerdings ist die Zahl an potenziellen Verhandlungspartnern eher gering, genauso wie Zahl an Spieler, die ein entsprechendes Interesse auf dem Transfermarkt generieren, was die Aufgabe nicht einfacher macht. Dennoch ist man in Valladolid zuversichtlich zeitnah weitere Transfers verkünden zu können.


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      Im Keller brennt noch Licht

      Lange musste man in Valladolid drauf warten, doch im 12. Anlauf hat es endlich geklappt mit dem ersten Sieg unter der Führung von MeisterGlanz und der so dringend benötigte Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Mit 1:0 konnte man den Tabellennachbarn aus Villarreal bezwingen und zog damit an eben jenen in der Tabelle vorbei auf den 16. Tabellenplatz. In einem spannenden, aber selten hochklassigen Spielen avancierte Rachid Ghezzal mit seinem Siegtor in 68. Minute zum Mann des Tages.

      Wie viel für beide Mannschaften auf dem Spiel stand, merkte man von der 1. Minute an. So handelte sich Villarreals Andre Silva bereits nach 3 Minuten die 1. Gelbe Karte wegen Meckern ein. Insgesamt erwischten die Gastgeber aus Valladolid aber den besseren Start und hätten sich in der 15. Minute beinahe für die gute Anfangsphase belohnt, allerdings rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Emiliano Martinez.
      Danach flachte die Partie jedoch zunehmend ab und Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der 36. Minute wurde es dann das erste Mal auf der anderen Seite gefährlich, als Andre Silva plötzlich frei vor Yoel Rodriguez auftauchte, welcher jedoch glänzend reagierte und den Gegentreffer mit einem tollen Reflex verhindern konnte.

      In der 2. Halbzeit bot sich den 37.713 Zuschauern weitestgehend ein unverändertes Bild, nämlich viel Kampf mit wenigen spielerischen Highlights. So musste es fast schon zwangsläufig eine Einzelaktion sein, die für die Entscheidung sorgte, als sich der Algerier Rachid Ghezzal ein Herz fasste und den Ball aus der zweiten Reihe unhaltbar im Tor unterbringen konnte.
      Anschließend warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, um die drohende Niederlage noch abzuwenden, doch der an diesem Tag glücklose Andre Silva scheiterte erneut aus aussichtreicher Position und so konnte Valladolid die knappe Führung über die Zeit retten.

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      Antonito vor dem Absprung – folgt auch Boschilia?

      Laut übereinstimmenden Medienberichten steht Rechtsverteidiger Antonito kurz vor einem Wechsel. MeisterGlanz bestätigte die laufenden Verhandlungen: „Ja, es stimmt, wir befinden uns derzeit in Verhandlungen bezüglich Antonito. Die Gespräche sind auch bereits sehr weit fortgeschritten. Wir gehen davon aus, dass der Transfer in den nächsten Tagen über die Bühne gehen wird.“ Ein mögliches Transferziel nannte MeisterGlanz indes nicht, jedoch gilt der 20-fache griechische Meister Panathinaikos Athen als Favorit auf einen Transfer des 32-jährigen Spaniers. Als Ablöse steht eine Summe von 1 Mio € im Raum.

      Antonito spielte zuletzt in den Planungen Valladolids keine Rolle mehr und ist in der laufenden Saison noch ohne Einsatzzeit. Zumeist fand er sich dabei auf der Tribüne und nicht einmal auf der Ersatzbank wieder. Bereits vor der Saison hatte man Antonito aufgrund mangelnder Perspektive einen Wechsel nahegelegt, fand jedoch zunächst keinen Abnehmer.

      Ein weiterer Spieler könnte ebenfalls zeitnah den Verein verlassen. Dabei handelt es sich um den erst kürzlich zu Valladolid gewechselten Mittelfeldspieler Gabriel Boschilia. An sich würde man Boschilia gerne behalten, allerdings sind die Kassen nach dem kostspieligen Stadionausbau leer. Um diese wieder etwas zu füllen und wieder auf dem Transfermarkt tätig werden zu können, müssen Spieler verkauft werden. Daher scheint Boschilia derzeit ganz oben auf der Verkaufsliste zu stehen. Der Spieler selbst liebäugelt wohl mit einem Wechsel in seine brasilianische Heimat, schließt jedoch auch einen Wechsel innerhalb Europas nicht aus.


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      Real Valladolid beendet Hinrunde (vorraussichtlich) auf dem 17. Platz

      Auch wenn der letzte Spieltag der Hinrunde noch aussteht, scheint es relativ sicher, dass Valladolid diese auf dem 17. Platz abschließen wird. Denn zu Gast im heimischen Estadio José Zorrilla ist der amtierende Meister und souveräne Tabellenführer Atletico Madrid. Mit 44 Toren stellt Atletico nicht nur die mit Abstand beste Offensive im spanischen Oberhaus, sondern hat mit Sergio Agüero auch den derzeit gefährlichsten Stürmer in Europa in den eigenen Reihen, welcher für 34 der 44 erzielten Tore verantwortlich ist. Angesichts solcher Werte scheint es für Valladolid daher nur um Schadensbegrenzung zu gehen. Dennoch wird man sich selbstverständlich nicht kampflos ergeben und alles dafür tun, zumindest 1 Punkt in Valladolid zu behalten.

      Für den aktuell größten Konkurrenten um den Klassenerhalt, CD Teneriffa, geht es derweil zum Auswärtsspiel nach Vigo. Ebenfalls keine leichte Aufgabe für den derzeit 18. in LaLiga. Ein Sieg würde zwar für Punktgleichheit (16 Punkte) sorgen, jedoch spricht das um 12 Tore bessere Torverhältnis im Moment klar für Valladolid.

      Auch wenn die Tabellensituation also extrem prekär ist, kann man insgesamt zufrieden sein mit der Ausbeute in der Hinrunde. Man schließt die Hinrunde über dem Strich ab und hat damit den Klassenerhalt noch selbst in der Hand. Mehr konnte man zu Beginn der Saison nicht erwarten. „Wir wussten von Anfang an, dass es ums nackte Überleben geht, daher können wir mit dem aktuellen Resultat sehr gut leben. Wir werden nun versuchen die kurze Pause zu nutzen, um den Kader punktuell noch zu verstärken, um unsere Punkteausbeute in der Rückrunde hoffentlich etwas steigern zu können,“ kommentierte MeisterGlanz den Abschluss der Hinrunde.


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      Valladolid verstärkt sich mit Leihen für die Rückrunde

      Die Vorgabe für die rund 2-wöchige Saisonpause war klar, das Team kurzfristig so gut wie möglich verstärken, um sich aus der derzeit prekären Tabellensituation (nur 2 Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen) befreien zu können. Daher begab man sich vor allem auf die Suche nach günstigen Leihspielern, die der Mannschaft sofort weiterhelfen würden.


      Allerdings wurde schnell klar, dass sich die Suche deutlich schwieriger darstellen würde, als man es in Valladolid zunächst vermutet hatte. Die Anzahl der Angebote war überschaubar und die Spieler entsprachen nicht immer dem Anforderungsprofil, welches man sich zu Beginn der Suche erhofft hatte. Zusätzlich war die Konkurrenz teilweise schneller, als passende Spieler auf dem Markt waren oder man wurde durch finanzkräftigere Vereine ausgestochen.

      Letztendlich wurde Valladolid doch noch fündig auf dem Markt und konnte 2 neue Leihspieler präsentieren. Im Sturm konnte man sich mit Mariano Diaz (kommt von CA Osasuna) und im Tor mit Robin Zentner (kommt von Mainz 05) verstärken. Beide Spieler fristeten bei ihren Vereinen ein Dasein auf der Bank oder gar auf der Tribüne und waren daher für beide Teams entbehrlich. In Valladolid dagegen empfing man beide Spieler mit offenen Armen und hofft, dass diese die erhofften Verstärkungen für die Mission Klassenerhalt darstellen. Während für Zentner eine Leihgebühr von 2 Mio € anfiel, zeigte man sich in Osasuna äußerst großzügig und verlieh Diaz sogar kostenlos.


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      Elyounoussi verlässt Valladolid nach nur 2 Spielen – Boschilia wechselt nach Brasilien

      Am 25.09.2020 wechselte Mohamed Elyounoussi zusammen Ruben Vinagre von Frankfurt nach Valladolid. Während Vinagre den im Gegenzug abgewanderten Pedro Porro in der Abwehr ersetzen soll, stellte Elyounoussi eine neue Option im Mittelfeld dar, welche vor allem neuen Schwung in die etwas lahmende Offensive von Valladolid bringen sollte.

      Einem ordentlichen Debüt in Girona folgte ein desaströser Auftritt gegen den amtierenden Meister und Tabellenführer Atletico Madrid. Die anschließende Saisonpause sollte genutzt werden, um beide Neuzugänge in das Team zu integrieren und taktische Anweisungen zu verinnerlichen.

      Doch wie so häufig im Fußball, kam alles dann doch anders, als man dachte. Als MeisterGlanz bei Udinese Calcio sein Interesse für den Tschechen Antonin Barak hinterlegte, vermutete dieser zunächst nicht, dass Elyounoussi Teil der Verhandlungen werden würde. Doch als dessen Name in den Verhandlungen fiel, ging alles ganz schnell. Beide Parteien konnten sich schnell auf einen Deal einigen, bei welchem neben Barak noch 3 Millionen € nach Valladolid flossen. Allerdings wird der Wechsel erst am 25.10.2020 vollzogen, so dass Elyounoussi noch ein paar Gelegenheiten bekommen wird für seinen aktuellen Arbeitgeber auf Torejagd zu gehen.

      Neben Elyounoussi gab es noch einen weiteren Abgang zu verzeichnen. Mittelfeldspieler Gabriel Boschilia wechselte zurück in seine brasilianische Heimat nach Porto Alegre. Wie auch Elyounoussi, wechselte Boschilia erst vor kurzem zu Valladolid, hatte jedoch von Anfang Probleme sich in die Mannschaft zu integrieren. Daher entschied man im beiderseitigen Einvernehmen den Spieler zu verkaufen. Valladolid kassierte dafür eine Ablösesumme von 4,6 Millionen €.


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      Valladolid belohnt sich nicht für großartigen Kampf

      Die Vorfreude war groß auf den Start der Rückrunde, doch die Aufgabe hätte kaum undankbarer sein können. Real Valladolid war zu Gast beim aktuellen Tabellenvierten, dem FC Barcelona. Doch der aktuelle 17. der LaLiga verlangte Barcelona alles ab, musste sich jedoch in einem teilweise turbulenten Spiel mit 1:0 geschlagen geben.

      Beiden Teams war zu Beginn der Partie die vorherige Saisonpause noch anzumerken und so sahen die 76.080 Zuschauer im Camp Nou zunächst eine verhaltene Anfangsphase ohne große Höhepunkte. Für da erste Highlight der Partie sorgten dann die Gäste aus Valladolid. Rachid Ghezzal brach auf dem rechten Flügel durch und erreichte mit seiner Hereingabe den einschussbereiten Antonio Sanabria, doch dessen Abschluss klatschte an den Pfosten. Auch in dieser Phase des Spiels taten sich die Gastgeber immer noch sehr schwer. Die gut sortierte Viererkette um Abwehrchef Kiko Olivas ließ keine Strafraumszenen zu und so versuchte es Henrikh Mkhitaryan aus 30 Metern und versenkte zum Leidwesen von Valladolid den Schuss unhaltbar in den Winkel. Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen in der 1. Halbzeit fast noch zum Ausgleich, doch erneut rettete Aluminium für den bereits geschlagen Koen Casteels.

      In der 2. Halbzeit bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild mit einem sehr ausgeglichenen Spiel. Was ebenfalls unverändert blieb, war das Abschlusspech von Valladolid, als Antonio Sanabria in der 62. Minute zum zweiten Mal den Pfosten traf. In der 74. Minute konnte dann Neuzugang Robin Zentner seine Klasse unter Beweis stellen. Die Leihgabe von Mainz 05 holte zunächst Gerard Deulofeu im Strafraum von Beinen, konnte jedoch anschließend den fälligen Elfmeter sensationell entschärfen.

      In der Schlussphase tat sich nicht mehr viel und Barcelona verwaltete die knappe Führung bis zum Schlusspfiff. Auch wenn diese Niederlage erst einmal weh tut, konnte einiges positives aus diesem Spiel gezogen, allen voran, die starken Debüts der Leihneuzugänge Robin Zentner und Mariano Diaz. Hoffentlich ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt.


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      Valladolid steht von richtungsweisenden Spielen

      Auch wenn man als Verantwortlicher den Druck auf die eigene Mannschaft immer so gering wie möglich halten will, lässt sich die Bedeutung der kommenden 2 Spiele wohl kaum klein reden. Während man am heutigen Spieltag den Tabellennachbarn aus Teneriffa erwartet, geht es am darauffolgenden Spieltag gegen abgeschlagenen Tabellenletzten und Mitaufsteiger FC Cadiz.

      Ein Blick auf den Kader von Teneriffa zeigt eine Mannschaft, welche man qualitativ relativ einfach über der von Aufsteiger Real Valladolid ansiedeln dürfte. Eine Mannschaft ohne viele Perspektivspieler, aber auch ohne alternde Stars, die ihre beste Zeit bereits hinter sich haben. Stattdessen besitzt der aktuelle 18. der LaLiga einen Kader, welcher fast ausschließlich mit Spieler im besten Fußballeralter besetzt ist.
      Ein echter Schwachpunkt ist kaum auszumachen. Alle Mannschaftsteile sind mehr als solide, wenn auch etwas unspektakulär aufgestellt. Alles in allem keine leichte Aufgabe für Valladolid.

      1 Punkt trennen beide Vereine derzeit. Bei einer Niederlage würde Teneriffa Valladolid also überholen und Valladolid damit erstmal unter der Führung von MeisterGlanz auf einen Abstiegsplatz zurückfallen. Einen Umstand, den man mit aller Kraft vermeiden will.

      Beim 2. richtungsweisenden Spiel sind die Vorzeichen dagegen ganz anders. Der FC Cadiz ist mit gerade einmal 2 Punkten abgeschlagen Tabellenletzter und konnte dabei lediglich 3 Tore erzielen. Ein Klassenerhalt scheint nur noch theoretisch möglich. Dennoch hat der Auftakt zur Rückrunde gezeigt, dass man sich nicht kampflos geschlagen geben wird, als man Celta Vigo ein torloses Unentschieden abtrotzen konnte. Insgesamt dennoch, dass wohl einzige Spiel, in dem Valladolid der Favorit ist, was eine Mannschaft bekanntermaßen auch hemmen kann. Trotzdem wäre bereits ein Unentschieden ein herber Rückschlag.

      Die Vorzeichen sind also klar, alles andere als 6 und zumindest 4 Punkte in den nächsten beiden Spielen, würden den anvisierten Klassenerhalt extrem gefährden.
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      Enttäuschendes Unentschieden gegen Teneriffa

      Es klingt etwas abgedroschen, aber selten war der Ausspruch „Ein Unentschieden, dass keinem weiterhilft“ wohl zutreffender, als nach dem torlosen Remis zwischen Valladolid und Teneriffa. Während für Valladolid der erhoffte Befreiungsschlag ausblieb, verpasste es Teneriffa an Valladolid in der Tabelle vorbeizuziehen und damit die Abstiegsränge zu verlassen. Stattdessen befinden sich beide Teams nach wie vor in akuter Abstiegsgefahr. Positiv war dagegen die Niederlage von Villarreal CF, wodurch Real Valladolid bis auf 1 Punkt an den aktuellen 16. der LaLiga heranrückte.

      Insgesamt sahen die 38.643 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch avancierten auf beiden Seiten die Torhüter jeweils zu den besten Spielern ihres Teams und brachten die Offensivreihen mit ihren Paraden zur Verzweiflung. Allerdings erlaubte sich Valladolids Schlussmann Robin Zentner auch 2 Fehler, welche glücklicherweise nicht bestraft wurden. In der 21. Minute ging er gegen Iago Falque etwas ungestüm zu Werke und holte diesen im Strafraum von den Beinen. Dem Schiedsrichter reichte das jedoch nicht für einen Elfmeter und ließ daher weiterspielen. Eine zumindest diskutable Entscheidung. In der 74. Minute verschätzte sich Zentner dann bei einem eigentlichen harmlosen Schuss, so dass der Pfosten für den 25-jährigen Deutschen retten musste.

      Auf Seiten der Gastgeber hatte Mariano Diaz in der 52. Minute die beste Gelegenheit, als dieser Luigi Sepe gekonnt umspielte, jedoch anschließend aus spitzen Winkel nur das Außennetz traf.
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      "Nicht-gewinnen" verboten

      Nach dem leistungsgerechten, wenn auch etwas enttäuschenden Unentschieden gegen CD Tenerife, folgt nun das zweite richtungsweisende Spiel für Real Valladolid. Wie bereits in der vorletzten Ausgabe angekündigt, geht es gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten FC Cadiz und damit wohl das einzige Spiel in der Saison, in welchem Valladolid der klare Favorit ist. Will man in Valladolid also eine realistische Chance auf den Klassenerhalt haben, darf es kein Szenario geben, in dem man aus diesem Spiel nicht als Sieger hervorgeht, um zumindest das Minimalziel von 4 Punkten aus den letzten beiden Spielen zu erreichen.

      Cadiz selbst spielt eine historische Saison, allerdings eine historisch schlechte Saison. Aus den bisher absolvierten 21 Spielen konnte man gerade einmal 2 Punkte holen. Bei bereits 15 Punkten Rückstand auf den 17. Platz scheint der Klassenerhalt nur noch auf dem Papier möglich. Der Offensive gelangen lediglich 4 magere Tore, welche allesamt von Stürmer Salvi Sanchez erzielt wurden. Damit stellt man europaweit die schlechteste Offensive. Auf der anderen Seite läuft es sogar noch schlechter, denn der 41-jährige Schlussmann Alberto Cifuentes musste bereits unfassbare 63mal hinter sich greifen. Ebenfalls, und dieses Mal mit Abstand, der schlechteste Wert Europas. Hochgerechnet auf alle 38 Spieltage steuert man in Cadiz derzeit auf ein Torverhältnis von 7:114 zu.

      Was allerdings alle Fans von Valladolid die Schweißperlen auf die Stirn treiben wird, ist die katastrophale Auswärtsbilanz. In 10 Auswärtsspielen konnte man gerade einmal 6 Punkte mitnehmen und dabei 5 Tore erzielen. Dennoch ist alles angerichtet für den 4. Saisonsieg oder für eine der größten Blamagen der Vereinshistorie.